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Tirica
Ozelopardin




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Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

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In den Salzburger Nachrichten wurde genaueres berichtet. Bis auf den ersten spiegeln sie zwar eher die Meinung des Zoos wieder, aber ich finde sie insbesondere deshalb lesenswert, weil sie nicht ganz so reißerisch geschrieben sind.

Wer sich außerdem noch für den Vorfall mit Abu interessiert findet hier nähere Infos. Finde ich auch sehr lesenswert.

Und einige ganz süße Bilder, aber eigentlich keine Info.

Streit um Elefanten-Training
10.11.2005

Tierschützer behaupten, in Schönbrunn werde ein Elefantenbaby gequält, und legen zum Beweis ein Video vor. Im Tiergarten werden die Vorwürfe zurückgewiesen.
Wien (SN). Im Wiener Traditions-Tiergarten Schönbrunn werde gefoltert - behauptet der Österreichische Tierschutzverein (ÖTV). Gestützt auf anonym zugespieltes Videomaterial warf am Mittwoch ÖTV-Präsident Erich Goschler dem Tiergartenpersonal vor, das zweijährige Elefantenbaby "Mongu" zu quälen, und forderte den Rücktritt von Direktor Helmut Pechlaner und Stellvertreter Walter Schwammer. Zudem erstattete er Anzeige wegen Tierquälerei.

Das Video zeigt, wie acht Männer das Elefantenbaby gewaltsam von seiner Mutter Tonga losreißen und mit einem Seil fixieren. In der Folge wird "Mongu" von den Pflegern immer wieder umgerissen, wobei der spitze Elefantenhaken zum Einsatz kommt, mit dem das Tier auch auf den Kopf geschlagen wird. Goschler mutmaßt, dass der Wille des Elefanten gebrochen werden soll, damit es nicht erneut zu einem Zwischenfall wie mit dem Elefanten "Abu" komme, der zu Jahresbeginn einen Pfleger getötet hatte. Er geht davon aus, dass dieses brutale Ritual kein Einzelfall war, da die Pfleger routiniert vorgegangen und von den markerschütternden Schreien des Tieres relativ unberührt geblieben seien.

Im Tiergarten wurden die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. "Das Schlagen von Tieren ist bei uns absolut verboten. Der Einsatz von Elefantenhaken ist lediglich zur Zurechtweisung erlaubt", sagte Schwammer. Das Training mit der zweijährigen Elefantenkuh habe erst kürzlich begonnen. Sie müsse lernen, bei der täglichen Pflegeroutine mitzumachen, dazu gehöre auch, dass sie sich auf Anweisung der Pfleger hinlegt.

Dass bei diesem Training acht Männer anwesend sind und das Tier von der Mutter getrennt und fixiert wird, sei notwendig. Allerdings werde der Elefant beim Training immer wieder auch belohnt. Diese Szenen, so mutmaßte Schwammer, seien aus dem Video entfernt worden. Nun erwägt der Tiergarten rechtliche Schritte.

Die Grünen kritisierten die "brutalen Erziehungsmaßnahmen": "Klarer Verstoß gegen das Bundestierschutzgesetz." Die Leiden des Elefanten seien in keiner Weise gerechtfertigt, eine derartige Dressur entspreche nicht mehr dem Stand der Zeit. Tierschutz-Sprecherin Brigid Weinzinger verlangte mittelfristig den Ausstieg aus der Elefantenhaltung in Zoos, da eine artgerechte Haltung nicht gewährleistet werden könne. © SN


Schönbrunn zeigt nach Kritik Elefantentraining
10. November 2005 | 11:07

Für den Laien sehen die Szenen auf dem Video, das der Österreichische Tierschutzverein am Mittwoch veröffentlichte, grausam aus. Das gab auch der Vizedirektor des Tiergartens, Harald Schwammer, zu. Auf dem Band ist zu sehen, wie das Elefantenmädchen Mongu im Wiener Tiergarten Schönbrunn mit Haken und Seilen scheinbar traktiert wird. Schwammer betonte aber, dass im Zoo keine Tiere gequält würden.

Donnerstag früh fanden sich Journalisten auf Einladung des Tiergartens zum täglichen Training der zweijährigen Mongu und ihrer Mutter Tonga ein. Bereitwillig trabten zunächst vier Elefantenkühe ins Elefantenhaus und stellten sich in Reih und Glied auf. Die Wärter beschäftigen sich mit den Weibchen im so genannten direkten Kontakt - ohne Absperrung zwischen ihnen und den Tieren.

Auf den berüchtigten "Elefantenhaken" - eine Art Schürhaken aus Eisen mit spitzem Ende - könnten sie bei dieser Art von Umgang aus Sicherheitsgründen und für eventuelle Korrekturen der Tiere nicht verzichten, erklärte Schwammer. "Bei direktem Kontakt muss Dominanz gezeigt werden, wie bei Hunden oder Pferden."

Der lange Stab kam bei der Journalistenvorführung kaum zum Einsatz. Nur einmal tippte ein Wärter Mongu an. Auch das Hinlegen, das auf dem Video laut Schwammer zu oft hintereinandergeschnitten worden sei, wurde demonstriert. Alle vier Beine des jüngsten Herdenmitglieds wurden angekettet und die Wärter legten Mongu ein Seil um den Körper. Von einem gewaltsamen Umreißen war nichts zu sehen.

"Was Auslöser für den Schlag auf den Kopf des Tieres war, der auf dem Video zu sehen ist, kann ich nicht sagen", sagte Schwammer. Er sei jedoch überzeugt, dass dieser "Verweis" notwendig gewesen sei. "Schmerz hat Mongu keinen verspürt", sagte der Vizedirektor. Ein Schlag auf den Kopf sei notwendig, um die Aufmerksamkeit des Tieres zu gewinnen - "Bestrafung ist das keine", erklärte er. Die Tiere sähen den Stab nicht als Marterwerkzeug, "sie tragen ihn sogar mit dem Rüssel durch die Anlage". © SN/APA.

850 Kilo zu schwer für den Zeigefinger
11.11.2005

Dominanz zeigen
Bereitwillig traben vier Elefantenkühe ins warme Elefantenhaus und stellen sich in Reih und Glied auf. Die Wärter beschäftigen sich mit den Weibchen im so genannten direkten Kontakt - ohne Absperrung zwischen ihnen und den Tieren. Auf den berüchtigten "Elefantenhaken", eine Art Schürhaken aus Eisen mit spitzem Ende, könnten sie aus Sicherheitsgründen und für eventuelle Korrekturen nicht verzichten, erklärt Harald Schwammer, Vizedirektor des Wiener Traditionstiergartens Schönbrunn. "Bei direktem Kontakt muss Dominanz gezeigt werden, wie bei Hunden oder Pferden."

Training vor Augenzeugen
Donnerstag früh fanden sich Journalisten auf Einladung des Tiergartens zum täglichen Training der zweijährigen "Mongu" und ihrer Mutter "Tonga" ein. Am Mittwoch hatte der Österreichische Tierschutzverein schwere Vorwürfe gegen den Tiergarten erhoben: "Mongu" werde brutal gequält, um den Willen des jungen Elefanten zu brechen. Untermauert wurden die Behauptungen, wie berichtet, mit einem anonym zugespielten Video. Für den Laien sehen die Szenen grausam aus - das räumte Schwammer, Stellvertreter von Direktor Helmut Pechlaner, am Donnerstag ein. Auf dem Band ist zu sehen, wie "Mongu" mit Haken und Seilen offenbar traktiert wird. Schwammer wies die Vorwürfe erneut zurück und beteuerte, der Tiergarten habe nichts zu verbergen.

Video manipuliert?
Der lange Stab kam vor den Augen der Berichterstatter kaum zum Einsatz. Nur einmal tippte ein Wärter "Mongu" an. Auch das Hinlegen, das auf dem Video laut Schwammer zu oft hintereinandergeschnitten worden sei, wurde demonstriert. Alle vier Beine des jüngsten Herdenmitglieds wurden angekettet, die Wärter legten "Mongu" ein Seil um den Körper. Von einem gewaltsamen Umreißen wie auf dem umstrittenen Video war Donnerstag nichts zu sehen.

Verweis war nötig
"Was Auslöser für den Schlag auf den Kopf des Tieres war, der auf dem Video zu sehen ist, kann ich nicht sagen", erklärte Schwammer. Er sei überzeugt, dass der "Verweis" notwendig war. Ein Schlag auf den Kopf sei etwa nötig, wenn sich der Elefant vom Wärter abwendet. "So soll die Aufmerksamkeit des Tieres wieder gewonnen werden - Bestrafung ist das keine." Man könne auf einen Elefantenhaken nicht verzichten: "Mongus" 850 Kilogramm könne man nicht mit einem Zeigefinger bewegen.SN, APA


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Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

17.11.2005, 20:05
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tiger-lilly
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Zoopfleger quälen Baby-Elefanten



Wien - Im Tiergarten Schönbrunn soll das zweijährige Elefantenbaby "Mongu" gefoltert werden, behauptet der Österreichische Tierschutzverein, erstattete Anzeige. Auf einem Video ist zu sehen, wie das Tier mit Haken geschlagen, von Männern mit einem Seil immer wieder umgerissen wird. Dazu sind "Mongus" Angst- und Schmerzensschreie zu hören. Im Februar hatte ein anderer Jungelefant in Wien seinen Pfleger getötet. Hatte er sich gerächt, weil er auch gequält wurde?

Quelle: BZ

17.11.2005, 18:11
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