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Umfrage: Wie würdet ihr euer Tier bestatten?
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TamedTigress
Amurtigerin




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Ja, schon. Aber wenn es ein "Draussentier" war kannst Du Dich immer noch damit troesten dass es in seinem Revier bleiben darf.

Bis dahin ist der Schmerz vielleicht ein bisschen versiegt und es geht doch?

Schoener ist es natuerlich wenn Du es im eigenen Garten begraben kannst, da gebe ich Dir Recht...

TamedTigress

16.05.2007, 22:25
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Tiffy
Kleinkatze



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Beiträge: 1
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Zitat:
Original von Queencheetah
Ich lasse mein armes Tier doch nicht beim Tierarzt! Und auch sonstwo nirgends.

meine Süßen, sollen wenigstens ordentlich im Garten begraben werden, wie es sich gehört.

Oder würdet ihr eure mama/Papa u.a. im Krankenhaus nach dem Tod lassen, bis man sie entsorgt?


Hallo Queencheetah,
ich habe auch schon ein paar meiner Tiere im Garten vergraben ,ich finde es sehr wichtig ,aber wie würdest du es finden wenn man umzieht(was wir bald tun werden) ?Ich würde es traurig finden,ich kann mich überhaupt nicht trennen !

16.05.2007, 20:46
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Myril
Tripple-As



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Zitat:
die heutigen Wellensittiche kennen Australien ja gar nimmer, wissen nicht, wie es ist, unterm freien Himmel zu fliegen.

So lange sind Wellensittiche noch nicht in Gefangenschaft. Das Vögel, die von Menschen gehalten und immer bei Menschen gelebt haben in der Freiheit zurecht kommen beweisen ja die Kölner Papageien.
Das soll natürlich keine Aufforderung sein, alle Vögel frei zu lassen (!) . Denn überleben wird ein Wellensittich bei unseren Tempraturen (und Futterangebot) einfach nicht.
Das Tiere, deren Käfigtür offen steht, nicht abhauen bzw. entlaufene Tiere (Nager, Vögel, ect.) wieder zurückkommen, hat nicht unbedingt etwas mit "wohlfühlen" zu tun.
Gerade vor etwa einem Jahr hatte ich einen extremen Fall übernommen. Eine Dame wollte ihr Meerschweinchen abgeben, da es den Sohn biss ( ). Als mir das Tier gebracht wurde, traf mich schier der Schlag. Das arme Schweinchen saß in einem Käfig, der gerade mal in etwa 30x40 cm groß war. Als Unterschlupf einen kleinen Pappkarton (in dem sich das Tier nich umdrehen konnte) und ein Laufrad (so ca. 15cm Durchmesser, nicht mal für Hamster geeignet) . Freilauf hatte das Meerschweinchen nie, kannte also nichts anderes. Ich habe den Kleinen sofort in einen Quaratänekäfig von der Größe 1,20m x 60cm umgesetzt, ihm allerdings seine alte Käfigunterschale mit hinein gestellt.
Doch der kleine Kerl machte Tage lang, bis ich ihm seine alte Käfigunterschale weg nahm, keine Anstalten sein Gefängnis zu verlassen. Deshalb war er aber dort mit Sicherheit nicht glücklich.
Ich denke, das ist alles eher eine Frage der Gewohnheit. Allerdings muss man etwas ja nicht gewohnt sein, um es zu vermissen. Manche Dinge liegen einfach "im Blut" (oder besser gesagt in den Genen).

Zitat:
das schlimmste für nen Welli ist und bleibt nicht das Eingesperrtsein, sondern das Alleinsein

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Das gilt allerdings für alle Gruppentiere (Ratten, Meerschweinchen, Kaninchen usw.). Eben auch keine Frage des "gewohnt seins", sondern "der Gene" bzw. des Sozialverhaltens.

Zitat:
Soweit ich weiß dürfen die ja nicht lange herumliegen.

Je nachdem wann abgeholt wird. Kann auch so ca. 1 Woche dauern (deshalb wird ja gekühl).
Schlimm finde ich das allerdings nicht. Ich hatte fast den ganzen Winter tote Tiere in der Garage "gelagert", weil es bei gefrorenem Boden schlicht und einfach keine Möglichkeit gab, die Tiere zu beerdigen.

Gruß
Myril


__________________
Gruß
Myril

04.05.2006, 13:25
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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
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Wenn es möglich war, haben wir unseren Tieren ein kleines Grab gemacht, aber nur bei uns und nicht auf einem Friedhof oder so, meine ich jetzt.

Es gab aber auch Situationen, in denen dies nicht möglich war. Als unsere Kaninchen krank wurden, mussten sie noch opduziert werden wegen der Myxamotose (entschuldigt, weiss nicht, wie das genau geschrieben wird) Sie konnten auch nicht begraben werden. Das war nicht möglich. Eines war krank geworden und schon schlimm dran und die anderen hatten die Symptome auch schon und mussten eingeschläfert werden. Auch diese Tierchen haben wir begleitet, waren mit ihnen und es hat sehr weh getan, denn die drei waren meine Freunde geworden.

Bei uns in der Schweiz ist es so, dass ein Tier das mit einer chemischen Spritze eingeschläfert werden muss, auch nicht begraben werden kann, also muss man sie beim Tierarzt lassen, ob man will oder nicht. Unseren Hund, den ersten den wir hatten, haben wir selbstverständlich auf diesem Gang begleitet. Es ging nicht anders, es musste getan werden, weil er litt und doch macht es mir heute noch Probleme, dass ich über Leben und Tod entscheiden musste. Ich hatte Mühe damit, musste es aber tun, weil es sonst eine verantwortungslose Quälerei gewesen wäre.

Ich habe schon einiges mit Tieren erlebt, weil wir immer welche hatten, seit ich meine kleine Familie hatte. Meine Jungs sind auch sehr tierlieb und wissen, wie man mit Situationen umgeht, wie man Verantwortung den Tieren gegenüber wahrnimmt. Und dafür bin ich froh, auch wenn Manches sehr traurig und schmerzhaft war.

04.05.2006, 09:23
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: woanders
Niedersachsen (DE)
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so, muß da nochmal 'kurz' was zu sagen:

Zitat:
Original von Myril
Ach so, dann lebten deine Wellensittiche unter freiem Himmel dort wo sie hingehören? In Australien? Vermutlich nicht. Selbst wenn du ihnen dein ganzes Haus zu verfügung stellst sind und bleiben sie Gefangene.


1. die heutigen Wellensittiche kennen Australien ja gar nimmer, wissen nicht, wie es ist, unterm freien Himmel zu fliegen. das soll aber keine Rechtfertigung sein. ich für meinen Teil habe nicht vor, je wieder Wellensittiche oder andere Vögel zu halten. Meinen ersten Welli erhielt ich zum Geburtstag oder so geschenkt, als ich klein war. Ein Hund oder notfalls ne Katze wäre mir lieber gewesen und der Vogel lebte auch nur 1 Jahr...
Ein Vogel käme mir höchstens nochmal durch nen weiteren Zufall ins Haus, daher zu:

2. unser zweiter Welli saß plötzlich im Garten und war wohl irgendwo abgehauen. Der kam allerdings anderswo in eine Voliere, da wir zu der Zeit 3-10 Katzen hatten. (wobei sich meine "Bauernhofkatze" ganz gut mit ihm verstand und immer neben dem Käfig saß - sie hat nie einen Vogel als Futter angesehen und liebte auch Hunde.)

mein dritter Welli stammte von jemandem, der null Ahnung hatte und das Tier einige Jahre allein in nem kleinen (schon winzigem) Käfig hielt und zum Schluß kein Geld mehr hatte, das Tier zu versorgen. Ich konnte das einfach nicht mitansehen, und als ich schließlich gefragt wurde, war ich gleich bereit, das Tier zu übernehmen. Er bekam als erstes einen größeren Käfig, einen Spielplatz und durfte ab da immer raus, und es war eine Wohltat, diesen Vogel nach langem Käfigaufenthalt jeden Tag fliegen zu sehen.
Nach nem guten Jahr starb auch dieser Vogel, leider nicht schnell, aber so wirklich hat mans zuerst nicht bemerkt, er war nur plötzlich recht anhänglich...

Mein letzter Welli war sogar mal kurz "in Freiheit", aber das gefiel ihr nicht. So flog sie nur eine Runde und kam dann zurück. Ihre Partnerin war da leider ganz anders, nunja. Was ich übrigens nur immer wieder betonen kann: das schlimmste für nen Welli ist und bleibt nicht das Eingesperrtsein, sondern das Alleinsein. Das habe ich ganz deutlich daran gesehen, daß ich eben die ersten (allein gehaltenen) Wellis nur ein Jahr hatte, meine letzte hatte ich immerhin 10-11 Jahre. (und ich hoffe doch mal, daß sie noch immer lebt, in ihrem neuen zuhaus) Und wer meint, Spiegel oder Plastikvögel reichen als Partnerersatz, der sollte erst gar keine Tiere halten... denn dann ist das "Leben" eines solchen Vogels nur ein langes Sterben.


Zitat:
(EDIT: Ich finde es im übrigen trotzdem toll, dass jemand auch älteren Tieren aus dem Heim eine Chance geben will. Von der Sorte bräuchten wir ein paar mehr...).


Tja, aber mittlerweile sinds ja leider nimmer nur die alten Tiere, die im Heim versauern. Es ist mir unbegreiflich, wieso Leute z.B. keine schwarzen Tiere wollen, egal wie alt. Ich hab jedenfalls nur positive Erfahrungen mit schwarzen Katzen gemacht. Die waren mir fast die liebsten: total verschmust und anhänglich, im Gegensatz zu den "wilderen" getigerten.

Übrigens können selbst "Tiergeschenke" mal gut ausgehen: diese "Bauernhofkatze" brachten Bekannte in ner Reisetasche versteckt als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für mich mit. Mein Vater war gar nicht begeistert, ich dagegen natürlich sofort verliebt. Sie ist nicht nach Weihnachten im Heim oder auf der straße gelandet und ihre spätere Tochter (die einzige, die bei uns 'alt' wurde) war schließlich der absolute Liebling meines Vaters. nur zum einschläfern, da mußte ich zum Tierarzt mit hin, das konnte er bei aller Liebe nicht. und der Tierarzt war dabei wirklich ganz toll. er hat mich mit ihr nochmal allein gelassen, und auch beim einschläfern selbst war ich natürlich bei ihr, das hat sie selbstverständlich verdient gehabt. (hab bei sowas immer ne X-Factor Episode im Kopf, wo es in etwa hieß, dass in der Stunde des Todes immer ein lieber Mensch/Angehöriger bei einem sein sollte und man praktisch diesen als letztes sehen sollte)




ein entscheidender Punkt ist hier allerdings irgendwie noch nicht beachtet worden, der aber auch nicht vergessen werden darf, würde ich sagen: so schrecklich eine "Tierkörperbeseitung" durch den Tierarzt vielleicht auch sein mag, die Tiere liegen beim Tierarzt zumindest nicht lange herum, sondern werden eben "beseitigt". Soweit ich weiß dürfen die ja nicht lange herumliegen.
Im Gegensatz dazu werden Müllsäcke für gewöhnlich nicht gleich alle verbrannt sondern liegen teilweise erstmal ewig auf ner Halde rum. Nicht weit von meinem vorigen Wohnort war ne große Mülldeponie, und mal ganz grob gesagt: (ausnahmsweise mal ohne an Wertschätzung der Tiere, etc. zu denken) wenn ich mir vorstelle, alle würden ihre Tiere in der Tonne entsorgen, und diese ganzen Tiere lägen dort nun auf so ner Halde rum... da muß ich mich echt schütteln... das wäre irgendwie total grausig... (naja, möchte sowieso nicht wissen, was da so alles rumliegt...)


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

04.05.2006, 01:20
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Myril
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Zitat:
Ich denke, daß damit jetzt alles gesagt ist und du hoffentlich meinen Standpunkt wenigstens ansatzweise nachvollziehen kannst, Myril.

Klar, hab auch vollstes Verständnis für soetwas. Ich lasse Tiere auch nicht unnötig leiden, lieben heißt schließlich auch loslassen können.
Kaum eines meiner Tiere ist bisher einfach so eingeschlafen, vor zwei Jahren musste ich meinen 9 Jährigen Rüden einschläfern lassen (Krebs im Unterkiefer, wir hatten alles versucht, aber war nichts mehr zu machen. Als er dann nicht mehr richtig atmen konnte (hat angefangen auf die Luftröhre zu drücken), ist er erlöst worden), der mich mein halbes Leben lang begleitet hatte. Ich kann also gut nachvollziehen und weiß, wie man sich da fühlt.
Ich meinte also loswerden nicht im Sinne von "lieblos dort vergessen" sondern einfach dort lassen (Sorry wenn ich das etwas "falsch" ausgedrückt habe ).

Und um nochmal darauf zurück zu kommen:
Zitat:
sie war dabei und hat ihren Hund auf seinem letzten Weg begleitet

Das finde ich zeigt, ob jemandem sein Tier viel wert ist oder nicht und ob jemand "herzlos" ist ist oder nicht.
Denn genug Leute geben ihre Tiere zum einschläfern ab und wollen nicht dabei bleiben. Und was das (gerade für sehr menschenbezogene Tiere wie Hunde oder Katzen) bedeutet, weiß ja vermutlich jeder Tierbesitzer.
Soviel "Courage" sollte man meines erachtens besitzen, wenn einem ein Freund wirklich etwas wert ist. Was danach geschieht, ist dann doch nebensächlich.

Gruß
Myril


__________________
Gruß
Myril

03.05.2006, 13:56
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PattWór
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@ Myril:
Das hört sich jetzt schon anders an. Okay, ... das beginnt jetzt aber in Haarspalterei auszuufern. Mich hatte nur deine allgemein anklagende Vormulierung gestört. Weißt du, ich habe eine Bekannte, die erst letztens ein Matyrium mit ihrem 14-jährigen Rüden durchgemacht hat. Er hatte einen Kreuzbandriß erlitten. Da der Hund zudem Epileptiker war, wäre eine OP sehr risikoreich gewesen. Und OP-Kosten von über 500 Euro pro Hinterlaufkann sich auch nicht jeder gerade mal aus den Rippen schneiden. Also bekam der Hund Schmerztabletten und Antiseptika verschrieben. Sie fuhr also von einem Tierarttermin zum anderen, holte sich bei einer Tierklinik noch weitere Meinungen ein ... und so weiter. Du wirst dir wahrscheinlich vorstellen können, was das für eine nervliche und wirtschaftliche Belastung darstellte.
Jedenfalls war dem Hund anzusehen, daß er mehr und mehr einfiel und immer schwächer wurde. Seinen Lebenswillen hatte er ja auch schon eingebüßt.
Ich habe da jedenfalls vollstes Verständnis, daß sie den Hund dann einschläfern ließ und ihn von seinem Leid befreite. Ich habe auch vollstes Verständnis dafür, daß sie ihren Hund nach der Einschläferungsprozedur (ja, sie war dabei und hat ihren Hund auf seinem letzten Weg begleitet) dort gelassen hat, weil sie nervlich total am Ende war.
Sie wollte ihren Hund mitnichten einfach loswerden. Und wer das einfach behauptet, muß mir Rede und Antwort stehen.
Dies ist auch der Grund, warum ich auf deine allgemein und verurteilend formulierten Statements angesprungen bin.
Und ich bleibe der Ansicht, daß nicht jeder, der sein Tier beim Tierarzt läßt, es einfach nur loswerden will, einfach desegen, weil ich es eben besser weiß.

Ich denke, daß damit jetzt alles gesagt ist und du hoffentlich meinen Standpunkt wenigstens ansatzweise nachvollziehen kannst, Myril.


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


03.05.2006, 12:05
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TamedTigress
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Ich komm da offen gestanden nicht mehr so ganz mit...

Jedenfalls halte ich es fuer am allersichersten wenn ich mich selbst um mein Tier kuemmere. So weiss ich ganz genau was mit ihm passiert und muss mir um Tierfutter, Leim und grosse Abfallcontainer gar keine Gedanken machen.

Das bin ich meinem Tier das mir so viel Freude gegeben hat einfach schuldig, mich selbst um es zu kuemmern.

TamedTigress

03.05.2006, 08:20
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Myril
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Und was ist daran verallgemeinert? Warum sollte man sonst sein Tier beim Tierarzt lassen? Entweder lässt man es einschläfert (=totes Tier) und lässt es da oder es gibt die Personen, die ihre Tiere dort lebendig (=lebendiges Tier) loswerden (zum Glück der Tiere). Du kannst mir aber gerne noch andere Möglichkeiten nennen, die dazu führen, dass Tiere beim Tierarzt bleiben.
Und was habe ich wem unterstellt? Ich beziehe mich damit lediglich auf deine Aussage über Mülleimer (von wegen verallgemeinern, nicht?), mehr nicht .
Bzw. ich wollte dir damit nur zeigen, dass man soetwas eben NICHT verallgemeinern kann:
Zitat:
(dem ist ja schließlich auch nicht so)

Bezogen hierauf:
Zitat:
Das Tier war für denjenigen also wertlos


Gruß
Myril


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Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 03.05.2006, 07:40 Uhr editiert.

03.05.2006, 00:18
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PattWór
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Ich interpretiere das hinein, was du niederschreibst. Du verallgemeinserst in einer derart eklatanten Weise, daß es nicht zum Aushalten ist, wie folgendes Zitat belegt.
Zitat:
Ich kenn nur zwei Arten von Menschen, die ihre Tiere beim Tierarzt abgeben und nicht wieder mitnehmen. Die einen, die die Toten loswerden wollen und die anderen, die ihre Lebenden loswerden wollen.

Es gibt immer solche und solche. Ich will ja nicht bestreiten, daß es Menschen gibt, die in der von dir beschriebenen Weise mit ihren Tieren verfahren. Sicherlich gibt es die. Aber von der Existenz solcher Menschen auf ein Verhaltensprofil aller Tierarztkunden zu schließen, die ihr Tier einschläfern lassen müssen und es dann dort lassen, ist nunmal eine dreiste Unterstellung.


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Homo lupo lupus est.
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03.05.2006, 00:07
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