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smaloki
Jungwolf




Dabei seit: August 2004
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Brandenburg (DE)
Beiträge: 100
smaloki ist offline
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Bei der derzeitigwen Wildsituation im Osten bräuchte sich kein Jäger gedanken um seinen Job machen. Untersuchungen Okarmas zufolge können Wolf und Luchs zusammen die Vermehrungsrate von Hirsch und Reh maximal halbieren (15% je Jahr gegenüber 30% ohne Räuber)!
Auch kommen gar nicht so viele Wölfe über die Oder (da sind nicht mehr viele in Westpolen, die kommen könnten...). Die "Bedrohung" durch den Wolf wäre in den nächsten 20 Jahren also eher ziemlich unwahrscheinlich. Und das bedeutet noch eine ganze Weile mehr als genug Arbeit für unsere Jägerschafft.

Und zumindest in meiner Region, wo viele von ihnen nicht hauptberuflich Jäger sind, sind sie nicht so sehr auf die allgemein spärlichen Einahmen der Jagd angewiesen.

05.02.2005, 10:18
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Moccaprinz
Tiger




Dabei seit: Februar 2005
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Beiträge: 547
Moccaprinz ist offline
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Also ich hab mal ne tierdoku gesehen, in der gezeigt wurde, dass vermehrt wölfe über ne Oder-verengung aus polen kommen ... durchschwimmen anscheinend den fluß dort ... kA ...

... zu den abschüssen in bayern ... die jäger hier schießen doch eigentlich nur wild, um eine plage zu "verhindern" - gäbs jetzt wieder große räuber, wie luchs und wolf, wären se früher oder später arbeitslos - bei der arbeitsmarktsituation - wählen se wohl die "böse bestie" abzuknallen ... traurig, aber wahr ...


__________________
Pakistans letzte Leoparden

04.02.2005, 21:12
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smaloki
Jungwolf




Dabei seit: August 2004
Herkunft: Uckermark
Brandenburg (DE)
Beiträge: 100
smaloki ist offline
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Zitat:
Viel Hoffnung würde ich mir aber nicht machen

Ich weiß genau was du denkst.
Trotzdem bin ich jedesmal zuversichtlich, dass es klappen könnte...

Hoffentlich geht es diesmal nicht wieder schief.

04.02.2005, 20:54
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
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Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von CleanerWolf gestartet
  Wölfe in BayernAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Rückkehrer
Wieder Wölfe in Bayern
Im Bayerischen Wald sind eindeutige Wolfs-Spuren entdeckt worden. Damit
kehrt der Hunde-Vorfahr nach 100 Jahren wieder in den Südosten Deutschlands
zurück.


Nach über 100 Jahren ist der Wolf wieder nach Bayern zurückgekehrt.
Umweltminister Werner Schnappauf sagte am Donnerstag, im Nationalpark
Bayerischer Wald seien eindeutige Spuren entdeckt worden.

"Mit dem Wolf kehrt ein Stück Wildnis nach Mitteleuropa zurück", sagte
Schnappauf. Für Menschen bestehe keine Gefahr. Wölfe seien extrem scheu.
Nach dem Luchs sei der Wolf der zweite Heimkehrer innerhalb von zwei
Jahrzehnten.

Dem Ministerium zufolge gibt es in Europa noch etwa 3.000 frei lebende
Wölfe, die meisten davon in Rumänien. In Deutschland gebe es ein Rudel von
sechs Tieren in Sachsen.

Seit einigen Jahren gibt es immer wieder Hinweise, dass Wölfe das
bayerisch-böhmische Grenzgebirge, mit den Nationalparken Bayerischer Wald
und Sumava durchstreifen.


Kein böses Rotkäppchen-fressendes Monster
Schnappauf wies darauf hin, dass das Märchen vom bösen,
Rotkäppchen-fressenden Wolf mit der Realität nichts zu tun habe. In den
letzten 50 Jahren sei kein Fall bekannt geworden, dass in Mitteleuropa ein
Wolf einen Menschen getötet hätte.

'Der Wolf ist Vorfahr des Hundes. Und der Hund ist der beste Freund des
Menschen', erinnerte Schnappauf. 'Man muss dafür Sorge tragen, dass die
zurückgekehrten Wölfe nicht 'aus Versehen' geschossen werden', so der
Minister.

In Deutschland gilt der Wolf seit langem als ausgestorben. Die in Bayern
jetzt aufgetretenen Tiere erreichen etwa die Größe eines Schäferhundes und
haben grau-braunes Fell. Wölfe sind nach EU-Recht streng geschützt und
dürfen nicht gejagt werden.


Nur etwa 3000 Tiere in Europa
In Europa gibt es nur etwa 3.000 Tiere, die meisten in Rumänien; Polen hat
rund fünfhundert der scheuen Räuber. In Skandinavien wurde der letzte
Grauwolf 1965 geschossen, doch gegenwärtig sind dort wieder hundert
Exemplare zu Hause. Auch Frankreich hat einen Wolfsbestand, in der Schweiz
tauchen immer wieder Einzelexemplare auf, in Italien leben die meisten
Grauwölfe in den Abruzzen - auch wenige Kilometer vor Rom ist ein Rudel
anzutreffen.

Naja, ganz so neu ist die Erkenntnis nicht, dass sich in Bayern hin und wieder Wölfe aufhalten, nur dass dies bisher immer nur im Zusammenhang mit Abschüssen dieser Tiere bekannt wurde. Kann man hoffen, dass sich dort wie in Sachsen ein Rudel etabliert. Viel Hoffnung würde ich mir aber nicht machen, bekanntermaßen sind die bayrischen Jäger noch schiesswütiger und uneinsichtiger als die in Sachsen. Der Wolfsabschuss vor einem Jahr bei Passau hat dies mal wieder sehr deutlich gezeigt.


__________________
Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

04.02.2005, 18:25
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