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Tigerforum » Mitgliederbereich & Off-Topic » Gehört eigentlich nicht hierher... » Flutkatastrophe in Südostasien » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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tiger-lilly
Tiger




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Sumatra


28. März 2005 | 19:15






Drei Monate nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien hat am Montag erneut ein gewaltiges Seebeben die Region erschüttert. Japanische Institute meldeten ein Seebeben mit der Stärke 8,5 und lösten Tsunami-Alarm aus. Dem US-Erdbebeninstitut zufolge erreichten die Erdstöße vor der indonesischen Insel Sumatra die Stärke 8,2 auf der Richterskala.

Das schwere Erdbeben könnte dem Pazifischen Tsunami-Warnzentrum zufolge "Tsunamis mit umfangreicher Zerstörungskraft" auslösen. Die Behörden sollten umgehend Maßnahmen wie die Evakuierung der Küstenstreifen einleiten, forderte das Institut.

Die Küsten in einem Umkreis von 1.000 Kilometern um das Epizentrum sollten evakuiert werden, sagte ein Experte dem Nachrichtensender CNN. Es dauere etwa zwei bis drei Stunden bis die Flutwellen die Küsten Indiens und Sri Lankas erreichen könnten. Die Regierungen Thailands und Sri Lankas lösten bereits Tsunami-Alarm aus, die indische Regierung reaktivierte ihren Krisenstab.

Das Beben ereignete sich um 18.09 Uhr (MESZ) etwa 200 Kilometer vor der Küste von Sumatra. Aus Indonesien wurden panikartige Reaktionen der Bevölkerung gemeldet, vielerorts fiel der Strom aus. Offizielle Angaben über mögliche Schäden gab es zunächst nicht. Das Zentrum der Erschütterung lag nach japanischen Informationen in einer Tiefe von etwa 30 Kilometern.

Ein Augenzeuge auf der Insel Penang in Malaysia berichtete dem Sender CNN, das Erdbeben um 23.09 Uhr Ortszeit (18.09 Uhr MESZ) sei für zwei bis drei Minuten deutlich zu spüren gewesen. Es habe aber nach erstem Augenschein keine unmittelbaren Schäden gegeben.

Das schwere Seebeben in Südostasien im Dezember hatte eine Stärke von 9,0 auf der Richterskala. Am schwersten betroffen war damals Sumatra. In den Flutwellen, die durch die Erdstöße ausgelöst worden waren, starben mindestens 273.000 Menschen.

Quelle: Salzburger Nachrichten

28.03.2005, 20:17
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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Rheinland-Pfalz (DE)
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Ich finde alle Spenden sollten freiwillig kommen.

Natuerlich ist es wichtig dass sehr schnell sehr viel Geld gesandt wird aber die Art und Weise wie auch hierzulande die Menschen zum Spenden gebracht werden, faengt an mich zu aergern.

Gehst Du in den Supermarkt, kriegst Du schon eine Rappekiste vors Gesicht gehalten. Gehst Du weiter, gibts ein bloedes Gesicht.

Gehst Du aus dem Supermarkt raus, kommt Dir die gleiche Person wieder entgegen und schuettelt fordernd die Kiste. Gehst Du weiter gibt es wieder ein bloedes Gesicht.

In der Neujahrsnacht gibt es traditionell eine Riesenparty in Edinburgh in den Princes Gardens, mit Staraufgebot etc. Dieses Jahr wurde im Fernsehen gesagt dass an allen Ein- und Ausgaengen Leute mit Rappelkisten stehen. Dies find ich eine Unverschaemtheit. Es war bereits geplant die Party abzusagen was Gottseidank nicht passiert ist. Aber ich denke die die dort hingegangen sind wollten feiern, lustig sein und nicht ans Elend dieser Welt erinnert werden.

Gleiches mit der landesweiten Schweigeminute am Mittwoch. Wir denken sowieso alle an diese armen Menschen. Muessen wir dafuer drei Minuten dumm rum sitzen und nichts sagen?

Ich habe heimlich, still und leise einen Scheck geschrieben. Wenn andere mich nun tagtaeglich laut und fordernd nach mehr fragen, gehe ich vorbei und kriege eben dumme Blicke. Ich bin auch nicht herzlos. Aber mich unter Druck setzen lassen, das liegt mir einfach nicht. Die Summe die ich gegeben habe, kam von ganzem Herzen (wir waren an Sylvester essen und haben vorher abgemacht nochmal die gleiche Summe die wir ausgeben nach Asien zu spenden). Alles was mir jetzt noch in Supermaerkten, der Kantine, beim Zeitungsmann abverlangt wird wuerde nicht von Herzen kommen.

Und wenn es irgendwann mal sowas wie einen einmaligen "Solizuschlag" fuer Asien gibt, dann explodier ich!

TamedTigress

09.01.2005, 21:05
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Nala
Löwin




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Königsfelsen

Beiträge: 772
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500 Millonen vom Kanzler...
nur leider ist nicht sein privates Geld...
und die Schulen hier haben immer noch keine benutzbaren WC's, kein Fachpersonal für die Nachmittagsbetreuung, keine Bibliotheken, keine vernünftige Versorgung für die Alten und Kranken, kein Geld für Tierheime, ja selbst für geprügelte Ehefrauen und Kinder fehlt es an Geldern Frauenhäuser so zu gestalten, dass man sich doert wohlfühlen könnt eund den Schmerz vergessen kann, Rentnern, die ein Leben lang arbeiteten fehelt es an Geld für Medikamente etc. , ganz zu schweigen von unseren eigenen Obdachlosen und Armen, fast überall im sozialen caritaviven und pädagogischen Bereich fehlt hier das Geld, so viele dringende Sachen... beträchtliche Löcher in der Staatskasse, Schuldenberge Deutschlands die sekündlich wachsen... aber 500.000.000,-für Asien

Sicher, von der Flut getroffene Menschen haben nicht mal mehr eine Toilette über deren unhygienischen Zustand sie sich beschweren könnten, von Schulen ganz zu Schweigen...
und dennoch, wenn ich kein Geld habe, dann kann ich leider auch keines spenden. Die deutsche Bevölkerung hat gezeigt, wie sehr ihr das Schicksal der Opfer am Herzen liegt und ist den diversen Spendenaufrufen massenweise freiwillig gefolgt, ich habe Angst, wenn sich die Hilfsbereitschaft durch Steuererhöhungen die Notwendig sind um die Kanzlerspende zu decken in das Gegenteil umkehrt. ich bin mit Sicherheit werder polemisch noch hartherzig, aber als ich diese Summe hörte konnte ich nur mit dem Kopf schütteln....


__________________
...wonder where the lions are....

09.01.2005, 19:49
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tiger-lilly
Tiger




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Auch wenn wir unser Augenmerk jetzt auf Südostasien legen, dürfen wir nicht vergessen, daß solche heimtückischen Flutkatastrophen auch in Südeuropa, Nord- und Westafrika und im Osten von Nord- und Südamerika passieren könnten. Die Frage ist nur wann und wo und ob unsere Frühwarnsysteme wirklich für eine rechtzeitige Evakuierung brauchbar sind. Im Mittelmeer und bei den Kanarischen Inseln gibt es Vulkane, die wenn sie ausbrechen oder explodieren würden, Katastrophen verursachen können, die weit schlimmere Ausmasse hätten, als die Flutwelle in Südostasien.

Der erste Vulkan ist der Il Marsili im tyrrhenischen Meer vor Italien.

Dazu hab ich einen Artikel gefunden:

Italienische Forscher haben kürzlich im Mittelmeer einen riesigen aktiven Vulkan entdeckt. Der Vulkan „Il Marsili“ liegt demnach im tyrrhenischen Meer, auf halber Strecke zwischen Sizilien und Neapel. Wie das nationale Forschungsamt Italiens mitteilte, ist der Vulkan 65km lang, 40km breit und sagenhafte 3000m hoch. Damit ist er der größte Vulkan Europas und steht seinen Kollegen auf Hawaii um kein bißchen nach.

Besonders erschreckt hat die Wissenschafter nicht nur das Ausmaß des Vulkans – der Krater liegt nur 500 m unter der Meeresoberfläche – sondern die Tatsache, daß sie an dessen Vulkanrändern gigantische Materialmassen entdeckt haben, die sich vermutlich vor langer Zeit vom Hauptkrater gelöst haben. Käme es zu einer neuerlichen Abtrennung solch riesiger Gesteinsmassen, so führe das unmittelbar zu einer gigantischen Flutwelle, so die Experten. Eine mit Tsunamis vergleichbare Welle könnte dann auf touristische Urlaubsorte auf Sizilien oder auf die Liparischen Inseln zurasen und diese unter sich begraben.

Kommt die Welle in seichte Küstengewässer wächst sie plötzlich rasch an. Bis sie die Küste erreicht, kann sie sich zu einer gigantischen Wassermauer formiert haben, die bis zu 30 m an Höhe erreicht. Eine Katastrophe wäre unvermeidbar.

Die meisten Tsunamis entstehen entlang der sogenannten zirkumpazifischen Zone, eine Region der Vulkane und seismischer Aktivität. Sie ist sagenhafte 32.500 km lang und säumt die Ränder der pazifischen Platte. Verheerende Tsunamis wurden vor allem immer wieder aus Japan und Indonesien berichtet. Dort zählte man zehntausende von Tote.

Wie der Forschungsleiter Marani gegenüber der dpa mitteilte, berge gerade das tyrrhenische Meer große Gefahren: „Dieses Meer ist geologisch gesehen, das jüngste im gesamten Mittelmeer. Daher ist es noch sehr instabil.“ Marani schätzt, daß der Vulkan nicht älter als 2000 Jahre sei.

Quelle: http://www.expeditionzone.com/start_hi.c...=&club=&member=

Der vermutlich gefährlichste Vulkan der Welt ist Cumbre Vieja bei La Palma auf den Kanarischen Inseln. Wenn dieser Vulkan ausbricht, stürzen 500 Mrd. Tonnen Gestein ins Meer. Es würde eine 50 m bis 80 m hohe Welle entstehen, die nach 9 Stunden New York, Boston und Miami in Schutt und Asche legen würde.

Quelle: http://www.xs4all.nl/~mke/tsunami.htm

08.01.2005, 17:34
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Lynx
Eroberer




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Da scheint bisher nur die Spitze eines Eisbergs ans Licht der (deutschen?) Öffentlichkeit zu gelangen. Man findet kaum etwas zu diesem Thema in deutschen Medien.
Ich habe einmal international recherchiert. Da sieht es schon anders aus. Selbst Zeitungen in Sri Lanka berichten über diese abartigen Begleiterscheinungen. Schwerpunkt sind Menschenhändler, die es hauptsächlich auf Kinder abgesehen haben und die verkauft werden sollen. Da kommt man sich vor wie im Mittelalter. Ich möchte das Thema aber nicht weiter vertiefen, da es nicht so ganz in ein Tigerforum passt ...

08.01.2005, 09:58
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tiger-lilly
Tiger




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Die Meldungen aus den Katastrophengebieten werden immer schlimmer. Jetzt ist sogar schon Massenvergewaltigungen in den Flüchtlingslagern die Rede:

Frauenrechtlerinnen fordern Schutz für Flutopfer in Asien
Berichte über Vergewaltigungen in Notaufnahmelagern alarmieren Aktivistinnen
Weiterlesen: Seebeben-Spezial Colombo - Vor dem Hintergrund von Berichten über die Vergewaltigung und Missbrauch von überlebenden Flutopfern haben Frauenrechtlerinnen in Sri Lanka verstärkten Schutz für Frauen und Kinder gefordert. "Wir haben Berichte über Vergewaltigungen, Massenvergewaltigungen und Missbrauch von Frauen und Mädchen bei unüberwachten Rettungsaktionen und in Notaufnahmelagern erhalten", erklärte die Gruppe Frauen- und Medienkollektiv am Montag in Colombo.

"Gerüchte"

Vor allem aus dem Süden der Insel würden solche Vorfälle gemeldet. Der für die Region zuständige Polizeichef D.W. Prathapasinghe sprach hingegen lediglich von "Gerüchten". Bisher habe er keine Beschwerden erhalten, um eine Untersuchung einleiten zu können, sagte er.

Zuvor war bekannt geworden, dass ein durch die Flutwelle verletzter schwedischer Bub aus einem Krankenhaus in Thailand entführt wurde. Am Vortag hatte der schwedische Zweig der Kinderhilfsorganisation "Save the Children", Rädda Barnen, gewarnt, Kinder in Krankenhäusern in den Flutregionen könnten Opfer von Pädophilen werden. In einem Aufnahmelager nahe der südlichen Stadt Galle sollen zudem zwei Mädchen missbraucht worden sein. In Sri Lanka kamen fast 30.000 Menschen durch die Flutwellen ums Leben, fast eine Million Menschen sind obdachlos.

Quelle: DieStandard.at

07.01.2005, 10:35
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Sesshoumaru
sama




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Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
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Eben kam ein Bericht auf NTV zu diesem Thema. Und da der Fernseher lief, habe ich halt halb zugehört. Offenbar sind durch die Flutwelle im Hinterland viele kleine Seen entstanden. In diesem Seen sind viele Tiere gefangen, so auch beispielsweise ein Delphin. Dieser hatte in dem kleinen Tümpel eine Woche ausgehalten. Eben konnte man sehen, wie viele Leute helfen gekommen sind, um den Delphin wieder ins mehr Meer zu bringen.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

06.01.2005, 12:22
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tiger-lilly
Tiger




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Hier ist ein Statement des WWF Deutschland zur Flutkatastrophe:

Im Fokus: Banda Aceh

Hilfsbereitschaft macht Mut - von Dr. Peter Prokosch, CEO des WWF Deutschland

Liebe WWF-Freunde,

das Jahr 2004 ging mit den erschütternden Nachrichten über die Seebeben- und Flutkatastrophe in Südost-Asien zu Ende. Unsere Gedanken beim WWF Deutschland gelten allen Betroffenen in der Region. Ganz besonders nahe gehen uns die Geschehnisse an den Küsten der Provinz Aceh auf Sumatra/Indonesien, dem am schwersten getroffenem Gebiet. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit dem WWF Indonesien und unsere Projekte auf Sumatra fühlen wir uns mit unseren vor Ort tätigen Kollegen und deren schweren Schicksalen tief verbunden. In der fast völlig verwüsteten Stadt Banda Aceh befindet sich eine Außenstelle des WWF Indonesien. Das Gebäude selbst hat den Fluten standgehalten, ist inzwischen gereinigt und wird gegenwärtig als Zufluchts- und Unterstützungs-Zentrum für Kinder genutzt. Sieben der örtlichen WWF Mitarbeiter haben überlebt, einer wird jedoch vermisst. Viele Verwandte, Freunde und auch engste Familienangehörige kamen ums Leben, Hab und Gut ging verloren, und alle stehen ungeachtet ihres persönlichen Schicksals jetzt vor einem totalen Neubeginn und helfen gleichzeitig anderen.

Deshalb haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des WWF Deutschland entschlossen, ihren Kollegen in Banda Aceh für deren Familien und Wiederaufbauarbeiten auf privater Basis und direktem Wege auch persönliche Spenden zukommen zu lassen. Dies ist eine rein private Initiative von Kollege zu Kollege. Als Organisation arbeitet der WWF – koordiniert von WWF International – daran, der gesamten Region zu helfen.

Die jetzige, kaum jemals übertroffene Hilfsbereitschaft in Deutschland und in der Welt ist ein positives Zeichen für das neue Jahr. Gleichzeitig nimmt das Bewusstsein zu, dass Hilfe nicht nur kurzzeitig und nicht nur dort nötig ist, wo wir persönliche Beziehungen haben. Dass auch die Bundesregierung die Notwendigkeit in den Vordergrund rückt, längerfristig zu helfen und auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe Ressort-übergreifend zusammen zu arbeiten, halte ich für den richtigen Schritt.

Während die menschlichen Schicksale, unmittelbare Versorgungs- und Aufbauarbeiten im Augenblick im Vordergrund stehen, wird sich unsere Mission nach wie vor auf die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlagen für Natur und Mensch konzentrieren. Unsere Anstrengungen für den Naturschutz, die oft Hand in Hand gehen mit der Verfolgung von Entwicklungshilfe-Zielen, müssen jetzt eher noch zunehmen, als dass sie nachlassen dürfen.

Peter Prokosch

Quelle: www.wwf.de

06.01.2005, 10:05
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BigCat
Tiger




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zitat von marina

Zitat:
... Dazu kommt noch, dass ich an die vielen Tiere denke, die auch ihr Leben lassen müssen. Ja, auch an sie denke ich und es schmerzt sehr...



marina, ich stimme mit Dir in der hinsicht voll und ganz zu, auch mir tut es weh, was denn mit den tieren passiert ist, die nicht fliehen konnten, weil sie eingesperrt irgentwo leben, ob im zoo oder anderweitig.

und ich bin mir sicher, das lieber das leben eines menschen gerettet wurde würden, als das eines tieres, und das ist das was mich traurig macht.
ich habe keine zahlen gelesen und gehört, in den medien, und das zeigt doch wieder nur, das der mensch über alles geht.

katastrophen gibts es schon seit jahrtausenden und menschen haben ihr leben immer verloren, es passiert einfach ... so ist das leben, man kann es nicht ändern und sollte es nicht ändern.

so hart es sich auch anhört, aber opfer gibt es immer.

viele versuchen ja bei solchen katastrophen an die gefühle der menschen zu appellieren und geld zu spenden und wie man sieht klappt das auch.

aber vielleicht gibt es ja solchen katastrophen nicht ohne grund um eine "überbevolkerung" zu verhindern. um das gleichgewicht der natur nicht durcheinander zu bringen.

sochle flutkatastrophen gibt es schon länger und es ist nicht die erste und wird nicht die letzte bleiben und immer sind viele menschen ums leben gekommen.

und wenn sie immer von frühwarnsystemen reden, kann ich darüber nur den kopfschütteln, denn was nütz eine 10 minütige vorwarnzeit, wenn die dummheit des menschen dieses eh nicht zu verstehen weis.

ich gebe zu, das es viel leid in den gebieten gibt und habe, als ich die bilder gesehen habe, auch den kopf geschüttelt, aber es passiert, es ist nicht zu verhindern, und da der mensch ja seine gebiete "intelligent" auswäht, wo er den wohnt, wundert mich das garnicht.


die nächste katastrophe mit vielen tausenden toten kommt bald und dann geht das ganze von vorn los.


__________________
ich habe nie ein totes tier gesehen, das selbstmitleid empfand.
ein vogel der erfroren ist, wird tot von seinem ast fallen, ohne vorher selbstmitleid empfunden zu haben.

05.01.2005, 21:08
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Cat
Streunerin




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Die Menschen haben wohl weder Gewissen, noch Herz... wie kann man nur...?

05.01.2005, 18:55
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