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Nala
Löwin




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Traurig, traurig...

aber interssieren würde mich mal, welche Zahl denn nun die tatsächliche ist ... vergleicht man diesen Beitrag hier http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=040929004
mit den Zahlen aus dem Text, den Du Mocca gefunden hast, dann hat es eine Steigerung des Bestandes von 5000 Tieren gegeben....
Wahrscheilich liegt der Bestand also irgendwo zwischen 20 - 30.000 Tieren und das allein ist traurig genug, denn noch immer konnte augenscheinlich nichts nachhaltiges gegen Huntingfarmen, Wilderei und Unaufgeklärtheit der Bevölkerung unternommen werden. Oder doch? Gäbe es die Katzen vielleicht Mancherorts gar nicht mehr, wenn man nicht für ihren Schutz eintreten würde?


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...wonder where the lions are....

24.05.2006, 23:41
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Moccaprinz
Tiger




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wie es um den löwen in kenia steht ...

http://de.news.yahoo.com/23052006/286/lo...-dezimiert.html


pace, moccaprinz


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Pakistans letzte Leoparden

Dieser Beitrag wurde von Nala am 26.05.2006, 14:01 Uhr editiert.

24.05.2006, 21:17
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tiger-lilly
Tiger




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Vergangenen Montag hat Kenia seinen Antrag für einen besseren Schutz der Löwen zurückgezogen. Nun was bedeutet das: Die Trophäenjagd auf Löwen geht fröhlich weiter. Das Problem bei der Trophäenjagd ist aber, daß fast nur die kapitalsten und stärksten Männchen geschossen werden und der Genpool dieser Männchen letztendlich irgendwann für die Löwenrudel verlorengeht. Ein Löwenrudel braucht aber starke Männchen für die Bestandserhaltung und daran sollten die Jäger mal denken, wenn sie ihre sogenannte "Regulierungsarbeit" fortsetzen wollen.

17.10.2004, 16:57
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nettwork
Panthera leo




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Ich habe mir auch schon überlegt, wie sich das Problem mit Löwen und Vieh entwickelt, wenn man die Jagd verbietet. Wahrscheinlich wird dann die Zahl der illegalen Abschüsse noch höher und die Toleranz sinkt weiter.

Interessanter Ansatz den Löwen als Trophäentier zu ''nutzen''. Der Mensch nutzt doch schon längst alles andere aus der Natur (das Holz, die Beeren und Pilze aus dem Wald, sogenannte Nutztiere, usw.). Vielleicht kann eine nachhaltige Jagd den Löwen wirklich schützen.
Klarerweise muss man hier streng zwischen stabilen Populationen unterscheiden und darf nicht über den Abschuss der letzten 50 Tiere diskutieren. Aber längerfristig könnte sich daraus ein positver Effekt ergeben.

Denn ich stelle hier klar die Frage: Was für Probleme kämen mit einer Riesenpopulation an Löwen auf uns zu? Soll sich der Mensch wieder zurückziehen? Wohl kaum. Also gilt es den bestehenden Naturraum mit den Tieren zu managen. Denn Tiere akzeptieren keine vom Menschen gezogenen Grenzen. Überpopulation führt zur Abwanderung, bloß wohin?

Das Stabilisieren von Populationen durch Entnahme von Individuen ist eine gängige Naturschutzpraxis. Bloß schweigt man darüber, da das ja der radikale Tierschützer nicht hören will. Nur wohin mit den putzigen Tierchen, wenn kein Platz da ist? Richtig: Ums Eck bringen. Wenn schmerzlos, dann ist es egal, ob man es heimlich in der Nacht macht, oder es von dafür sogar Zahlenden (=Jägern) durchführen lässt.


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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05.10.2004, 18:42
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Nala
Löwin




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Wie die Vergangenheit zeigte ist es besser im Vorfeld Hinweise an die Leser meiner Postings zu verteilen. Also: Dies ist kein Gedicht und somit nicht zur Interpretation freigegeben. Ich bin nicht Pro Jagd eingestellt.


Oft schon haben wir hier im Forum unsere Trauer über das Zurückgehen der Bestände an Löwen oder anden Großkatzen zum Ausdruck gebracht. Viele Member engagieren sich privat um Aufmerksamkeit auf dieses Themengebiet zu lenken. Danke!

Soetwas "Allein im Jahr 2002 seien 600 Löwentrophäen in die USA und nach Europa transportiert worden." (http://www.stern.de/wissenschaft/natur/?...31&p=2&nv=ct_cb) ist einfach unfassbar.

Aber trotzdem halte ich Tiger Lillys Hoffnung, doch Kenias Antrag den Löwen auf CITES Anhang 1 setzen zu lassen für ... nunja mit Zweifeln hinsichtlich des Nutzens behaftet ....
Woher kommen meine Zweifel?
Ausgelöst haben sie mehrere Berichte von Prof. Dr. Craig Packer (Packer ist Professor an der Universität von Minnesota. Er forscht seit 26 Jahren über die Löwen in der Serengeti und gilt weltweit als Kapazität auf diesem Gebiet.).
Jüngstes Beispiel: Zum Thema "Stirbt der Löwe aus" führte er ein Interview mit Jagen Weltweit
(http://www.jww.de/artikelbeitrag/artikelbeitrag_56635.html)
Sicher, JWW ist selbstverständlich FÜR das Abschießen von Löwen und ich habe zu erst ernsthaft Zweifel am packerschen Verstand gehabt, ganz beseitigt sind die nicht, dennoch ... (ich glaube wir haben über das Thema gezielte Trophäenjagd schon mal geredet, ich finde aber im Moment den Thread nicht ...)

Also schreib ich (möglicherweise nochmal ) meine Gedanken dazu auf.

Geht man davon aus ( und das tut Packer und ich habe noch keinen Gegenbeweis gefunden) , dass die Zahl der jährlich von rachsüchtigen Vieherdenbesitzern getöteten Löwen höher ist, als alle anderen Ursachen für den Tod eines Löwen, dann wäre es einfach falsch jetzt die Trophäenjagd stoppen, solange es keine Finanzierungsvorschläge zur Realisierung des Schutzes dieser Tiere gibt.

Die Katzen werden nur jetzt von der Bevölkerung tolleriert, weil absehbar ist, dass es sich finanziell lohnt sie zu schützen. ( Klar ist das irrsinnig Tiere zu Schützen nur damit die Jäger was zum abballern haben , aber über die Chizophränie der Gattung Mensch braucht man denke ich nicht zu diskutieren, die ist einfach da) Würde nun dem Antrag auf Aufnahme in den CITES Anhang 1 stattgegeben, würden die Löwen ihren Wert verlieren und es gibt keinen Anreiz für die Einwohner mehr, sie zu schützen.
Tansania z.B. beherbergt mehr Löwen als jedes andere Land, und die meisten leben außerhalb der Nationalparks also ungeschützt. Und wie gesagt, wenn es tatsächlich stimmt, dass „Problemtier-Kontrolle“ der Bevölkerung Todesursache Nr. 1 ist, dann ist die Ausrottung nicht mehr zu stoppen.

Sicher habt ihr schon mal folgenden Sätze gelesen: "Seit 27 Jahren ist in Kenia die Trophäenjagd verboten, aber die Zahl der Löwen ist stark zurückgegangen. In Tansania dürfen Löwen bejagt werden, und gleichzeitig hat das Land den höchsten Bestand auf dem Kontinent."

Dazu Graig Packer :
"Ich denke, dass die Situation in Kenia zeigt, dass Löwen nur aus dem Blickwinkel „Mensch und Vieh“ gesehen werden, wenn der Faktor Jagd fehlt. In den frühen 90er Jahren sind die Löwen im Amboseli-Nationalpark von Massai ausgerottet worden, drei Viertel der Löwen im Nairobi-Park sind in den vergangenen Jahren durch Speere ums Leben gekommen. Löwen sind für diese Menschen eine Bedrohung ihres Lebensunterhalts. Warum sollten sie deshalb außerhalb der Parks toleriert werden?
Die tansanische Jagdindustrie hat sicherlich das Potenzial, eine bedeutende Rolle beim Schutz der Löwen zu spielen. Aber da ist noch einiges zu verbessern. Jagdveranstalter müssen sich mit den Leuten vor Ort arrangieren und ihnen helfen, mit Löwen zusammen zu existieren. "

...und weiter auf die Frage was man denn als Jäger besser machen kann?

Trophäenjagd auf Löwen muss als der primäre Mechanismus zum Schutz von überlebensfähigen Beständen außerhalb von Nationalparks anerkannt werden. Zuerst einmal müssen aber Jäger daran arbeiten, die Umstände herauszufinden, warum Löwen Menschen oder Vieh angreifen. Der Schutz eines solchen gefährlichen Tieres hängt von der Toleranz der örtlichen Bevölkerung ab. Praktische Projekte zum besseren Schutz der Viehzucht und Sicherheit der Menschen müssen in Kooperation mit lokalen und regionalen Behörden verwirklicht werden.

Löwen töten jährlich Dutzende von Menschen und Hunderte Stücke Vieh. Das ländliche Afrika verliert seine Toleranz gegenüber diesen Verlusten, und ich wäre nicht überrascht, wenn Afrikaner demnächst Problemtiere mit anderen Augen sehen werden: mit der Feindseligkeit eines Amerikaners oder Schweden vom Lande!

Zweitens ist es wichtig, männliche Löwen erst ab einem Alter von sechs Jahren zu bejagen. Dann sind sie alt genug und haben den Höhepunkt ihres Lebens überschritten. Wenn man ein Mindestalter einführt, wird die Wildschutzbehörde einen gewaltigen Schritt nach vorn machen, um die Jagd-Veranstalter zu zwingen, die Löwenbestände nicht zu übernutzen. Und zuletzt: Das Jagdgeschäft muss den Gastjägern ein unvergessliches Abenteuer anbieten und nicht nur ein totes Tier „verkaufen“.

Afrikanische Jagdfirmen müssen sich genauso im Wildschutz engagieren wie die amerikanische „Ducks Unlimited“ beim Schutz von Feuchtgebieten. Es geht dort eben nicht mehr nur um tote Enten.

Löwenschutz benötigt viel Geld, und Jagd-Unternehmen müssen diversifizieren und mehr und mehr Einkommen erzielen. Jedoch nicht dadurch, dass sie mehr und mehr Wild erlegen lassen. Außerdem braucht die Jagd-Industrie mehr Investoren, die langfristig denken. Aber Jagd-Untenehmer brauchen auch Sicherheit bei ihren langjährigen Investitionen. Mit steigender Stabilität in den Jagdblocks (durch langfristige Verträge und Restriktionen bei der „Unterverpachtung“) werden Jäger in Zukunft die jungen Löwen in ihren Blocks als die Ernte der Zukunft ansehen und nicht wie etwas, das hastig gepflückt wird, aber noch nicht reif ist.


Ich komme also zum Schluss, dass es im Moment so aussieht als ob tatsächlich nur der "bewusste" Jäger, also der, der unbedingt einen Löwen in freier Wildbahn abknallen will helfen kann ist das nicht krank??????


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Dieser Beitrag wurde von Nala am 05.10.2004, 15:05 Uhr editiert.

05.10.2004, 14:29
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tiger-lilly
Tiger




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@Lucky Lion,

kann mich deinen Worten nur anschließen. Ich hoffe, daß Kenia mit dem Antrag durchkommt den Löwen in Anhang I des Cites-Abkommens einzustufen. Der Wilderei auf Löwen muß ein für alle mal Einhalt geboten werden. Auch die traditionelle Jagd der Massai auf Löwen muß verboten werden. Es wäre toll, wenn es wieder so mutige Menschen wie Joy und George Adamson geben würde, die ja für den Schutz der Löwen ihr Leben gegeben haben.

05.10.2004, 11:05
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Lucky Lion
Löwe




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Es macht mich zutiefst traurig das zu lesen. Wieso zeigt man den Tieren gegenüber nicht endlich mal Respekt? Warum werden aus niederen Gründen solch wertvolle (für die Natur) Tiere erlegt? Und das kann doch gar nicht sein das es legal ist Löwen zu erschiessen? Sehen die Behörden nicht dass es so nicht weitergehen kann?

Und dann wundert sich manch einer dass ich eine gewisse Wut gegenüber den Menschen verspüre.


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"Die Menschen sind intelligent - Jedoch oft zu dumm ihre Intelligenz zu nutzen"

04.10.2004, 21:16
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tiger-lilly
Tiger




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Löwenbestände sinken rapide

"König der Tiere" in West- und Zentralafrika vom Aussterben bedroht

München (pte) - Um die Zukunft des Löwen ist es schlecht bestellt: Nach einer aktuellen Studie gibt es in Afrika nur noch 23.000 von den einst so häufigen Großkatzen. Vor allem in West- und Zentralafrika sind die Bestände des "Königs der Tiere" extrem gefährdet. Neben Lebensraumzerstörung und eingeschleppten Krankheiten macht den Tieren vor allem die Trophäenjagd zu schaffen, berichtet ngo-online.

Trophäenjäger aus Europa und den USA zahlen bis zu 4.000 Euro für den noch immer legalen Abschuss eines Tieres. "In Gabun, Lesotho, Liberia, Togo, Sierra Leone und anderen Ländern ist der Löwe sogar bereits ausgerottet", warnt die Biologin Daniela Freyer von Pro Wildlife http://www.prowildlife.de . Die Organisation appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, bei der am Samstag beginnenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens einen Antrag Kenias zu unterstützen, den Afrikanischen Löwen unter höchsten Schutz zu stellen.

Seit den 50er Jahren korrigierten Wissenschaftler den Bestand des Afrikanischen Löwen permanent nach unten: Bei einer Untersuchung aus dem Jahr 1996 wurde der Gesamtbestand noch auf 30.000 bis 100.000 Tiere geschätzt. Eine aktuelle Studie gehe sogar nur noch von 23.000 Löwen aus, mit maximal 10.000 erwachsenen Tieren. Löwen seien zudem in 89 lokale Populationen zersplittert. Vor allem in West- und Zentralafrika seien die Bestände klein, voneinander isoliert und stark rückgängig.

Vier größere Löwenpopulationen gebe es derzeit noch - in der Serengeti (2.500 Löwen) und im Selous-Ökosystem (3.750 Tiere), im Okavonga-Delta in Botswana (1.438) und im südafrikanischen Krüger-Nationalpark (2.200). Dies bedeute, dass 43 Prozent des Gesamtbestandes auf nur noch vier Länder verteilt sind, so die Tierschützer. In vielen anderen Ländern bestünden die Bestände nur noch aus wenigen Dutzend Tieren, so zum Beispiel in Ghana (30), Mali (50), Benin (65) und Niger (70). Trotzdem ist noch immer in 13 Ländern Afrikas die Trophäenjagd erlaubt, und auch deutsche Jäger importieren weiterhin Löwentrophäen, sogar aus Kamerun (Bestand 200 Tiere) oder Burkina Faso (Bestand 100 Tiere). Zwischen 1992 und 2002 seien weltweit mehr als 7.300 Löwentrophäen, fast 2.500 Felle und fast 1.400 Schädel exportiert worden.

quelle: www.yahoo.de

29.09.2004, 20:04
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