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Goldkatze
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Als die Mutter am nächsten Tag aufwachte, bemerkte sie, daß eines der Jungen verschwunden war. Ängstlich begann sie zu suchen und zu fiepen. Nach mehreren Stunden suchen, fanden sie das Junge, das ängstlich auf einer Baumgabel kauerte und sich nicht traute herunterzuspringen. Die Mutter begann wieder zu rufen und zu fiepen und bat das Junge, doch herunterzukommen. Nach einiger Zeit sprang das Junge, verstauchte sich aber beim Aufsetzen auf dem Boden das Bein. Sofort umringte es seine seine Schwester. Das verletzte Junge versuchte aufzustehen, doch es hatte zu große Schmerzen. Zärtlich leckte die Mutter das Bein des jungen Geparden. Wieder versuchte das Junge aufzustehen. Mutter und Schwester unterstützten es, indem sie das Junge ständig mit der Schnauze anstubsten. Zitternd kam das Junge so langsam auf die Beine, aber noch sehr wackelig.
Plötzlich peitschte ein Gewehrschuß durch die Luft und das verletzte Gepardenjunge brach tödlich getroffen zusammen. Erschrocken flüchteten die Mutter und das noch verbleibende Gepardenjunge. Dank der schnellen Fluchtreaktion entkamen die beiden Geparden unverletzt zwei weiteren Gewehrschüssen.
Doch der Jäger ruhte nicht. Die Geparden flüchteten in Todesangst ins hohe Gras und da hatte sie glücklicherweise genügend Deckung. Der Frieden währte nicht lange, denn plötzlich hörten sie lautes Gelächter- ein Safaribus kam. Der Safarileiter warnte die Touristen vor den "gefährlichen" Raubkatzen. Doch viele kramten trotzdem die Kameras hervor und begannen, wild herumzublitzen. Die Geparden gingen in Drohstellung und fauchten die herannahenden Touristen an. Ein Touri fing vor Schreck an herumzuschreien, was die Geparden wieder sehr verschreckte. Doch die Mutter ging fauchend auf ihn zu und der Tourist hörte auf und wich zurück. Als der Safarileiter dies sah, nahm er sein Gewehr und schoß in die Luft. Die Gepardenfamilie flüchtete schnell und suchte verängstigt Schutz hinter einem kleinem Felsen. Sie konnten ja nicht wissen, dass das der Felsen war, den man "Löwenfelsen" nannte.

Schon bald kamen 2 Löwinnen auf sie zugelaufen. Die Geparden wollten weder in die Fänge des Löwen, noch zurück zu den lärmenden, nervigen Touristen. Also rannten sie ab durch die Mitte und kletterten auf einem Baum. Die Löwen konnten ihnen bis dahin nicht folgen und so hatten sie erstmal Schutz. Die Löwen waren müde und gingen in ihre Höhle und die Touristen hatten das Interesse verloren und fuhren weiter,so kamen die Geparden wieder vom Baum runter. Derweil fuhren die Touristen den Löwen nach. In der Dämmerung sprangen die Geparden vom Baum hinunter. Die Löwen waren derweil in eine andere Richtung gegangen und die Touristen sind weggefahren, so konnten sich die Geparden erstmal schlafen legen.
Die Gepardenkinder träumten von einem Land, in dem es keine Löwen, Hyänen, Jäger und Touristen gibt, aber das ganze Jahr über leckere Impala-Kälbchen!
Doch als sie am nächsten Morgen aufwachten, war leider nichts so, wie im Traum. Plötzlich sahen sie zwei Gepardenmännchen auf sich zurennen. Die Muttere schickte die Kinder in eine schützende Höhle und stellte sich zum Kampf. Sie legte ihre Ohren zurück, so dass diese fast gar nicht mehr sichtbar waren, setzte zu einem beeindruckenden Fauchen an und..... Während ein Männchen erschrak und stehen blieb, ging das zweite Männchen ebenfalls in Drohstellung.
Plötzlich rannte eine verletzte Antilope am ihnen vorbei und die beiden Gepardenmännchen hinterher. Obwohl die Mutter selbst Hunger hatte, folgte sie ihnen nicht, so war sie wenigstens wieder allein... Die Antilope schlug einen Haken nach dem anderen. Es wurde langsam Abend, und die Sonne hing tiefrot über dem Horizont. Mutter und Kinder legten sich schlafen und die Gepardenmännchen waren auch schon lange Weg. die Kleinen legten sich schnell nieder und ihr Mutter setzte sich hin und passte auf sie auf.

Es war Morgen und die kleinen hatten Hunger, also machten sich Mutter und Kinder auf die Suche nach etwas essbarem... Als zunächst nichts entdeckte, sprang sie auf einen Termitenhügel, um einen besseren Überblick zu haben.

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Mitwirkende: Animal, Goldkatze, Jillian, Lucky-Tiger, Martin, Marie Juana, Queencheetah, Schneeleopardin, Shula, tiger-lilly


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21.08.2006, 14:00
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Goldkatze
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Die Jungen saßen unterdessen unter einer in der Nähe stehenden Akazie und warteten auf ihre Rückkehr. Maunzend begrüßten sie die Mutter und umsprangen sie. Nach einer Weile trieb das Hungergefühl die Gepardin wieder zur Jagd. Sie entdeckte einen Termitenhügel und sprang hinauf, um von oben die Umgebung besser beobachten zu können. In der Ferne sah sie eine Gruppe von Warzenschweinen.
Sie sprang von dem Termitenhügel hinab und schleichte sich langsam und vorsichtig an die kleine Gruppe der Warzenschweine heran. Sie machte in der Gruppe ein altes, offenbar an einem Bein verletztes Schwein aus und hielt auf dieses zu. Im dichten Gras konnte sie sich bis auf wenige Meter an das Schwein heranpirschen. Als sie glaubte, nah genug zu sein, sprintete sie los, doch das Schwein riss zu spät denn Kopf hoch, denn schon war die Gepardin über ihm.
Sie packte es und biss ihm in die Kehle, um es zu ersticken. Doch das Schwein wehrte sich heftig. Es trat mit zappelnden Beinen um sich und verpasste der Gepardin einige schmerzhafte Tritte. Doch die Gepardin dachte gar nicht daran, ihren Biss zu lockern. Langsam wurden die Bewegungen des Schweins immer träger und kraftloser. Schließlich hörte es auf sich zu wehren und blieb reglos liegen.

Die Gepardin rief gurrend nach ihren Jungen, die sogleich angewackelt kamen und die Mutter selbst legte sich zuerst einmal erschöpft ins Gras. Gierig machten sich die Jungen über das Fleisch her.
Ein schmatzendes Geräusch zerstörte die idyllische Stille. Die Gepardin blickte erschrocken auf. Kaum 20 m von der Gepardenfamilie entfernt war ein Löwenrudel mit einem Büffelkadaver beschäftigt. Die Gepardin duckte sich und ermahnte die Jungen durch leises Fiepen, ruhig zu sein. Glücklicherweise waren die Löwen so sehr mit fressen beschäftigt, daß sich die Geparden unbemerkt zurückziehen konnten.
Da es zu dämmern begann, suchte die Gepardin einen Schlafplatz für sich und die Kleinen. Mitten in der Nacht wurde eines der Jungen durch ein sehr seltsames Tier - ein Erdferkel - geweckt. Es war unter lauten, schabenden und schnüffelnden Geräuschen damit beschäftigt, einen Termitenhügel aufzbrechen.
Neugierig näherte sich der junge Gepard dem Erdferkel. Dieses lies sich zunächst nicht davon beeindrucken und begann, die nun herumwuselnden Termiten aufzulecken. Als die Katze noch näher kam, fühlte sich das Erdferkel aber doch gestört und gab dem Gepard eine schallende Ohrfeige. Da der Gepard noch ziemlich jung und unerfahren war, bekam er einen Schreck und stob ins nächste Gebüsch davon. Von dort aus beobachtete er das Erdferkel, das sich nun wieder mit seiner Mahlzeit beschäftigte.
Nun wieder neugierig geworden, näherte sich das Junge wieder dem Erdferkel. Die Nackenhaare des Gepardenjungen sträubten sich als das Erdferkel wieder den Kopf hob. Inzwischen war auch die Schwester wach und ging auf das merkwürdige Tier zu, daß das andere Junge so aufmerksam verfolgte. Da sie nicht wusste, welch schmerzhafte Lehre ihrer Schwester erteilt wurde, stupste sie das Erdferkel vorsichtig mit der Pfote an. Diesmal suchte das Erdferkel allerdings sein Heil in der Flucht. So drehten sich die beiden Kleinen wieder um und liefen schnell zu ihrer Mutter.
Ganz in der Nähe schnappte sich währenddessen ein Leopard das Erdferkel. Das Erdferkel quiekte angstvoll, als es in den Fängen des Leoparden lag. Das laute Gequieke war so durchdringend, daß selbst die kleinen Geparde erschraken. Ängstlich fiepten sie, worauf der Leopard den Kopf hob. Der Leopard ließ seine Beute liegen und ging in die Richtung, wo sich die Geparden aufhielten. Die Gepardenmutter richtete sich duckend auf, um in die andere Richtung davonzuschleichen und schubste die Kleinen an.
Inzwischen hatte eine Hyäne das tote Erdferkel gefunden und verriet sich durch ihr gespenstisches Lachen. Als der Leopard die Hyäne sah, eilte er zu seiner Beute zurück. Wütend fauchte er die Hyäne an. Doch Hyäne war nicht bereit, ihre "Beute" kampflos aufzugeben. Also begann der Leopard die Hyäne mit den Krallen zu traktieren.
Neugierig kamen die Gepardenkinder aus ihrem Versteck heraus und beobachteten mit großen Kulleraugen, wie die beiden Kontrahenten kämpften. Doch die Gepardenmutter, froh sich unbemerkt entfernen zu können, gab den Jungen leise zu verstehen ihr zu folgen. Inzwischen hatte sich der Leopard am Hals der Hyäne verbissen. Verzweifelt versuchte die Hyäne sich dem Biss zu entziehen. Doch schließlich ließen die Kräfte der Hyäne nach und sie erstickte qualvoll.

Die Kleinen und ihre Mutter waren schon weit gekommen, doch trotzdem hörten sie den letzten Ruf der Hyäne. Da der Leopard anscheinend keinen Versuch machte, den Geparden zu folgen und wohl wieder zu seiner Beute zurückkehrte, setzte die Gepardenmutter beruhigt ihren Trab fort.
Bei Sonnenaufgang erreichten sie einen Hain, wo eine Nashornmutter mit ihrem Jungen gemütlich graste. Schon von weitem sahen sie die Geparden kommen. Doch gelangweilt senkte die Mutter ihren Blick wieder. Plötzlich erwachte bei den Gepardenkindern der Jagdinstinkt und sie rannten auf die Nashörner zu. Drohend bewegte sich eins der Nashörner mit aufgerichtetem Horn auf die Geparden zu. Als die Gepardenmutter sah, daß die Jungen in Gefahr waren, sprang sie so schnell sie konnte zwischen die Geparde und das Nashorn.
Vor Schreck machte das Nashorn einen Satz nach hinten. Und stolperte rückwärts in einen Tümpel. Doch nun kamen auch schon die anderen Nashörner hinzu. Die Lage wurde brenzelig für die Geparden und der einzige Fluchtweg führte direkt in den Tümpel. Die Gepardenmutter zögerte zuerst den Bruchteil einer Sekunde, bevor sie hineinsprang.
Als alle Geparden im Wasser waren, waren die Nashörner so verwirrt, daß sie gar nicht mehr als angreifen dachten.
Suchend liefen sie noch eine Weile herum, doch verschwanden sie bald und begannen wieder weiter entfernt zu grasen. Die Geparden sahen aus wie "begossene Pudel" als sie aus dem Wasser kamen. Zu allem Überfluss fing es jetzt auch noch an zu regnen. Schon bald danach gab es ein furchtbares Gewitter und ein Blitz setzte das Gras in Brand.
Verschreckt drückten sich die Jungen an die Mutter und fiepten ängstlich. Rasend schnell breitete sich das Feuer in der Savanne aus. Rote Flammen züngelten bereits in ihrer Nähe. Doch der Regen hielt das Feuer auf Distanz. So schnell sie konnten, rannten die Geparden auf eine Hügelkette zu. Wind trieb ihnen den Regen ins Gesicht.
Völlig erschöpft kletterten sie auf den Hügel. Wimmernd schmiegten sich die Kleinen an ihre Mutter. Die Mutter versuchte so gut es ging, ihre Kleinen vor dem Regen zu bewahren, indem sie ihren Körper zu einer Art Höhle formte und die Kleinen so wärmte. Lange schauten sie dem Gewitter und seinen, immer wieder zu Boden zuckenden Blitzen, zu. Und endlich, endlich begann der fürchterliche Regen aufzuhören. Die Gepardenfamilie stand auf und schüttelte sich erstmal trocken. In der Ferne kam sogar schon die Sonne wieder hervor. Oben auf dem Hügel hatte die Gepardin gute Aussicht, um nach neuer Beute Ausschau zu halten. Langsam wurde es wirklich Zeit, etwas zu fressen zu suchen!
So machten sie sich auf und wanderten eine Zeit lang durch die Steppe. Nach einiger Zeit entdeckte sie in der Ferne eine Herde Impalas. Wieder wies die Mutter die Kleinen mit einem leisen Fiepen an, reglos und leise hinter dem Gebüsch versteckt zu bleiben. Unbemerkt schlich die Gepardin auf die Herde zu und wählte sich ein frischgeborenes Kalb als Beute aus.
Zuerst merkte das Kalb noch nichts von der herannahenden Gepardenmutter. Doch blitzschnell sprang die Gepardin auf das Kalb, packte es an der Kehle und brachte es im noch lebenden Zustand zu den Gepardenjungen. Die Gepardenjungen beobachteten die Mutter von Weitem und kamen sogleich angerannt, als sie Diese mit dem Kalb stürzen sahen. Die Mutter legte den Jungen das Kalb vor die Füße, die sogleich anfingen, damit zu spielen. Völlig erschöpft nach mehreren missglückten Jagdversuchen legte die Mutter sich erst kurz hin und ruhte sich aus, bevor sie selbst zu Fressen begann. Es brach die Nacht herein, und sie schliefen erstmal. Und ruhten sich von dem anstrengenden Tag aus.


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Dieser Beitrag wurde von Goldkatze am 21.08.2006, 14:00 Uhr editiert.

13.11.2005, 17:02
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Goldkatze
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Eine alte Gepardenmutter, die im Sterben lag, gebar mit letzter Kraft ihr vier Jungen. Liebevoll leckte sie die Kleinen sauber und hob dann erschrocken den Kopf, da sie etwas gehört hatte! Das laute Brüllen einer Löwin erhallte die Luft. Die Gepardin versuchte aufzustehen, sackte aber wieder zusammen! Besorgt blickte sie auf ihre Jungen. Kaum 10 Meter von ihr entfehrnt bogen sich die Grashalme auseinander und machten ihr somit den Aufenthaltsort der Löwin klar. Nun sah die Löwin den Geruch, den sie die ganze Zeit gerochen hatte und trat schwerfällig auf die Geparden zu.
Die Geparden Babys ahnten noch nichts von der Gefahr, die sich ihnen näherte. Gerade wollte die Löwin zum sprung ansetzen, da erstarrte sie! Laut trompetend, trampelte eine Elefantenkuh auf die Gepardin und die Löwin zu. Die Gepardin versuchte abermal aufzustehen um sich und ihre Babys in Sicherheit zu bringen, doch wieder brachte sie nicht genügend Kraft auf. Der Elefant stapfte auf den Löwen zu und trat dabei auf die Gepardenmutter und eines ihrer Jungen.
Die Löwin stand nur da, starr vor Schreck.
Ganz langsam schlich sie rückwärts, den Blick immer auf dem Elefanten, in richtung einiger Felsen. Bedrohlich postierte sich der Elefant vor die Löwin und bewegte hastig seine Ohren und seinen Rüssel. Was die Löwin nicht sah, sie war zwischen den Elefenten und sein Junges gekommen. Die Elefantenkuh ging wieder zum Angriff über. Mit einem mächtigen Satz versuchte die Löwin zu entkommen, doch es war zu spät! Der Elefant verletzte die Löwin so stark am Bauch, daß sie tödlich getroffen zusammensackte. Mit bebenden Flanken und röchelndem Atem sah sie den riesigen Fuß des Elefanten ein letztes Mal auf sich zukommen.

Währenddessen konnten sich die 3 überlebenden Gepardenbabies im dichten Steppengras in Sicherheit bringen. Dort verweilten sie ersteinmal. Plötzlich sahen sie den leblosen Körper ihrer Mutter und liefen darauf zu. Leise maunzend stupsten sie ihre Mutter an. Doch ihre Mutter rührte sich nicht.
Wie durch einen Zufall, tauchte plötzlich ein fremdes Gepardenweibchen am Horizont auf. Die kleinen wandten sich um und liefen ohne zu zögern, kläglich maunzend, auf sie zu. Zuerst schaute die Gepardin verdutzt, doch dann beschnupperte sie die Gepardenbabys neugierig. Irgendwie kam ihr der Geruch der Babies bekannt vor. Sie sog ihn tief ein, um herauszufinden, was ihr daran so vertraut vorkam.
Ein Windhauch bließ ihr den Geruch der toten Gepardin in die Nase. Die Gepardenbabys wimmerten leise vor sich hin und kuschelten sich eng aneinander. Die Gepardin blickte in die Richtung, aus der der Geruch der toten Artgenossin kam und dann auf deren Nachwuchs. Sie verstand, dass die Kleinen eine neue Mutter brauchten.
Doch plötzlich lief die Gepardin zu dem Platz, wo die tote Gepardin lag. Sie schnupperte an ihr und stupste leicht gegen ihren leblosen Körper. Wieder hatte sie den Geruch in der Nase, den sie schon von früher kannte. Und sie erinnerte sich an ihre Kindheit, wo ihr dasselbe Schicksal als Junges widerfahren war. Sie erinnerte sich plötzlich wieder, wie ihr die tote Gepardin in ihrer Kindheit das Leben gerettet hatte. So fasste sie einen Entschluss, ging zu den Kleinen und fing an, sie zärtlich zu lecken.

Inzwischen war auch ein Hyänenweibchen auf den Geruch der toten Gepardin aufmerksam geworden. Sie vertraute ihrer Nase und lief zielstrebig auf das Gebüsch zu, wo sich die tote Gepardin befand. In sicherer Entfernung beobachte die Gepardin mit den 3 Jungen jede Bewegung der Hyäne.
Plötzlich starrten zwei feindselige Augen sie an. Eine zweite hinzugekommene Hyäne hatte die Gepardin entdeckt, während die erste gerade damit beschäftigt war ein Bein von der toten Gepardin abzutrennen. Doch auch sie wurde auf die Geparden aufmerksam. Zitternd kauerten die Geparden im Gebüsch, bis die Gepardin einen beherzten Sprung auf die Hyänen zu machte und so die Hyänen verwirrte.
Doch die Verwirrung hielt nicht lange an und schon waren die Hyänen wieder bereit ihre Beute vor der angeblichen Konkurrenz zu verteidigen. Die Gepardin machte einen weiteren Sprung vom Gebüsch weg, um die Hyänen von den gut getarnten Babies wegzulocken. Die Hyänen ließen sich hereinlegen und folgten der Gepardin.
Plötzlich kam ein gewaltiger Wolkenbruch über das Land. Verdutzt sahen die Hyänen gen Himmel. Sie stoben davon, denn sie HASSTEN Regen und die Gepardin lief wieder zu den Jungen. Diese fingen, bedingt durch den Regen, laut zu fiepen an. Die Gepardin bellte und gab so den Jungen zu verstehen, still zu sein. Sich gegenseitig das vom Regen nass gewordene Fell leckend, warteten alle das Ende des Regens ab.

Nach einer Stunde war das Unwetter vorbei und für die Gepardin wurde es langsam Zeit auf die Jagd zu gehen. Sie hielt Ausschau nach einer etwas schwächeren Thomsongazelle aus der Herde, die nun in der Nähe vorbeizog. Das dichte Steppengras bot ihr gute Möglichkeiten sich so dicht wie möglich an die Gazellen heranzupirschen. Die Gazelle schaute weg, eine günstige Gelegenheit, die man ergreifen sollte! Die Gepardin setzte zum Spurt an und mit atemberaubender Geschwindigkeit rannte sie auf die Gazelle zu. Erschreckt riss die Gazelle ihren Kopf nach oben, doch es war zu spät; sie lag bereits in den Fängen der Gepardin und diese hatte sich in ihrem Kehlkopf verbissen. Die Gepardin mußte ihre ganze Kraft aufwenden und schließlich gab sie der Gazelle den Todesbiss.
Noch erschöpft von der anstrengenden Jagd, schleppte sie die tote Gazelle schließlich in den Schatten eines Strauchs. Nach einer kurzen Verweilzeit schleppte sie die Beute zu den Gepardenkindern. Verwirrt beobachteten die Jungen wie ihnen die fremde Gepardin die tote Gazelle vor die Füße fallen ließ, machten sich dann aber doch hungrig über die Beute her.
Nach dem sie sich satt gefressen hatten, bekamen sie Durst. Fiepend wandten sich die Jungen an die Gepardin. Die Gepardin legte sich seitlich auf den Boden und bot den Jungen ihre Zitzen. Gierig tranken die Jungen. Anschließend kuschelten sich die Jungen an die Gepardin und schliefen ein. Hechelnd, die Augen halb geschlossen, verharrte sie so.
Ein wunderschöner Sonnenuntergang läutete die Dämmerung ein. Schnell wurde es um sie herum dunkel. Trotz der Umstände schliefen die Gepardenjungen schnell ein und auch die Gepardin kämpfte mit der Müdigkeit.

Am nächsten Morgen begaben sich die Geparden auf Wanderschaft, um ein neues Revier zu finden. Sie waren schon eine Weile unterwegs und die Mittagssonne wurde unerträglich heiß. Glücklicherweiser war ein Fluß in der Nähe. Dort machte die Gruppe erst einmal Rast und erholte sich.
Durstig ging ein Gepardenjunges ans Wasser, ohne dabei auf die Krokodile zu achten. Eine der Echsen näherte sich vorsichtig der Gruppe. Das Gepardenjunge bemerkte nichts von der Gefahr und nun kam auch die Mutter und trank. Das Krokodil war in Sprungweite zum Gepardenjungen.
Plötzlich sprang die Gepardin, gerade rechtzeitig, vom Wasser weg und das Junge sprang ihr erschreckt hinterher. Enttäucht machte die Echse kehrt. Das Junge hatte begriffen warum die Gepardin so eilig davonsprang und kuschelte sich jetzt an ihre Seite.

Um weiter zu kommen, mußten die Geparden den Fluß überqueren. Suchend lief die Gepardin einige Meter am Fluss entlang, um eine passene Stelle für den Übergang zu finden. An einer Stelle wo das Wasser sehr seicht war, setzte die Gepardin zaghaft eine Pfote ins Wasser. Als sich nichts regte, setzte sie noch zwei Pfoten ins Wasser. Leise maunzte sie damit die Jungen ihr folgten. Zwei Junge folgten ihr sofort ins Wasser, aber das dritte blieb ängstlich am Uferrand stehen und maunzte.
Die Gepardin wandte sich um und maunzte noch einmal nachdrücklich. Zögernd setzte es eine Pfote prüfend ins Wasser. Es nahm all seinen Mut zusammen und folgte dem Beispiel seiner Geschwister.
Während die Geparden zum gegenüberliegenden Ufer wechselten, wurden sie wieder von einem Krokodil ins Visier genommen. Langsam schwamm es näher an die Gepardenfamilie heran.
Das hinten laufende Gepardenjunge spürte plötzlich etwas Spitzes an seinen Hinterläufen. Das Gepardenjunge wurde unter Wasser gezerrt und verschwandt. Mit rufendem Gurren suchte die Gepardenmutter, inzwischen am anderen Ende angekommen, am Flussrand nach dem Gepardenjungen. Nichts geschah, bis sie plötzlich eine Blutlache in der Flußmitte aufsteigen sah.
Sie begriff nicht sofort was passiert war, doch dann erinnerte sie sich an ihre eigene Kindheit. Auch sie musste in diesem Alter einmal einen Fluss überqueren.
Traurig drehte sie sich um, rief nach den verbliebenen zwei Gepardenjungen und ging weiter. Rasch holten die Kleinen die Mutter auf und tollten verspielt miteinander umher. Von den ehemals 2 weiblichen und 2 männlichen Jungtieren, waren nur noch die beiden Schwestern übrig.

Plötzlich lauschte die Gepardin angestrengt und mit einem Laut, gab sie ihren Kindern zu verstehen, sich nicht zu bewegen. Eine Giftschlange bewegte sich auf die Gruppe zu. Die Schlange kam immer näher und näher. Die Gepardin machte einen Scheinangriff und verwirrte so die Schlange. Doch nun wollte die Schlange auf die Gepardin losgehen! Die Gepardin änderte jedoch blitzschnell die Richtung und so ging der Biss der Schlange um Haaresbreite ins Leere.
Wieder versuchte die Gepardin, die Schlange von den Gepardenjungen wegzulocken, indem sie die Aufmerksamkeit der Schlange auf sich lenkte. Während die Gepardin durch Umherspringen die Schlange provozierte, entfernten sie sich immer weiter von den Jungen weg.
Auf einmal erschien ein riesiger Greifvogel in der Luft. Gerade als die Schlange wieder angreifen wollte, griff sich der Adler die Schlange und flog mit ihr davon. Erschrocken sprang die Gepardin zurück.

Nach einer Weile ging die Gepardin zu den Jungen zurück, die hungrig auf sie warteten und bettelten. Sie leckte die beiden und begann beruhigend zu schnurren. Anschließend war wieder Jagdzeit angesagt, diesmal auf Warzenschweine.
Doch da weit und breit leider keine Warzenschweine vorhanden waren, musste sich die Gepardin etwas anderes einfallen lassen. Suchend blickte sie sich um und sah bald darauf etwas im hohen Gras liegen. Sie kam näher und erblickte ein frischgeborenes Gnukalb. Sie schaute sich noch einmal um, ob ja auch nichts in der Nähe war, bevor sie langsam auf das Kalb zuschlich.
Gerade als die Gepardin das noch lebende Kalb zwischen den Zähnen hatte, wurde sie von der Gnumutter angegriffen. Sie konnte gerade noch zur Seite springen, so dass die Gnumutter sie um Haaresbreite nicht erwischte. Doch die machte geradewegs auf dem Absatz kehrt und griff wieder an. Schnell versuchte die Gepardin zu fliehen, doch die Gnumutter schnitt ihr den Weg ab.
Plötzlich tauchten 2 erwachsene Gepardenbrüder auf und griffen ihrerseits die Gnumutter an. Es war wie ein stummes Bündnis und dann waren die Geparden auf einmal in der Überzahl und griffen zusammen die Gnumutter an. Während die Geparden mit der Gnumutter beschäftigt waren, nutzte eine Hyäne die Gelegenheit und schnappte sich das Gnukalb. Doch die Gepardenmutter beachtete sie nun nicht mehr.
Als die Gnumutter tot war, kam es plötzlich zum Streit zwischen den Geparden. Immer wieder attackierten sie sich gegenseitig, wobei sie kaum zum Fressen kamen. Schließlich gab die Gepardenmutter auf und verließ die Beute, ohne etwas gefressen zu haben.


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