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Sesshoumaru
sama




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Eigentor des US-PräsidentenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Eigentor des US-Präsidenten

WASHINGTON, 20. August. Für George W. Bush, den um seine Wiederwahl kämpfenden US-Präsidenten, kamen die Olympischen Spiele in Athen gerade recht: ein Wohlfühlereignis, das schon der US-Siege wegen die trübe Stimmung im Land aufhellt. Aber auch für die Herausstellung seiner Außenpolitik nutzt Bush die Spiele. Bei einem Wahlauftritt in Oregon erklärte der Präsident mit Blick auf Afghanistan und den Irak: "Bei diesen Olympischen Spielen gibt es zwei freie Nationen mehr - und weniger terroristische Regime." In einem Fernsehspot der Bush-Kampagne werden die Athener Spiele ebenfalls zur Schleichwerbung für die Politik des Präsidenten. 1972 habe es 40 Demokratien gegeben, sagt die Sprecherin in dem "Victory" genannten Film unter Anspielung auf die Olympiade von München, heute seien es 120.

Vor allem die Erfolge der irakischen Fußballmannschaft aber waren es, mit denen der US-Präsident die Richtigkeit seiner Irak-Politik untermauern wollte. "Die Bilder der irakischen Fußballer bei der Olympiade, ist das nicht fantastisch?", frohlockte Bush in Oregon, nachdem sich die Iraker für das Viertelfinale qualifiziert hatten. Das freilich kam gar nicht gut an bei den mesopotamischen Kickern. "Das irakische Team will nicht, dass Herr Bush uns für seine Wahlkampagne benutzt", sagte Torschütze Salih Sadir der US-Fachzeitschrift Sports Illustrated. Sadir stammt aus Nadschaf, das gerade in Schutt und Asche geschossen wird: "Ich möchte, dass die Gewalt und der Krieg aufhören. Wir wollen nicht die Amerikaner in unserem Land haben."

Das sieht auch Mittelfeldspieler Ahmed Manajid so. "Wie wird er (Bush) vor seinen Gott treten, nachdem er so viele Männer und Frauen abgeschlachtet hat? Dieser Mann hat viele Verbrechen begangen", sagte der 22-Jährige aus der Rebellenhochburg Falludscha. Würde er nicht Fußball spielen, hätte er sich auch dem Widerstand angeschlossen, versicherte der Kicker.

Auch Iraks Trainer Adnan Hamad wies den Vorstoß des des US-Präsidenten zurück. Womöglich war es ja derlei Undankbarkeit, die Bush-Sprecher Scott McClellan zu einer Richtigstellung veranlasste. Sollte es in Athen zu einem Spiel USA-Irak kommen, hatte McClellan geflachst, wisse der Präsident noch nicht, für wen er sei. Natürlich, erklärte das Weiße Haus nun, unterstütze Bush das US-Team.

Quelle: Berliner Zeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.08.2004, 16:12
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