Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Presseboard » andere Tiere » Haie - bedrohte Jäger » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag
birnehelene
Kleinkatze




Dabei seit: Dezember 2004
Herkunft:

Beiträge: 2
birnehelene ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Stimmt es eigentlich, dass Haie so etwas wie eine Sekundenschlaf haben? Wenn sie mit der Schwanzflosse in die eine Seite schlagen schlafen sie und auf der anderen nicht???


__________________
Treffen sich ein Stein und ein Brett.
Sagt der Stein: Hallo, ich bin Ein Stein!
Sagt das Brett: Ach Blödsinn, dann bin ich ja Brett Pitt!![COLOR=blue][GLOW=blue][ALIGN=right][SIZE=2]

16.02.2005, 16:20
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an birnehelene senden  
Azalea
Anmar




Dabei seit: November 2003
Herkunft: Where evil dwells™

Beiträge: 106
Azalea ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Azalea gestartet
HaimassakerAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Haimassaker


Diese Schweine!

Einem Tier bei lebendigem Leibe die Gliedmaßen abschneiden und es dann ins Wasser zurückwerfen...!!!




Der Artikel ist etwas älter, aber ich poste ihn hier, weil viele Leute nicht wissen, was sich hinter \"Schillerlocken\" verbirgt und Deutschland in Europa der größte Verbraucher von Haifleisch ist.


__________________
Es ist ein Irrtum zu glauben, man könne jedes größere Problem einfach mit Kartoffeln lösen.

01.10.2004, 21:40
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Azalea senden Homepage von Azalea Schicke Azalea eine ICQ-Nachricht  
PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: NRW

Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
  Haie - bedrohte JägerAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Aus aktuellem Anlass habe ich ein paar Informationen zusammengetragen. Haie sind die Prädatoren der Meere, haben einen ähnlichen Ruf als ''blutrünstige Bestien'' wie so manchea Landraubtier. Sie werden im Allgemeinen nicht als hübsch oder sonstwie bemerkenswert empfunden. Ich finde aber schon, dass sie durchaus ein paar Zeilen und Gedanken verdient haben.

Zitat:
ARTENTOD

Das heimliche Sterben der Haie


Vor 50 Jahren war Weißspitzen-Hochseehai der am weitesten verbreitete Hai der Welt. Heute steht die Art kurz vor dem Aussterben: Die Fischerei-Industrie hat nach Meinung von Forschern ganze Arbeit geleistet.

DDP/ Meeresmuseum Stralsund
Weißspitzenhai: Drohendes Aussterben blieb unbemerkt
"Es ist schockierend, dass wir bis heute nichts davon gemerkt haben", sagte die kanadische Wissenschaftlerin Julia Baum von der Dalhousie University Halifax. Im Golf von Mexiko sei der Bestand der Weißspitzenhaie in nur 50 Jahren um 99,3 Prozent zurückgegangen. Ihr Kollege Ransom Myers verglich die Dezimierung mit dem Verschwinden der Büffelherden in den Prärien Amerikas.

Anfang der fünfziger Jahre lebten im Golf von Mexiko nach den Erkenntnissen der Forscher Hundertfünfzig Mal mehr Weißspitzenhaie als heute. Die bis zu drei Meter langen Raubfische galten damals als die weltweit am weitesten verbreitete Hai-Art. Im Golf von Mexiko sei sie bereits "ökologisch gesehen ausgestorben", sagte Baum.

Der massive Rückgang der Population blieb unbemerkt, weil keinerlei Zahlen vorlagen. "Fangstatistiken für diese und viele weitere Hai-Arten aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren existieren nicht", beklagt Baum. Erst bei den neuen Untersuchungen sei die faktische Ausrottung erkannt worden.

Die kanadischen Biologen glauben, die Gründe zu kennen. Kontinuierliche Überfischung und die Nachfrage nach Haifischflossen-Suppe hätten die Tragödie verursacht, so Ransom Myers. "Wenn die Haie überleben sollen, dann müssen wir den Fischfang einschränken und das Fangen von Haien weltweit verbieten." Vor allem den Thunfischjägern gehen Haie immer wieder als Beifang in die Netze.

Auch bei anderen Hai-Arten ist die Population stark zurückgegangen. Die Zahl der Seidenhaie etwa sank im Golf von Mexiko innerhalb der vergangenen 50 Jahre um 90 Prozent. Seit den neunziger Jahren sinkt die Zahl der Haie um jährlich zehn Prozent.

Baum und Myers fürchten, dass die Hai-Dezimierung nicht nur den Golf von Mexiko betrifft, sondern weltweit stattfindet. Dazu fehlten jedoch Informationen. "Für viele Gebieten existieren entsprechende Zahlen nicht", so Baum. "Wie bei vielen anderen Meeresbewohnern auch, bemerken wir das Aussterbe-Risiko erst, wenn es zu spät ist."

Quelle: Spiegel


Hier noch eine allgemeine Info über Haie:

Zitat:
Haie: Die faszinierenden Jäger der Meere sind bedroht

Schon seit über 400 Millionen Jahren schwimmen sie durch die Meere der Welt, lange bevor die ersten Saurier aus dem Ei schlüpften. Haie sind doppelt so alt wie Dinosaurier oder die ersten Säugetiere; sie zählen zu den ältesten lebenden Wirbeltieren. Nach Jahrmillionen evolutionärer Verfeinerung brachte die Natur den elegant geformten Jäger hervor, den wir heute kennen. Viele Haiarten existieren beinahe unverändert seit über 60 Millionen Jahren, als die Dinosaurier sich von der Erde verabschiedeten.

Gestalt, Sinnesorgane und Anpassungsfähigkeit machen Haie so erfolgreich, daß sie bis heute in größerer Artenzahl überlebten als die Mitglieder irgendeiner anderen Wirbeltierklasse. Wissenschaftler unterscheiden etwa 380 Arten, vom 15 Zentimeter kurzen Steuerschwanz-Katzenhai bis zum fast 14 Meter langen Walhai - dem größten Fisch überhaupt.

Lebensweise, Nahrung und Verhalten variieren enorm; nicht alle sind Jäger. Der Walhai zum Beispiel kommt sanftmütiger daher. Sein monströses, knapp zwei Meter breites Maul öffnet er nur, um Plankton zu "schlürfen". Pro Stunde filtriert er mehrere Tonnen Meereswasser. Besonders sportlich wirkt der bis zu drei Meter lange Großflossen-Mako, wenn er wie ein Delphin vollständig aus dem Wasser schnellt. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 56 Kilometern pro Stunde gehört er außerdem zu den schnellsten Haien. Das ungewöhnlichste Gesicht zeigt zweifellos der Hammerhai, den die Evolution in besonderer Weise an seine Umgebung angepaßt hat. Sein breiter, flacher Kopf wirkt wie eine Antenne und kann selbst schwache elektrische Reize wahrnehmen. So kann er als Beute sogar die im Sand vergrabenen Stechrochen aufspüren.

Haie haben sich an jeden Meereslebensraum angepaßt, von der Arktis und Antarktis über die gemäßigten Breiten bis zu den Tropen. Sogar Süßwasserbereiche haben sie erobert: Der Gemeine Grundhai beispielsweise wagt sich weit in Flüsse und Seen vor, bis über 3000 Kilometer vom nächsten Salzwasser entfernt. Der bis zwei Meter lange Gangeshai gebärt seinen Nachwuchs wahrscheinlich im Süßwasser. Während sich die meisten Haie sowohl in Küstennähe als auch auf hoher See aufhalten, aber nicht tiefer als 300 Meter tauchen, ist zum Beispiel der Pazifische Schlafhai weit draußen in 1000 Metern Tiefe zu Hause.

An der Spitze der Nahrungskette:

Der "Wolf der Meere"
Im Ökosystem spielen viele Haie eine Schlüsselrolle. Die Beutegreifer stehen an der Spitze der Nahrungspyramide und bilden das marine Pendant zum Wolf oder Bär, Tiger oder Adler. Solche Jäger halten die Populationen ihrer Beutetiere "in Schach" und fressen überwiegend die Schwächsten und Kranken. Da sich Meeres-Ökosysteme über Millionen von Jahren als Ganzes entwickelt haben, kommt jedem Teil eine wichtige Funktion zu. Wenn ein Jäger von der Spitze der Nahrungskette entfernt wird, kommt es vor, daß sich die Beutetiere explosionsartig vermehren, und das sorgsam austarierte Gleichgewicht ins Wanken gerät. Vor der Küste Floridas haben sich zum Beispiel durch den Rückgang der Hammerhaie die Stachelrochen extrem vermehrt. Und wegen Überfischung der Haie in Tasmanien und Australien nahmen Tintenfische dermaßen zu, daß die Zahl der Hummer, ihrer Nahrung, drastisch zurückging.

Hochentwickelte Fortpflanzung
Während die Weibchen der meisten Fischarten Tausende von Eiern produzieren, die sie im Wasser besamen lassen, paaren sich Haie wie höher entwickelte Wirbeltiere auch. Sie werden erst mit zehn bis zwölf Jahren geschlechtsreif und viele haben nur alle zwei bis drei Jahre Nachwuchs. Die Trächtigkeit dauert mit drei Monaten bis einem Jahr ziemlich lange. Mit zwei bis zwanzig Jungen pro Wurf erzeugen sie obendrein relativ wenige Nachkommen - sie vermehren sich also sehr langsam. Der in der Nordsee heimische Dornhai wird sogar erst mit 25 Jahren geschlechtsreif, seine Jungen kommen nach einer Tragezeit von fast zwei Jahren zur Welt.

Die Weibchen einiger Haiarten legen die befruchteten Eier im Wasser ab. Ein ledrige Hülle schützt die Embryonen, die sich vom Eidotter ernähren. Viele Haiarten bringen sogar voll entwickelte Junge zur Welt, zum Beispiel der Blau- und Zitronenhai, Hammer- und Stierhai. Wie bei Säugetieren verbindet eine Nabelschnur die reifenden Jungen mit der Mutter. Nach der Geburt müssen sie jedoch alleine klarkommen, die Mutter schwimmt auf Nimmerwiedersehen davon. Nur fünf Prozent der Haie gebären ihren Nachwuchs auf hoher See; die große Mehrheit ist auf intakte Lebensräume an den Küsten angewiesen, die als Geburts- und Kinderstuben dienen. Dies gilt genauso für die Nordsee, wie für die Flachwasserzonen tropischer Mangrovenwälder.

Medizinischer Fortschritt durch Forschung am Hai?
Das Skelett der Haie besteht nicht aus Knochen, sondern aus Knorpel. Weil sie die ersten Lebewesen in der Evolution waren, die ein Immunsystem entwickelt haben, versprechen sich Biomediziner von dessen Erforschung wichtige Erkenntnisse über die Funktion des menschlichen Immunsystems. Für die medizinische Forschung sind Haie noch aus anderen Gründen wichtig. Die Hornhaut des Haiauges wird als Transplantat für Menschen erprobt. Haiblut enthält Substanzen gegen Verklumpung; Leberöl scheint die Produktion der weißen Blutkörperchen anzukurbeln, außerdem ist es eine aktive Substanz in Medikamenten gegen Hämorrhoiden.

Das Sinneswunder
Haie sind keineswegs primitive Wesen mit kleinen Hirnen. Im Verhältnis zur Körpergröße besitzen Haie ein ebenso großes Gehirn wie Vögel oder Säugetiere. Die Verbindungen zwischen verschiedenen Hirnzentren machen die Knorpelfische vermutlich lernfähig. Für Menschen ist es unvorstellbar, wieviele Sinneseindrücke gleichzeitig auf einen Hai wirken und sein Verhalten beeinflussen. Tausende von Sinneszellen schicken ihre Signale ans Gehirn, die von chemischen, optischen, akustischen, mechanischen und elektrischen Reizen ausgelöst werden. Geräusche, wie sie vom Zappeln eines verwundeten Fisches ausgehen, locken einen Hai aus großer Entfernung an. Sein Gehör ist auf niedrigere Frequenzen spezialisiert als das des Menschen. Sobald sich der Jäger der Geräuschquelle nähert, riecht er womöglich Blut, was ihm die Orientierung erleichtert. Mit Hilfe von Riechgruben an der Schnauze spürt er chemische Substanzen aus Blut und Fleisch in unglaublich geringen Konzentrationen auf, selbst in millionenfacher Verdünnung. Den Rekord halten bestimmte Riffhai-Arten, die Fleischextrakte selbst in einer Verdünnung von 1 zu 10 Milliarden riechen. Haie nehmen außerdem elektrische Spannungsfelder wahr, die vom Herzschlag oder von Muskelkontraktionen der Beute stammen. Dieses empfindliche Sinnesorgan, die "Lorenzini`schen Ampullen", besteht aus dünnen, schleimgefüllten Kanäle, die über Poren mit der Hautoberfläche verbunden sind. Weitere Informationen gewinnt der Hai optisch, während er seine Beute umkreist oder über den Tastsinn, falls er sie mit der Schnauze anstößt.

Hai-Angriffe sind äußerst selten: "Mörder"- Image besteht zu Unrecht
Für viele ist ein Hai der Inbegriff des Schreckens, obwohl ihm nur wenige Menschen zum Opfer fallen. Zwischen 50 und 75 Haiangriffe werden dem "International Shark Attack File", dem weltweiten Sammelregister, pro Jahr gemeldet. Fünf bis 15 davon enden tödlich. So tragisch das ist, man sollte doch die Relation im Auge behalten: Millionen Menschen baden täglich im Meer, für sie ist das Risiko, von einem Hai attackiert zu werden, minimal. Es sterben deutlich weniger Menschen durch einen Hai, als durch Bienenstiche oder Blitzschlag. Laut Unfallberichten sind ohnehin nur 44 der 380 Hai-Arten als gelegentliche Angreifer bekannt. Dazu gehören der Weiße Hai, Bullen- und Sandtigerhai, Gemeiner Grundhai sowie verschiedene Arten von Riffhaien. Der Weiße Hai, der im gleichnamigen Film als "mordende Freßmaschine" inszeniert wird, geht unter natürlichen Bedingungen nur alle ein bis zwei Monate auf Jagd. Die berüchtigten Gruselbilder in Film und Fernsehen werden häufig erst durch gezielte Provokation mit blutigen Ködern möglich. Der Mensch gehört nicht zum Futterspektrum von Haien, an ihm ist einfach zuwenig "dran". Haie lieben fette Beute wie Robben und Seehunde. Einen Menschen attackieren sie normalerweise nur, wenn er in ihr Territorium eindringt, beim Paarungsritual stört oder wenn viel Blut im Wasser ist, wie nach einem Schiffs- oder Flugzeugunglück.

Gezielte Angriffe auf Taucher oder Surfer beruhen anscheinend auf einer fatalen Verwechslung: Wer bäuchlings auf einem Surfbrett paddelt, ähnelt aus Sicht des Hais einer Robbe. Meist bemerkt er den Irrtum nach dem ersten Biß und läßt von seinem Opfer ab.

Der Mensch dagegen jagt den Hai in einer Größenordnung, die einige Arten an den Rand der Ausrot-tung treiben. Elf Arten stehen bereits auf der Roten Liste, etwa 70 Arten gelten als gefährdet. Nach Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO sterben jährlich 100 Millionen Haie durch die Fischindustrie. 700.000 Haie werden allein durch Langleinenfischer im Pazifik getötet, 80.000 Blauhaie durch die französische Treibnetzflotte im Nordostatlantik.

Haie sind Opfer des Menschen
Je mehr die Bestände traditioneller Speisefische durch den Raubbau der industriellen Fangflotten schwinden, desto stärker werden andere Arten genutzt, also auch Haie. Deutschland gehört zwar nicht zu den Fangnationen, aber der hiesige Markt für Haiprodukte floriert. Sie verstecken sich hinter phantasievollen Bezeichnungen, so daß die meisten Verbraucher nicht wissen, was sie wirklich kaufen. Eine beliebte Delikatesse sind "Schillerlocken" - die geräucherten Bauchlappen des kleinen Dornhais, der in der Nordsee und im Nordost-Atlantik längst überfischt und gefährdet ist. Sein Rückenfilet bieten die Fischhändler als "See-Aal" an, Heringshaie firmieren unter "Kalbsfisch", "Seestör" oder "Karbonadenfisch". Viele große Supermärkte und Restaurants führen Haisteaks im Sortiment.

Haie sind Opfer der modernen Fangmethoden mit immer größeren Netzen oder längeren Leinen. Früher galten Knorpelfische oft als "unnützer Beifang", der wieder über Bord ging. Heute werden sie vor allem wegen ihrer lukrativen Flossen gejagt, die in Asien als Delikatesse gelten. Suppen mit Haiflossen gibt es zunehmend auch in der Bundesrepublik, besonders in Läden mit asiatischen Lebensmitteln oder Restaurants. Ihren Geschmack erhält die "Haifischflossensuppe" allerdings nur durch Gewürze.

Zum Großabnehmer für Haiprodukte hat sich inzwischen auch die Pharma- und Kosmetikindustrie gemausert. Collagen, ein Zauberwort für viele Schönheitscremes, gewinnen die Hersteller aus den Knorpelskeletten hunderttausender Haie und Rochen. Die riesige Leber, die beim Hai bis zu 20 Prozent des Körpergewichts ausmachen kann, enthält eines der feinsten Naturöle, Squalen genannt. Es wird zunehmend für Salben, Cremes und in der Feinmechanik verwendet.

Schwindel mit angeblichen Krebsmitteln
Weil Haie selten von Tumoren befallen sind, finden angebliche "Antikrebspillen" aus getrocknetem Haiknorpel reißenden Absatz. Millionen von Krebskranken, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa, hoffen auf Genesung durch diese vollkommen wirkungslosen Präparate. "Ebenso könnte ein Kurzsichtiger versuchen, seine Sehkraft durch den Verzehr von Adlerfleisch zu stärken," kommentiert der Biochemiker Carl Luer, der seit vielen Jahren an einem Meeresforschungslabor in Florida/USA Haiknorpel erforscht.

Einer der Hauptproduzenten der dubiosen Mittel in Costa Rica verarbeitet nach eigenen Angaben mehr als 200 Haie täglich beziehungsweise 350.000 Kilogramm ihres Fleisches pro Monat. Der getrocknete Knorpel wird in die USA und nach Europa exportiert. Und solche Spezialverarbeiter gibt es viele in Mittelamerika. Die meisten Haie werden als Jungtiere gefangen, bevor sie geschlechtsreif sind. Das zeigt, daß die Zahl der ausgewachsenen, fortpflanzungsfähigen Tiere bereits stark dezimiert ist und mangels Nachwuchs ein Zusammenbruch der Bestände absehbar ist. Wissenschaftler warnen vor den Folgen für die hochempfindlichen Ökosysteme tropischer Küstenmeere, Folgen, die auch die Fischer von Speisefischen zu spüren bekommen werden.

Quelle: Greenpeace


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

24.03.2004, 11:39
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an PetraB. senden Homepage von PetraB. Schicke PetraB. eine ICQ-Nachricht  
Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
HaiangriffAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich glaube an allen Ständen von Hawaii ist surfen nur auf eigene Gefahr erlaubt, von daher kann man nur sagen "dumm gelaufen/gesurft". Aber wie die emotional aufkochende Bevölkerung bestimmt denkt, wird es mal wieder Zeit für ein ordentliches Hai-Massaker. Wenn man nur Auge um Auge handeln würde, dann wäre die Welt im Gleichgewicht. Leider handelt der Mensch Auge um 10.000 Augen. Ich bin gespannt ob man da nochmal was hört.

Zitat:
Hai beißt 13-jähriger Suferin den Arm ab

Haena/USA (rpo). Auf Hawaii hat ein Hai eine 13-jährige Surferin angegriffen und dem Mädchen den linken Arm abgebissen. Bissabdrücke deuteten auf ein großes Tier hin. Das abgetrennte Körperteil blieb verschwunden.
Wie eine Polizeisprecherin auf der Insel Kauai am Freitag mitteilte, surfte das Mädchen etwa einen Kilometer vor dem Makua-Strand bei Haena, als es angegriffen wurde. Einige Leute am Strand hätten ihr Erste Hilfe geleistet und es geschafft, die Blutung zu bremsen, sagte Sprecherin Cyndi Ozaki.

Das auf Kauai lebende Mädchen sei in ein Krankenhaus gebracht worden, der abgetrennte Arm sei nicht gefunden worden. "Die Leute am Strand sagten, das Wasser sei kristallklar gewesen und es habe keinen Hinweis auf einen Hai in der Nähe gegeben", berichtete Ozaki weiter.

Strände in der Umgebung wurden vorsorglich bis mindestens Samstag geschlossen. Bissabdrücke am Surfbrett des Mädchens ließen auf einen großen Hai schließen, sagte die Polizeisprecherin.

Quelle: RP-Online


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

01.11.2003, 15:01
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Sesshoumaru senden Homepage von Sesshoumaru Schicke Sesshoumaru eine ICQ-Nachricht  
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14736.62
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.