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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Naja, was soll man davon wohl halten?

Ich faende es schoener, moralischer und das einzig richtige wenn die Gewinne die der Zoo erzielt den darin eingesperrten Tieren oder der Arterhaltung allgemein zu Gute kommt anstatt den Aktionaeren...

Ich glaube kaum dass jemand aus Liebe zum Tier eine Aktie beim Zoo kaufen wuerde, da gibt es doch andere Moeglichkeiten wie z. B. Patenschaften...

TamedTigress

12.09.2004, 04:31
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
  Zoo-AktienAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Was denkt Ihr über diese Art zu zeigen das einem Tiere am Herzen liegen? Vor allem die Argumente welche besagen, saß Verluste eh vom Steuerzahler ausgeglichen werden müssen.

PS: Dies ist das 2000ste Thema im Forum..

Zitat:
Zoo Aktien
Viele deutsche Zoos sind gemeinnützige Aktiengesellschaften. Die Aktien gelten als sicher, schließlich werden Fehlbeträge durch städtische Gelder ausgeglichen. Für Tierliebhaber also eine gute Gelegenheit, mit dem Kauf von Aktien ihre Verbundenheit zum Zoo und den Tieren zum Ausdruck zu bringen.

HB BERLIN/DÜSSELDORF. Gebannt lauschen die Aktionäre dem Bericht des Vorstandes. Vor allem bei den Bestandsveränderungen hören sie aufmerksam hin. Jürgen Lange, Vorstandschef der Zoologischer Garten Berlin AG (Berlin: 503180.BE - Nachrichten) , berichtet vom Tod der Giraffe „Sabi“, kurz nach der Geburt ihres Jungtiers „Kibaya“; von der Geburt eines Flusspferd-Kalbs und von jungen Rindern. Anzeige

Inhaber von Zoo-Aktien kümmern sich kaum um Kursverläufe oder Kurs- Gewinn-Verhältnisse. „Für die Aktionäre zählt vor allem die Verbundenheit zum Zoo und den Tieren“, sagt Hans-Peter Czupalla, der im Vorstand des Berliner Zoos fürs Kaufmännische zuständig ist.

Dabei hat die Aktie des Berliner Zoos einen spannenden Kursverlauf hinter sich. Zu Zeiten des Börsenbooms Anfang 2000 kostete der Titel bis zu 9 500 Euro, inzwischen sind es nur noch 1 820 Euro. Das zweite Zoo-Papier mit geringerem Nennwert ist nicht viel billiger. Bei den seltenen Verkäufen sprangen die Aktienkurse in den vergangenen Monaten bis auf 2 000 Euro.

Auch andere deutsche Zoos sind gemeinnützige Aktiengesellschaften, beispielsweise der Zoo Köln. Hier sind die Aktien aber nur außerbörslich zum Festpreis von 750 Euro zu haben, sagt Prokurist Christopher Landsberg.

Die Papiere der Münchener Tierpark Hellabrunn AG werden dagegen an der Börse gehandelt und hatten zu Zeiten der Spekulationsblase einen ähnlichen Kursverlauf wie die Berliner Aktie. Ihren Höchstkurs erreichten die Papiere im Jahr 2000 bei 2 450 Euro. Heute liegen die Kurse auf einem ganz anderen Niveau. Im bisherigen Jahresverlauf pendelte der Preis für Hellabrunn- Aktien zwischen 61 und 45 Euro. Seit Juli steht der Wert auf 50 Euro – zwischen 1. Juli und 30. August wurde keine einzige Aktie gehandelt.

„Auf Grund der geringen Umsätze können schon kleine Aufträge zu größeren Kursschwankungen führen“, sagt Christian Hanss, Anlageexperte der Stadtsparkasse München. Weil nur sieben Prozent der Tierpark-Aktien im Streubesitz sind, ist es aber unmöglich, mit großen Summen in den Wert einzusteigen. „Die Aktie ist eher als Liebhaberstück zu sehen und eignet sich nicht als Basisanlage für ein gut strukturiertes Depot“, urteilt Hanss.

Für Spekulanten sind die Papiere wegen der geringen Handelsvolumina ungeeignet. In den vergangenen drei Monaten wurden rund 110 Münchener Aktien verkauft, nur 22 Berliner Zoo-Anteile wechselten den Besitzer. Die meisten Aktionäre halten ihre Zoo-Aktien lebenslang. In Westberliner Familien wird das Papier „ihres“ Zoos seit Generationen vererbt.

Vor 160 Jahren wurde der Berliner Zoo als „Actienverein“ gegründet, Mitinhaber erhielten Freikarten statt Dividende. Seither liefen die Hauptversammlungen eher behäbig ab. Nur einmal ging es beim Berliner Aktionärstreffen turbulent zu: Im Jahr 2001 musste der Zoo die Gratis- Dauerkarten für die Aktionäre abschaffen, weil gemeinnützige AGs keine Gewinne ausschütten dürfen. Wegen Überfüllung konnte die Versammlung nicht eröffnet werden, statt der üblichen 350 kamen fast 1000 Teilhaber. Bis zum Jahresende 2001 halbierte sich der Kurs der Aktie. Inzwischen können die Aktionäre für rund 250 Euro drei Dauerkarten kaufen, die vererbbar sind.

Die Stadt München spendiert den freien Aktionären eine Dauerkarte je 20 Aktien. Sie besitzt 93 Prozent an der Tierpark AG und will die Aktien auch halten. „Es soll der Zoo der Stadt bleiben“, sagt die zweite Bürgermeisterin Gertraud Burkert, die Vorsitzende des Zoo-Aufsichtsrats ist. Ein Ausstieg wäre schwierig: Vor elf Jahren scheiterte die Stadt beim Versuch, 1 500 Anteile an der Börse zu platzieren – nur rund 300 wurden gekauft. Insgesamt sind in München 1 716 Aktien im freien Umlauf, in Berlin sind es 4 000.

„Unsere Aktionäre sind Münchener Bürgerinnen und Bürger, die Interesse am Tierpark haben“, meint Burkert. Dass keiner der Zoos Gewinne macht, kümmert die Aktionäre kaum. Schließlich werden Fehlbeträge durch öffentliche Zuschüsse ausgeglichen, weshalb die Anlage in Zoo-Aktien als sicher gilt. Angesichts leerer Kassen wollen die Städte ihre Zuschüsse jedoch senken. München ließ dazu den Tierpark von der Unternehmensberatung McKinsey durchleuchten. Mittelfristig soll der laufende Betrieb ohne öffentliche Gelder auskommen, sagt Burkert. Und auch das Land Berlin schloss mit dem Zoo im Juli einen Zuwendungsvertrag, der die Höhe der Zuschüsse bis zum Jahr 2007 festlegt und verringert.

Quelle: de.biz.yahoo.com


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

11.09.2004, 18:03
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