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Brummli
Jaguar




Dabei seit: Oktober 2004
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Beiträge: 11
Brummli ist offline
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Der Gast hat (da muss ich CleanerWolf zustimmen) unrecht. Eher werden Reh und Hirsche geschossen, weil es zu wenig Wölfe gibt (auch Behauptung mancher Leute). Wenn es wirklich zu viele Wölfe gäbe würden diese auch wieder sich gegenseitig stören und das ganze würde sich von selbst Regeln. Also ich finde diese Jagd dumm.

14.10.2004, 14:46
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
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Myril ich nehme an, er/sie hat deine Ironie übersehen, oder (was ich viel mehr glaube) deinen Beitrag absichtlich missverstanden. Ich will niemandem etwas unterstellen, aber eigentlich erkennt man (solch offensichtliche) Ironie schon, wenn sie einem vor der Nase sitzt...


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

28.09.2004, 18:58
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Myril
Tripple-As



Dabei seit: Juli 2004
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Myril ist offline
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Zitat:
Sehr zu bedauern ist allerdings das gerade in diesem Forum von guten & bösen Tieren immer noch die Rede ist . Was der post von @Myril bestätigt .

Hän? Das erklär mir mal...


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:45 Uhr editiert.

28.09.2004, 17:40
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CleanerWolf
Wolf




Dabei seit: Juli 2002
Herkunft: Berlin
Berlin (DE)
Beiträge: 609
CleanerWolf ist offline
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Oje. Im Gegensatz zu unserem Gast nennt Dag Frommhold immerhin Quellennachweise, anstatt einfach Behauptungen in den Raum zu werfen. Das Thema Fuchsbandwurm wurde in diesem Forum schon oft diskutiert, nun haben wir noch etwas mehr darüber gelernt. Schuldig geblieben ist Gastl allerdings die Begründung für seine Behauptung, Fuchsjagd sei nötig, um "das natürliche Gleichgewicht wieder herzustellen". Da frage ich mich erstmal, was ist denn "das natürliche Gleichgewicht"? Allein diese Forumulierung strotzt nur so vor Unkenntnis. Populationen sind ständigen Schwankungen unterworfen und Niemand kann beurteilen, wieviele Individuen einer Tierart es nun in einem Gebiet geben darf/soll, damit ein "natürliches Gleichgewicht" herrscht.
Weiterhin ist Niemand dazu in der Lage, Tiere zu "regulieren". Da wird dann halt bestimmt, dass es in diesem oder jenem Revier zu viele X Tiere gibt, davon werden dann eine bestimmte Anzahl erschossen und danach bildet man sich ein, irgendetwas reguliert zu haben? Der hier angesprochene NABU erkennt zum Glück auch zunehmend, dass man, wenn überhaupt, mit Köpfchen, statt mit Pulver, Blei und Fallen in die Natur eingreifen sollte. Nicht umsonst unterstützt man ausdrücklich die Novellierung des Bundesjagdgesetzes.
Naja, immerhin hat sich Gastl halbwegs elegant aus der Affäre gezogen, indem er vor seinem Abgang einen kompetent wirkenden Text abgesetzt hat.


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

28.09.2004, 16:51
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Gast1
(Gast)




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Hallo Zusammen ,
den gelinken Beitrag der die Agumentation von @CleanerWolf unterstützen sollte habe ich gelesen . Sehr zu bedauern ist allerdings das gerade in diesem Forum von guten & bösen Tieren immer noch die Rede ist . Was der post von @Myril bestätigt . Ausserdem @Phantom , sollten Verdachtsfälle dieser Art ( kleiner Fuchsbandwurm ) auftreten werden ohne wenn und aber , Behördliche Sequenzen geschaltet die z.b. den Abschuss von 80 ig Füchse vorsieht , was genau in Deinem post der Wahrheit entspricht ueberlasse ich Dir.

Fakt ist das der Erregernachweis nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig ist .


Nehmt Euch die Zeit und lest den Beitrag u.a
( http://www.fuechse.info/fadenkreuz.htm ) durch , es wird einiges im Txt gut umschrieben wenn auch nicht alles meiner Meinung nach tatsächlich die Realität wiederspiegelt . Vieles wird im Sachverhalt einfach verdreht u. einiges hinzugedichtet um dem mehr Gewicht zu verleihen .
Die Quellenangaben am Ende liefern einen gewissen Eindruck an Fachkompetenz , leider steht gerade im Internet auf div.
( privaten Homepage) sehr viel wirres Zeug´s , aber das sollte am bessten jede/r für sich selber Entscheiden .

Jedes Revier ist unterschiedlich in ihrem Geografischen Zuschnitt ebenso wie die Flora und Fauna darinnen , dieses alles ueber einen Kamm ziehen zu wollen ist Unsinn . Viele Gebiete sind Nutzflächen und damit ebenfall einen ständigen Wandel unterzogen ( Wirtschaft Forst & industriegebiete usw...) . Stillgelegte Flächen gibt es nicht ueberall auch wenn die Nabu und andere Vereine einiges bewegt und erworben haben ( Privatisiert einschliesslich Begehungsrechte ). Ferner ist die emotionalbetohnte Dastellung von den tatsächlichen Absichten die zum Abschuss verschiedener Tierarten führen , eher als ein Versuch zu Werten, Stimmung zu erzeugen , auch das wird in den nachfolgenen Foren Beiträge deutlich . Es zeichnet sich sehr deutlich in dem Beitrag ab das die angestrebte Agumentation in ihrer dagestellten Form nicht ausreichen würden um Glaubwuerdig vor der breiten Oeffendlichkeit bestehen/ueberzeugen zu koennen .

Der kleine Fuchsbandwurm und die Tollwut in dem selben Topf zu werfen und gleichzeitig zu behandeln ist ebenfals unsinnig . Der Tollwut kann man dank Moderner Forschung und Technik gezielt mit der Schluckimpfung in den befallenen Revieren entgegentreten , denoch sind Kontrollabschuesse notwendig um den Befund Labortechnisch bestätigen zu lassen bzw. erkrankte Tiere von der Qual zu erlösen . Beim Fuchsbandwurm liegt es am Maeusebestand die die bevorzugte Beute des Fuchses ist . Da diese jedoch auch anderen Beutegreifern als Nahrung diehen (z.b. Greifvögel ) die kein Zwischenwirte des Wurmes als solches dastellen ist eine wirkungsvolle Bekämpfung unmöglich .
Wie in dem Beitrag u.a
http://www.m-ww.de/krankheiten/infektionskrankheiten/echinococcus.html
deutlich hervorgehoben wird . Ferner würde es jegliches Budget sprengen an dieser Stelle gezielt anzusetzen . Nur die Lohsung/Kot für den Befund und zur Bekämpfung einzubeziehn ist unlogisch . Die zu Ueberwachenen Reviere/Schutzzohnen sind zu Unterschiedlich_Gross ferner halten sich die erkrankten oder zu unteruchenen Tiere nicht immer an die vorgegebenen Wechsel . Ausserdem werden diese Makierungsplätze auch von anderen Fuechsen & Hunden aufgesucht und ggf gegenmakiert . Der Kreislauf schliesst sich damit .

Einige machen es sich wirklich zu leicht und fällen Urteile aus dem Bauch heraus oder weil es gerade in Mode zu sein scheint . Manche Begriffe aus dem Jagdlich gepflegten Brauchtum führen vielfach aus Unwissenheit zu Missverständnissen . Das ist mit einer der Hauptursachen für manch unangemessenes Auftreten von so einigen Naturschuetzern & Sympatisanten .

An dieser Stellen schliesse ich das posting ab denn die Persönlichen Ansichten sind zu Verhaertet , was deutlich wird wenn man die einzelnen thread in diesem Forum in Ruhe durchliest .
Ansonsten begrüsse ich Persönlich das es Viele gibt die die Natur erleben & erforschen und gestalten möchten damit unsere Nachkommen genau die Flora und Fauna vorfinden koennen die auch wir ( Generationen ) verinnerlichen konnten .
In diesem Sinne
Gruß

28.09.2004, 15:08
 
Myril
Tripple-As



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Genau! Jäger, schützt uns vor den gemeingefährlichen, bösartigen Füchsen, bevor sie uns alle umbringen.

Knallen wir die Füchse ab, damit der Rest seine Jungen in Ruhe aufziehen kann, damit wir auch bald wieder genug zum abschießen haben.

Mal wieder ein schönes Beispiel von Mensch spielt Gott...


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:45 Uhr editiert.

27.09.2004, 19:33
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CleanerWolf
Wolf




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smaloki, ich habe nicht umsonst den Link zum Artikel "Füchse im Fadenkreuz" gepostet. Lies Dir diesen Artikel bitte erstmal durch, bevor Du unserem Gast Recht gibst, der ganz offensichtlich aus Jägerkreisen stammt.


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Dr. Erich Klinghammer

27.09.2004, 19:27
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smaloki
Jungwolf




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@CleanerWolf:
Klar ist die Bandwurmuntersuchung nur ein Vorwand.
80 Tiere zu erschiessen, wo man genauso gut Kot nehmen kann. *Schüttelt DenKopf*
Aber mehr als eine Stagnation wollen sie gar nicht erreichen.
- Gibt es Füchse, kann man jedes Jahr schießen.
- Fuchs hat Tollwut und Bandwurm (weiß doch jedes Kind)

--> Also braucht man jemanden, der die Bevölkerung vor dieser Gefahr schützt: Jäger

27.09.2004, 19:24
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smaloki
Jungwolf




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So hart es sich anhört, aber der Gast hat recht.
Leider vermehren sich die Füchse in einigen Gebieten Deutschlands ziemlich stark und dringen auch nicht selten in Ortschaften vor, wo sie dann von Abfällen leben. da der Fuchs sonst bei uns keine natürlichen Feinde mehr besitzt, muss der Mensch eingreifen. Das wird dann auch gerne mal ein wenig übertrieben. Dafür ist aber in nächster Zeit Ruhe und die verbliebenen Füchse können ihren Nachwuchs ohne Konkurenz aufziehen.

27.09.2004, 19:17
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CleanerWolf
Wolf




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CleanerWolf ist offline
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Diese Abschüsse sind total unsinnig, da das Töten von Füchsen die Population nicht nennenswert dezimiert, bzw. die Verluste durch erhöhte Geburtenrate und Zuwanderung aus benachbarten Gebieten eh wieder ausgeglichen werden. Tollwut kommt in Deutschland dank der Impfungen so gut wie nicht mehr vor. Was den Fuchsbandwurm angeht, so ist die Ansteckungsgefahr verschwindend gering. Siehe hier:
http://science.orf.at/science/news/125417

Es gab mal vor kurzem eine Fuchsbandwurmuntersuchung (weiss leider nicht mehr wo), bei der nur der Kot der Füchse untersucht wurde. Für diese Untersuchung musste kein einziger Fuchs sein Leben lassen. Es geht also auch anders.

Ansonsten empfehle ich diesen Artikel zum Thema:
http://www.fuechse.info/fadenkreuz.htm


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Dr. Erich Klinghammer

27.09.2004, 19:16
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