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TamedTigress
Amurtigerin




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TamedTigress ist offline
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Ja, das habe ich in der Tat fest gestellt.
Leider kostet Umweltschutz nun mal Geld und ich glaube wo dieses so knapp ist wird dafuer leider momentan nichts mehr eingeplant. Tatsache aber ist dass es dann eines Tages viel teurer ist die Schaeden zu beheben als wenn man sie von Anfang an vermieden haette.

Armes Deutschland (und armes Schottland) kann ich da nur sagen...

TamedTigress

23.01.2005, 15:27
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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
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Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von tiger-lilly gestartet
  Stagnation des UmweltschutzesAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Kommt es euch nicht auch so vor, daß aufgrund von wirtschaftlichen und politischen Interessen kaum noch ehrlicher Umweltschutz betrieben wird?Besonders schlimm ist die Situation in den USA, wo durch eine hemmunglose Wirtschafts- und Finanzpolitik Umweltschutzprojekte verhindert oder nicht mehr finanziert werden und viele Tier- und Pflanzenarten an den Rand der Ausrottung getrieben werden. Auch in Deutschland hat man Grund zur Besorgnis:

Verbände: Umweltschutz stagniert
Kaum Fortschritte zu mehr Nachhaltigkeit: Vor einem Stillstand in der Umweltpolitik bis zur nächsten Bundestagswahl warnen Umweltverbände.

(vv) - Vor einem Stillstand in der Umweltpolitik bis zur nächsten Bundestagswahl warnen der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU). Es sei ein Armutszeugnis, dass sich die Regierungsparteien im Umweltsektor lediglich auf eine bessere Wärmedämmung von Gebäuden verständigen könnten. Für den Klimaschutz sei das nicht ausreichend. Auch der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie enthalte kaum noch konkrete Aussagen für mehr Umwelt- und Naturschutz. Er thematisiere nicht den offensichtlichen Widerspruch zwischen einer allein auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftspolitik und dem Schutz der Umwelt, kritisierten die Verbände am Donnerstag in Berlin..

Hubert Weinzierl, Präsident des DNR: "Die Regierungsparteien, vor allem die SPD, verlieren in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit ihre Glaubwürdigkeit. Mehrfach hatten sie zugesichert, eine ökologische Finanzpolitik, Bildung und den Erhalt der biologischen Vielfalt zu Schwerpunkten ihrer Politik zu machen. Der Regierung fehlt jedoch der Mut nachhaltig zu wirtschaften. Sie lässt die Bedürfnisse künftiger Generationen unter den Tisch fallen."

Die BUND-Vorsitzende Angelika Zahrnt sagte: "Vorhaben aus ihrer Nachhaltigkeitsstrategie wie die Einführung einer Kerosinsteuer und die Halbierung der Mehrwertsteuer für Bahntickets hat die Bundesregierung anscheinend aufgegeben. Auch die Fortführung der ökologischen Finanzreform liegt auf Eis. Die Bundesregierung will offensichtlich die Umweltzerstörung weiter mit Milliardenbeträgen subventionieren. Nachhaltig ist das jedenfalls nicht."

NABU-Präsident Olaf Tschimpke forderte, der Erarbeitung einer Biodiversitätsstrategie höchste Priorität einzuräumen. Diese müsse "wie ursprünglich vorgesehen Bestandteil des Fortschrittsberichtes 2006 werden und in den verschiedenen Politikbereichen als Querschnittsthema integriert sein". Er begrüßt, dass das Thema Flächenverbrauch mit seinem ehrgeizigen Ziel, bis 2020 die Inanspruchnahme von Flächen für Siedlung und Verkehr auf maximal 30 Hektar pro Tag zu senken, nun klarer und konsequenter weiterentwickelt werden konnte. Dagegen sei die Kraftstoffstrategie zwar insgesamt zukunftsweisend, jedoch bleibe die Umsetzung in vielen Zielsetzungspunkten noch offen.

Quelle: www.vistaverde.de

23.01.2005, 14:51
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