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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Seltsam, wer hat Interesse an solchen Kreuzungen in einem Meerespark?

@ alle genetisch interessierten Diskussionsteilnehmer:
Hier wird zum größten Teil vom 2. Mendel'schen Gesetz (Spaltungsgesetz) gesprochen und keine Erklärung hier scheint mir bisher plausibel, Moccaprinz war aber nahe dran.

Bei der erwähnten Kreuzung handelt es sich doch um einen heterozygoten polyhybriden Erbgang bei dem viele Merkmalskombinationen möglich sind und bereits ein großer Unterschied zwischen Phänotyp und Genotyp auftritt. Das dominant/rezessive Verhalten der Merkmale kennen wir nicht, daher können wir das Aussehen (den Phänotyp) nicht ableiten.

Würden wir rein zum Spaß einen heterozygoten Wolphin (D/W) mit einem homozygoten Delphin (D/D) kreuzen, so würden wir im Verhältnis 2:2 wiederum Wolphine (D/W) und Delphine (D/D) erhalten. Es gibt ja kein ''Wolphin''-Merkmal, denn wir gehen ja von der Kreuzung eines Wals mit einem Delphin aus. Außer Acht gelassen werden dabei allerdings crossing overs und andere Phänomene. Gleich bleibt in jedem Fall, dass das Junge immer nur ca. 50% der Gene des Vaters und 50% der Gene der Mutter in sich tragen kann. Diese können in diesem Fall wiederum zu etwa 50% rein Delphin, oder mit der Chance 50:50 Delphin oder (nicht und) Wal sein!

Dieses Spiel müsste man jetzt für diese große Anzahl an Merkmalskombinationen
(zB. DDDDD/WWWWW x DDDDD/DDDDD) durchspielen. Gleich bleibt aber immer das Verhältnis 2:2 im Genotyp.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

18.04.2005, 21:14
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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
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Bei Stern.de ist zu lesen, daß solche Paarungen auch in der Natur vorkommen. Leider hab ich dafür bisher noch kein Fallbeispiel gefunden.

Bei diesen beiden Tierarten handelt es sich zwar um unterschiedliche Gattungen, doch werden sie von Wissenschaftlern derselben Familie zugeordnet. Die äußerst seltenen Kreuzungen kommen auch in der freien Natur vor, wie der Leiter des Meeresparks, Renato Lenzi, erläuterte. Das Jungtier kam bereits am 23. Dezember zur Welt, doch wurde die Geburt erst jetzt offiziell mitgeteilt. Es gehe der Kleinen und ihrer Mutter "Kekaimalu" sehr gut, erklärte Lenzi. Dabei sei das Junge, das noch keinen Namen habe, schon jetzt wesentlich größer, als das ein reinrassiger Delfin in diesem Alter wäre.

www.stern.de

18.04.2005, 14:07
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Moccaprinz
Tiger




Dabei seit: Februar 2005
Herkunft: München

Beiträge: 547
Moccaprinz ist offline
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naja, ich habe das vererbungsprinzip ja so gut wie das hier möglich ist, dargestellt, denke ich ^^ also von dem her sollten ja keine fragen mehr offen bleiben ...


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Pakistans letzte Leoparden

18.04.2005, 13:33
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david
Omega-Wolf



Dabei seit: März 2005
Herkunft: Schweiz

Beiträge: 284
david ist offline
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@tiger-lilly
schwertwale gehören in die familie globiphalidae, was soviel heisst wie familie der schwert- und grindwale. delphine gehören in die familie delphinidae, also die delphinartigen. diese familien sind innerhalb der zahnwale sehr eng verwandt, weshalb eine kreuzung möglich war.

@mocca-prinz
ich muss dir teilweise recht geben, aber teilweise auch nicht. es ist so, dass man sagt, das ein kind 50% von seiner mutter und 50% vin seinem vater hat. das stimmt theoretisch, da bei elternteile jeweils einen haploiden (also einfachen) chromosomensatz beisteuern. weitergedacht hat also ein enkel 25% der gene seines grossvaters. deshalb stimmt es, das der wolphin 25% schwertwal ist.
bei diesen rechnungen wird aber nicht in betracht gezogen, dass es dominante und rezessive merkmale gibt, weshalb ein kind z.b. mehr von seinem vater haben kann als von seiner mutter.


__________________
ERST WENN DER LETZTE BAUM GERODET, DER LETZTE FLUSS VERGIFTET, DER LETZTE FISCH GEFANGEN, WERDET IHR MERKEN, DASS MAN GELD NICHT ESSEN KANN.

18.04.2005, 10:40
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Moccaprinz
Tiger




Dabei seit: Februar 2005
Herkunft: München

Beiträge: 547
Moccaprinz ist offline
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hatte das gar nit gelesen, dass die mutter selbst schon wolphin war aber trotzdem stimmt das nicht unbedingt mit den 3/4 delphin

die genetische information liegt ja auf den chromosomen richtig? und die chromosomen in den keimzellen stammen ja quasi noch von den großeltern ...

also: die mutter ist dolphin - und hat n diploiden chromosomensatz ... d.h. z.b. für ein homologenpaar XX

ein X stammt vom vater (delphin) und ein X von der mutter (wal) ... also bezeichne ich jetzt mal XX als X (d) für delphin) und X (w) für X vom wal ... gut ...

also hat die mutter vom nachwuchs jetzt X (d)X (w) ... der vater vom dolphinnachwuchs ist n delphin ... also hat er X (d)X (d) ...

so jetzt kommen bei der oogenese bei der mutter 3 einchromatidige Chromosomen (durch Reifeteilung und Äquationsteilung) in die Polkörperchen -> 1 kann befruchtet werden ... d.h. eizelle entweder X (d) oder X (w)

beim vater kommen bei der spermatogenese 4 spermienzellen raus ...

bei der befruchtung können jetzt also die eizelle X (d) (der mutter) als auch die eizelle X (w) mit dem spermium X (d) zusammentreffen ...

d.h. das im enddefekt bei dem dolphin-nachwuchs auch wieder X (w)X (d) rauskommen könnte für die gene auf diesem chromosom wäre der nachwuchs dann auch noch zur hälfte vom wal geprägt ^^

das war jetzt nur errechnet auf ein chromosom -> das ist mir schon klar ... aber theoretisch (wenn s bei allen chromosmen so rauslaufen würde und wenns kein crossing over gäbe) könnte das durchaus sein

mfg mocca


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Pakistans letzte Leoparden

16.04.2005, 22:03
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Animal





Dabei seit: November 2004
Herkunft: Hamburg
Hamburg (DE)
Beiträge: 493
Animal ist offline
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@Mocca

Das is schon richtig da die Mutter ja schon ein Wolphin war. D.h. sie war halb Delfin und halb kleiner schwertwal. Der Vater ihres Kindes ist ein Delfin, als hat das Junge drei Virtel Delfin und ein virtel kleiner schwertwal.

MfG Sven "Animal"


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

16.04.2005, 21:07
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Marozi
Panthera leo maculatus




Dabei seit: Januar 2003
Herkunft: Pforzheim
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 329
Marozi ist offline
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Weil der Mensch ja seine Sensationsgier hauptsächlich durch visuelle Stimuli befriedigt - ein Foto eines Wolphins .


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

16.04.2005, 19:59
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Moccaprinz
Tiger




Dabei seit: Februar 2005
Herkunft: München

Beiträge: 547
Moccaprinz ist offline
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also ich find den artikel auch bissle komisch ...

zum einen 3/4 vom vater und 1/4 von der mutter geht schon mal gar nicht ... hätten besser in bio aufpassen sollen ^^

zum anderen ... komische sache ...


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Pakistans letzte Leoparden

16.04.2005, 13:41
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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
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Von solchen Kreuzungen hör ich zum ersten mal. Aber Schwertwale gehören doch zu den Delphinen und deshalb ist hier Nachwuchs möglich. Nunja über den Unsinn solcher Kreuzungen haben wir uns ja schon bei den Ligern und Tigonen ausgelassen.

Dieser Beitrag wurde von tiger-lilly am 16.04.2005, 13:09 Uhr editiert.

16.04.2005, 12:50
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
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Erneut wieder eine sehr obskure Meldung aus unser aller Lieblingszeitgung mit den großen Buchstaben. Ich weis nicht genau, ob das Thema hier her passt, aber eine Phänomen dürfte es auf jeden Fall sein. Vor allem die Verteilung der Erbanlagen finde ich höchst "seltsam".

folgendes Bild wurde angehängt:


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

16.04.2005, 12:41
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