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tiger-lilly
Tiger




Dabei seit: Juni 2004
Herkunft: Kassel
Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
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Hallo Goldkatze,

ich komme aus Kassel und ich kenne einige Leute, die sich Waschbären als Haustiere halten. Im Bergpark Wilhelmshöhe kann man sie sogar füttern. Das macht die Lage nun noch schwieriger. Denn die Gewöhnung an den Menschen macht es den Waschbären sehr leicht sich an den Müll der Menschen zu gewöhnen und somit Krankheiten zu übertragen.

14.07.2004, 21:08
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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In Kassel scheint es echt *ein paar zu viele* Waschbären zu geben. Ich hab einmal eine Reportage über die Waschbären in Kassel gesehen, wo es hieß, auf nahezu jedes Haus käme ein Waschbär und werde ein Platz in einem Unterschlupf frei, käme sofort der Nächste (immer der Nase nach ) und das auch kilometerweit, wenn es sein muss. Zum Abschuss hieß es, dass die Waschbären auf einen sinkenden Bestand mit größerem Würfen reagieren.
Im Film kam man, wie im hier geposteten Text, also zu dem Schluss, dass man es *dem 'Bären' nur besonders schwer machen* kann, um den Bestand in noch vertretbarem Rahmen zu halten.

Ich sag dazu nur eins: Man hätte in ja gar nicht erst hier anzusiedeln/freizulassen brauchen, aber wie heißt es so schön? Hinterher ist man immer schlauer...


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

14.07.2004, 20:39
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tiger-lilly
Tiger




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Nun, die Briten nennen diese Tiere übrigens "Nazi-Raccoons", weil Hermann Goering 1934 dafür gesorgt hat, daß Waschbären am Edersee (in Nordhessen) ausgesetzt wurden. Ausserdem haben die Briten Angst, daß die Waschbären mal über den Kanal kommen und es dann eine "Invasion of the Nazi-Raccoons" gibt.

14.07.2004, 09:08
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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WaschbärenplageAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ungebetene Haustiere - Freche Waschbären entwickeln sich zur Plage

Bonn (rpo). Hausbesitzer in einigen Regionen Norddeutschlands und rund um Kassel können ein Lied davon singen: Putzige Waschbären entwickeln sich dort mittlerweile zur Plage. Sie kommen meist nachts, stöbern in Gärten und klettern sogar auf Dachböden.
Auf der Suche nach Nahrung ist der Waschbär kaum aufzuhalten. Mittlerweile ist der "bucklige Jäger" in einigen Teilen Deutschlands zum ungebetenen Haustier geworden. "Der Allesfresser ernährt sich auch von den Hausabfällen", sagt der Vorsitzende des Deutschen Schädlingsbekämpferverbandes, Rainer Gsell.

Flinke Läufer und Kletterkünstler
In einigen Regionen Nordostdeutschlands und im Bereich Kassel habe sich das fuchsgroße Tier, das eigentlich aus Nordamerika stammt, schon zu einer regelrechten Plage entwickelt, sagt Experte Rüdiger Rosenthal vom Bund für Umwelt und Naturschutz in Berlin. Er schätzt die Zahl der Räuber etwa im Land Brandenburg auf derzeit rund 10.000. Allein im vergangenen Jahr seien landesweit etwa 3.000 Waschbären von Jägern zur Strecke gebracht worden.

Probleme bereiteten die Tiere dann, wenn sie auf der Suche nach Nahrung etwa Mülltonnen durchstöbern oder in ungesicherte Keller oder Dachböden schlüpfen, sagt Rosenthal. Er rät davon ab, die Tiere zu füttern oder durch ungesicherte Mülltonnen anzulocken. Die Waschbären sind flinke Läufer und wahre Kletterkünstler. "Die dringen überall ein", weiß Rosenthal.

Was aber kann man gegen die Waschbären tun, wenn sie das eigene Heim zur Tier-WG machen? Systematische Abschüsse seien jedenfalls keine Lösung des Problems, warnt Heidrun Betz vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. Sie rät Besitzern von Gartenlauben und Waldgrundstücken, Kontakt mit den Forstbehörden vor Ort aufzunehmen. Nur Experten könnten im Zweifel richtig auf eine "Waschbäreninvasion" reagieren.

Tiere nicht zum Festmahl einladen
Hausbesitzer können sich vor den flinken Vierbeinern nach Darstellung von Betz jedoch gut selbst schützen. Die Tierschützerin empfiehlt, Mülltonnen zu beschweren oder mit einem Schloss zu versehen. Komposter sollten nicht mit Speiseresten befüllt oder wenigstens so verschlossen werden, dass die Waschbären nicht gleich zu einem Festmahl eingeladen werden. Zudem sei es sinnvoll, Dachböden so abzudichten, dass die silbrig-grau glänzenden Zeitgenossen kein Schlupfloch finden, rät Betz.

Eine gewisse Vorsicht ist nach Experteneinschätzung bei den Exkrementen der Waschbären angesagt. Das Tier kann Träger eines Spulwurms sein. Fachmann Ulf Hohmann von der Gesellschaft für Wildökologie und Naturschutz sieht allerdings kein erhöhtes Risiko für die Bevölkerung. Wie jedes Wildtier trage der Waschbär zwar Parasiten in sich, eine Infektion sei jedoch nach bisherigen Erfahrungen unwahrscheinlich. Dennoch empfiehlt er, vorsichtshalber den Kontakt zu den Tieren und zu dessen Exkrementen zu vermeiden.

Experten im brandenburgischen Umweltamt befürchten bei einem weiteren Anstieg der Population auch Auswirkungen auf einzelne Bereiche der heimischen Fauna. Da Waschbären unter anderem die Eier von Bodenbrütern fressen, könnten sie den Vogelbestand gefährden.

Quelle: rp-Online


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.07.2004, 00:20
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