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tiger-lilly
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Die Rückkehr des BraunbärenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die Braunbären zieht es zurück nach Deutschland

Bonn - Der Braunbär (Ursus arctos) ist in die Alpen zurückgekehrt und wird wohl auch vor Deutschland nicht Halt machen. Dieses Natur-Comeback war Anlaß für die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild, den in den Alpen vorkommenden Braunbären am Dienstag zum Wildtier des Jahres 2005 auszurufen. In naher Zukunft sei damit zu rechnen, daß er weiter Grenzen überschreite und auch wieder im deutschen Alpengebiet vorkomme. Das letzte Exemplar "Petz" ist 1835 bei Ruhpolding (Bayern) erlegt worden.

"Wenn der Braunbär wieder nach Deutschland kommt, dann sollte er toleriert werden - genau wie Luchs oder Wolf", sagte der Sprecher der Schutzgemeinschaft, Werner Koep. Wie Luchs und Wolf gelte auch der Braunbär als scheues und nicht aggressives Wildtier, das den Menschen in der Regel meide. Die in den Alpen vorkommende europäische Art ist im Unterschied etwa zu den nordamerikanischen Grizzlys oder sibirischen Kamtschatkabären deutlich kleiner und leichtgewichtiger - doch nach dem Eisbär das größte Raubtier auf dem Kontinent. Der Braunbär ist den Alpen über Jahrhunderte lang heimisch gewesen. Ende des 19. Jahrhunderts ist er aber in allen mitteleuropäischen Staaten - ebenso wie die beiden anderen großen Beutegreifer Wolf und Luchs - ausgerottet gewesen. Wie Wolf und Luchs ist der Bär aber seit einigen Jahren wieder zurückgekehrt. Braunbären seien mit einer kleinen Kolonie in der Nähe der bayerischen Grenze, in Kärnten und der Steiermark anzutreffen, erläuterte Koep. "In den vergangenen Jahren sind auch immer wieder mal Spuren im deutsch-österreichisch Grenzgebiet oder auf bayerischem Gebiet festgestellt worden." Ebenso wie für Luchs und Wolf sei der ganze Alpenraum auch für die anpassungsfähigen Braunbären geeignet.

In Europa leben noch etwa 6000 bis 10 000 Braunbären. Die meisten Bären gibt es in südosteuropäischen und osteuropäischen Ländern (an der Spitze Rumänien/Karpaten mit rund 4500) sowie in Schweden und Finnland (zusammen mehr als 1000). Die Tiere leben meist in unfruchtbaren, bewaldeten, bergigen Regionen. Auf italienischem Boden genießen etwa 60 Alpenbären Schutz. In Österreich werden bereits wieder etwa 25 Braunbären vermutet. dpa

Berliner Morgenpost 3.11.2004

04.11.2004, 04:41
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