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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
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tiger-lilly ist offline
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Hallo Nebelparder,

genauso ist es. Im Victoria-See war es so, daß dort Sportangler Nilbarsche und Tilapien ausgesetzt haben. Die Nilbarsche haben unter den Cichliden einen Aderlaß gemacht und die Tilapien haben die einheimischen Tilapien verdrängt. Oder es kam zur Bastardisierung. Durch die Veränderung des Nahrungsnetzes kam es zur einer Überalgung des Sees und dies wiederum führte zu einer Abnahme des Sauerstoffgehaltes. Fazit: ein weiteres Massensterben der Fische.

11.08.2004, 21:27
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nebelparder
Neofelis nebulosa




Dabei seit: August 2003
Herkunft: die letzten südostasiatischen Regenwälder

Beiträge: 143
nebelparder ist offline
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ist ja interessant, aber haben die da wirklich einfach eine neue Tierart in dem See ausgesetzt? Denn wenn gerade diese fische sich besonders schnell verändern, dann könnte dadurch doch das gesamte Ökosystem des Malawi-Sees aus dem Rhythmus gebracht werden.


__________________
Nebelparder - Phantom der Regenwälder Asiens, doch wie lange noch?

09.08.2004, 15:25
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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
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  Mensch treibt Evolution anAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Mensch treibt Evolution an

Studie an afrikanischen Buntbarschen zeigt rasende Entwicklung

Atlanta (pte) - Es ist kein Geheimnis, dass das 20. Jahrhundert das Leben völlig verändert hat. Menschliche Erfindungen wie Internet, Mobiltelefonie und Glasfasertechnik haben die Kommunikation beschleunigt und dazu beigetragen an verschiedenen Punkten gleichzeitig zu sein. Bisher war diese Entwicklung aber getrennt von der genetischen Evolution. Der US-Biologe Todd Streelman vom Georgia Institute of Technology http://www.gatech.edu glaubt, dass der Mensch die Evolution antreiben kann. Bei Fischen ist ihm dieser Beweis jedenfalls gelungen.

Cichliden, zu Deutsch Buntbarsche, sind den Biologen seit vielen Jahren für ihre rasche Evolution bekannt. Während es bei anderen Spezies tausende von Jahren gedauert hat, ehe neue Arten entstanden sind, haben sich 1.000 Cichliden-Arten im Malawi-See innerhalb von nur 500.000 Jahren entwickelt. Alleine diese Geschwindigkeit gilt als rasend, allerdings können es die Cichliden im südostafrikanischen See noch besser: In nur 20 Jahren konnte die Spezies Cynotilapia afra (Bild), die im Malawi-See ausgesetzt wurde, sich in zwei genetisch verschiedene Arten entwickeln.

Ursachen dafür waren verschiedene Lebensbereiche, in denen sich die beiden Spezies zurückzogen: die eine südlich der Thumbi-Insel, die zweite nördlich davon. Für die Evolutionsforscher war die Entwicklung der beiden Arten augenscheinlich, denn die Färbung der Cichliden, die bei der Brautwerbung eine immense Rolle spielt, war bei beiden Tierarten verschieden. "Wie sich die Situation rund um die Thumbi-Insel und den verschiedenen Cichliden-Spezies weiterentwickelt, weiß derzeit niemand", so Streelman. Es sei aber durchaus möglich, dass in weiteren 20 Jahren eine zusätzliche neue Art auftaucht. Für den Forscher, der im kommenden Sommer wieder zum Malawi-See reisen wird, stellt dies jedenfalls eine wissenschaftliche Sensation dar. "Das ist eine wunderbare Möglichkeit Evolution zu beobachten."

Quelle: yahoo.news.

Anmerkung: Gerade die Cichliden zeigen, wie schnell eine Faunenveränderung und / oder Veränderung des Lebensraumes zum Aussterben einer Art führen kann. Im Victoria-See starben innerhalb von kürzester Zeit 250 Arten aus.

08.08.2004, 14:53
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