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Sesshoumaru
sama




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Zoo BerlinAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zwei Ausbrüche in zwei Monaten: Der Zoo überprüft die Gehege
Brillenbär Juan schläft noch den Rausch nach der Narkose aus
Marcel Gäding

Besucher des Zoologischen Gartens müssen wahrscheinlich vorerst auf den Anblick des Brillenbären Juan verzichten. Nach dem Ausbruch am Sonntagnachmittag muss sich das 120 Kilogramm schwere Tier von der Narkose erholen. Die wurde ihm verpasst, um ihn nach der Flucht aus dem Gehege auf den Kinderspielplatz wehrlos zu machen.

Gestern waren Mitarbeiter des Zoos damit beschäftigt, die Brillenbärenanlage zu kontrollieren und zu sichern. Sie ließen das Wasser aus dem Graben ab, der zwischen der Mauer und der Außenanlage verläuft. Unter der Oberfläche der grünen Brühe lagen vermutlich schon mehrere Tage Äste, die durch den Wind von den Bäumen fielen. Irgendwann rollte auch ein Baumstamm dort hinein, mit dem Juan sonst an Land spielt. Im Wasser verkeilte sich der Stamm mit den Ästen. Von da an hatte der als sportlich agil beschriebene Bär leichtes Spiel: Er stellte sich auf den Stamm, nahm Schwung, krallte sich an der Mauer fest und schwang sich in Richtung Spielplatz. Inzwischen sind die Gräben gereinigt und wieder mit Wasser gefüllt. Die Brillenbären Isabell und Navaro durften am Montag wieder raus, möglicherweise darf Juan schon heute zu ihnen.

Nachdem der Zoo die Anlage überprüft hat, sollen jetzt andere Gehege folgen. Wie Zoo-Direktor Jürgen Lange am Montag sagte, werden nach dem spektakulären Fluchtversuch die Gehege großer Tiere genauestens in Augenschein genommen - darunter die Anlagen für Raubkatzen, Nashörner, Eisbären und Halbaffen. Zwei Ausbrüche seien purer Zufall. "Schicksal eben", so Lange.

Mit den Kontrollen reagiert der Zoo auf den zweiten Ausbruch innerhalb von zwei Monaten. Ende Juni war es dem Gorilla Bokito gelungen, einen Zaun zu überwinden. Inzwischen befindet sich darauf eine Rolle, an der sich Bokito nicht festhalten kann. Im Gegenteil: Er rutscht ab. "Außerdem haben wir noch mehr Elektrodraht verlegt", sagt der Zoo-Direktor. Auch die Flucht des Brillenbären, die mit einer Betäubungsspritze aus dem Gewehr endete, sorgte für Aufsehen, aber nicht für Panik. "Alle haben sich ruhig verhalten", sagt Stammbesucherin Gisela Falk aus Schöneberg.

Vorwürfe, Pfleger seien erst 20 Minuten nach der Flucht vor Ort gewiesen, dementierte der Zoo. "Völliger Quatsch", sagt Zoo-Vizedirektor Heiner Klös. Die verantwortlichen Mitarbeiter seien in Zivil vor Ort gewesen, weil sie auf dem Weg in den Feierabend waren. "Und ich selbst war vier Minuten nach der Alarmierung am Brillenbären-Gehege."

Quelle: Berlin Online


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

31.08.2004, 18:20
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