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Umfrage: Wie würdet ihr euer Tier bestatten?
In die Tonne werfen
Vergraben
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Myril
Tripple-As



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Zitat:
sorry für die Verstümmelung

Kein Problem

Zitat:
Tierkörperverwertung = Mülltonne aber moralisch nicht zu verurteilen und zum anderen könnte man die gesparten Einäscherungskosten ja diversen Tierschutzvereinen spenden

Jop, genau so in der Art.
Gerade als Großtierhalter ist das natürlich so eine Sache. Die Preise für eine Einäscherung für ein Pferd belaufen sich zwischen 1200€ und 1800€ (in meinen Fall sogar noch letzteres). Das ist sehr viel Geld, das ich persönlich eben lieber lebenden Tieren zu Gute kommen lasse. Für mich wäre eine Einäscherung ja irgendwie auch ein schöneres Gefühl, als mein Pferd wiederverwertet zu wissen, andererseits wird es dadurch natürlich nicht wieder lebendig. Dafür kann das Geld möglicherweise anderen Lebewesen ein besseres Leben (oder überhaupt ein Leben) ermöglichen. Ist mir im Endeffekt eben doch mehr wert. Deshalb sind mir aber meine Tiere selbt doch trotzdem etwas wert. Eine ganze Menge sogar...
Und ich kann auch jeden verstehen, der damit seinem toten Kamaraden "die letzte Ehre" (klingt schon wieder so voreingenommen) erweisen möchte bzw. dem etwas anderes nicht für seine Tiere in Frage kommt.

EDIT:
@Pattárchta
Sachmal, was interpretierst du eigentlich in meine Aussagen rein? Ich habe nicht ein Wort von einschläfern geschrieben. Falls es dich interessiert, es landen auch immer wieder Tiere in der Tierarztpraxis, die die Besitzer loswerden wollen, weil ihnen ein Behandlung (von sage und schreibe dem letzten Fall 10€) zu teuer ist. Oder Tiere werden nach der Op nicht wieder abgeholt. Alles schon vorgekommen. Von nichts anderem hab ich geschrieben.

Gruß
Myril


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 02.05.2006, 23:50 Uhr editiert.

02.05.2006, 23:23
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PattWór
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Zitat:
Original von Myril
Und eine Tierarztpraxis ist keine Müllentsorgung? Ich kenn nur zwei Arten von Menschen, die ihre Tiere beim Tierarzt abgeben und nicht wieder mitnehmen. Die einen, die die Toten loswerden wollen und die anderen, die ihre Lebenden loswerden wollen. Letzteren sind ihre Tiere im übrigen vollkommen wertlos. Daraus könnte man also (nach deiner Müllargumentation) genauso Schlussfolgern, dass erstern ihre Tiere ja vollkommen wertlos waren (dem ist ja schließlich auch nicht so).

Und schon wieder pauschalisierst du, Myril. Vielleicht gibt es in Karlsruhe keine guten Tierärzte, velleicht leben dort auch nur Menschen, die ihre Tiere einfach loswerden wollen. Keine Ahnung ... in dem Ort, wo ich lebe, ist das eben nicht so.
Sehr wohl gibt es Umstände, in denen es für das Tier am besten ist, wenn es eingeschläfert wird, denn genau dann, wenn es nur noch dahinsiecht und sich von einem Tag in den nächsten quält, ständig unter Schmerzen steht und Tag für Tag verfällt. Dann, wenn es unheilbar krank ist und keine Besserung in sicht ist. Wenn du ein Verfechter des kompromislosen Totpflegens solcher Tiere bist, dann handelst du überaus egoistisch und keinesfalls zum Wohle des Tieres. Manchmal bedeutet Tierliebe eben auch, einen totkranken Freund und Lebensbegleiter gehen zu lassen. All dies scheint dir aber noch fremd zu sein.

Übrigens gefällt mir dein patziger Ton überhaupt nicht. Derart respektlos dürfen mir gegenüber nicht einmal 100-jährige in Begleitung ihrer Eltern auftreten.

Im Übrigen schließe ich mich Nalas Aussagen an ...


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


02.05.2006, 23:23
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Nala
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ok ok ok , dann hab ich Dich Myril (sorry für die Verstümmelung) jetzt auch endlich verstanden und durch die Struktur Deiner Argumentation gefunden. *ufff*

Kann ich also kurz zusammenfassen, dass Du eigentlich sagen wolltest:

Tierkörperverwertung = Mülltonne aber moralisch nicht zu verurteilen und zum anderen könnte man die gesparten Einäscherungskosten ja diversen Tierschutzvereinen spenden.

Und wenn dem denn dann so ist, dann hast Du meine Zustimmung, denn jeder soll sein Handeln für sich Verantworten können und letzendlich ja wohl auch müssen wie man das tut ??? Für mich kam die Verwertung halt nicht in Frage.


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02.05.2006, 23:08
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Myril
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Zitat:
Ich bitte Dich derartig verallgemeinernde Aussagen, die sämtliche Tierärzte einschließlich verantwortungsbewusster Tierhalter verunglimpfen, zu unterlassen.

Dann möchte ich dich doch mal bitten, genau zu lesen, was ich schreibe (ich heiße übrigens Myril).

Zitat:
Du beschreibst mit Deinen Aussagen die "Verwertung" toter Tiere in der Tierkörperbeseitigungsanlage.

Jap und genau da landen die Tiere auch, wenn man sie beim Tierarzt lässt.

Zitat:
Dies steht aber in keinem Verhältnis zur Einäscherung eines Tieres, die sehr wohl auch mittels des Tierarztes veranlasst werden kann und auf Verlangen des Halters auch ausgeführt wird.

Das ist ja auch etwas anderes.
Hab ich allerdings bei uns nie erlebt und wird auch längst nicht von allen Tierärzten angeboten (muss auch nicht angeboten werden).
Die Tiere landen normalerweise in der Abdeckerei (womit ein beim Tierarzt lassen sich wie beschrieben nicht groß vom in den Müll werfen unterscheidet).
Aufgeklärt werden muss im übrigen auch nicht. Trotzdem ändert Unwissenheit eben nichts an der Tatsache.

Zitat:
Bitte mach den Membern ohne eigenen genügend großen Garten keine Angst und verbreite nicht pauschale Aburteilungen aller Tierärzte als moral- und pietätlos.

Das habe ich auch nicht vor, ich habe es nur satt, das hier (und auch sonst wo) pauschale Aussagen über die verbreitet werden, die ihre Tiere eben nicht einäschern lassen (Hab mir da mal gerade die Preise angesehen. Das Geld würde gespendet an einen Tierschutzverein vielen helfen . Aber auch das bleibt eben jedermans Entscheidung, die einen brauchen es, die anderen nicht ) oder vergraben.

Gruß
Myril


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Gruß
Myril

02.05.2006, 22:56
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Nala
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Hallo Meryl

Ich bitte Dich derartig verallgemeinernde Aussagen, die sämtliche Tierärzte einschließlich verantwortungsbewusster Tierhalter verunglimpfen, zu unterlassen.

Es ist schlichtweg gelogen, was Du hier schreibst.
Aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer stellst Du die Tierverwertung mit der Einäscherung gleich und das ist ein böser Fehler.

Du beschreibst mit Deinen Aussagen die "Verwertung" toter Tiere in der Tierkörperbeseitigungsanlage. Dies steht aber in keinem Verhältnis zur Einäscherung eines Tieres, die sehr wohl auch mittels des Tierarztes veranlasst werden kann und auf Verlangen des Halters auch ausgeführt wird.

Weshalb bitte hätte ich damals meinen toten Hund nach dem Einschläfern zu mir nach Hause nehmen sollen, ihn dort kühl halten (wo denn in der Tiefkühltruhe???) um den Verwesungsprozess zu stoppen, bis der Transport ins Krematorium organisiert ist?
Nein Meryl, da hat ein Tierarzt die eindeutig besseren Möglichkeiten...

Ich weiß nicht, ob ein Tierarzt dazu verpflichtet ist, den Tierhalter über den Unterschied zwischen Einäscherung und Tierkörperverwertung aufzuklären, ein guter Tierarzt wird in jedem Fall darauf hinweisen. Ebenso wie der Tierhalter gefragt wird, ob sein Tier zu Obduktionszwecken der Uni übergeben werden kann, denn auch hierfür ist das Einverständnis des Besitzers von Nöten. Und selbst nach einer Obduktion kann noch eingeäschert werden.

Bitte mach den Membern ohne eigenen genügend großen Garten keine Angst und verbreite nicht pauschale Aburteilungen aller Tierärzte als moral- und pietätlos.



Edit: In dem Moment, wo ich die Einäscherungsbestätigung des Krematoriums in den Händen halte ist die "moralische" Seite der "Beseitigung" für mich abgeschlossen, längst nicht die Trauer. Aber wenn ich diesen Beleg in Frage stelle, dann kann ich gleichzeitig in Frage stellen ob die Urne auf die Friedhof die Asche meines Großvaters oder die vom Grill des Gärtners enthält.


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Dieser Beitrag wurde von Nala am 02.05.2006, 22:40 Uhr editiert.

02.05.2006, 22:31
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Myril
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Zitat:
Sorry Myril, vielleicht hast du dich in deiner Argumentationsfindung einfach verrannt, aber so kann ich ihr nicht folgen.

Dann will ich es dir gerne erklären.
Ein Tier, das beim Tierarzt gelassen, wird ersteinmal in einen großen Kontainer geschmissen (sehr unschön, immer recht traurige Angelegenheit, ein Tier dort hinbringen zu müssen). Dann wird es zur Abdeckerei gekarrt, dort zerhäckselt und zu Leim, Knochenmehl, Viehfutter und anderen Produkten verarbeitet.
Für manche Leute mit Sicherheit eine schlimmere Vorstellung, den neuen Haustier das Alte als Futter vorzusetzten oder als Leim an die Wand zu pinseln als das Tier in den Müll zu schmeißen.
Aber wenn du meinst, dass soetwas moralischer ist... genug andere (mich eingeschlossen) sind es nunmal nicht. Ich bin schließlich auch der Meinung, ein Mord ist nicht moralischer, wenn ich ihn durch einen Auftragskiller erledigen lasse.

Und eine Tierarztpraxis ist keine Müllentsorgung? Ich kenn nur zwei Arten von Menschen, die ihre Tiere beim Tierarzt abgeben und nicht wieder mitnehmen. Die einen, die die Toten loswerden wollen und die anderen, die ihre Lebenden loswerden wollen. Letzteren sind ihre Tiere im übrigen vollkommen wertlos. Daraus könnte man also (nach deiner Müllargumentation) genauso Schlussfolgern, dass erstern ihre Tiere ja vollkommen wertlos waren (dem ist ja schließlich auch nicht so).

Nach deiner Denkweise sind vermutlich auch alle Aquarienbesitzer ihre Fische wertlos, denn die meisten bestatten ihre Tiere im Klo (und was sonst spült man das Klo hinunter)?

Hm... dann gibt es ja sehr viele Tierbesitzer, denen ihre Tiere nichts wert sind.
Tja, die gibt es auch, nur erkennt man die, ob man es glaubt oder nicht, nicht daran, wie sie mit Toten umgehen, sondern daran, wie sie mit Lebenden umgehen.

Nunja, ich für meinen Teil finde jedenfalls Intoleranz... wie sagte Phantom so schön?... recht erbärmlich.

Gruß
Myril


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Gruß
Myril

02.05.2006, 22:06
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PattWór
Crond'Llor




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Zitat:
Original von Myril
Zitat:
dann schon lieber beim Tierarzt lassen, wenn man keine andere Möglichkeit hat

Ist dann frei nach dem Motto:
Ich finde es grässlich, das kleine Katzen ertränkt werden, daher lasse ich dies meinen Nachbarn machen?
Bzw. was ich nicht sehe oder selbst tue geht mich nichts an?

Myril, mit Verlaub, das ist Schmarrn, was du da schreibst. Überleg doch mal, welch' moralische Konsequenzen deine Argumentation in diesem Punkt nach sich zieht. "Wir senden unsere Anverwandten in ein Krematorium, um sie einäschern zu lassen, weil wir es nicht fertigbringen, sie im nächstbesten Lagerfeuer zu verbrennen."

Moralisch besteht sehr wohl ein großer Unterschied zwischen dem Belassen eines Tierkadavers beim Tierarzt oder der eigenhändigen Entsorgung durch die städtische Müllabfuhr.
In eine Mülltonne entsorget man Müll, Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, die kaputt sind, die wertlos sind, Dinge, derer man sich einfach entledigt und nie wieder dran denkt. ==> Das Tier war für denjenigen also wertlos, ein Ding, was man besaß, aber dessen man sich nun entledigen muß, weil es kaputt, sprich tot, ist.
Eine Tierpraxis ist hingegen keine Müllentsorgung. Und die Intentionen derer, die dort hingehen, eine ganz andere. Du kannst jene doch nicht mit denen, die der erstgenannten Gruppe angehören, identifizieren.

Sorry Myril, vielleicht hast du dich in deiner Argumentationsfindung einfach verrannt, aber so kann ich ihr nicht folgen.


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02.05.2006, 21:19
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Myril
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Zitat:
dann schon lieber beim Tierarzt lassen, wenn man keine andere Möglichkeit hat

Ist dann frei nach dem Motto:
Ich finde es grässlich, das kleine Katzen ertränkt werden, daher lasse ich dies meinen Nachbarn machen?
Bzw. was ich nicht sehe oder selbst tue geht mich nichts an?

Zitat:
meine Tiere (Wellensittiche) waren z.B. nie eingesperrt und sind nur nachts selbstständig in ihren Käfig gegangen

Ach so, dann lebten deine Wellensittiche unter freiem Himmel dort wo sie hingehören? In Australien? Vermutlich nicht. Selbst wenn du ihnen dein ganzes Haus zu verfügung stellst sind und bleiben sie Gefangene.
Hunde und Katzen wollen wir mal ausnehmen, da sie sich im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren dem Menschen aus freiem Willen und nicht aus Zwang anschließen.

Zitat:
meine erste Katze war von nem Bauernhof, wo sich niemand um sie kümmerte (andere wurden dort einfach ertränkt), mein Kater wurde ausgesetzt.

Was eine der wenigen Ausnahmen ist. Einige Tiere nimmt man auf, weil die armen Tiere sonst keine Zukunftsperspektive haben. Aber selbst die Tiere, die aus dem Tierschutz geholt werden, holen die Leute mit dem Gedanken, sich ein Tier anzuschaffen und normalerweise nicht, weil es sich gerade so ergibt.
Ist also die Ausnahme, wenn jemand ungewollt in die Tierhaltung stolpert (und endet dann noch oft genug in einer Katastrophe).

Aber hier geht es ja nicht um Tierhaltung (EDIT: Ich finde es im übrigen trotzdem toll, dass jemand auch älteren Tieren aus dem Heim eine Chance geben will. Von der Sorte bräuchten wir ein paar mehr...).
Ich finde es nur immer wieder erstaunlich (in einer traurigen Weise), wieviele Menschen (ist ja nicht nur hier so) auf Würde von Tieren und Respekt vor ihnen im Tode pochen, anstatt ihnen dies im Leben zuzugestehen.
Gibt mir ehrlich zu denken... erinnert doch ein wenig an "gewisse Religionen", die ihre Anhänger immer auf das Jenseits vertrösten.

Nachdenkliche Grüße
Myril


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Gruß
Myril

02.05.2006, 19:25
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Phantom
Panthera lupus




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nochmal zum Thema neues Tier nach dem Tod des alten: ich für meinen Teil habe mich entschieden, sollte mein Tier mal sterben, kommt mir nur noch ein altes Tier aus dem Tierheim ins Haus. bzw. nur so eines, was von anderen Leuten immer übersehen wird. junge Kätzchen oder auch andre Tierbabys sind ja ganz niedlich, aber die werden soo schnell groß...


ein Tier in der Tonne zu entsorgen, finde ich recht erbärmlich. (kannte Leute, für die das selbstverständlich war) dann schon lieber beim Tierarzt lassen, wenn man keine andere Möglichkeit hat.


und zum Punkt "hinter Gitter sperren" und "Lebewesen zur eigenen Belustigung einkerkern" kann ich nur sagen: das trifft zum Glück nicht auf alle zu und es geht auch anders. meine Tiere (Wellensittiche) waren z.B. nie eingesperrt und sind nur nachts selbstständig in ihren Käfig gegangen. unsere Katzen konnten immer raus. und auch mein jetziger Kater fühlt sich auch ohne "Freigang" ganz wohl, statt Garten gehts nun auf den Dachboden... und zur "Belustigung" hatte ich ehrlich gesagt noch nie ein Tier. meine erste Katze war von nem Bauernhof, wo sich niemand um sie kümmerte (andere wurden dort einfach ertränkt), mein Kater wurde ausgesetzt.


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

02.05.2006, 17:27
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TamedTigress
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Also Tierfriedhof ginge mir dann, wie Ausstopfung oder Einzeleinaescherung dann doch zu weit. Die Preise sind schon sehr heftig, davon kaufe ich mir dann lieber ein neues Kaetzchen und lasse es impfen.

Wenn ich keine Moeglichkeit zum Begraben haette - ich weiss nicht was ich dann tun wuerde. Wahrscheinlich wuerde mir dann auch ncihts anderes uebrig bleiben als mein Tier beim Arzt zu lassen und diesem zu vertrauen. Dennoch waere mir dabei nicht wohl.

@ Myril: Ich habe mit meinem vorhergehenden Post keinen verurteilen wollen der anders empfindet wie ich. Ich habe nur gesagt dass dies fuer mich eindeutig nicht in Frage kommt. Dafuer habe ich auch die "Huelle" die ich Jahre lang gestreichelt und geschmust habe zu lieb.

Und zum Thema Katzenfutter: Auch BSE hat mit Kannibalismus angefangen...

TamedTigress

01.05.2006, 10:28
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