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Shilok
Tigerin




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Shilok ist offline
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Ob ich jetzt die private Gepardenhaltung gut oder schlecht finde sei mal dahin gestellt und soll jetzt nicht diskutiert werden (meine Einstellung ähnelt aber der des Gastes).
Ich wollte nur euch allen auch das von ihm empfohlene Buch "Pascha - Ein Gepard und sein Freund" ans Herz legen. Es ist zwar relativ kurz, aber sehr schön aus der Sicht des Gepardenkaters Pascha geschrieben und ich habe Rotz und Wasser geheult.
Wirklich empfehlenswert !!

SG Shilok


__________________
"A-o-ung"

22.06.2004, 20:37
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Der Gast
(Gast)




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Zu diesem Thema empfehle ich Regula Heubergers Buch "Pascha. Ein Gepard und sein Freund", das von den Gepardengeschwistern Pascha und Yala handelt, die, 1989 geboren, mit 3 Monaten zu Peter und Regula Heuberger in die Schweiz kamen. Die beiden Katzen von der Zuchtstation De Wildt in Südafrika konnten von ihrer Mutter nicht gesäugt werden, weil diese unfähig war, Milch zu geben.

Zu sagen, eine Privathaltung von Geparden sei generell schlecht, ist sehr undifferenziert.

Sie mit Löwen und anderen Großkatzen (zu denen der Gepard nicht gehört) zu vergleichen, wird ihnen nicht gerecht: Sie können tatsächlich als einzige Raubkatzen vollkommen zahm werden. Berichte darüber, dass ein Gepard einen Menschen getötet haben soll, finden sich in der gesamten Menschheitsgeschichte (!) nicht. Angriffe geschehen nur aus Verteidigung.

Wenn man also alles richtig macht, sind zahme Geparde beinahe vollkommen ungefährlich.

Bedenken, Sie gingen der Natur verloren, sind ebenfalls unbegründet: Einmal an Menschen gewöhnt (und wenn man sie mit der Flasche großzieht, sind sie das defintiv) können sie nicht mehr in die Wildnis entlassen werden. Sie müssen also für immer in Gefangenschaft leben. Und mal Hand aufs Herz: Wo würdest du lieber leben: In einem Zoo oder in optimaler Privathaltung?

Daher mein Fazit: Unter Berücksichtigung aller Auflagen und Gesetze, aller Anforderungen des Tieres und für den Fall, dass die entsprechende Katze von Hand großgezogen werden MUSSTE und die Halter sich optimal um den Geparden kümmern (siehe Buchtipp), ist meiner Meinung nach nichts gegen eine dementsprechende Haltung einzuwenden.

Übrigens: Falls jetzt der erste schon auf dem Weg nach Südafrika ist, um sich einen Geparden zu holen:
Die Haltung ist teuer. Sauteuer. Peter Heuberger war einst der schillernste Autorennfahrer der Schweiz und danach erfolgreicher Maschinenbauer. Er fährt MEHRERE Ferrari und hat ein rießiges Anwesen mit rießigem Garten...

Servus, Euer

Gast

21.06.2004, 01:29
 
tiger-lilly
Tiger




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Hessen (DE)
Beiträge: 1318
tiger-lilly ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von tiger-lilly gestartet
  Geparden als HaustiereAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Joy Adamson lebte ihr Leben lang mit Raubkatzen. Nach dem Tod der Löwin Elsa zog sie das Gepardenmädchen Pippa auf, das sogar im Hotel auf dem Tisch sass. Joy Adamson beschrieb Pippas Geschichte in ihrem Buch THE SPOTTED SPHINX, PIPPA'S CHALLENGE. Pippa wurde später in die Wildnis entlassen und lernte sogar selbst zu jagen. Nun es war schon im alten Ägypten und in Indien üblich, daß Pharaonen oder Maharadschas sich Geparden als Haustiere hielten. Aber darüber hinaus sollte niemand vergessen, daß Geparde wilde Tiere sind und nicht in Menschenobhut gehören. Hier ist ein Photo von Pippa:

http://www.elsacanada.com/img/Adamson3.JPG

Dieser Beitrag wurde von tiger-lilly am 04.04.2006, 23:45 Uhr editiert.

10.06.2004, 21:59
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