Registrierung Kalender Tigerforum-Chat Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Statistik Database Galerie TopListe Glossar Startseite
Tigerforum » Allgemeines » andere Räuber, Jäger, Tiere... » Forschung » Rätsel um Zugvogelorientierung gelöst » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema abonnieren | Glossareintrag vorschlagen
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Autor
Beitrag
tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von tiger-lilly gestartet
  Rätsel um Zugvogelorientierung gelöstAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Rätsel um Zugvögel-Orientierung gelöst


Tiere sehen Magnetfeld der Erde

Oldenburg (pte) - Wissenschaftler der Universität von Oldenburg http://www.uni-oldenburg.de haben ein Molekül in der Netzhaut von Zugvögeln entdeckt, das für die Orientierung der Tiere eine wesentliche Rolle spielt. Die Vögel sind daher in der Lage das Magnetfeld der Erde als visuelles Raster zu erkennen beziehungsweise zu erspüren, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) http://www.pnas.org .

Aus Verhaltensbeobachtungen schlossen die Wissenschaftler zunächst, dass Zugvögel über Lichtrezeptoren, über lichtempfindliche Moleküle, in den Nervenzellen ihrer Augen verfügen. Dem Forscherteam um Henrik Mouritsen vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg gelang es, erste Details dieses Orientierungsmechanismus zu klären, indem sie nach potenziellen Magnetfeld-Rezeptormolekülen suchten. Die Forscher konnten zumindest zwei Vertreter der Molekülfamilie der Cryptochrome, CRY1 und CRY2, in der Netzhaut ihres Untersuchungsobjekts, der Gartengrasmücke, finden.

Mouritsen konnte auch nachweisen, dass das CRY1 konzentriert in speziellen Zelltypen der Retina vorkommt, besonders in den großen "versetzten" Ganglienzellen. Diese Zellen zeigen während der Nacht bei nachtziehenden Zugvögeln das höchste Maß an neuronaler Aktivität. Außerdem unterscheidet sich das nächtliche CRY1-Aktivitätsmuster zwischen Zug- und nichtziehenden Standvögeln deutlich. Die Wissenschaftler gehen daher davon aus, dass das Cryptochrom das primär magneto-sensorische Molekül sein könnte, das magnetische Informationen für den Vogel in visuelle Signale umzusetzen vermag. Offensichtlich macht dieses das Magnetfeld der Erde für den Vogel sichtbar.

Quelle: Yahoo Nachrichten

Filmtipp dazu: "Nomaden der Lüfte" von Jacques Perrin

22.09.2004, 12:10
Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu  
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema » Standard | Brettstruktur | Baumstruktur
Antwort erstellen Neues Thema erstellen
Gehe zu:

Powered by: Burning Board 1.1.1 © 2001 WoltLab GbR
Code-, Style- und Templateanpassung © 2004 by Sesshoumaru
Seitenabrufe pro Tag im Durschschnitt: 14744.99
.: Kontakt :. | .: Impressum / Disclaimer :.