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Phantom
Panthera lupus




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so, da ich (evtl.) etwas länger weg sein werde, hier noch ein (längerer) Teil. es ist zwar eigentlich ne The Tribe-FanFiction, aber keine angst, falls ihr das nicht kennt, die Serie spielt in der story eigentlich eher ne Nebenrolle. eigentlich gibts noch ne Vorgeschichte, doch ich hoffe, es ist auch so verständlich. (die ist nämlich nie über den anfang hinaus zu papier gebracht)


~ 3 ~


Beinahe einstimmig hatten sich die Mitglieder des „Pferdezirkus Fantasy“ dazu entschlossen, den Circus dieses Jahr bis auf wenige Sondervorstellungen pausieren zu lassen. So hatten endlich mal wieder alle mehr Zeit für sich, ihre Familien, Freunde und auch ihre Tiere. Die ersten Monate des Jahres verbrachten die meisten daher daheim bei ihren Familien.
****

Während Anna zuhause in „Woodminden“ eine zeitlang wieder ihrem eigentlichen Beruf nachging, befand sich ihr Freund Benjamin in seiner Heimat England. Allerdings blieb er dort nicht lange. Genau wie früher, bevor es den Circus gegeben hatte, reiste er danach wieder mit Cassiopeia – der Kalderash – als deren Beschützer und Kumpel durch Irland. Anna vermisste ihn sehr, und sie überlegte, ob sie ihr Versprechen, welches sie ihm gegeben hatte, nun endlich einlösen sollte: Schon lange hatte sie ihm versprochen, einmal nach England zu reisen und sich seine Heimat von ihm zeigen zu lassen. Doch noch konnte und wollte sie nicht hier weg.

Auch die anderen Zirkusmitglieder vermisste sie. Da war zum Beispiel Svenja, die sich oft um eines von Annas Pferden kümmerte. Svenja war nach Island zurückgekehrt, um sich wieder ein wenig selbst um ihre Islandpferde-Zucht zu kümmern. Die strengen Gesetze Islands bereiteten ihr einige Probleme: Wenn sie beim Circus war, konnte sie nicht wie die anderen ihre eigenen Pferde mitnehmen und danach mit ihnen nach Hause – nach Island – zurückkehren, und andererseits konnte sie nie ihr Pflegepferd mit zu sich nach Island nehmen. Es fiel ihr daher nicht immer leicht, ihre Islandpferde oder ihren Pflege-Araber zurücklassen zu müssen.
Dann gab es da noch Adriane, die zusammen mit Ben nach England gereist war, um sich von da aus in ihre Wahlheimat Schottland zu begeben. Dort wollte sie sich mit einem alten – sehr, sehr alten – Freund in den schottischen Highlands treffen, worauf sie sich sehr freute. Mit seiner Hilfe wollte sie nebenbei auch ein wenig ihre Schwertkampfkünste auffrischen. Von Johanna und Julius, die nur selten beim Circus dabei waren, weil sie sich um ihren Gnadenhof kümmern mussten, hatte Anna gehört, dass sie derzeit eine Aushilfe anlernten. Bei dem Mädchen, ihr Name war Merle, handelte es sich ebenfalls um eine Hexe – eine Hexe mit großem Gespür für Tiere. Angela, die Ende letzten Jahres Mutter geworden war, nutzte die Zeit, um sich um ihren Sohn Joshua zu kümmern. Schließlich gab es da noch Nadine (die mit ihrer Freundin Caisey unterwegs war), Catherine, Bonnie, Samantha, Charleen, aber auch Janine nicht zu vergessen, und all die anderen Hexen und Nichthexen, die zum Circus gehörten.

Eigentlich hatte Anna am Abend eines ihrer Lieblingsbücher – Stephen Kings ‚The Stand’ – weiterlesen wollen, doch weit kam sie nicht. Sie musste an Janine denken. Janine, die ebenfalls eines von Annas Pferden als Pflegepferd hatte, und die durch ihre Blindheit so gar nicht ‚behindert’ war, war schweren Herzens nach Amerika zurückgekehrt – in Stephen Kings Heimat Bangor, wo sie lebte. Kaum zu glauben, dass seit ihrer ersten Begegnung schon acht Jahre vergangen waren.
Damals ging es der gerade mal Neunjährigen ziemlich schlecht: Seit ihrer Erblindung hatte sie sich kaum noch rausgetraut, Freunde hatte sie keine mehr, und ihre Mutter hatte sie – aus Angst um ihre Tochter – darin auch noch unterstützt. Janine kam mit ihrer Behinderung nicht zurecht, sie hatte Angst vor der Dunkelheit, Angst vorm Alleinsein, sie kam sich völlig verloren vor. Durch eine Hexe, die mit einem Mädchen befreundet war, das seinerseits mit Anna befreundet war, wurden Anna und die anderen Hexen auf das blinde Mädchen aufmerksam. Dank ihnen, vor allem aber dank des Blindenführhundes Annabell, schaffte es Janine der Einsamkeit und Dunkelheit zu entkommen. Heute merkte man der inzwischen 16- fast 17jährigen beinahe nichts mehr von ihren Ängsten, ihrer Unsicherheit, aber auch ihrer Blindheit an. Auch wenn die letzten acht Jahre wie im Flug vergangen zu sein schienen, waren sie nicht spurlos vorrübergezogen. Janines Hündin Annabell war mittlerweile neun Jahre alt und zeigte langsam erste Altersbeschwerden. Deshalb war Janine der Abschied und die Rückkehr in die USA diesmal auch besonders schwer gefallen. Sie sollte dort einen neuen Begleithund erhalten. Anna und die anderen Mitglieder des Circusses waren schon gespannt auf ein Wiedersehen mit Janine und auf ihren neuen Hund. Oder würde es wohl doch ein „Blindenführpony“ werden? Schließlich handelte es sich um einen Pferdezirkus und was passte da besser?
****
Hauptsächlich durch Briefe und Emails blieben die Zirkusmitglieder untereinander in Kontakt. Anna musste ein wenig darüber schmunzeln, wie sehr sich die Briefe in gewisser Weise ähnelten: Zu Beginn des Jahres schrieben die meisten noch, wie froh sie waren, mal wieder länger zuhause zu sein und berichteten stolz von ihren Erlebnissen fern des Circusses.
So schrieb Judy, dass sie die freie Zeit nutzte, um sich wieder um „ihre“ Wildpferde-Herde in den Weiten Kanadas zu kümmern. Freudig berichtete sie, wie der Leithengst – „The Nameless“ – sie sofort wiedererkannt hatte und noch glücklicher war sie darüber, dass alle Tiere die verheerenden Waldbrände überlebt hatten. Gina schrieb davon, wie sie eine aus dem Nest gefallene Krähe gefunden hatte und diese nun aufzog. Jenny bedauerte es ein wenig, dass sie gar keine Zeit mehr für Streiche hatte, da sie sich (genau wie Gina) auf ihren Schulabschluß vorbereiten musste. Selbst Charleen und Abigail gefiel es daheim wieder, auch wenn sie sich seit 2001 davor gesträubt hatten, längere Zeit in Manhattan zu bleiben, weil ihnen die Stadt seitdem fremd vorkam.




(Hintergrund-Infos wie gesagt auf der HP, das würde hier den Rahmen sprengen )


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

14.08.2004, 21:21
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Cattiebrie
Felis Concolor




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kann mich Kidogo nur anschließen. Liest sich wirklich interessant und ja auch ich möchte wissen wie es weiter geht. :-)

Und wegen dem Zirkus.. also mir fällt dabei kein Stein aus der Krone.


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Nur wer mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht die wahren Wunder der Natur.

© Manuela aka Cattiebrie

wegen anscheinender Missbilligung geändert

14.08.2004, 00:58
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Phantom
Panthera lupus




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*g* kann man so oder so sehen

ehrlich gesagt ist der Titel erst später dazu gekommen, als Untertitel. habs dann irgendwann getauscht. das war mal der Titel eines Themenabends auf arte... und ich fand den für mich persönlich so passend. wie gesagt, es war anfangs ne Kurzgeschichte, geschrieben, als es mir total mies ging. da steckt anfangs noch recht viel persönliches drin, auch die Orte gibt es in Wirklichkeit.



~ 2 ~


Alles auf Anfang – oder: Zurück zu den Wurzeln

Lupina drehte noch einmal eine ausgelassene Runde durch das kleine Wäldchen. Die Wölfin war froh, dass sich hier gerade kein Jäger herumtrieb. Nur ungern dachte sie an die getötete Wölfin Bärbel – vor allem, da der Ort des Geschehens nicht sehr weit weg war.
Da sie jegliches Zeitgefühl verloren hatte, begab sie sich zum anderen Ende des Waldes und hielt nach der Sonne Ausschau. Es musste später Nachmittag sein – höchste Zeit, zurückzukehren.
Sie ließ es sich nicht nehmen, noch einmal durch den Wald zu laufen, wieder zurück zu dem Mädchen am Waldrand. Dort angekommen, blieb sie zögernd stehen. Vorsichtig sah sie sich um. Als das Mädchen ihr ein Zeichen gab, richtete sich die Wölfin langsam auf. Ihre Gliedmaßen und ihr Körper strekkten und verformten sich. Als die Rückverwandlung abgeschlossen war, lief Lupina – die nun wieder Anna war, zu ihrer Freundin Sandra. „Entschuldige, ich hab völlig die Zeit vergessen.“ „Das bin ich doch schon gewohnt“ erwiderte Sandra leicht lächelnd, „ich weiß doch, wie sehr du ‚Lupina’ magst. Aber nun wird’s Zeit für den Rückweg.“ Anna nickte. Gemeinsam marschierten sie den Weg entlang bis zu der Weide am Forsterdamm, wo ihre Pferde standen und ritten zu Anna nach Hause.




...hm, kann ich es wohl wagen, das hier weiterzuschreiben? hatte da eine klitzekleine Kleinigkeit vergessen... wegen der ich hoffentlich nicht geächtet werde... die Figuren der Story gehören zu einem Circus...


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

14.08.2004, 00:34
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Kidogo Gepard
acinonyx jubatus




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vielleicht ist es nicht der traum vom andersein, als einfach der traum zu sein, was man ist...

wenn Interesse besteht, gehts weiter?
immer doch... wenigstens ein bisschen, sodass man zumindest weiss, wie diese szene ausgeht

14.08.2004, 00:16
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Phantom
Panthera lupus




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oder

Lycanthropie von der schönen Seite



~ 1 ~



Beinahe völlig lautlos bewegte sie sich durchs Unterholz. Einem Schatten gleich. Nur selten knackten kaum hörbar kleinere Äste unter ihren Schritten. Übermütig sprang sie zwischen den Bäumen umher. Sie sprühte vor Lebensfreude.
War da nicht etwas? Einige Meter vor ihr? Dort bewegte sich doch eindeutig etwas? Sie spitzte die Ohren und blickte wie gebannt zu der Stelle. Dann sprintete sie los. Immer schneller wurde sie. Sie schien fast zu fliegen.
Das aufgeschreckte Kaninchen sprang verängstigt in seinen Bau. Darüber war sie keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil. Das Kaninchen konnte es nicht wissen, aber ihr war es nicht etwa um Nahrungsbeschaffung gegangen. Das Laufen bereitete ihr einfach riesige Freude. Immer, wenn sie so schnell durch Wälder und über Wiesen rannte, fühlte sie sich so richtig unbeschwert und frei. Beim Laufen spürte sie regelrecht, wie die schweren Ketten, die um ihr Herz lagen, zersprangen. Niemand, der ihr sagte, was sie zu tun oder zu lassen habe. Keine lästigen Pflichten. Niemand, der ihr sagte, sie sei zu alt für solche Albernheiten.

Sie atmete tief durch. Frei. Frei. Endlich mal wieder frei! Freiheit. Wer weiß schon, was Freiheit ist? Für die meisten ist es bloß ein Wort. Sie aber war eine der wenigen, die um die wahre Bedeutung wusste.

Fröhlich – auch wenn man ihr das vielleicht nicht ansah – sog sie die herrlich frische, duftende Waldluft ein. Sie erinnerte sich, wie sie als Kind in diesem Wald gespielt hatte. Hm... Wald? Naja, eigentlich war es mehr ein kleines Waldstück, das nur aus wenigen Bäumen bestand. Zumindest im Vergleich mit einem richtigen Wald. Aber das war ihr egal. Ihr genügte es.

Was war das für ein unheimliches Geräusch? Da! Da war es schon wieder! Es hallte durch den ganzen Wald. Über ihr knackte etwas. Ihr Blick richtete sich blitzschnell nach oben. In der Baumkrone über ihr saß eine Eule. Jetzt wusste sie, was das für ein Geräusch war. Interessiert blickte sie zu der Eule. Doch schließlich setzte sie ihren Weg fort. Doch halt – was war das für ein Geruch, der ihr plötzlich in die Nase stieg? Sie hielt inne und schnupperte. Ihre Nackenhaare stellten sich auf. Dieser Geruch... das konnte nichts Gutes heißen, oder? Ein wenig ängstlich sah sie sich um. Ihre leuchtend braunen Augen erblickten ein Mädchen am Waldesrand. Das Mädchen schaute zu ihr und sie erwiderte den Blick. Sekundenlang stand sie so da. Dann entschied sie sich, weiterzulaufen. Ohne sich noch einmal umzusehen. Nein, noch wollte sie nicht zurück- zurück in den „Käfig“ namens Zivilisation.




kleine Anmerkung: das ganze war ursprünglich mal als Kurzgeschichte gedacht. wenn Interesse besteht, gehts weiter. Infos, Beschreibungen der (später auftauchenden) Figuren, etc. gibts auf meiner HP.


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

13.08.2004, 23:57
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