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Sesshoumaru
sama




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HandlungenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Nun, die letzte Plage die den Titel biblisch verdient hatte ist schon eine ganze Weile her. Der Mensch kann natürlich versuchen die kritische Populationsgröße zu verhindern, aber ich glaube nicht daran, daß man das ewig kann. Das Leben findet einen Weg.

Ich fand es höchst interessant wie das Schwärmverhalten bei Heuschrecken überhaupt erst ausgelöst wird. Zu diesem Thema kam vor kurzem erst ein Bericht im Fernsehen. Vielleicht hat den auch noch jemand gesehen.

Das diese Schwärme oder besser dieser eine Riesenschwarm bis zu uns kommt halte ich diesmal noch für nicht möglich, aber die Regionen die eh schon wenig haben werden wieder voll getroffen. Die andere Frage ist, ob uns das wirklich stört, nicht wahr??


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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25.11.2004, 18:52
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nettwork
Panthera leo




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  Heuschrecken Horrorszenario 2005Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

... titelt der Standard.

Seit Wochen gibt es Meldungen über massive Heuschreckenschwärme in Afrika. Das Problem scheint sich bereits 2003 angekündigt zu haben. Wiederkehrende Heuschreckenplagen kennt man bereits, aber derzeit ist die Situation wohl wieder einmal außer Kontrolle geraten und es war seit 50 Jahren nicht mehr so schlimm. Die FAO schlägt Alarm, afrikanische Staaten beschließen gemeinsame Bekämpfungsmaßnahmen, Kreta und Zypern sehen sich ebenfalls mit diesen Insektenschwärmen konfrontiert.
Wenn das Wetter günstig ist, dann überleben die Jungen Heuschrecken den Winter in Nordafrika und es wird im nächsten Jahr noch schlimmer.

Glaubt ihr an eine weitere Katastrophe 2005? Und vor allem: Wohin führt uns das begünstigt durch die Klimaerwärmung? Heuschrecken in Europa???

Ähnliches für die USA haben wir schon mal hier gehabt: Heuschreckenmassen


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Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
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Dieser Beitrag wurde von nettwork am 25.11.2004, 15:32 Uhr editiert.

25.11.2004, 15:27
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Sesshoumaru
sama




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biblische PlageAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Biblische Plage sucht Afrika heim

Eine Portion gebratener Heuschrecken gilt in Nordafrika als eine Delikatesse, ein ganzer Schwarm ist ein Alptraum. Dieser Alptraum frisst zur Zeit das westliche Afrika kahl.

Es ist die verheerendste Insektenplage seit 15 Jahre und sie breitet sich stetig aus. 100 Millionen Dollar seien nötig, um die Katastrophe in den Griff zu bekommen, meint der Leiter der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), Jacques Diouf. Die in Rom ansässige Organisation, die eigens "Heuschrecken-Vorhersage-Experten" beschäftigt, schlägt seit Wochen Alarm. Die gefräßigen Hüpfer vernichten große Teile der Ernte in den ärmsten Ländern der Sahelzone. Heuschrecken - die gefräßige Gefahr

Am stärksten betroffen ist Mauretanien. Dort sollen bereits bis zu 80 Prozent der Ernte zerstört sein. Etwa eine Million Menschen wird nach Schätzungen der Regierung Lebensmittelhilfe brauchen. Das kleine Land Gambia hat mittlerweile den nationalen Notstand ausgerufen, der senegalesische Präsident musste wegen der Heuschreckenkrise seinen Sommerurlaub abbrechen. Auch Mali, Niger und Nigeria melden den Einfall der Schädlinge. Experten rechnen damit, dass die Tiere weiter nach Westen ziehen werden und bald auch die sudanesische Krisenregion Darfur erreichen, wo die Flüchtlingskatastrophe ohnehin schon eine Hungersnot ausgelöst hat.

Bis zu drei Milliarden Tiere pro Schwarm
Im Schwarm wirken sie bedrohlich, aber eine Heuschrecke allein sieht harmlos aus: Etwa zwei Gramm wiegt ein Tier und kann am Tag genau so viel fressen wie sie wiegt. Da ein mittlerer Schwarm aber zwei bis drei Milliarden Tiere umfasst, sind Heuschreckenschwärme schon seit biblischen Zeiten als Plage gefürchtet. An einem Tag kann ein Schwarm Lebensmittel für mehrere Tausend Menschen vernichten, Felder sind in Minutenschnelle abgefressen. In der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott wurden weder die Bäume am Straßenrand noch der Rasen des Fußballstadiums verschont.

Doch nicht nur der ungeheure Appetit auf Grünes, sondern auch ihre Mobilität und Vermehrungsfähigkeit machen die Insekten zur Gefahr. Ein Schwarm kann mit dem Wind am Tag bis zu 130 Kilometer zurücklegen. Heißes und feuchtes Wetter begünstigen die Brutbedingungen. Nach Ansicht von Experten wird Ende August eine neue Generation aus ihren Erdlöchern schlüpfen. Innerhalb von zwölf Wochen kann sich ein Schwarm verzehnfachen.

Die Bekämpfung der Schädlinge ist nicht einfach. Besonders wirksam ist das Versprühen entsprechender Chemikalien aus der Luft. Doch die meisten afrikanischen Staaten können sich die Bekämpfung mit Flugzeugen nicht leisten. Sie setzen stattdessen auf das Umpflügen der Felder, um die im Boden vergrabenen Eier zu zerstören. Manche verzweifelte Bauern entzünden Feuer oder machen Lärm mit selbst gebastelten Instrumenten aus Dosen und Steinen, um die Schwärme am Niederlassen zu hindern - eine Technik, der allerdings nicht viel Erfolg beschieden ist.

Quelle: Stern.de


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

21.08.2004, 15:51
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