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Umfrage: Wie ist Eure Meinung dazu??
abscheulich und abstoßend
da kann man nichts gegen machen
ist mir egal, interessiert mich nicht
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: NRW

Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Aaaaaaah ja,

in den Drittländern also ... hochinteressant ... in Zweit- und Erstländern ist alles in Butter, ja????

Mir wird übel ...

Kairo, Kabul ... wo auch immer ... dort wo die menschliche Würde mit Füssen getreten wird, da sollen die Herzen für Tiere schlagen??? Also wirklich, wer das erwartet, ist weit entfernt vom realen Leben.

Schlimm, was andernorts passiert ... aber dennoch sollten wie erst mal vor unserer eigenen Haustür kehren ... da ist mehr als genug Dreck zu finden.

Und ... ooh mein Gott, wie grauenvoll, da werden Tiere von Besuchern gefüttert ... und die arme Schlange ... ich muss gleich weinen ... das arme Tier ...

Jetzt aber mal ernsthaft, wenn natürlich Tiere gequält, geprügelt oder sonst was werden, ist das alles andere als lustig. Aber ändern tut unsere Empörung rein gar nichts ... und in diesen Kulturkreis eindringen, die Massen zum Umdenken bewegen ... der stelle sich vor mich, der von sich behauptet DAS zu schaffen ...

Lächerlich, einfach lächerlich ... es gelingt ja noch nicht mal in unserem eigenen Kulturkreis ... und DAS finde ich WIRKLICH zum Weinen ...


Khani nicht fauchen ... ist nix gegen Dich ... ich weiss, wer das Post in Umlauf gebracht hat ...


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

Dieser Beitrag wurde von PetraB. am 15.05.2002, 17:30 Uhr editiert.

15.05.2002, 14:28
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Deutschland
Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von Sesshoumaru gestartet
Kairo's ZooAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich dachte , ich bin im falschen Film , als ich das lesen musste ! In manchen Dritt-Ländern ist die Entwicklung wirklich auf unterstem Niveau !




Mitten in Kairo

Ägypter haben eine tiefe Leidenschaft für Gefahr. Das zeigt sich im halsbrecherischen Verkehr auf Kairos Straßen, aber auch im „Gize Zoo“. Wer es schafft, die Boulevards unfallfrei zu überqueren, für den ist der Nervenkitzel kostenlos. Im Zoo zahlt man dafür 25 Piaster, etwa sechs Cent.

Kein Vergleich mit der Fauna in Hellabrunn oder Hagenbeck, wo die Tiere ausschlafen können und feste Fresszeiten haben. Im Kairoer Zoo müssen sich Puma, Seehund, Elefant und Schimpanse nach den Besuchern richten - im Auftrag des ägyptischen Landwirtschaftsministeriums, das für die Anlage verantwortlich zeichnet.

Für fast jeden Käfig gibt es einen Wärter, der dazu angestellt ist, „seinem“ Tier den Schlaf rauben.

Gegen etwas Bakschisch stecken die Wächter Salat, Mohrrüben oder Kartoffelstückchen auf Stöcke, reichen sie halbwüchsigen Zoobesuchern, die damit stolz die Bestien füttern.

Die eleganten Giraffen brauchen keine Stöcke, sie nehmen mit ihrer langen Zunge die Häppchen direkt aus der Hand oder - besonders spaßig - vom Kopf.

Auf Wunsch wird dem ägyptischen Zoobesucher mehr geboten: Ein Pfund, etwa 25 Cent, kostet der Blick auf zwei Tigerbabys; für fünf Pfund bekommt er einen fünf Monate alten Löwe in den Arm gelegt.

Die brutalere Nervenkitzel-Variante sieht so aus: Familienväter bestechen die Wärter, damit sie mit Eisenstangen auf den verängstigten Panther „Negro“ sowie das Puma-Pärchen „Jack und Jaquelin“ eindreschen - denn die brüllen und fauchen dann so richtig wild, und der menschliche Nachwuchs gruselt und freut sich zugleich.

Wem das immer noch nicht gefahrvoll genug ist: Im Gize-Zoo kann sich der Besucher auch eine Schlange um den Hals legen lassen oder einen Eisbär mit Baguette füttern.

Besonders am arbeitsfreien Freitag ist es stressig für Zootiere. Dann verabreden sich Kairoer vor den Gehegen zum Picknick und rücken mit Fußbällen den Insassen der Käfige gefährlich nah. Der Zoo ist Kairos beliebtester Erholungspark. Er war einmal Lustgarten des Kalifen Ismail. 1891 wurde er der Öffentlichkeit übergeben, dient als Transitstation Afrikas für europäische Tiergärten und ist der größte Zoo des Kontinents.

Genug Freiraum haben nur ursprünglich in Ägypten heimische Tiere: Nilpferd, Nil-Krokodil, ägyptische Gazelle, Pavian, Steinbock oder Cobra. Doch auch Deutschland ist vertreten: In einem winzigen Käfig winseln zwei Misch lingshunde, „Dobermann, Germany“ erläutert ein Schild.

LARS LANGENAU



(Quelle: Süddeutsche)


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

11.05.2002, 13:24
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