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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Nettwork hat völlig Recht, gerade wenn wir in Zukunft nicht in der Lage sind die Konsumenten für diese illegalen Geschäfte auszumerzen, dann werden wir auf lange Sicht nur gegen die kleinen Fische vor Ort bei der Beschaffung vorgehen können.

Die Hintermänner dieser Geschäfte sind in den meisten Fällen zu schlau sich direkt zu beteiligen oder haben einfach genug Einfluß/Geld ihre Weste rein zu waschen.

Und in der Tat sehe ich die einzige Möglichkeit etwas zu erreichen bevor es zu spät ist darin die Strafen auf solche Vergehen faktisch den Strafen gleich zu stellen, welche verhangen werden würden, würde es sich um Menschen handeln die bei diesen Geschäften die Opfer wären. Egal ob Konsument, Zwischenhändler, Drahtzieher oder Bauer/Jäger.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

02.10.2004, 12:21
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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Ich finde es hervorragend, dass diese Konferenz gerade in diesem Land stattfindet. Es ist eine positive Absichtserklärung der Regierung und rüttelt die Öffentlichkeit wach.

Leider gehören die EU und Amerika zu den Hauptimporteuren für Produkte von gefährdeten Arten. Wenn die ''Konsumenten'' nicht gestoppt werden können, werden sich immer wieder ''Produzenten'' finden.

Aktuelle Informationen der Konferenz sind die nächsten Tage auf http://www.iucn.org/themes/ssc/citescop13/main.htm einsehbar.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

02.10.2004, 10:46
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tiger-lilly
Tiger




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Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von tiger-lilly gestartet
  Weltartenschutzkonferenz in ThailandAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ausgerechnet in Thailand, den Hauptumschlagsplatz des illegalen Tierhandels findet dieses Jahr die Weltartenschutzkonferenz statt. Bin gespannt was dieses Jahr rauskommt, weil auch Staaten wie Deutschland und Gross-Britannien vom Reibach aus dem Tierhandel profitieren:

Tiere reisen in Koffern eingesperrt um die Welt

Tierschützer schlagen Alarm: Fanatische Sammler kaufen Tiger und Leoparden im Internet. Seltene Schildkröten werden für Tausende Dollar auf dem Schwarzmarkt angeboten. In Koffern eingesperrt reisen Reptilien wochenlang im Gepäck von Schmugglern um die Welt. Vor allem in Asien entdecken immer mehr Menschen die Liebe zum exotischen Tier. Das bringt den Handel mit Schlangen, Eidechsen, Affen und Krokodilen in Schwung - und treibt die Tiere auf die Listen der vom Aussterben bedrohten Arten. Mit diesem Problem sowie mit möglichen Gegenaktionen befasst sich die Weltartenschutzkonferenz, die am Wochenende in Thailands Hauptstadt Bangkok beginnt.


Mehr als 160 Länder beraten über Artenschutz
Bei der fast zweiwöchigen Tagung "CITES" (Convention on International Trade in Endangered Species) kommen Delegierte aus 166 Ländern zusammen. Auf der Agenda stehen 50 Anträge einzelner Länder oder Staatengemeinschaften sowie 60 weitere Diskussionspunkte.

Reiche wollen ungewöhnliche Haustiere
Die zunehmende Kaufkraft der reichen Mittelklasse in Asien lasse auch die Nachfrage nach ungewöhnlichen Haustieren steigen, sagte der Südostasien-Direktor der Organisation "Traffic", James Compton. Auf der Beliebtheitsliste ganz oben stehen Schildkröten, Schlangen und Eidechsen. Mit dem illegalen Handel lassen sich Milliarden verdienen. Millionen von Tieren werden jedes Jahr nur für den Sammlermarkt gefangen. Schlangenhals-Schildkröten der indonesischen Insel Roti und Gelbwangen-Kakadus sind deswegen bereits vom Aussterben bedroht.

Politiker decken Tierhandel
"In Indonesien gibt es jede im Land vorkommende Tierart als Haustier zu kaufen", sagt Chris Shepherd von "Traffic". Die vielen Inseln des Staates machen ein Fangverbot und seine Überwachung schwierig. Tierschützer beklagen, viele Länder seien unfähig oder unwillig, schärfer gegen die organisierten Schmugglerbanden vorzugehen. Zu den größten Märkten für den Handel mit wilden Tieren gehören die USA und China. Auch Bangkoks Wochenmarkt Chatuchak gilt als wichtiger Umschlagsplatz. "Hinter dem Handel mit großen Tieren wie Bären und Tigern stecken einflussreiche Geschäftsmänner mit direkten oder indirekten Kontakten zu ranghohen Politikern", sagt ein Polizist.

Konsequenter Artenschutz zeigt Erfolg
Ungeachtet der Hiobsbotschaften können die Tierschützer aber auch gute Neuigkeiten verbreiten. Sie ziehen eine positive Bilanz ihrer Kampagnen: Wo es gelingt, ein Bewusstsein für den Artenschutz zu schaffen und Fangverbote durchzusetzen, finden sich auch bald ehemals nahezu ausgerottete Arten wieder. Standen in den USA einst 1500 Tierarten auf der Gefahrenliste, hat sich bei einem Drittel der Bestands inzwischen wieder stabilisiert.


Hoffnung für Panda, Elefant und Co.
Auch für den chinesischen Riesenpanda, den afrikanischen Elefanten, das asiatische Nashorn und den US-Grizzlybären geht es bergauf. Tierschützer haben genaue Zahlen parat: 1963 wurden in den USA nur 417 brütende Weißkopfseeadler-Paare gezählt - nun liegt diese Zahl bei 7600. Die Zahl der Grizzlys verdoppelte sich seit Anfang der 80er Jahre auf mehr als tausend. Nachdem die Nashorn-Population in Asien seit 1970 um 90 Prozent geschrumpft war, wurden in Nepal wieder 450 Tiere gezählt. Die Zahl der sibirischen Tiger in Russland verdoppelte sich seit 1993 auf fast 500. 1998 gab es in China nur 1100 Riesenpandas - jetzt sind es immerhin 1590. "Wenn man der Natur erlaubt, sich zu erholen, tut sie dies auch", ist Robert Mather vom WWF in Thailand zuversichtlich.

Quelle: Yahoo Nachrichten

EDIT:

Die Konferenz ist vom 2. bis 14. Oktober.

Dieser Beitrag wurde von tiger-lilly am 30.09.2004, 19:02 Uhr editiert.

30.09.2004, 17:20
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