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Archon





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  50.000 getötete Hunde in China - PROTEST !Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Heute schreibe ich als Dierk´s Lakai.
Wieder mal werden sinnlos tausende Tiere abgeschlachtet, weil der Mensch denkt, er sehe sich einer ernsthaften Bedrohung seiner Existenz gegenüber.
Und wie sollte es anders sein, dass sinnlose gemetzel ist auf dem Misst von chinesischen Behörden gewachsen.
Deswegen hier die bitte die deutsche Botschaft in Peking mit dem von Dierk verfassten Brief zu bombardieren in dem natürlich auch auf das Fehlen eines Tierschutzgesetzes in China aufmerksam gemacht wird.
Natürlich wäre es noch viel besser einen eigenen Brief zu verfassen, denn kopieren kann jeder und neben bei zeigt es auch die Mühe die man sich mit dem Thema macht.

Hier habe ich noch einen Link für eine Petition gegen die Massentötung. Ist zwar alles englisch, aber ich denke das die paar Brocken jeder zusammen bringt.
Da fehlen echt noch deutsche Vertreter, also lasst die Hunde nicht hängen!

Petition

Hab die 42888 mal schaun ob jemand die Killerschnapszahl 44444 erwischt.

Original von Dierk:

Hallo !
Den Text unten bitte großflächig verteilen und ein wenig Druck machen !!!
Es wird Zeit für etwas unfreundlichere Worte. Der Verfasser ist mir bekannt und bittet um Weitergabe.
Text -kopieren- und bei folgendem Link "abgeben" !

http://www.beijing.diplo.de/Vertretung/p...de/Kontakt.html
(Das ist die Botschaft)


Sehr geehrter Herr Botschafter,
das Anliegen, mit dem ich mich heute an Sie wende, ist Ihnen sicher durch die Presse mittlerweile ebenfalls bekannt.
In der chin. Provinz Yunnan wurden in der letzten Woche 50.000 Hunde aus Gründen der Tollwutbekämpfung getötet.
http://www.chinadaily.com.cn/china/2006-...tent_654307.htm

Grund dafür waren mehrere Attacken von Hunden auf Menschen und Tiere, sowie drei menschl. Todesfälle.
Getötet wurden ebenfalls bereits 4.000 bereits geimpfte Tiere.
Den Besitzern wurde zunächst nahegelegt ihre eigenen Tiere zu töten (5 yuan Belohnung pro Tier hierfür); als dies nicht den gewünschten Erfolg hatte wurden Spezialtrupps aufgestellt, die die Tiere auf
offener Straße aus den Händen ihrer Besitzer rissen und sie an Ort und Stelle erschlugen.
Die restl. wurden des nachts aufgespürt und getötet. Zum Einsatz kamen hierbei inhumane Methoden wie erschlagen mit Knüppeln, erhängen,
Stromstöße und Gift.

Diese Aktion, Herr Botschafter, steht in keiner Relation zu der tatsächlichen Gefahr und den bisher drei Todesfällen. Wie zu Zeiten der
SARS- und Vogelgrippe-bekämpfung wurde hier wieder mit einer Unmenschlichkeit und in einem Extrem vorgegangen, die für China leider
typisch sind.
In Deutschland, mit einem zwar umfassenden (doch leider oft auch nicht in diesem Sinne angewandten) Tierschutzgesetz, wäre dies undenkbar und
bleibt es hoffentlich auch.
Auf jeden Fall würde ein solches Vorgehen auf massivsten Widerstand stoßen und auf keinen Fall Erfolg haben - aber das nur nebenbei.

Dass in China andere Zustände herrschen - durch die Regierungsform, die Mentalität und die Abwesenheit eines Tierschutzgesetzgebung - ist mir klar. Das zeigt ja auch der Umgang mit Menschenrechten .
Dies jedoch ist immer noch keine Rechtfertigung für ein solches Vorgehen - das jeden halbwegs zivilisierten Menschen zutiefst schockieren muss und zu Recht auf die Barrikaden triebe.
Deutschland ist ein wichtiger Handelspartner von China und die Relationen zwischen unseren zwei Staaten werden immer als von Freundschaft und Kooperation geprägt dargestellt. Diesen Zustand zu
erhalten und zu fördern ist ja auch Aufgabe des deutschen auswärtigen Amtes und damit Ihrer Einrichtung.
Daher bitte ich Sie dringend Ihrem chinesischem Amtskollegen die Empörung des deutschen Volkes (und ich hoffe seiner Regierung ebenfalls) in dieser Sache zu übermitteln.
Massaker dieser Art (sog. "Rundumschläge") können und dürfen NIE gängige Mittel zur Seuchenbekämpfung sein. Auch in anderen Ländern
hat man da noch einiges zu lernen, was das angeht.
China jedoch nimmt in diesem Zusammenhang leider eine absolute Spitzenposition ein.
In jeder Hinsicht.
China bedarf dringend des Umdenkens, was den generellen Umgang mit Tieren angeht. Die Zuständen auf Tiermärkten, in Pelzfarmen
(http://www.pelzinfo.de/katzenfelle.html) und sonst.
Tierhalterischen und -verarbeitenden Einrichtungen China's spotten jeder Beschreibung, und sind weltweit berüchtigt.
Die wenigen Stimmen im eigenen Land, die sich erheben, werden allzu leicht unterdrückt. Material, das diese Zustände dokumentiert, wird
von "undercover" gefilmt und, aus Angst vor der Geheimpolizei, außer Landes geschafft.
Initiativen, die sich bemühen, die bestehenden Verhältnisse, auch im Bereich der Menschenrechte, zu verändern, werden verfolgt und mundtot
gemacht - der Zugang des chin. Bürgers zum Internet (und damit entsprechender Informationsquellen) beschränkt (Google/Yahoo und
Microsoft wurden erst kürzlich für ihre Mitarbeit an dieser Zensur öffentlich kritisiert).
Ihnen sind die Bemühungen der chin. Regierung in dieser Hinischt ja sicherlich bekannt.
Was ich damit sagen will, ist folgendes:
Mir persönlich, und ich weiss um viele die ebenso denken, liegt nichts an einer guten wirtschaftlichen Beziehung zu einer Regierung die die
Rechte ihrer eigenen Bürger und jegliches humane und ethische Empfinden - im Land wie ausserhalb - mit Füßen tritt.
Wenn die so oft zitierte Freundschaft und Kooperation zwischen Deutschland und China mehr als eine Farce sein soll - mehr als etwas
an dem sich nur einige wenige hüben und drüben bereichern und auf die politischen Fahnen schreiben - dann MUSS sich etwas grundlegend
ändern.
Dies wünsche ich mir, und das chin. Volk wünscht es sich ebenfalls.
Die Zustände, die in China herrschen - das hat dieser Vorfall wieder einmal gezeigt - sind in höchstem Masse zu verurteilen und auf keinen
Fall zu tolerieren.
Das Rückrat der Bundesregierung ist leider etwas, dass sich in ihrer Beziehung zu anderen Staaten allzu oft dem Gelde - und damit zuforderst wirtschaftlichen Interessen - zubiegt wie ein Schilfrohr im Wind.
Frau Merkel's Antrittsbesuch in China war ja dafür wieder einmal ein Paradebeispiel.
In diesem Sinne hoffe ich sehr dass Sie meinen Bitten an Sie und Ihren chin. Amtskollegen entsprechen und würde mir für die Zukunft wünschen
dass die deutsche Vertretung in China auch ab und an von sich aus gegen dergleichen Vorkommnisse Protest einlegt - und es nicht immer
besorgte Bürger sind, die dem Gewissen unserer Volksvertreter nachhelfen
müssen.
Hochachtungsvoll



Also, haut rein!
mfG
Archon

16.08.2006, 14:38
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