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PattWór
Crond'Llor




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PattWór ist offline
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Es freut mich immer wieder, wenn ich höre, wenn Wölfe auf deutschen Boden gesichtet werden. Ich hoffe stark, daß das Wolfsnetzwerk die Bürger erreicht und ihnen die alberne Angst vor dem Wolf nehmen kann.

Für den kürzlich in Bayerwald gesichteten Wolf hoffe ich, daß er sich äußerlich stark vom Hund unterscheidet. Also, Jäger und Polizisten, Finger weg von den Knarren!! (Dieser Seitenhieb mußte jetzt einfach mal sein.)


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


17.01.2006, 20:42
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CleanerWolf
Wolf




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  Frei lebender Wolf kehrt in den Bayerwald zurückAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

Frei lebender Wolf kehrt in den Bayerwald zurück

Erneut Spuren eines einzelnen Tiers gefunden - Faltblatt und Hotline: Wolfsnetzwerk Bayern will Bürger informieren

von Carola Holler
Grafenau. Gesehen hat ihn niemand, doch seine Spuren im Schnee haben den scheuen Besucher verraten: Auf leisen Pfoten durchstreifte ein frei lebender Wolf den Bayerischen Wald. Seine Fährte wurde in der Nähe des Rotwild-Wintergatters bei Neuhüttenwiese (Lkr. Freyung-Grafenau) entdeckt. „Im Dezember hat er dem Gatter einen Besuch abgestattet. Ob er dort auch Beute gemacht hat, wissen wir nicht“, erklärte Nationalpark-Leiter Karl Friedrich Sinner gestern gegenüber der PNP.
Seit Jahren vermuten die Experten, dass Wölfe aus Osteuropa regelmäßig durch den Bayerischen Wald wandern. Bereits mehrfach wurden Spuren einzelner Tiere im Lusengebiet entdeckt. „Die Zahl der Beobachtungen nimmt seit zehn Jahren zu“, so Sinner. Doch bislang deuten die Spuren nur auf einzelne, vermutlich junge Tiere hin, die neue Lebensräume auskundschaften. „Hinweise, auf ein Rudel gibt es (noch) nicht.“
Doch darauf will man gut vorbereitet sein. „Der Wolf ist bereits da, wir leben seit Jahren mit diesen Tieren, auch wenn es sich um Einzeltiere handelt“, erklärt der Nationalpark-Chef. Sinner und seine Kollegen wissen, dass kaum ein anderes Tier in der Bevölkerung so viele Ängste weckt wie der Wolf. Da-her haben 13 Behörden und Organisationen das Wolfsnetzwerk Bayern aufgebaut, um die Bürger über den Wolf zu informieren und aufzuklären.
Vermeiden wollen sie alle, dass sich der tragische Vorfall vom April 2004 wiederholt: Damals hatten Polizisten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion in Thalberg (Lkr. Passau) einen Wolf abschießen lassen, obwohl dieser streng geschützt ist. Bereits ein Jahr zuvor war es nach dem Ausbruch von drei Jungwölfen aus dem Tiergehege des Nationalparks zu heftigen Diskussionen gekommen.
Das Wolfsnetzwerk will die Menschen für die Tiere wieder sensibilisieren: „Niemand muss in Panik verfallen“, beruhigt Sinner. Die scheuen Tiere seien in der Regel für Menschen ungefährlich. „Es ist ein einmaliges Erlebnis, wenn man einen Wolf zu sehen bekommt.“
Um Behörden, Verbänden, Schulen und Interessierten Info-Material über den Wolf an die Hand geben zu können, hat das Wolfsnetzwerk ein Faltblatt erstellt. Vorgestellt wurde die Broschüre „Wölfe in Bayern - Was tun?“ gestern Abend auf dem Jahresempfang der Nationalparkverwaltung. Sinner: „Wir wollen damit Missverständnisse ausräumen und den Menschen Ängste nehmen.“
Das Faltblatt informiert darüber, an welchen Merkmalen man einen Wolf erkennen. Zudem gibt es Infos über die Entwicklung in der jüngeren Geschichte und den rechtlichen Status des Wolfes. Aufgelistet sind auch die am Wolfsnetzwerk beteiligten Behörden und Organisationen mit Anschrift.
Wer vermutet, einen Wolf oder Wolfsspuren gesehen zu haben, kann sich an die neue Bayerische Wolf-Hotline wenden. Unter Tel. 0160/94953295 bietet die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e. V. fachkundige Beratung und Hilfe an. „Besteht ein konkreter Verdacht, dass ein Wolf unterwegs ist, informieren wir Fachleute, die sich dann ein Bild vor Ort machen“, erklärt Dr. Peter Blanché. „Denn ein Hinweis wird erst dann wirklich relevant, wenn er bestätigt ist.“
Bezogen werden kann das Faltblatt „Wölfe in Bayern - Was tun?“ über den Bund Naturschutz, Umweltbüro Freyung-Grafenau, Jahnstraße 13, 94513 Schönberg, Tel. 08554/9429888, bund-naturschutz.frg@t-online.de.


Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.ph...ssort=bay&BNR=0


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

17.01.2006, 17:52
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