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Moccaprinz
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  UN-Weltgipfel: Sauberes Wasser wäscht Armut wegAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Schutz von Feuchtgebieten und Süßwasser schafft Arbeit und Gesundheit in Entwicklungs- und Schwellenländern


Frankfurt/M., New York, 13.09.05:
Vor dem ab morgen in New York stattfindenden UN-Weltgipfel fordert der WWF die rund 180 Teilnehmerstaaten auf, sich für den Schutz von Süßwasserressourcen einzusetzen. Die Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem dreitägigen Treffen unter anderem eine Zwischenbilanz der vor fünf Jahren gesteckten Millenniumsziele zur Bekämpfung der Armut ziehen. Eines der sieben Ziele betrifft die Umwelt. „Ein aktueller WWF-Report zeigt: Ein Weg aus der Armutsfalle führt über den Naturschutz. Eine wichtige Rolle spielt der Schutz von Feuchtgebieten und damit sauberes Süßwasser“, sagt Martin Geiger vom WWF Deutschland.

Der Report der internationalen Naturschutzorganisation untersucht den Erfolg von WWF-Projekten in Brasilien, Kolumbien, China und Südafrika. Beispiel Brasilien: Seit die Seen in den Überschwemmungsgebieten des Amazonas nachhaltiger genutzt werden, hat sich die Fischproduktion rasant erhöht – um 60 Prozent binnen eines Jahrzehnts.
Erfolge zeigen auch Projekte in Asien: Nachdem in China Seen wie der Dongting wieder an den Fluss Jangtse angeschlossen worden waren, konnten die ansässigen Bauern ihre Felder intensiver bewässern, deshalb mehr Pflanzen anbauen und so ihre Einkommen verdoppeln.
Ein weiteres Beispiel beschreibt der WWF-Report in Südafrika. Das Projekt „Working for Wetlands“ 1.400 neue Arbeitsplätze vor allem für Frauen und bewahrte zugleich 40 bedrohte Auenlandschaften.

„Naturschutz und Armutsbekämpfung gehen Hand in Hand“, sagt Geiger. „Der Schutz von Feuchtgebieten und Flussauen behindert die wirtschaftliche Entwicklung nicht, im Gegenteil. Bei einer nachhaltigen Nutzung des Wassers, der Fische und anderer Produkte aus Seen, Auen und Flüssen verbessern sich Gesundheit, Beschäftigungsrate, Einkommen, Bildungsniveau und die soziale Situation der Bevölkerung.“ Der WWF fordert die Staats- und Regierungschefs auf, sich in New York eindeutig zur nachhaltigen Entwicklung und zum Naturschutz zu bekennen, um die Armut zu bekämpfen.

Quelle: www.wwf.de


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Pakistans letzte Leoparden

20.09.2005, 12:21
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