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Longhair
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Ja, aber ich mache Dich trotzdem nach - BLLLLL! :-PPP

Ja was glaubt Ihr wohl wo all die Allergien und vielen Infekte bei jeden furz Wetterumschlag kommen? Na von der sterilen Lebensweise, von ständig überheizten Wohnungen, vom Vermeiden jeglicher körperlicher Anstrengung. Und wer nie richtig zum Schwitzen kommt, bleibt ebenfalls nicht gesund. (Das regelmäßige "Freischwemmen" der Hautporen ist nur eine von vielen Aufgaben der Transpiration!) Ohne Schwitzen und ohne Frösteln verlernt der Körper es schließlich, sich krassen Temperaturschwankungen schnell anzupassen. Und wenn man dann nach diesem Jahre langen Schindluder mit dem Körper schließlich keinerlei Kondition und Kraft mehr hat, wird NOCH MEHR gefahren und NOCH MEHR geheizt. Ich kenne das aus meiner Umgebung! (Ich wurde auch schon angemacht in der Art: "Der ist ja verrückt! Hat ein Auto und rammelt 35 km weit mit dem Rad!..."

Wer nach vielen Jahren Bewegungsmangel und Überernährung 110 Kilo wiegt und zu keiner körperlichen Leistung mehr in der Lage ist, der ist natürlich in einer schon fast Ausweg losen Lage für den Fall dass wir die Privatmobilität mal drastisch einschränken müssen.

Übrigens: Wenn der Körper schon in jungen Jahren nicht richtig "drangenommen" wurde, dann läuft er im späteren Leben nie mehr richtig...


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Fahr' defensiv. Kauf dir einen Panzer.

14.06.2005, 20:42
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Archon
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Es ist zwar schwer hinzunehmen das der Schadstoffausstoß nicht von Heute auf Morgen halbiert werden kann, aber es hängt zuviel an der Sache dran. Die Technik für einen solchen Schritt ist noch nicht vorhanden (vorhanden schon aber den Betrieben zu teuer) und solange Betriebe keine Vorteile aus sauberer Luft schlagen machen sie auch keine Fortschritte in diese Richtrung. Wollte man sie bestrafen so würden sie das als weiteren Grund sehen ins Ausland abzuwandern.
Es gibt schon gute Ansätze wie das Kyotoabkommen, aber solange Länder wie USA oder Kanada glauben das sie da nicht mitmachen müssen funktioniert das ganze nicht. Selbst Japan ist bereit das Abkommen mit allen Mitteln zu erfüllen auch wenn es denen nicht so gut geht wie den USA. In Bürogebäuden dürfen zum Beispiel die Klimaanlagen nicht mehr rund um die Uhr laufen und dort ist es ein wenig unangenehmer im Sommer wie bei uns.
Alle Generationen vor uns sind auch ohne Klimaanlage ausgekommen. Ein bischen Schweiß ist ein winziges Opfer für unseren Wald. Man kann auch ein wenig mehr Geld für erneuerbahre Energien ausgeben. Auch so ein 300PS Auto ist etwas das man nicht braucht auser man ist jemand der sagen will: Hey ich bins. Jeder kann auf ein Paar Dinge verzichten.
Ich will in ein paar Jahren noch in den Wald gehen können und gewaltige Baumriesen Bestaunen können. Es gibt für mich nur wenig das noch schöner ist. Extraschwärm.

@ Longhair
Hey hör auf mich nach zu machen! GG
Vor 5 Wochen hab ich mir auch einen sehr sparsamen Kleinwagen gekauft, versuche auch meinen Fleischkonsum trastisch zu senken (Ich kann das einfach irgend wie mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbahren das Tiere für mich leiden) und meine Heitzung war letzten Winter erst ab -5°C an.
Du machst es richtig! Nehmt euch alle ein Beispiel an ihm!!! (Wobei ich jetzt mal annehme das viele von euch schon so positiv leben)

13.06.2005, 23:27
 
Longhair
Doppel-As




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Salve!

Hallo Tiger-Lilly!
Ich dachte erst, das Schwefeldioxid würde dem Wald am meisten zusetzen! Wir haben das hier bei uns im oberen Erzgebirge und besonderst auf der tschechischen Seite des Erzgebirges ja hinreichen vor Augen geführt bekommen.

Wir können die große "Maschinerie" nur schwer kurzfristig beeinflussen, aber mit dem eigenen Lebenstil anfangen, etwas zu ändern.

Da ich beruflich leider aufs Auto angewiesen bin habe ich endlich meine alte Dreckschleuder abgestoßen und einen modernen Kleinwagen mit G-Kat beschafft und dazu ein modernes Rad für alle Touren die ohne Auto möglich sind. Ein Großteil meiner Ersparnisse wurde dafür mobilisiert. Macht aber nix.
Der Katalysator zerstört vor allem die hochschädlichen NOx-Verbindungen, die bei der qualitativ hochwertigen Verbrennung (Hohe Temperaturen, bläuliche Flamme!) in modernen Triebwerken entstehen. (Vorraussetzung für hohen Wirkungsgrad und damit hohe Leistung bei geringem Benzinverbrauch!) Der frei werdende Sauerstoff verbrennt. unterstützt vom Katalysatormaterial, die kleinen Restmengen Ruß und das Kohlenmonoxid, soweit sie bei modernen Motoren noch anfallen. Das heutige Benzin wird zudem radikal entschwefelt. Was aus dem Auspuff kommt ist fast nur noch CO2, H2O und N2. Und freier Stickstoff ist in der Luft ja massig enthalten und chemisch vollkommen inaktiv. Nur seine Verbindungen sind so schädlich.
Bei Düsenjets wird an Treibstoffzusätzen gearbeitet die genauso wirken wie der Kat am Auto.
Ich fahre so oft wie möglich Rad, esse weniger Fleisch als früher (auf dem Weg zu Vegetarier), drehe die Heizung nur so weit auf wie wirklich nötig, versuche Strom zu sparen wo es geht.... Es ist gar nicht so schwer!

Genau so müssen wir es alle machen, soweit möglich. Geschieht das im großen Stil, wird sich das schnell bemerkbar machen und auch die "Großen" zum Umlenken zwingen.

Mit der Brechstange, mit Schlachtrufen, Losungen und anderem Rabbatz erzeugen wir höchstens Ärger und Zoff...


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Dieser Beitrag wurde von Longhair am 12.06.2005, 17:45 Uhr editiert.

12.06.2005, 17:39
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tiger-lilly
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  Der Wald stirbt - die Politik schaut zuAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zum Internationalen Tag des Waldes am Montag, den 21. März 2005

Der Wald stirbt - die Politik schaut zu
ROBIN WOOD fordert Sofortmaßnahmen gegen das Waldsterben
Zum Internationalen Tag des Waldes am kommenden Montag fordert ROBIN WOOD ein So­fortprogramm zum Schutz der Wälder. Ziel ist es, den Eintrag von Stickstoff in die Wälder massiv zu verringern. Dafür ist es notwendig, die Massentierhaltung einzuschränken und eine ökologische Verkehrswende zu fördern.
Noch nie ging es dem Wald in Deutschland so schlecht wie heute. 72 Prozent aller Waldbäume haben Schäden in ihren Baumkronen. Als das Forstministerium diesen alarmierenden Negativrekord im vergange­nen Dezember bekannt gab, kam das Thema einen Tag lang in die Schlagzeilen - um schon am nächsten Tag wieder in den Schubladen zu verschwinden. Augen zu und weiter so - bis zur nächsten Schreckensmeldung!

1984 - als die Waldsterbensdiskussion Umweltthema Nr. 1 war - zeigten 56 Prozent aller Wald­bäume Schäden. Zehn Jahre später lagen die Schadenszahlen bei 69 Prozent und nun - wiederum zehn Jahre später - sogar bei 72 Prozent.

"Wenn der Trend der letzten 20 Jahre anhält, wird es bereits in 15 Jahren keine ungeschädigten Buchen und Eichen mehr in den deutschen Wäldern geben", sagt Rudolf Fenner, Waldreferent bei ROBIN WOOD. "In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts gäbe es dann keinen einzigen Waldbaum mehr ohne Schäden in der Baumkrone." Bereits heute haben 83 Prozent aller Eichen und sogar 86 Pro­zent aller Buchen Schäden in ihren Laubkronen.

Diese Schäden an den Kronen sind ein Gradmesser dafür, wie stark das ökologische Gleichge­wicht des Waldes und vor allem der Waldböden gestört ist. Anhand der Blattverluste lässt sich sozu­sagen die Fieberkurve des gesamten Ökosystems messen.

Als größte Schadstoffbelastung für den Wald gelten Stickstoffverbindungen. Sie versauern den Waldboden, setzen giftige Substanzen frei und bringen die Nährstoffsituation im Bo­den aus dem Gleichgewicht. Zum Schutz der Wälder ist es daher dringend notwendig, die Stickstoff­einträge in die Wälder zu reduzieren. Hauptverschmutzer sind die landwirtschaftliche Tierproduktion - insbesondere die Massentierhaltung - und der Straßenverkehr - insbesondere der LKW-Verkehr.

Der aktuelle Entwurf einer neuen Düngeverordnung, die auch die Lagerung und Ausbringung von Gülle regelt, muss dringend nachgebessert werden. Denn erlaubt sein sollen weiterhin derart hohe Stickstoff-Emissionen, dass damit keine einzige Anlage zur Massentierproduktion verhindert werden könnte.

Auch die seit Anfang des Jahres erhobene LKW-Maut muss erhöht und auf allen Fernstraßen er­hoben werden, um zu erreichen, dass weniger Güter auf der Straße transportiert werden.

Quelle: Robin Wood e.V.

06.04.2005, 18:35
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