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Cat
Streunerin




Dabei seit: März 2002
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Rheinland-Pfalz (DE)
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@Thealon: Danke für's übersetzen ^^
Bin halt manchmal n bissel faul, was "übersetzen" angeht *gg*

@Shilok: Die Geschichte hab ich noch nie gehört, aber ich finde sie total schön!!! Vielen Dank!!!

01.07.2004, 18:07
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Shilok
Tigerin




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft: Amur- und Ussurigebiet
Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 311
Shilok ist offline
  Das Märchen vom KuschelchenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ja, Cat! Eine wirklich sehr schöne Geschichte
Vielen Dank dafür!

Die erinnert mich an ein Lied von Hermann Van Veen (ich weiß leider nicht, wie es heißt), aber es handelt eben auch davon, dass der Hermann Gott trifft, der vor der Kirche in der Sonne sitzt und endet mit dem Wort "Kollege". Auch sehr schön.

Hier habe ich noch ein Märchen, dass auch ganz gut hierzu passt (ich weiß leider nicht mehr woher, aber aus dem Internet und nicht von dem Forum, das man erhält, wenn man einen Satz aus dem Märchen sucht ...):

Zitat:
Das Märchen vom Kuschelchen

Vor langer Zeit lebten die Menschen in Frieden miteinander. Gewiss, nicht jeder war ständig mit jedem Menschen zufrieden. Aber wenn sich einer gekränkt, verletzt oder auf andere Weise nicht gut behandelt fühlte, so sagte er es dem anderen. Und nachdem beide darüber gesprochen hatten, gab meistens einer dem anderen ein Kuschelchen. Eines will ich Euch vorweg verraten – mit diesen Kuschelchen hat es so seine besondere Bewandtnis, die ich Euch erklären will:

Auch heute noch kommt jeder Mensch mit einen unsichtbaren Beutel auf die Welt, im dem sich viele ebenfalls unsichtbare Kuschelchen finden. Doch die meisten von uns wissen das gar nicht. Damals aber wusste jeder, ohne dass es ihm jemand sagen musste, was diese Kuschelchen bewirken. Wenn ich einem anderen Menschen aus meinem Beutel ein warmes weiches Kuschelchen gebe, dann bleibt es natürlich weiter unsichtbar; es verschmilzt mit seiner Haut und macht Ihm ein warmes, gutes Gefühl. Und das tollste – die Kuschelchen in meinem Beutel werde nicht etwa weniger, sondern es bleiben immer genügend für viele weitere Anlässe über, wenn ich wieder jemanden ein Kuschelchen schenken möchte.

Bei vielen Gelegenheiten gaben sich Menschen ein solches Kuschelchen. Manchmal einfach dann, wenn zwei sich von Ihnen begegneten und einander immer noch mochten. Manchmal, um den anderen zu trösten. Manchmal, um Ihm Dank zu sagen. Manchmal, um Ihm Glück zu wünschen. Manchmal beim Abschiednehmen. Manchmal beim Wiedersehen. Und manchmal einfach nur so. Bei jedem Kuschelchen gab es ein warmes, gutes Gefühl. Diese Menschen waren darum auch kerngesund und fröhlich, ihre Augen strahlten, und ihre Haut sah frisch und kuschelig zugleich aus.

Aber eines Tages kam ein Fremder zu diesen Menschen. Sein Gesicht war blass, seine Augen waren kalt. Als er gesehen hatte, wie freigiebig die Menschen mit Ihren Kuschelchen umgingen, sagte er zu einem mit spitzer Zunge: „Weißt Du gar nicht, dass Deine Kuschelchen bald zu Ende gehen werden? Oder bist Du so einfältig zu glauben, dass Deine Kuschelchen immer von selbst wieder nachwachsen?“ Da erschrak der Angesprochene. Fortan verschenkte er seine Kuschelchen nur noch bei ganz besonderen Anlässen und an immer weniger andere Menschen. Wenn sich darüber jemand wunderte, verriet er Ihm hinter vorgehaltener Hand seinen Grund. So sprach es sich bald herum, dass der Vorrat an Kuschelchen nicht so unerschöpflich sei, wie alle bis dahin geglaubt hatten.

Nach und nach wurden auch die anderen Menschen vorsichtiger und sogar argwöhnisch beim Verschenken ihrer Kuschelchen. Zuerst stellten manche das Verschenken außerhalb ihrer eigenen Familie ein. Dann wurden sie auch innerhalb ihrer Familie sparsamer mit dem Verschenken von Kuschelchen. In vielen Familien bürgerte es sich ein, dass der einen dem anderen nur dann ein Kuschelchen gab, wenn er ein mindestens gleich großes von ihm zurückerhielt. Es soll sogar Familien gegeben haben, deren Mitglieder eine heimliche Buchführung anlegten, um sicher zu sein, dass sie über eine gewisse Zeit genauso viele Kuschelchen empfangen wie gegeben hatten. Aber all dies blieb nicht ohne Folgen:

Zunächst fast unmerklich verlor die Haut der Menschen ihr frisches und kuscheliges Aussehen. Sie verwelkte ein bisschen. Das Strahlen in den Augen der meisten Menschen wurde schwächer und verlosch schließlich. Als nächstes wurden die Menschen anfälliger gegen Krankheiten. Dem einen schmerzte der Rücken, andere bekamen Kopfschmerzen. Kaum ein Körperteil blieb schließlich von Krankheiten verschont. Aber keiner kam auf den Gedanken, dass all dies mit dem ausgebrochenen Geiz beim Verschenken von Kuschelchen zusammen hängen könne. Stattdessen machten manche Menschen einen Beruf daraus, indem sie sichtbaren Kuschelchen- Ersatz in vielerlei Formen anboten, verschrieben und erstellten.

Diesen Kuschelchen- Ersatz gab es zum Beispiel als Salben, Tinkturen und Pillen. Die beseitigten zwar die Schmerzen für eine Zeitlang, aber sie brachten kein warmes, gutes Gefühl, machten die Haut nicht wieder frisch, ließen die Augen nicht wieder strahlen und auch die Menschen nicht wieder fröhlich werden.

Erst nach langer Zeit gab es dann neue Hoffnung. Eine fremde junge Frau kam zu diesem Menschen. Von ihr ging ein Leuchten und eine Kraft aus, wie sie früher all diesen Menschen eigen gewesen war. Jetzt aber war sie die einzige mit dieser Ausstrahlung. Zuerst kamen die ganz kleinen Kinder zu ihr, dann die etwas größeren und schließlich die ganz großen. An alle verschenkte sie ihre Kuschelchen. Sie war einfach sicher, dass ihre Kuschelchen nicht weniger werden würden. Und genau das sagte sie den Kindern. Die meisten glaubten ihr und begannen, selbst wieder reichlich Kuschelchen zu verschenken. Die Schenkenden und auch die Beschenkten blühten rasch wieder auf.

Das verunsicherte die Erwachsenen zutiefst. Sie erließen ein Gesetz, wonach schließlich das Verschenken von Kuschelchen verboten sei. Sie druckten Karten mit Abschnitten daran, die zum Bezug einer begrenzten Menge von Kuschelchen berechtigten. Aber inzwischen wussten die Kinder doch wieder, dass Kuschelchen doch gar nicht knapp sein müssen. Und manche Erwachsenen, deren Seele jung geblieben war, glaubten den Kindern. Sie kümmerten sich ebenso wenig um das neue Gesetz, sondern verschenkten wieder freigebig ihre Kuschelchen.

Da stehen wir heute. Werden die gesunden und fröhlichen jungen Menschen sich durchsetzen, denen das Verschenken von Kuschelchen immer mehr Freude macht? Oder werden die anderen mit der welken Haut, den schmerzenden gliedern, den Ersatz- Kuschelchen und den rationierten Kuschelchen die Oberhand behalten, so dass es eines Tages einer sagen wird, wenn er nur das Wort „Kuschelchen“ hört: „Ja, da war doch noch was...“


__________________
"A-o-ung"

30.06.2004, 21:23
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Thealon
Tripel-As




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Wo immer meine Phantasie mich hinführt

Beiträge: 179
Thealon ist offline
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Da dies eine sehr schöne Geschichte ist, nahm ich mir mal die Freiheit, sie (ein wenig frei) zu übersetzten.

„Ein kleiner Junge wollte Gott besuchen. Da er wusste, dass es sich um einen langen Weg handeln würde, packte er seinen Koffer mit einer Tüte Kartoffelchips und einem Sechserpack Malzbier, und machte sich auf den Weg.

Als er etwa drei Häuserblocks hinter sich gebracht hatte, traf er auf einen alten Mann. Dieser saß im Park, und sah einfach nur den Tauben zu.

Der junge setzte sich zu ihm und öffnete seinen Koffer. Er wollte gerade einen Schluck von seinem Malzbier nehmen, da bemerkte er, wie hungrig der Mann aussah. Also bot er ihm ein paar Chips an.

Der Mann nahm sie dankbar entgegen und lächelte dem Jungen zu.

Der Junge fand dieses Lächeln so schön, dass er es noch einmal sehen wollte, also bot er ihm ein Malzbier an. Und wieder lächelte er ihm zu.

Der junge war absolut erfreut! Sie saßen dort den ganzen Nachmittag, aßen nur und lächelten, doch sagten nicht ein Wort.

Erst als der Abend anbrach, bemerkte der Junge, wie müde er war. Er stand auf, tat aber nur wenige Schritte, bevor er sich umdrehte, zu dem alten Mann zurück lief und ihn umarmte. Das brachte ihm das größte Lächeln ein.

Als er wenig später zu Hause ankam, bemerkte seine Mutter mit Überraschung den zufriedenen Ausdruck in seinem Gesicht. Sie fragte ihn: „Was hast du denn den Tag gemacht, dass du so fröhlich bist?“

Er antwortete: „Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen.“ Noch bevor sie antworten konnte, fügte er hinzu: „Weißt du was? Er hat das schönste Lächeln, das ich je gesehen habe.“

Unterdessen kam der alte Mann nach Hause, und auch er strahlte vor Freude. Sein Sohn war erstaunt, wie friedfertig er aussah und fragte ihn: „Vater, was hast du denn den Tag gemacht, dass du so fröhlich bist?“ Er antwortete: „Ich habe im Park mit Gott Kartoffelchips gegessen.“ Bevor jedoch sein Sohn antworten konnte, fügte er hinzu: „Weißt Du, er ist wesentlich jünger, als ich erwartet hatte.“

Zu oft unterschätzen wir die Kraft einer Berührung, eines Lächelns, eines freundlichen Wortes, eines zuhörenden Ohres, eines ehrlichen Komplimentes oder des kleinsten Aktes von Anteilnahme, denn all diese Dinge haben das Potential, ein Leben auf den Kopf zu stellen. Menschen kommen in unser Leben, aus einem Grund, für einen Augenblick oder ein Leben lang. Schätze sie alle gleich!

Geh mal mit Gott essen.............bring Chips mit.“

Wirklich eine sehr schöne Geschichte, danke Cat .

Thealon


__________________
Grüße an die Zukunft.

30.06.2004, 19:56
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Cat
Streunerin




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Lunch with GodAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

A little boy wanted to meet God. He knew it was a
long trip to where
God lived, so he packed his suitcase
with a bag of potato chips and a six-pack of root beer
and started his
journey.

When he had gone about three blocks, he met an old
man. He was sitting
in the park, just staring at some pigeons.

The boy sat down next to him and opened his suitcase.
He was about to
take a drink from his root beer when he noticed that the old man looked hungry, so he
offered him some
chips.

He gratefully accepted it and smiled at him.


His smile was so pretty that the boy wanted to see it
again, so he
offered him a root beer. Again, he smiled at him.

The boy was delighted! They sat there all afternoon
eating and smiling,
but they never said a word.


As twilight approached, the boy realized how tired he
was and he got up
to leave; but before he had gone more

than a few steps, he turned around, ran back to the
old man, and gave
him a hug. He gave him his biggest smile ever.

When the boy opened the door to his own house a short
time later, his
mother was surprised by the look of joy on his face. She asked him,"What did you do today that
made you so happy?"

He replied, "I had lunch with God." But before his
mother could
respond, he added, "You know what?

He's got the most beautiful smile I've ever seen!"

Meanwhile, the old man, also radiant with joy,
returned to his home.
His son was stunned by the look of peace on his face and he asked, "Father, what did you do today
that made you so
happy?" He replied, "I ate potato chips in the park with God." However, before his son responded, he
added, "You
know, he's much younger than I expected."


Too often we underestimate the power of a touch, a
smile, a kind word,
a >listening ear, an honest compliment, or the

smallest act of caring, all of which have the
potential to turn a life
around. People come into our lives for a reason, a
season,

or a lifetime. Embrace all equally!


Have lunch with God........bring chips.

29.06.2004, 17:06
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