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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
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  Holzfigur des Emela-ntaukaAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Cryptomundo publizierte am 20.01.06 exklusiv ein bereits 2004 von Michael Ballot aufgenommenes Foto einer Holzfigur des Kryptiden namens Emela-Ntauka, welches in diesem Jahr noch in dessen neuem Buch enthalten sein wird (Achtung! Aus strikten Copyright-Gründen dürfen wir das Bild ausdrücklich nicht abbilden. Das Bild und der Artikel kann man über untenstehenden Link einsehen). Der französische Kryptozoologe Ballot ist Gründer des Cryptos Center, welches heute unter dem Namen AFRC (association francaise de recherche cryptozoologique) auftritt. Er entdeckte die Skulptur in der nördlichen Zone von Kamerun, wo er bereits mehrfach auf Expeditionen im Rahmen einer Suche nach Mokele-Mbembe war. Die Figur ist die erste dreidimensionale von guter Qualität, die man bislang außerhalb Afrikas kennt. Deutlich ist der Schwanz, das einzelne Horn und die kleinen elefantenähnlichen Ohren des Kryptiden zu sehen, ebenso deutlich ist aber auch das Fehlen eines Nackenschildes welches bereits lange vorher gegen die Theorie eines lebenden Ceratopsian sprach.

Das Emela-ntauka (Lingala: „Töter der Elefanten“ oder „Wasser-Elefant“) lebt nach den Berichten in den Flüssen und Seen der Likouala-Sümpfe in der Republik Kongo, einer Region die für ihre zahlreichen Legenden um dinosaurierartig anmutende Kryptide (bspw. Mokele-mbembe oder Mbielu-Mbielu-Mbielu) bekannt ist.

Der oberste Wildaufseher Lucien Blancou der Region beschrieb den Kryptiden 1954 am ausführlichsten. Demnach besitzt es die Größe eines Elefanten oder noch größer, ist haarlos und von brauner bis grauer Farbe mit einem langen Schwanz ähnlich einem Krokodil. Die Beine sind mächtig und hinterlassen einen elefantenartigen Abdruck mit drei Zehen oder Klauenmarken. Das auffälligste Kennzeichen ist jedoch ein einzelnes Horn an der Schnauze. Es ernährt sich, trotz der Tötung von anderen Tieren wie Elefanten und Wasserbüffeln, hauptsächlich von Pflanzen.

Die Spekulationen über die Natur des Kryptiden sind vielfältig. Aufgrund der „Dichte“ an Berichten aus dieser Region liegt naturgemäß nahe, dass es sich beim Emela-Ntauka schlicht um einen anderen Namen für Mokele-mbembe handelt. Dies ist nicht von der Hand zu weisen und entspricht bei diversen Personen/Stämmen den Tatsachen wie Roy Mackal anmerkt, der Informationen während seiner Expeditionen 1980 und 1981 sammelte. Doch die Beschreibung ist recht deutlich unterschiedlich von der des anderen Kryptiden (bspw. fehlt der lange Hals, das Horn sitzt an der Schnauze statt auf dem Kopf). Insgesamt ähnelt Emela-Ntauka mehr einem semi-aquatischen Rhinozeros, was beispielsweise auch Loren Coleman diskutierte. Diese Möglichkeit klingt zumindest glaubwürdiger als die ebenfalls von Roy Mackal andiskutierte über einen möglicherweise lebenden Centrosaurus aus der Familie der Ceratopsia (gleichzeitig wurde von ihm aber auch das hierzu fehlende Nackenschild angemerkt). Unterstützt wird diese These von weiteren Berichten. 1950 hörte der französische Staatsbedienstete Millet bei Kelle von einem Rhinozeros das in den Wäldern lebt. Einheimische zeichneten eine Fußspur, die tatsächlich einem solchen ähnelte.
1966 fotografierte Yvan Ridel dreizehige Fußspuren entlang einer Flussbank nordöstlich von Loubomo.

Was denkt ihr? Die Wasserrhinozeros-Theorie hat ähnlich wie die Cerotopsia-Theorie (wenn wir mal vom eher unwahrscheinlichen Überleben von Dinosauriern absehen) ein gewaltiges Problem: der lange Schwanz…

Cryptomundo


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

05.02.2006, 18:27
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