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TamedTigress
Amurtigerin




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Find ich astrein! Ich habs jetzt nicht alles gelesen,w eil es so viel ist, aber ich waere selber ganz dafuer. Leider glaube ich dass sich dies nicht realisieren laesst da es immer noch genuegend Leute gibt die glauben Kinder sind das Salz des Lebens.

Ich diskutiere dieses interessante Thema gerne weiter, aber darf ich zunaechst bitte einen der Moderatoren bitten diesen Thread abzutrennen.

Erst gestern abend bei einer Betriebsfeier hatte ich wieder eine lange und umstaendliche Diskussion uebers Kinderkriegen. Dies war zunaechst auf einer persoenlichen Ebene (ich wuensche mir keine Kinder, meine Kollegin will eine ganze Fussballmanschaft, mein Kollege wollte keine Kinder und will sie jetzt nicht mehr missen) und kam dann natuerlich zwangslaufig irgendwann auf globale Ebene.

Da kamen dann all die Argumente dass nur unsere Kinder die Welt erhalten und verbessern und natuerlich unsere Rente zahlen koennen (ach uebrigens - hab ich es erzaehlt? Da hat doch tatsaechlich vor ein paar Wochen einer vorgeschlagen ein Strafgeld fuer kinderlose Familien einzufuehren!!!), aber ich sehe dies absolut anders.

Ich glaube nicht mehr an eine Rettung unseres Planeten (Umwelt und Tierreich) oder der Menschheit (Kriege und Unterdrueckung). Ich glaube man kann nur die Geschwindigkeit des Verfalls aufhalten, aber auch das scheinen wir ja nicht zu schaffen weil wir nicht alle mithalten.

Nun ehrlich - wollen wir in diese Welt wirklich noch Kinder setzen? Wollen wir dieser Welt noch mehr Menschen zumuten und wollen wir unserem eigen Fleisch und Blut eine solche Welt zumuten?

Also ich nicht!

TamedTigress

18.06.2005, 20:31
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tiger-lilly
Tiger




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@TamedTigress

was würdest du denn von diesen Vorschlägen halten?

http://www.vhemt.org/

Gruß

tiger-lilly

18.06.2005, 18:42
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TamedTigress
Amurtigerin




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Zitat:
Original von Archon

Eine Lösung des ganzen wäre gans simpel: Reduzierung der Weltbevölkerung.


Wegen mir herzlich gerne. Aber nicht ueberall haben die Menschen die Wahl zwischen Kinder kriegen und nicht weil es nicht ueberall Verhuetung gibt.

Wie soll das also praktisch gehen? Ich waere auch ganz dafuer aber so lange wir solche Paepste haben wie den jetzigen und letzten... No way!

TamedTigress

18.06.2005, 18:32
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Archon





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Deutscland als Vorbild ? Mülltrennung, Abgasreduzierung (mir persönlich fehlen da noch Punkte wie z.B.: erhalt von Lebensräumen, also mehr geschützte Flächen gibt zwar ein par aber zu wenig) . Für die "Insel" ist das scheinbar ein Vorbild. Aber wie sieht die Sache in anderen Ländern aus?

Die Vorbildfunktion gerät aber immer mehr in den Hintergrund. Die Politik kümmert sich nur noch mehr schlecht als recht um die Umwelt.
Angesichts der wirtschaftlichen Lage ist für die meisten der Umweltschutz eher zweitrangig. Es wird auch als schlimm dargestellt, dass der Bevölkerungszuwags in Bayernnur noch 20000 Leute betrug.
Was denken sich die Politiker eigentlich bei solchen Darstellungen . Auf das dises Land aus allen Nähten platzt, oder wie

In Asien wird es die Leute auch nicht interresieren ob die Umwelt ihren wirtschaftlichen Wachstum bezahlt. Ist ja klar, wenn man die Aussicht auf ein luxuriöses Leben hat.
In anderen Teilen der Welt werden Großfamilien wie am Fliesband prodoziert.
In der zwischenzeit sterben viele wunderbare Lebewesen aus und eins der schönsten Ökosysteme (der Regenwald) steht kurz vor dem entgültigem Aus.Schade das ein Großteil der Menschen erst an die große Katastrophe glaubt wenn es so weit ist und wenn sie selbst davon betroffen sind. Und wenn es soweit ist wird das gejammer groß sein.
Vor nicht all zulanger zeit war die Klimaerwärmung ein riesen Thema und heute? Einfach untergegangen?

Eine Lösung des ganzen wäre gans simpel: Reduzierung der Weltbevölkerung. Aber wenn man sich den Gedanken anhört klingt er wirklich absurd. Kein Mensch der Welt und hätte er noch so viel Macht könnte so etwas durchsetzen. Noch dazu kommen die Menschenrechte.Aber was sollte man sonst tun? Der Mensch hat überall Vorfahrt. Da muss der Baum halt der Straße weichen.

Mir drängt sich schon eine gewisse Angst auf, wenn ich an die Zukunft diese Planeten bei der jetzigen Entwicklung denke.

18.06.2005, 13:13
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TamedTigress
Amurtigerin




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Hier auf der Insel wird sich an Deutschland manches Mal ein Beispiel genommen, jedoch meiner Meinung nach noch immer nicht genug.

Es wird geplant die Muelltrennung nach "deutschem Vorbild" zur Vorschrift zu machen - momentan gibt es nur eine graue Muelltonne und das Trennen ist jedem selbst ueberlassen. Man kann sein Glas und sein Papier selbst zu Sammelstellen fahren, aber wer keinen Komposthaufen hat der hat gelitten.

Was mich gewaltig stoert ist dass in Supermaerkten die Tueten kostenlos sind. Man schnappt da schnell fuer vier Teile vier Tueten. Ich kenne nur zwei Supermaerkte in denen die Tueten Geld kosten - Aldi und Lidl!!!

TamedTigress

15.06.2005, 21:41
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tiger-lilly
Tiger




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Deutschland muss Schrittmacher im internationalen Umweltschutz bleiben

In Deutschland kriselt es, wohin man schaut. Wie ein Polit-Tsunami schwappt die NRW-Wahl nach Berlin und bringt die angeschlagene Bundesregierung zum Einsturz. Zu allem Überfluss wankt zudem das europäische Haus. Und was macht die Umwelt? Die kriselt auch – vor allem ihr Nachrichtenwert. In Sellafield, der britischen Skandal-Atomfabrik, ereignet sich ein schwerwiegender Nuklearunfall, aber keiner nimmt es zur Kenntnis. Provinzpolitiker polemisieren seit Monaten ungestraft über Mopsfledermäuse und Feldhamster, die sie für fünf Millionen Arbeitslose verantwortlich machen. Während das Gerangel über die vielfältigen Posten einer zukünftigen Bundesregierung in vollem Gange ist, wird über die Besetzung des Umweltressorts nicht einmal spekuliert. An profilierten konservativen Umweltexperten mangelt es nicht. Die entscheidende Frage ist daher grundlegender. Wird es nach einem Regierungswechsel überhaupt noch ein Bundesumweltministerium geben? Wird Angela Merkel im Falle eines Wahlsiegs als die Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die den Umweltschutz vom Kabinettstisch verbannte? Das wäre kaum nach zu vollziehen. Denn Angela Merkel wird als ehemalige Bundesumweltministerin die wachsende globale Bedeutung von Umweltthemen nicht ignorieren können.

Der WWF hat in seiner Studie „Living Planet Report 2004“ eine umfassende Datensammlung zur ökologischen Situation der Erde vorgelegt. Sie zeigt einen Planeten im Fieberzustand, dessen Trends samt und sonders auf eine globale ökologische (auch humanökologische) Katastrophe hinauslaufen. Schon heute ist der Bedarf der Erdbevölkerung an natürlichen Ressourcen um 20 Prozent höher als das dauerhaft verfügbare Angebot. „One Planet Many People“ heißt ein neuer Atlas, den Klaus Töpfer, auch er einst deutscher Umweltminister, heute Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP, in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Der Atlas zeigt auf Satellitenbildern, wie das Ausufern von Mega-Städten, exzessive Landwirtschaft, Wüstenbildung und die Zerstörung von Wäldern das Bild unserer Erde innerhalb weniger Jahrzehnte verändert haben. Der Kampf gegen Hunger und Armut, der zum Jahrtausendziel der Menschheit erklärt wurde, wird nicht gelingen, wenn infolge von Klimaänderungen und Wüstenausdehnung die Fläche fruchtbarer Böden weiter zurückgeht, Grundwasserreserven erlöschen und Wälder geplündert werden. Die aktuellen Trends zeigen aber, dass sich die Menschheit von allen Mindestanforderungen für Nachhaltigkeit entfernt, statt sie zu erreichen. Im wirtschaftlich aufstrebenden Asien beginnt die halbe Erdbevölkerung damit, ihren Lebensstandard und Ressourcenverbrauch sprunghaft zu steigern. Im Jahr 2050, so zeigen Prognosen der Welternährungsorganisation FAO, wird die Erdbevölkerung zur Deckung ihrer Ressourcenansprüche 2,3 Planeten benötigen.

Seit dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro gehört Deutschland zu den Schrittmachern in der internationalen Umweltpolitik. Deutschland darf diese führende und gestaltende Rolle, die unserem Land zudem eine umwelttechnologische Spitzenstellung und viele Arbeitsplätze gebracht hat, nicht aufgeben. Sieben Jahre nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt der Bundesumweltministerin wird Angela Merkel dies nicht vergessen haben. Besser als Bundespräsident Horst Köhler kann man die Bedeutung der Umweltpolitik nicht formulieren. Er sagte anlässlich der Verleihung des deutschen Umweltpreises 2004, wir müssten „deutlich machen, was uns der Umweltschutz im Alltag konkret bringt. Mehr Lebensqualität. Aber auch zukunftsfähige Arbeitsplätze. Wirtschaftswachstum, das nicht zu Lasten der Umwelt geht. Wir sollten erklären, dass dahinter eine große Idee steckt: Die der Nachhaltigkeit nämlich. Eine große Idee. Für mich das Konzept der Zukunft, weil es eine Antwort darauf gibt, wie wir auch den kommenden Generationen – hier und anderswo in der Welt – ihre natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen sichern helfen.“

Quelle. www.wwf.de

15.06.2005, 20:06
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