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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Zitat:
Original von Phantom
sonst noch Ideen, was man dagegen tun kann?

Jupp -> http://www.abschaffung-der-jagd.de


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

05.11.2005, 02:38
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Marie Juana
Tripel-As




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Marie Juana ist offline
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ich bleibe dabei, ein guter jagdhund DARF nicht austicken - immerhin werden die fachgerecht trainiert und müssen erkennen, was arbeit ist und was spiel. ist doch bei vernünftig ausgebildeten pferden auch nichts anderes, die gehen auch höchst selten durch, solange der reiter oder derjenige, der sie führt, sie unter kontrolle hat. und zur guten jagdhundausbildung gehört sicher auch das schnelle und schmerzlose töten!

03.11.2005, 20:24
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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Phantom, hätteste die Details nicht weggelassen, hätte ich mir ja viel Text sparen können...

Es gibt immer sadistische Jäger...
Aber ich denke nicht, dass da irgendwer was bewirken kann....


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

03.11.2005, 18:23
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Phantom
Panthera lupus




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Phantom ist offline
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ehm sorry, aber ich find das ganze nicht zum lachen.

ja, ich war nicht dabei, aber es gab einige Zeugen! und mit Sicherheit nicht alles strikte Jagdgegner.

und was das "Ihr stellt es schlimmer dar, als es wahrscheinlich war." angeht: ich hab ehrlich gesagt die wirklich schlimmen Punkte sogar noch weggelassen, weils mir zu abartig ist, was dort ablief. (das hat nicht unbedingt was damit zu tun, ob ich generell was gegen Jäger habe, oder nicht)

ein Punkt daher nochmal, was ich nur als tierquälerisch bezeichnen kann: die Hunde haben dem Reh u.a. z.B. ein Bein abgerissen, und das Tier hat alles voll mitbekommen, hat also noch gelebt. erst nachdem es sich Minuten lang gequält hat, ist der Jäger eingeschritten. sorry, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das die normale Praxis ist.


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

30.10.2005, 18:31
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Black Panthera
the SilverDragon




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Black Panthera ist offline
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Wenn ich das so lese, könnte ich lachen.

Phantom war nicht selbst vor Ort, hat es von einer Bekannten erzählt bekommen, die Hysterisch reagiert.
Ich finde es anmaßend, dass hier einige überreagieren. Keiner hat es miterlebt, aber alle reden sie von einem Drama.

Ihr seid alle Kritiker von Treibjagden - ok. Aber ihr wisst auch alle, dass das Menschen sind.
Wenn man mal darüber nachdenkt, hat der Jäger eigetnlich richtig gehandelt!

Und deine Behauptung Marie, dass Jagdhunde so und so sein MÜSSEN - das es Tiere sind und keiner sowas ahnen kann ist dir klar. Direkt von einem Blutrausch zu reden ist schwachsinn.
Und das Jagdhunde Niemals durchgehen dürfen - das sind Tiere.

Und wer sagte, dass die Tiere durchgedreht sind?
Nur weil hier beschrieben wird, dass das Rehkitz regelrecht "zerfetzt" wurde??? Erzählen kann man viel, besonders wenn man Jagdgegner ist.
Hunde sehen die Jagdgrenzen nicht, wissen nicht wo sie hindürfen und wo nicht.
Das sie in eine Weide gelaufen sind, kannste weder den Hunden noch dem Jäger schuldig machen.

Die Hunde sind dem Reh hinterher, dass ist ihre Aufgabe und auch Instinkt. Es niederzustrecken und zu erlegen gehört dazu.
Auch bleiben die Hunde solange dran, bis das Reh tot ist. Das heißt noch lange nicht, dass die Tiere Blutrauschig sind nur weil sie es nicht auf Anhieb getötet haben.

Vielleicht hat der Jäger auch nix gesagt, damit die Hunde das für ihn erledigen?
Warum er nicht zur Waffe griff sollte in diesem Falle wohl auch eindeutig sein:
Hätte er denn schießen sollen? Eine Zivilperson direkt daneben, Pferde die durch den Schuss durchdrehen könnten und dann noch direkt in Dorfnähe? Das hätte er gar nicht dürfen - schießen!
DAS wäre strafrechtlich gewesen.


Keiner von euch, auch ich nicht waren vor Ort.
Aber ihr stellt das dahin, als sei das ein Drama, ein spektakulärer Vorfall.

Sicherlich ist es scheiße, wenn die Hunde nicht direkt getötet haben, scheiße auch, dass der Jäger nicht sofort reagiert hat (davon abgesehen ist der Jäger nicht Fuss-bei-Fuss laufend bei den Hunden, also hätte er gar nicht sofort reagieren können).

Aber so sind Treibjagden nunmal. Und man kann weder den Verlauf einer Treibjagd noch die Reaktion der Tiere vorherbestimmen noch vorhersehen.


Ihr stellt es schlimmer dar, als es wahrscheinlich war.
Aufgrund dessen, dass ihr nur nach dem gehen könnt, was Phantom schrieb und nachdem, was er von seiner Bekannten erzählt bekommen hat, könnt ihr nicht gehen.

Ihr seht das alles immer nur aus der Sicht der Gegner, aber warum der Jäger so gehandelt hat, dass ist irrelevant.


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30.10.2005, 15:18
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Phantom
Panthera lupus




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tja, bin echt froh, nicht dabei gewesen zu sein. ich wär mit Sicherheit auch ausgerastet. und dort, in dem Dorf wohnen möchte ich erst recht nicht. da hätte ich glaub angst, überhaupt noch in den Garten zu gehen.


Zitat:
Original von nettwork
Nicht gelten wird vermutlich der Einwand mit der Pferdeweide, da ein einfacher Zaun im Sinne des Jagdgesetzes nicht als Umfriedung eines Gebietes gilt. Da er auch nicht geschossen hat, hat er defacto niemanden gefährdet.


sorry, wollte da längst drauf geantwortet haben: sowas denke ich auch, nur: das war ja Privatgelände, innerhalb des Dorfes. und die Weide befindet sich auf einem Grundstück, wo z.B. auch zwei kleine Kinder leben. und ich bezweifel, daß Hunde, die einmal im (Blut-)Rausch sind, noch großartig unterschiede machen, bzw. drauf achten, ob sie ein Rehkitz vor sich haben, ein Pony, einen andren Hund oder gar ein kleines Kind.


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19.10.2005, 21:37
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Marie Juana
Tripel-As




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"es kann schon mal passieren, daß die hunde durchgehen" - wenn ich das lese krieg ich grad mal die krise.
über den sinn und zweck von treibjagden kann man sich natürlich streiten - ich persönlich bin DAGEGEN!
aber selbst wenn mich jemand mit guten argumenten überzeugen könnte, bin ich der meinung, daß zur jagd nur gute jagdhunde eingesetzt werden dürfen!
und ein guter jagdhund darf in meinen augen NIEMALS durchgehen, selbst wenn sie zu mehreren sind und sich gegenseitig hochschaukeln!!! hunde, die sowas machen, gehören meiner ansicht nach allenfalls zum spazierengehen in den wald, und dann an der leine!
und daß der typ eine ganze zeitlang einfach tatenlos zugeguckt hat (wollte wohl wissen, wie einsatzbereit seine köter sind), ist schlicht tierquälerei!!!

19.10.2005, 07:49
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nettwork
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Aus meiner Sicht gibt es da einiges aufzuzeigen.
Auch wenn die Begriffe "weidgerecht" und "jagdliche Ethik" nicht klar definierbar sind, so ist dieser Vorfall doch ein Verstoß dagegen:
1. Wurde das Reh nicht weidgerecht erlegt (und musste lange leiden).
2. War die Waffe des Jägers nicht einsatzbereit (was sie bei der Jagd sein müsste).
3. Hat die Führung der Hunde zu wünschen übrig gelassen (die dazu eine entsprechende Jagdhundprüfung absolvieren mussten).

Darüber hinaus orte ich einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Nicht gelten wird vermutlich der Einwand mit der Pferdeweide, da ein einfacher Zaun im Sinne des Jagdgesetzes nicht als Umfriedung eines Gebietes gilt. Da er auch nicht geschossen hat, hat er defacto niemanden gefährdet.

Ich würde probieren, die Fakten (!) in einem Jägerforum zu posten und Stellungnahmen einzuholen, um den schwammigen Begriff der Weidgerechtigkeit zu ergründen.


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15.10.2005, 10:58
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Phantom
Panthera lupus




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ich wurde von einer Bekannten gebeten, mich mal an euch zu wenden, ob uns einer helfen kann, Ratschläge hat, etc.


also, es geht um folgendes: (kanns "leider" nur kurz wiedergeben, da ichs zum Glück nicht selbst erlebt hab)

heute morgen wurde eine Treibjagd veranstaltet. dabei gerieten zwei Hunde außer Kontrolle und haben - in bewohntem Gebiet - auf einer Pferdeweide (direkt hinter dem Haus) dicht vor den Pferden ein Rehkitz zerrissen. meine Bekannte hat alles gesehen und hat auf die Hunde eingeschrien, auf den Hundeführer, der sich aber nicht rührte. er hat nicht eingegriffen, sein Gewehr funktionierte nicht. schließlich hat er dann irgendwann doch das Kitz "erlöst" indem ers abgestochen hat.

meine Bekannte ist natürlich total entsetzt und wütend, vor allem natürlich, weil es ihre Pferde waren, darunter ein altes Pony, wo sie angst hatte, daß die Hunde auch darauf hätten los gehen können. und weils so dicht an den Häusern war.

sie hat den Förster angerufen, der ihr wohl erklärte, dass das schonmal passiert, dass Hunde durchgehen, etc. (er will dem aber wohl nachgehen) sie will auf jeden Fall was tun, notfalls die Presse einschalten... warum das grade heute passiert ist, weiß sie auch: heute ist der letzte Tag, wo Rehe gejagt werden durften.

ich hab ihr gesagt, daß wir hier eh grad an den Deutschen JagdschutzVerband, etc. (wegen der Katzentötungen) schreiben. also, was meint ihr? sonst noch Ideen, was man dagegen tun kann?


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14.10.2005, 21:21
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