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Grauwolf
Wolfswelpe




Dabei seit: Dezember 2004
Herkunft: Harzer Gegend
Thüringen (DE)
Beiträge: 48
Grauwolf ist offline
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Ich finde die Vergesellschaftung auch eine gute Idee.

Im Bärenpark Worbis haben sie das Bären Wolfsgemisch auch und da hat es noch keine großen Probleme gegeben.

Sie veranstalten in diesem Park sogar regelmäßig Wolfsheulnächte (oder wie das heißt).

Allso ich denke das es den Tieren nur gut tuhen kann. (Wie schon gesagt wurde)


__________________
Gruß an alle Tierfreunde (und WOLFsfreunde)!

07.01.2005, 20:17
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Sarabi





Dabei seit: Dezember 2004
Herkunft:
Sachen (DE)
Beiträge: 38
Sarabi ist offline
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Zitat:
Original von Myril
Also ich weiß nicht, so wirklich gut finde ich das nicht. Da kann doch so schnell was passieren. Ob die da rechtzeitig eingreifen könnten?

Aber die werden das ja (hoffentlich) besser wissen als ich.

LG Tiger


Solange das Wolfsrudel nicht sehr groß ist, sollte sich die Gefährdung für die Bären in Grenzen halten. Und wenn die Wölfe Rückzugsmöglichkeiten bekommen, ist in dieser Richtung auch für "Sicherheit" gesorgt.

Vergesellschaftungen sind meines Erachtens nach meistens eine gute Sache. Auch wenn die Berliner Kombination nicht gerade natürlich ist. Da hätten sich europäische Wölfe besser gemacht.
Die Tiere werde auf natürliche Art unter Stress gesetzt, den sie in der Natur zum Überleben brauchen. Ihre Körper sind auf diesen Stress eingestellt.
Die Durchblutung wird angeregt, es entsteht keine Langeweile, und es kann sogar zu ungewöhnlichen Freundschaften zwischen den Tieren kommen (siehe Katze und Bärin in Berlin). Außerdem wird natürliches Verhalten dadurch gefördert, was sowohl für die Tiere als auch für den Besucher gut ist. Wenn ein Tier den ganzen Tag in einer Ecke liegt, ist das nicht unbedingt natürliches Verhalten (ich rede jetzt nicht von den 90% Schlaf z.B. des Löwen! ). Außerdem wird durch Vergesellschaftung stereotypen Verhaltensweisen vorgebeugt, wie sie in menschlicher Gefangenschaft - und damit unnatürlichem Lebensraum - kaum zu vermeiden sind. Denn schließlich müssen die Tiere ihren Stress, wodurch auch immer entstanden, abbauen können. Dafür werden - teils unschöne - Ersatzhandlungen geschaffen.

Kurz und gut. Vergesellschaftung ist die wohl beste Form der Tierbeschäftigung.


__________________
Es ist schon über so viele Dinge Gras gewachsen, dass man keiner Wiese mehr trauen kann. *Pfoten einzieh*

07.01.2005, 19:34
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smaloki
Jungwolf




Dabei seit: August 2004
Herkunft: Uckermark
Brandenburg (DE)
Beiträge: 100
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Dass mit den Wölfen und Bären klappt sogar in relativ kleinen Gehegen.
Bei uns in der Nähe, in Eberswalde, gibt es einen Zoo, der das schon seit ein paar Jahren ausprobiert. Wenn ich auch allgemein gegen solche Zoos und so bin, weil mir die Tiere irgendwo leid tun, muss ich doch zugeben, dass die Tiere mit dieser Methode wenigstens beschäftigt und meist auch weniger stressanfällig gegenüber Besuchern sind.

Dieser Beitrag wurde von smaloki am 06.01.2005, 20:00 Uhr editiert.

06.01.2005, 19:54
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
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Ehrlich gesagt seh ich das ganze auch nicht mehr so negativ, seit ich heute Vormittag vor dem Mischgehege des Heidelberger Zoos stand. Dort sind Steppenfüchse und Sibirische Braunbären vergesellschaftet und die scheinen sich auch recht gut zu vertragen. Die Füchse haben ein separates Gehege in das sie sich zurückziehen können, ich fände es jedoch besser, wenn auch die Bären diese Möglichkeit hätten.

Ich habe meine Aussage auch eher auf ein Gehege bezogen in der sich beide 'nicht wirklich' ausweichen können, weil es sich für mich in diesem Artikel irgendwie danach anhörte...


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

06.01.2005, 16:52
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Animal





Dabei seit: November 2004
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Beiträge: 493
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Hi

immer nur so negative Gedanken... Vergesellschaftung ist das beste was Zootieren passieren kann (von Löwe und Zebra mal abgesehen ). Es gibt kaum noch Langeweile!

Zu euren ängsten: Natürlich können sich die Wölfe in ein seperates Gehege verziehen. Dies ist mit Gängen mit dem Hauptgehege verbunden, die allerdings zu klein für die Bären sind. Und wenn die Bären mal ihre Ruhe haben wollen klettern sie auf den nächten Baum.

Die besten Raubtiervergesellschaftungen die ich kenne:

Bären und Wölfe
Bären und Füchse
Löwen und Erdmännchen
Geparden und Nashörner (irgendwo in Amerika)
Und natürlich die verschiedensten Robbenarten!

MfG Sven "Animal"


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Nichts ist besser als Gott! Aber ich bin immer noch besser als Nichts!

Gäste haben eine hohe Meinung von mir :

Zitat:
Animal, DU schreibst da absoluten Müll.

06.01.2005, 14:52
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
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Ich hab irgendwann mal einen Bericht über solch ein Mischgehege von Bär und Wolf gesehen, wo es hieß, das man damit vor allem die leicht aufkommende Langeweile tilgen wolle.
Außerdem hieß es weiter, dass es solche Begegnungen auch in der Natur gäbe...
Was ich davon halten soll, weiß ich nicht so wirklich, zumal es in der Natur wesentlich mehr Ausweich- bzw. Fluchtmöglichkeiten gibt.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, das beide permanent bzw. täglich miteinander 'zu tun haben wollen' wenn sie die Möglichkeit haben, die Begegnung mit der anderen Art zu meiden.


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06.01.2005, 00:53
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tiger-lilly
Tiger




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Tja,

da es dem Berliner Zoo anscheinend an Geldern fehlt, müssen sich die Herrschaften wohl immer spektakulärere Sachen einfallen lassen, um die Zuschauer anzulocken.
Ich hab mir auch gedacht: Wenn das mal gut geht.

06.01.2005, 00:41
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Myril
Tripple-As



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Also ich weiß nicht, so wirklich gut finde ich das nicht. Da kann doch so schnell was passieren. Ob die da rechtzeitig eingreifen könnten?

Aber die werden das ja (hoffentlich) besser wissen als ich.


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Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:21 Uhr editiert.

06.01.2005, 00:10
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tiger-lilly
Tiger




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Isegrim und Petz in Wohngemeinschaft - Experiment im Zoo - Biologe: Sozialer Stress bekommt den Tieren


Berlin (ddp-bln). Ein abenteuerliches Experiment können Besucher des Berliner Zoos seit kurzem bestaunen: Weiße Wölfe leben mit braunen Bären gemeinsam in einer neuen Anlage, wie der Biologe Heiner Klös am Montag mitteilte. Bereits im November hatten Zoologen und Tierpfleger ihr Vorhaben gestartet. Zunächst ließen sie die Wölfe das Bärengehege in Ruhe erkunden - ohne Störung durch die Petze. Später machten sich die Isegrims mit dem Geruch ihrer künftigen Gefährten vertraut. Die Vorfahren der weißen Wölfe stammen aus Kanada, die der Bären aus Europa, wie Klös erläutert. Die Gemeinschaft sei also der in der Natur nicht identisch.

«In der modernen Zoologie wird immer häufiger versucht, verschiedene Arten miteinander zu vergesellschaften», erläuterte Klös den Hintergrund des Versuchs. Beschäftigung und sozialer Stress bekomme den Tieren, fügte der Experte hinzu. Es tue Tieren einfach gut, wenn sie sich mit anderen Arten auseinandersetzen müssten.

Abgebrochen werden müsse das Experiment aber, wenn es zu negativem Stress führe, sich beispielsweise herausstelle, dass sich die Bären gar nicht mehr wohl fühlten, fügte Klös hinzu. Nach seinen Angaben leben auch in anderen deutschen und internationalen Tiergärten Wölfe und Bären zusammen. Meist seien deren Gehege allerdings weit geräumiger als das des hauptstädtischen Zoos mit seinen rund 4500 Quadratmetern.

Vorreiter des gegenseitigen Kennenlernens war der 20-jährige Bär Berni. Er wurde als erster mit dem Wolfsrudel bekannt gemacht und reagierte relativ gelassen auf die «Mitmieter». Die 26-jährige Petzi hingegen versuchte auch schon mal, einen Wolf zu beißen. Auch ihre Tochter, die 1991 geborene Siddy, hatte anfangs Probleme mit den weißen Wölfen. Zu Missverständnissen führt nach Klös Angaben auch immer wieder, dass die jüngeren Wölfe mit den Bären spielen wollen. An derlei Zerstreuung sind die Petze aber weniger interessiert. Allerdings ließe sich heute nicht voraussagen, welche Beziehungen sich noch entwickeln werden. Einer der kleinen Wolfsrüden sei sehr hartnäckig in seinen Anbandel-Versuchen, erläuterte Klös. Es sei «spannend», was da noch passieren werde.

Solange Isegrim und Petz aber noch nicht unzertrennlich geworden sind, ist ihr tägliches Beisammensein auf nur wenige Stunden beschränkt. Besucher können die ungewöhnliche Gemeinschaft täglich von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr in der Bärenanlage des Zoos bewundern

Quelle: Yahoo

05.01.2005, 22:57
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