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PetraB.
Alpha-Wolf




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Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Naja,

so wirklich NEU ist die EU-Richtlinie ja nicht und die 10.000 EUR für ein vorschriftsmässiges Luchsgehege hätte man in Greifswald innerhalb von 5 Jahren ganz sicher zusammenbekommen.

Interessant liest sich der Artikel im Hinblick auf den Handlungsbedarf in Greifswald (und anderswo nicht minder), der AUSSCHLIESSLICH auf den gesetzlichen Druck zurückzuführen ist. Eine Einsicht der Verantwortlichen, dem Wohl der Tiere endlich genügen zu müssen, lässt sich für mich nicht erkennen.

Ein echtes Armutszeugnis ...


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

13.07.2004, 11:37
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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neues ZoogesetzAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Luchsgehege bleibt künftig leer

Neues Zoogesetz verändert das Bild des Greifswalder Heimattiergartens

Die Unterhaltung des Greifswalder Tierparks kostet jährlich 500 000 Euro. Es wird immer schwieriger, das Geld dafür aufzutreiben. Das neue Zoogesetz macht die Sache nicht einfacher.

Greifswald Das Gehege des verstorbenen Luchses im Heimattierpark Greifswald wird leer bleiben. Für ein neues Tier müsste der Käfig grundlegend umgebaut werden. Denn nach dem neuen Zoogesetz des Landes, das eine EU-Richtlinie aus dem Jahre 1999 in nationales Recht umsetzt, könnte es in dieser Größe und Form nicht genehmigt werden. Das am 1. August in Kraft tretende Gesetz verlangt, dass eigentlich wildlebende Tiere weitgehend der natürlichen Lebensweise entsprechend gehalten werden. „Aber die für den Umbau erforderlichen 10 Tausend Euro sind für uns unerschwinglich“, begründet Leiter Dr. Lüer Kühne den Verzicht. Bei der knappen Kasse müssten Prioritäten gesetzt werden. Und da ist die thematische Ausstellung „Leben am Wasser“ um den Umweltpavillon derzeit wichtiger. Was ebenfalls eine EU-Forderung ist. Die Zoos sollen zur Erhöhung des Bewusstseins der Bevölkerung hinsichtlich des Artenschutzes beitragen. „Vielleicht werden wir hier Nerze halten und uns am europäischen Zuchtprogramm mit dem Ziel der Auswilderung dieser Tiere beteiligen“, macht Kühne aus der Not eine Tugend. So erfüllt er nebenbei die dritte Forderung der EU-Richtlinie. Die Zoos sollen sich an Arterhaltungsprogrammen beteiligen.

Der Luchs ist nicht das einzige Tier, von denen sich der Greifswalder Tiergarten trennen muss. Denn nach dem Zoogesetz heißt die Entscheidung: entweder tierartgerecht oder gar nicht halten. Rhesusaffen und Meerkatzen sind schon an andere Zoos abgegeben. Deren Gehege haben die Kapuzineräffchen dazu bekommen. Ohne Neu- oder Umbau haben sie jetzt den von der EU geforderten Platz zum Toben. Die auf Grund der neuen Freiheit lebhafte Gruppe ist auch für die Besucher attraktiver. „Weniger ist eben manchmal mehr“, gewinnt der ehemalige Tierarzt Kühne dem eine gute Seite ab.

Gefahr drohe dem kleinen Tiergarten um den Teich am Greifswalder Stadtrand aber nicht vom Zoogesetz. Sorgen macht Kühne vielmehr die Finanzierung des alltäglichen Betriebs. 500 000 Euro jährlich kostet es, den Tiergarten am Leben zu halten. Mehr als die Hälfte erwirtschaften die fünf Mitarbeiter selbst. Ein Drittel steuert die Stadtkasse bei. Der Rest erfolgt über Sponsoring und Tierpatenschaften. Der freiwillige Zuschuss der Stadt sei angesichts der Haushaltssituation jedoch sehr unsicher. Finanzkräftige Großbetriebe, die einspringen könnten, fehlen dagegen in der Universitätsstadt. Die hilfsbereiten Kleinbetriebe unterstützen mehr mit Sachleistungen wie Futter oder Baumaterialien. „Das nächste Jahr wird zeigen, ob wir bestehen können“, sagt Kühne. „Aber irgendwie kriegen wir das hin.“

Quelle: Ostsee Zeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

12.07.2004, 12:24
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