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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Bayern (DE)
Beiträge: 2462
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Teile dieses threads habe ich in den neuen thread "Tier - Mord oder Totschlag?" verschoben.

Bitte beim Thema bleiben.


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.10.2004, 13:57
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Myril
Tripple-As



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Das Problem ist, dass man doch allen helfen muss.

Aber die zu töten, die versuchen ihr eigenes Überleben damit zu sichern, das ist sicherlich der falsche Weg.

Allein schon aus dem Grund, dass man höchstens noch Menschen gegen den Tierschutz aufbringt. Und ob man das mit solch einem Urteil nicht tut?

Ob diese Menschen eigentlich wirklich wissen, was sie da tun? Ich weiß nicht, ich kann nicht für andere denken...


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:42 Uhr editiert.

12.10.2004, 22:10
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Spiritus, der Panther
Träumer




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Beiträge: 892
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Aus dem Hagakure:

Zwischen zwei Alternativen eingezwängt, kann man nur schwer den richtigen der beiden Wege wählen. Um sicher zu gehen, bevorzugt jeder das Leben gegenüber dem Tod; man versucht, sich von der Vernunft des eigenen Überlebens zu überzeugen.

Ich finde das passt ganz gut zur Situation, auch wenn der Verfasser es auf einen anderen Zusammenhang bezog. Jeder denkt zuerst an sein eigenes Überleben. Aber ich hacke schon wieder auf dieser Arme-Leute Situation rum. Tiere und Pflanzen, ganze Ökosysteme müssen vor Menschen geschützt werden. Ich maße mich nicht an, eine Lösung parat zu haben. Die Todesstrafe ist ein zu heikles Thema, und je nach Religion kann sie große Angst oder Gleichgültigkeit hervorrufen.
Der buddhismus sagt, nur wer Mitleid mit allen Lebewesen hat, kann auf die Erleuchtung hoffen. Es ist eine schwere Aufgabe, nicht zu hassen.

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
Vom 31.07.1975 bis 22.02.2003
Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

12.10.2004, 19:57
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Das ist das einzige worum es geht. Es geht hier nicht um das "Für und Wider" zum genrellen Verzehr von Fleisch, sondern darum, daß es Tiere gibt, die wenn nicht streng geschützt, einfach von diesem Planeten verschwinden. Ich sehe keine Gefahr das morgen die Rinder aussterben, aber wäre dies der Fall, dann wären sie genau so zu behandeln, wie man dies heute mit Tiger, Panda oder Elefant zu tun hat. Keine Frage.

Ehrlich gesagt ist es mir völlig egal, ob diese Täter so reich sind, daß sie nicht mehr wissen wohin mit dem Geld oder ob sie bettelarm sind. Der Effekt bleibt der gleiche. Strafe muß sein, wie schwer die Strafe sein muß entscheiden Gerichte. Jedermand der aus reinem willen zu überleben tötet, dem kann man vielleicht milderne Umständen zusprechen. Wer dies aber ständig als Ausrede her nimmt, dem muß anders beigekommen werden. Gerade deswegen finde ich die amerikanischen 3-Straftaten-Regel sehr sinnvoll - mit der Einschänkung, daß man zwischen Straftaten und Ordnugswidirigkeiten besser differenzieren sollte.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

12.10.2004, 19:25
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Myril
Tripple-As



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Zitat:
Auch wenn sie 1400 tiere auf dem gewissen haben

Irgendwie musste ich gerade darüber nachdenken...

Es geht doch eigentlich nur darum, das hier VOM AUSSTERBEN BEDROHTE Tiere getötet wurden.

Dafür jemand zum Tode zu verurteilen?

Was passiert denn täglich bei uns in den Schlachthäuser? Das sind keine geschützen Tiere, aber sie werden ermordet.

Ich weiß nicht, ging mir gerade nur durch den Kopf.

Es geht doch lediglich darum, das es sich eben um Tierarten handelt, die vom Aussterben bedroht sind.

Ganz ehrlich, darüber würde ich mir die wenigsten Gedanken machen, wenn es mir um meine Familie ging.

Andere Frage ist, was passiert mit der Familie wenn der Vater(?) umgebracht wird.

Ich weiß echt nicht, bisher haben wir ja auch noch keine Beweise dafür, das es sich um eine arme Familie handelt.

Trotzdem sollte man nicht leichtfertig über etwas urteilen, das habe ich im ersten Moment nämlich auch, als ich das gelesen hatte.

Nur fiel mir dann wieder irgendein Buch ein (ich weiß nicht mehr wie das hieß) wo zwei Kinder es erst furchtbar finden, das Elefanten gewildert werden und diese Kerle verabscheuen, bis sie sehen wie erbärmlich die Menschen leben...


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:43 Uhr editiert.

12.10.2004, 17:50
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Es mag durchaus sein, daß der Zusammenhalt einer Spezies zueinander viel stärker ist, als dies mit einer anderen der Fall ist (im Durchschnitt). Auf der anderen Seite kenne ich keine andere Spezies deren einzige Möglichkeit zu überleben Wachstum heisst (vom Virus abgesehen). Der Mensch kann nur überleben, wenn er sich auf neue Gebiete ausbreitet und diese Ausbeuten kann. Das hat er mehr als einmal unter Beweis gestellt. Warum dann Eindämmungsmaßnahmen wie eine Geburtenkontrolle auf so wenig Verständnis stoßen ist mir ein Rätsel. Indiviualrecht muß hinter dem Wohl des ganzen manchmal zurück stehen. Wer das nicht glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Als Anmerkung möchte ich noch kund tun, daß nicht jeder Ausspruch eines "weisen" Mannes wirklich praktikabel ist. Ich muß den Menschen als ganzes nicht "lieben" und andere Lebenwesen zu schätzen. So ein Unsinn. Als würde man behaupten jemand müsse erst blind gewesen sein, bevor er Augenlicht zu schätzen weis. Aber ich warte immer noch!! Was ist den der gangbare Weg, außer die Leute die das Gesetz brechen zu betrafen??? Das Elend der Welt elimieren?? Abgesehen von der Unmöglichkeit dieses Vorhanbens in den nächsten 200+x Jahren (x > 0) umzusetzen?? Erst mal weiter Tierarten und Pflanzen ausrotten bis "die Menschen" aufgewacht sind?? Bis es allen gut geht?? Bis Machtbestreben, Neid, Egoismus und Profitgier von diesem Planeten verschwunden sind?? (wäre diese Vorstellung nicht so absurd, würde ich lachen)

Neelay hat natürlich nicht ganz unrecht. In vielen Regionen kann man es sich nicht leisten das Fähnchen der Moral und Ethik so hoch in den Wind zu halten wie hier bei uns in Europa. Nochmal -> Leben hat keinen objektiven Wert, jeder "schätz" es anders und auch jedes Individuum wird von unterschiedlichen anderen auch unterschiedlich "geschätzt". Allerdings sollte man nicht nur, weil in vielen Ländern gewisse Zustände herrschen, deswegen eine Strafe X als selbstverständlicher erachten als sonstwo. Es muß nicht immer Mord und Totschlag sein - fein. Das sollten die Leute, die jeden Tag in den Wäldern umher streifen und geschützte Tiere erlegen, wohl auch mal beherzigen. Oder gelten da andere Regeln?? Weder Unwissentheit noch die Motive etwas zu tun ändern den Effekt einer Tat. Bei niederen Beweggründen sehe ich bei solchen Verbrechen keinen Grund nicht die Todesstrafe auszusprechen... auch nicht zu vollstrecken... notfalls selbst, wenn sonst niemand die Courage hat.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

12.10.2004, 14:04
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Zitat:
Original von Neelay

Ich glaube, dass "Todesstrafe" in unseren Ohren viel schlimmer klingt, als in den Ohren dieser Menschen. Ist vielleich sogar die leichteste Strafe für sie. Dann sind sie erlöst und können den Tieren gleichzeitig keinen Schaden anrichten.
Ich war zwar noch nie da und weiß nicht, wie die Menschen dort wirklich denken, aber das klingt für mich vernünftig und deshalb halte ich die Tidesstrafe durchaus für gerechtfertigt, wenn auch nicht uneingeschränkt!


Dieses, liebe Neelay, kann ich Wort fuer Wort unterschreiben!! Bei Geldstrafe bestraft man die unschuldige Familie mit, Gefaengnisstrafe ist in dieser Gegend so grausam, Menschen verachtend und demuetigend dass sie vielleicht sowieso nicht lange ueberleben, oder, wenn sie jemals entlassen werden, als gebrochene Menschen raus kommen.

TamedTigress

12.10.2004, 14:04
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Marina
Pantherkönigin




Dabei seit: September 2002
Herkunft:
Camargue (F)
Beiträge: 814
Marina ist offline
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Danke Neelay

Wir müssen nicht alle der gleichen Meinung sein und dürfen die unterschiedlichen auch vertreten, denke ich, weil es ein Diskussionsforum ist. Aber es schadet nie, dies und das zu überdenken und vielleicht ab und zu mal andere Sichtweisen ins Überdenken einzubeziehen. Das gilt für alle, auch für mich.

Auch wenn ich bei meiner Ansicht stehen bleibe und sie bestehen bleibt, weil sie sich auch in Jahren gebildet hat, durch Überlegen und Sehen und Handeln und ich davon überzeugt bin, für mich persönlich, müssen nicht alle denken wie ich. Das wollte ich nie ausdrücken.

Aber ich bitte darum, mich nicht als weltfremd und was weiss ich anzusehen, nur weil ich nun mal Tiere und Menschen liebe und dabei bleibe. Alle sind Wesen mit Stärken und Schwächen. Pattárchta hat einige ganz interessante Ausführungen in den Raum gestellt, die sehr betrachtenswert sind.

12.10.2004, 11:01
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Neelay
Tiger




Dabei seit: September 2004
Herkunft: Bergedorf
Hamburg (DE)
Beiträge: 72
Neelay ist offline
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Hm...
Ich muss sagen da habt ihr (Souris, Lord und Marina) mir echt die Augen geöffnet, die Sache auch einmal von einer anderen Seite zu betrachten.

Marina:
Zitat:
Ich geh mit Euch einig, Souris und Lord. Und da ich sowieso gegen jede Todesstrafe bin, ist es eh klar. Töten wird nicht durch Töten gebessert und Hass nicht duch Hass. Und mehr muss ich dazu nicht mehr sagen.


Lord
Zitat:
tut mir leid,aber ich schließe mich souris an...eine todesstrafe ist echt ein bisschen zu hart...wieso denken wir menschen immer übr leben und tod entscheiden zu dürfen?wenn wir diese schmuggler hinrichten,sind wir keinen deut besser als sie!Auch wenn sie 1400 tiere auf dem gewissen haben-irgendwann häten wir durch diese urteile mindestens genauso viele menschen umgebracht!


Souris:
Zitat:
Sorry, aber ich finde eine Todesstrafe keinesfalls gerechtfertig. Dadurch werden die Tiere auch nicht wieder lebendig und ich glaube auch nicht, dass das abschreckt. Wie viele Menschen werden jährlich in den USA zum Tode verurteilt? Und gibt es dadurch weniger Morde? Strafe muss sein, aber nicht die Todesstrafe.


Gibt da so einen schönen Spruch: Leben und leben lassen! Daran haben sich diese Pelzhändler zwar auch nicht gehalten, aber man darf keine Regeln brechen nur weil andere es tun.Da muss ich euch schon recht geben.

Aber wenn wir es von dieser Seite betrachten und von der Seite des bedingungslosen Tierschutzes betrachten, dann müssen wir auch noch ein paar andere Seiten in Betracht ziehen.

Zum Beispiel: Hier wird ja gerade das Schicksal, der Menschen, die in diesen Regionen leben, aufgewickelt. Sehen wir es doch einmal so: Wir haben kein Geld, also gehn wir geschützte Tierarten schlachten. Dann werden wir festgenommen und sollen bestraft werden. Welche Strafe würdet ihr aussuchen, wenn ihr in dieser Lage wärt?
Geldstrafe? Dann müsste wohl die ganze Familie verhungern (wenn es arme Leute sind und nicht diese Reichen ***, die alles nur aus Geldgier machen).
Gefängnis? Schon mal' diese Gefängnisse gesehen? Da lohnt sich ein Leben nicht mehr, auch wenn es nur ein paar Jahre sind.
Todesstrafe? Naja, dann müsste man das Leid nicht mehr ertragen.

Wenn ihr der Meinung seit, dass diese armen Menschen vielleicht manchmal keinen anderen Ausweg haben, dann solltet ihr auch in Betracht ziehen, das der Tod dort viel alltäglicher ist, als bei uns. Man muss versuchen durchzukommen, sonst geht man drauf. Ich glaube, dass "Todesstrafe" in unseren Ohren viel schlimmer klingt, als in den Ohren dieser Menschen. Ist vielleich sogar die leichteste Strafe für sie. Dann sind sie erlöst und können den Tieren gleichzeitig keinen Schaden anrichten.
Ich war zwar noch nie da und weiß nicht, wie die Menschen dort wirklich denken, aber das klingt für mich vernünftig und deshalb halte ich die Tidesstrafe durchaus für gerechtfertigt, wenn auch nicht uneingeschränkt!


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Ich glaube, wir bewundern Katzen unter anderem wegen ihrer Kunst, dem anderen immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Sie scheinen am Ende immer obenauf zu sein, gleich was sie tun oder zu tun vorgeben. Selten sieht man, dass eine Katze in Verlegenheit gbracht wird. Vielleicht beneiden wir sie insgeheim.

Diejenigen, die freilebende Tiere wie Haustiere und Kleinkinder behandeln , lieben sie. Aber die, die ihre Art respektieren, die möchten, dass sie ein normales Leben führen, lieben sie mehr.

12.10.2004, 10:35
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Zitat:
Original von Sesshoumaru
[...] die Gesellschaft ist sich selbst die nächste und das Individuum in der Gellschaft muß sich der nächste sein, um nicht unter zu gehen. Das muß uns nicht gefallen, aber zur Kenntnis nehmen müssen wir es.[...]

Dann ist ja alles klar, nicht wahr? Jetzt mal im Ernst, es müßte doch jedem klar sein, daß intraspeziistische Relationen fester sind als interspeziistische. Das ist bei allen Spezies der Fall, die in Gruppen zusammen leben, seien es nun die Caniden oder andere Gruppentiere. Da macht der Mensch nunmal keine Ausnahme. Aber auch die notorischen Einzelgänger (wie z.B. Tiger) haben eine feste intraspziistische Bindung. Alles andere ist potentielle Beute. Das wollen viele zwar nicht akzeptieren, ist aber so. Wenn wir fundamentale Eigenschaften der Lebewesen akzeptieren wollen, dann müssen wir sie auch bei allen Spezies gleichermaßen akzeptieren. Das schließt auch den Menschen ein. Natürlich ist unsere Gesellschaft, unsere Zivilisation eine "menschliche" Zivilisation. Und jeglicher Umwelt- und Naturschutz dient nur dem Eigenschutz und ist kein heroischer Feldzug für die Spezies X,Y und/oder Z. Wer wirklich ehrlich ist und in sich geht, muß dem eindeutig zustimmen.

Und ja Sesshoumaru, gehbare Wege beschreiten ist die einzige Möglichkeit. Aber es gibt immer mehrere Lösungen für ein und dasselbe Problem. Es muß nicht immer in Mord und Totschlag ausufern. Ein weiser Mensch hat mal gesagt: "Wer fähig sein will, andere zu lieben, der muß erst lernen, sich selbst zu lieben." Das ist auch auf interspeziistische Ebene absolut übertragbar.

Dies ist alles, was ich dazu zu sagen habe ...


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Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


11.10.2004, 20:39
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