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Queencheetah
Königsgepardin



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Bayern und Tirol geben Bär Bruno zum Abschuss frei

24.06.2006, 21:53
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david
Omega-Wolf



Dabei seit: März 2005
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david ist offline
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Zitat:
Original von Mandy_Tigerbaby
sagt mal leute, is das wirklich nötig das man so ein wirbel um diesen Bären macht? ich meine es gab Bären in Deutschland doch noch im 19 Jahrhundert und es hat niemanden gejuckt.


falsch, es hat wohl sehr viele (negativ) gejuckt! daher wurde der bär ja ausgerottet. es war nicht so, dass die tiere einfach im wald lebten und niemand scherte sich um sie. damals hatte man grosse angst vor ihnen und für bauern waren sie eine katastrophe.

Zitat:
Original von Mandy_Tigerbaby Dann hat man sie ausgerottet hier, weil man mehr platz brauchte, dann war man vor einigen Jahren der Meinung wir bräuchten wieder mehr Wildtiere (u. a. Wölfe) und jetzt ist auch nen Bär wieder anzufinden und die wollen den abknallen?
Wie kann man das verstehen?


gar nicht. das ist der irrsinn unserer gesellschaft. viele leute sind leider stark von der natur entfremdet. wenn tierfilme im tv laufen, finden es alle schön. doch sobald ein wildes tier ind er umgebung ist, kommt die alte angst wieder auf.

aber gemäss allen umfragen sind +- 90% für den bär und somit gegen den abschuss! das stimmt zuversichtlich. jetzt müssten die politiker zur abwechslung nur mal auf das volk hören...


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ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

10.06.2006, 13:36
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Mandy_Tigerbaby
Tiger




Dabei seit: Januar 2005
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sagt mal leute, is das wirklich nötig das man so ein wirbel um diesen Bären macht? ich meine es gab Bären in Deutschland doch noch im 19 Jahrhundert und es hat niemanden gejuckt. Dann hat man sie ausgerottet hier, weil man mehr platz brauchte, dann war man vor einigen Jahren der Meinung wir bräuchten wieder mehr Wildtiere (u. a. Wölfe) und jetzt ist auch nen Bär wieder anzufinden und die wollen den abknallen?
Wie kann man das verstehen?

Ich finde es schön das sich Wildtiere in Deutschland ansiedeln. Ich hätte zwar auch ein mulmiges Gefühl ein Bär oder Wolf in meiner Umgebung zu haben, aber was haben die Menschen denn früher gemacht? Da gab es nochmehr Wildtiere. Meiner Meinung nach sollte man einfach mal aufhören so viel wirbel um Bruno zu machen.


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Manchmal ist Tigerbaby schlauer als Tigerpapa! Tigerpapa sollte auf Tigerbaby hören!

Das Tigerkind ist verwirrt, wenn die Tigereltern von den Bäumen fallen.

10.06.2006, 11:16
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Nala
Löwin




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Beiträge: 772
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Habe heute mitbekommen, dass die Firma "Bärenmarke" finanziell das Einfangen des Bären durch diverse Naturschutzorganisationen unterstützt.
Schön zu sehen, dass hier der Name verpflichtet.
Von der firmeneigenen Homepage wird man auch zu einer Bärenschutzseite weitergeleitet. das lob ich mir.


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...wonder where the lions are....

08.06.2006, 11:48
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nettwork
Panthera leo




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Gut, also man muss kein Genetiker sein um den Zusammenhang zu erörtern (hab vorhin etwas in die falsche Richtung gedacht):

JJ1 und JJ2 sind aus einem Wurf, den Jurka 2004 (Vater José) zur Welt gebracht hat. Die Bezeichnung Zwillingsbruder stimmt also. Es handelt sich aber um keine eineiigen Zwillinge. Meines Wissens sind bei Tierarten mit mehr als einem Nachkommen zwei- oder mehreiige Zwillinge üblich, eineiige Zwillinge selten (oder bloß schlecht untersucht).

Fakt ist wohl, dass man von JJ1 und JJ2 zwei unterschiedliche DNA-Profile erstellen konnte und sie so unterscheidet. Von dem DNA-Profil kann man den Vater ableiten (da man ja die Mutter kennt) und die Verwandtschaft der beiden Brüder erkennen (vgl. Human-Vaterschaftstests).


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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31.05.2006, 10:51
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david
Omega-Wolf



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david ist offline
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Zitat:
Original von nettwork
Der vorhin erwähnte Artikel vom ORF ist wohl nicht allzu fachmännisch recherchiert, da von einem "Zwillingsbrüder" gesprochen wird. Wie will man diesen dann mittels DNA-Analyse unterschieden haben? Wahrscheinlicher ist wohl, dass es sich um einen "Bruder" handelt und nicht der gesamte Artikel zum wegwerfen ist.


genau das gleiche habe ich mich bereits letztes jahr bei JJ2 gefragt. zwillinge haben ja tatsächlich die gleichen gene und somit müsste es doch eigentlich unmöglich sein, die tiere genetisch voneinander zu unterscheiden...

soweit ich weiss, gibt es eigentlich keine zweifel daran, dass JJ1 und JJ2 aus dem gleichen wurf von anfang 2004 stammen. aber irgendwie scheint man diese dann doch unterscheiden zu können.

das ist jetzt eine etwas schwierige frage:
könnte es nicht sein, dass bären-zwillinge immer zweieiig sind (und somit unterschiedliche DNA haben)? somit wäre ja dann eine unterscheidung möglich.


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30.05.2006, 23:34
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nettwork
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Sodala, da bin ich wieder mit News...

Der vorhin erwähnte Artikel vom ORF ist wohl nicht allzu fachmännisch recherchiert, da von einem "Zwillingsbrüder" gesprochen wird. Wie will man diesen dann mittels DNA-Analyse unterschieden haben? Wahrscheinlicher ist wohl, dass es sich um einen "Bruder" handelt und nicht der gesamte Artikel zum wegwerfen ist.

2 interessante Links vom WWF Österreich:
Bärenmanagementplan Österreich
Protokoll der bisherigen Ereignisse
>> auch über die Titelseite des wwf.at zu erreichen.

Ich wühle mich bei Gelegenheit gleich mal durch die 54 Seiten Managementplan.

@david: Ich stimme dir voll zu!


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30.05.2006, 19:32
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david
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und wisst ihr, was ich das lustigste an der ganzen geschichte finde?

JJ1 ist bereits im letzten jahr und anfang dieses jahres in italien auffällig geworden und es wurde versucht, ihn zu vergrämen. dies gelang bei einer gelegenheit und er konnte mit gummischrot beschossen werden.

und genau da möchte ich ansetzen:
wie ich ein paar posts weiter unten bereits geschrieben habe, bin ich von vergrämungen nicht vollkommen überzeugt. manchmal wirken sie zwar, aber sie können das gefahrenrisiko für menschen und nutztiere markant erhöhen.

seit JJ1 vergrämt wurde, ging er kaum mehr an gerissene tiere zurück, denn er hat etwas gelernt.
nur ist das, was er gelernt hat nicht das, was er lernen sollte. er hat nicht gelernt, sich von menschen und nutztieren fernzuhalten, sondern nicht mehr ein zweites mal zu kadavern zurückzugehen.
die vergrämung hat daher jeden fang- oder tötungsversuch verhindert!
fallen können nur dort aufgestellt werden, wo der bär bereits war. doch JJ1 hat gelernt, nicht mehr dorthin zu gehen.


bären sind schlau und lernen bei jeder vergrämung etwas. nur kann dies auch das falsche sein, z.B. (wie unten aufgeführt) dass der mensch eine gefahr ist. das ist gefährlich und nicht ein streunender bär wie JJ1!

vergrämungen können tatsächlich einen positiven effekt haben. aber sie sind kein allerweltsheilmittel, wie häufig dargestellt.


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30.05.2006, 19:06
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Wie der ORF heute schreibt, handelt es sich nach neusten Erkenntnissen doch um JJ1 alias "Bruno" aus Südtirol.
JJ2 ist sein Bruder, die Mutter nannte man "Jurka". Alle drei Bären wären schon in der Vergangenheit als Schadensverursacher aufgefallen wird berichtet.


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30.05.2006, 17:42
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Zitat:
Original von Rul
Heute lese ich dass sie den Bären "Bruno" nennen, doch der Bär der sich in Bayern befand wurde nach genetischen Analysen nun als "JJ1" indentifiziert? Ist das wieder solch eine Irreführung der Medien?


die medien geben den bären meist andere namen als die biologen. JJ2 wurde, als er letztes jahr in der schweiz war, "Lumpaz" genannt (rätoromansich für Lümmel). wer den namen bruno erfunden hat weiss ich nicht, aber inzwischen nennen ihn alle so.

übrigens ist er nach wie vor nicht identifiziert. es ist somit auch nicht klar, ob es sich um JJ1 handelt. man ging zerst davon aus, dass es JJ1 ist, da er genetisch JJ2 nah steht. inzwischen sagen die italienischen experten (welche die DNA-datenbank der trentino-bären führen) aber, dass es sich nicht um JJ1 handelt. es ist nur klar, dass es nicht ein österreichischer bär ist.

Zitat:
Original von Rul Beachtlich ist die Reise deswegen, denn sollte es sich wirklich um den Bären handeln (sicher ist man sich nicht), hat er binnen weniger Tagen das Inntal mitsamt Autobahn und Inn durchquert. Derzeit wandert er wieder richtung Süden.


für den bären ist es kein problem, solche hindernisse zu überqueren. zwar ist die autobahn gefährlich, aber rein morphologisch betrachtet kein hindernis. übrigens wurde vor einigen jahren eine bärin aus dem trentino auf der brenner-autobahn angefahren.
noch ein geringeres problem als die autobahn ist der inn. gerade der bär, welcher wasser grundsätzlich mag, schwimmt ohne probleme über flüsse. in der schweiz weiss man sogar von luchsen, die über 100 m breite flüsse durchschwommen haben. von daher ist der inn für den bären eine kleinigkeit.

inzwischen ist der bär nicht mehr auf dem weg in den süden sondern schon wieder nach norden. er wurde zwischen maurach und pertisau gesehen, was bereits wieder nördlich des inn und der autobahn ist.

bleibt nur zu hoffen, dass er nicht wieder nach bayern einwandert. im süden würde ihm deutlich weniger gefahren drohen.


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29.05.2006, 10:56
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