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Sesshoumaru
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Nessie aus ChinaAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Nessie aus China
Forscher finden das Skelett eines kleinen Wassersauriers mit langem Hals
Matthias Kunert

Er muss so ähnlich ausgesehen haben, wie mancher sich das sagenhafte Seeungeheuer Nessie vorstellt. Doch der Langhalssaurier, den Paläontologen jetzt im Wissenschaftsjournal Science präsentieren, lebte nicht im schottischen Loch Ness, sondern vor etwa 230 Millionen Jahren im Gebiet des heutigen Chinas.

Die Forscher um Chun Li von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften fanden das Fossil des Sauriers in der Nähe der Stadt Xinmin im Nordosten des Landes in einer Muschelkalkschicht aus der mittleren Trias. Das Reptil, das zur Gruppe der Protorosaurier gehört, hatte einen etwa 1,70 Meter langen Hals. Sein plumper Rumpf hingegen war weniger als einen Meter lang. Schwanzknochen wurden bei dem Skelett nicht aufgefunden.

Bereits vor zwei Jahren hatte Chun Li bei Ausgrabungen im Südosten Chinas einen Schädel und drei Reißzähne derselben Saurierart entdeckt. Damals gab der Forscher dem Saurier den Namen Dinocephalosaurus orientalis - das bedeutet etwa Echse aus dem Osten mit dem schrecklichen Kopf.

Andere Protorosaurierskelette, die in Europa und im Nahen Osten gefunden worden waren, hatten stets 12 lange Halswirbel. Der Dinocephalosaurus orientalis aus China hingegen besaß in seinem giraffenartigen Hals 25 kürzere Wirbel.

Die kurzen Gliedmaßen des Langhalssauriers seien nicht vollständig verknöchert gewesen, schreiben die Forscher. Dies deute darauf hin, dass das Tier im Wasser gelebt habe und eventuell nur zur Eiablage an Land gekommen sei. Die bisher bekannten Protorosaurier lebten amphibisch, also sowohl im Wasser als auch an Land.

Das Tier hat sich Chun Li zufolge wahrscheinlich vor allem von Tintenfischen und Fischen ernährt. Der lange Hals ermöglichte es dem Reptil, sich seiner Beute im flachen und trüben Wasser weit gehend unbemerkt zu nähern. Schwamm der Saurier nämlich auf ein Beutetier zu, krümmte er zunächst seinen Hals. Erst wenn er dem Tier nahe genug gekommen war, ließ er seinen Kopf blitzartig in Richtung der Beute schnellen. Spezielle Halsrippen ermöglichten es ihm, seinen Hals aufzublähen. Hierdurch konnte der Dinocephalosaurus orientalis einen Sog erzeugen, der es ihm ermöglichte, seine Bugwelle zu verschlucken. Diese hätte ansonsten seine Beutetiere vor ihm gewarnt. Wegen der langen Fangzähne im Ober- und Unterkiefer des Sauriers gab es für die Beute, die das Reptil einmal erwischt hatte, kein Entkommen mehr.

Science, Bd. 305, S. 1931
Quelle: Berlinonline


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

24.09.2004, 12:55
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