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Marina
Pantherkönigin




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Marina ist offline
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Danke Dir für die Info. Ist interessant und erschreckend zugleich und traurig auch.

Ich frage mich einfach, was die Zerstörung der Umwelt, die Ausrottung der Tiere mit christlichem Denken zu tun hat. Nichts. Denn wer sich wirklich auskennt, der weiss doch, dass da steht, in der Bibel, dem Fundament, dass uns die Erde und alle Lebewesen anvertraut wurden. Das heisst mit anderen Worten, dass die Menschen verantwortlich dafür sind. Wenn jemand verantwortlich ist, heisst das, dass er schützen, bewahren und helfen soll und nicht, es zerstören soll. Also frage ich mich, wie können christliche Fundamentalisten auf solche Gedanken kommen? Es entspricht nicht dem Fundament, auf dem sie angeblich aufbauen. Meist wird alles von den Gruppen so zurecht gebogen, wie es ihnen passt, so wohl auch hier.

Und wie in Amerika Christentum interpretiert wird, ist ein Hohn - in Bezug von Mensch und Tier und allem überhaupt -, denn so ist Christentum in keiner Weise gedacht. Und ich schüttle mehr und mehr den Kopf über Ansichten und Handeln der Leute dort.

Dazu kommt, dass jedes extreme und radikale Denken in eine Sackgasse führt und auf keinen Fall zu Lösungen.

16.03.2005, 08:01
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tiger-lilly
Tiger




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tiger-lilly ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von tiger-lilly gestartet
  Natur trotz Fortschritten weiter bedrohtAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Natur trotz Fortschritten weiter bedroht
Mehr als ein Drittel der in Deutschland lebenden Säugetier- und Vogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet.


(vv) - Mehr als ein Drittel der in Deutschland beheimateten Säugetier- und Vogelarten sind in ihrem Bestand gefährdet, jede achte Säugetierart bereits ausgestoben oder verschollen. Auch bei den Pflanzen ist bereits fast jede dritte Art gefährdet. "Auch wenn wichtige Schritte eingeleitet wurden, so ist der Zustand unserer Natur nach wie vor alarmierend", betonte Hartmut Vogtmann, der Präsident des Bundesamtes für Naturschutz. Vogtmann präsentierte gemeinsam mit Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) am Dienstag in Bonn die "Daten zur Natur 2004". Der Datenband gibt einen umfassenden Überblick zur biologischen Vielfalt in Deutschland. Zudem informiert er auch international über den Bestand und die Gefährdung von Arten, Biotopen und Landschaften.

Ursachen für die Gefährdung seien der Verlust des Lebensraumes, die Zerstörung von Standorten und die Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung. Als Erfolg wertet der Bericht die nunmehr vollständige Meldung von Schutzgebieten für das europäische Netz NATURA 2000 und die Ausweisung von 10 weiteren Schutzgebieten.

Auch auf internationaler Ebene bestehe nach wie vor hoher Handlungsbedarf auf. So werde in dem Sonderkapitel zu "biologischer Vielfalt und Klimawandel" deutlich, dass die globale Klimaveränderung eine Ursache für den weltweiten Verlust von biologischer Vielfalt sei. Gleichzeitig könne wiederum der Verlust an biologischer Vielfalt auch den Klimawandel beschleunigen, beispielsweise durch den Rückgang intakter Moore oder den Verlust an Primärwäldern.

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Dazu fällt mir ein interessannter Artikel aus den USA ein. Viele christliche Fundamentalisten sind ja der Meinung, daß man gar keine Zeit und Geld mehr für Naturschutz aufwenden sollte und das die Ausrottung von Tieren und Pflanzen durch den Menschen ein ganz natürlicher Prozeß sei und alles so "nett" ins Weltuntergangsgejammer passt. Das schlimme ist, die Regierung Bush lässt sich von denen leiten und so kommt es, daß die USA zu den Ländern mit den meisten gefährdeten Tier- und Pflanzenarten gehören.

Hier ist der Artikel über die Fundies:

http://www.grist.org/news/maindish/2004/...tian/index.html

15.03.2005, 23:36
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