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Tiger|ady
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Tiger|ady ist offline
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das einzige was ich dazu sagen möchte, viele hotels werden sehr darunter leiden. solche firmen wie siemens sind die die uns noch über wasser halten und in so einer schlechten zeit, wo ein 4 sterne Hotel luxus ist.

29.06.2004, 23:45
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Tiger|ady
Routinier




Dabei seit: Dezember 2003
Herkunft: München
Bayern (DE)
Beiträge: 365
Tiger|ady ist offline
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nun wer wird denn da so schwarz sehen...
seit jahren spricht man von der flexibilisierung von arbeitsplätzen, -zeiten und standorten - mit dem ziel auf billiglohnländer ausweichen zu können. vielen arbeitnehmern wird ja angeboten in die neuen länder um zu ziehen,wo sie dann scheinbar bessere(weil "neue") arbeitsbedingungen haben. natürlich vergessen wir aber auch gerne, dass wir auf einem sehr hohen niveau im bezug auf lebensstandard leben und uns nur ungern einschränken lassen und wollen. vergessen wir auch nicht, dass wir es erst den gewerkschaften zu verdanken haben(in der jetzigen zeit), dass arbeit in deutschland nicht mehr bezahlbar ist - die unternehmen haben doch schon immer erst am personal gespart und dann die qualitätsstandards "angepasst". zu daimler-chrysler: wenn die leut angst vor arbeitslosigkeit haben, besinnen sich die deutschen erst wieder auf ihre tugenden... so ist das nun mal in unserer rechtsstaatlichen demokratie. -> wir sind schon sehr faul und unflexibel geworden.
weinen wir also nich, sondern tun wir was und gehen endlich auf die straßen
bis denn(der freund von Tiger|ady)

29.06.2004, 23:42
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PattWór
Crond'Llor




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Whough
Whough
Beiträge: 823
PattWór ist offline
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Zu Zeiten PISAs braucht man sich eben keine Mühe mehr geben, zumindest logisch klingende Begründungen für ihre aberwitzigen Forderungen zu erfinden. Man stellt dem "dummen Mop" den Erhalt ihres Arbeitsplatzes in Aussicht, um weitere Rationalisierungsmaßnahmen durchzuboxen.

Nichts anderes war bei Siemens geschehen. Die haben jetzt ihre Forderungen durchgeboxt. Und nächstes Jahr werden die deutschen Standorte eh geschlossen werden. Da könnt ihr mal fest von ausgehen.
Das Management von Siemens wäre verrückt, wenn sie das Angebot Ungarns ausschlagen würden. 5 Jahre Gewerbesteuerbefreiung plus Subventionen in Milionenhöhe von der EU für den Umzug nach Ungarn. So wird in EU-Landen Geld gemacht und gleichzeitig der Arbeiterklasse mühsam erstrittene Rechte abgerungen.
Das Siemensergebnis ist ein Meilenschuß für die Arbeitgeberseite und eine Armutszeugnis für die Gewerkschaften.

Ich muß euch ja hoffentlich nicht mehr erklären, was die tatsächliche Intention der EU-Osterweiterung war.


__________________

Homo lupo lupus est.
Scisne, homo, quod lupum essendum profecto significat?


29.06.2004, 16:27
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Märchen unserer ZeitAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Über die letzten Tage haben sehr eigenartige Pressemeldungen vor allem aus der Wirtschaft die Öffentlichkeit erreicht. Eine Pressemeldung hat mich besonders fasziniert. Diese Meldung stammt von Daymler-Chrysler und grenz an ein modernes Märchen.

Der Inhalt:
Zur Zeit arbeiten im Konzern in Deutschland rund 50.000 Mitarbeiter die etwa 38 Stunden pro Woche pro Kopf arbeiten. Laut Angaben der Konzernleitung sind dies etwas 10.000 Angestellte zuviel. Für die 10.000 zuviel sei keine Arbeit vorhanden. Wenn sich aber alle 50.000 bereit erklären würden 2 Stunden pro Woche länger zu arbeiten, ja dann wäre für alle 50.000 Mitarbeiter genug arbeit da.

===> kein Kommentar <===


__________________
Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

29.06.2004, 14:26
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