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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Die chinesische Regierung mag "kommunistisch" sein, aber deswegen nicht dumm. Was sie machen ist sehr berechnend. Wenn sie drohen den Schutz des Tigers zu lockern, dann bieten 100te Organisationen wieder Gelder an mit denen man mehr machen kann als Tier schützen. Z.B. schöne Straßen um Tigerreservate herum bauen. Man muß alles von zwei Seiten sehen.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

28.09.2005, 00:08
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big-tiger
Tiger




Dabei seit: August 2005
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Sachen-Anhalt (DE)
Beiträge: 163
big-tiger ist offline
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Wenn da nicht wieder Korruption im Spiel ist, fress ich nen Besen. Was lässt vernünftige, oder zumindest denkfähige, Menschen zu dem Schluss kommen, dass dieses Verbot aufgehoben gehört? Wohl nichts anderes als wieder das verfluchte Geld, gemeinsam mit einer gigantischen Portion Verantwortungslosigkeit und Dummheit.
Aber leider Gottes kann ich nichts weiter tun, als darüber resigniert das Haupt zu senken. Ich hasse solche Situationen, in denen man nicht viel mehr machen kann, als als machtloser Beobachter alles hinzunehmen und das Geschehen zu verfolgen.

26.09.2005, 20:19
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Bibi
Wolfswelpe




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Bibi ist offline
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Es ist kaum zu glauben, was manche Leute überlegen (oder auch nicht).

Wenn ich solche Meldungen lese, kann ich nur den Kopf schütteln über die Dummheit dieser Leute


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Viele liebe Grüsse Bibi

Meine HP
Schaut doch mal vorbei ^

26.09.2005, 18:07
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tiger-lilly
Tiger




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Was in den Köpfen der Verantwortlichen vorgeht, entzieht sich leider auch meiner Vorstellungskraft. Aber ich vermute mal, daß man damit die chinesische Medizinlobby unterstützen will. Manche scheinen immer noch zu denken, daß man den illegalen Handel dadurch bekämpfen kann, wenn man den Handel mit geschützten Tieren in die Legalität verlagert.

26.09.2005, 17:39
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Moccaprinz
Tiger




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Moccaprinz ist offline
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Eine dumme Frage:

Was bezweckt die Chinesische Regierung damit??? Was bringt die Chinesische Regierung dazu Tiger nicht mehr zu schützen? Weiss das wer?


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Pakistans letzte Leoparden

26.09.2005, 17:25
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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
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Beiträge: 1318
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  Der Drache will dem Tiger ans FellAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Der Drache will dem Tiger ans Fell

Die chinesische Regierung erwägt, den seit 1993 in China verbotenen Handel mit Körperteilen von Tigern wieder frei zu geben. Nach Ansicht des WWF würde die Freigabe die Situation der vom Aussterben bedrohten Tiger-Populationen in Asien dramatisch verschärfen. „Die Pläne müssen unbedingt gestoppt werden. Die Zukunft des Tigers steht auf dem Spiel“, warnt WWF-Artenschützer Volker Homes.

Nur sechs der vormals neun Unterarten des Tigers haben überlebt. Ihr Bestand wird auf weniger als 5.000 Tiere geschätzt. In China werden Tiger in kommerziellen Einrichtungen gezüchtet. Ihre Körperteile wie Knochen, Zähne und Hoden galten in der traditionellen asiatischen Medizin lange als Heilmittel gegen Beschwerden wie Rheuma oder Asthma. Obwohl sie verboten sind, finden Tigerarzneien immer noch Verwendung. Wichtigste Abnehmerländer für die illegalen Produkte sind Taiwan, Korea, China, Japan, Singapur und Malaysia. Im August beschlagnahmte der taiwanesische Zoll 140 Kilogramm Tigerknochen.

Ein neuer Markt für Produkte aus der chinesischen „Tiger-Zucht“ würde wild lebende Tiger in ganz Asien neuer Verfolgung aussetzen, befürchten WWF und TRAFFIC, das gemeinsame Artenschutzprogramm des WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. „Wilderer werden verstärkt Tiger schießen, um illegale Märkte zu beliefern, “ erklärt Volker Homes. Die Freigabe des Handels würde auch ein falsches Signal an die chinesischen Verbraucher senden. Leicht könne der Eindruck entstehen, es sei nichts dabei, Tigerprodukte zu kaufen, befürchtet der WWF-Experte.

Das chinesische Handelsverbot brachte 1993 einen großen Fortschritt. Die Nachfrage nach Tigerprodukten konnte erfolgreich eingedämmt werden. „Werden die aktuellen Pläne umgesetzt, wird die exzellente Arbeit der chinesischen Regierung zu Nichte gemacht“, so Homes. China habe sich bei Verstößen gegen den illegalen Tierhandel durch hartes Vorgehen zuletzt vorbildlich verhalten. „Ein Rückschritt beim Tigerschutz macht da keinen Sinn – vor allem nicht, weil es in der modernen asiatischen Medizin Alternativen zu Tigerheilmitteln gibt, “ so Homes.

Sorge bereitet dem WWF auch der Markt für Tiger- und Leopardenfelle, der sich zurzeit in Tibet entwickelt. Jedes Jahr werden in der Region Hunderte Raubkatzen getötet, um die steigende Nachfrage zu befriedigen. Im August zählten Experten von TRAFFIC im Zentrum der tibetischen Hauptstadt Lhasa 23 Geschäfte, die Felle und Körperteile von Tigern und Leoparden verkauften. WWF und TRAFFIC fordern die chinesischen Behörden in Tibet auf, die illegale Nachfrage nach Tiger- und Leopardenprodukten so schnell wie möglich einzudämmen und die Kontrollen entlang der Handelswege zu verschärfen.

Quelle: WWF

26.09.2005, 17:20
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