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Sesshoumaru
sama




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Umwelttourismus in Thailand?Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Thailands Süden: Abseits der touristischen Massenströme

Soft-Adventure im tiefen Dschungel
Die Atmosphäre ist gelöst. Auf Holzbänken sitzt die kleine Reisegruppe am Abend gemütlich an einem Tisch beisammen. Es wird geplaudert und gelacht, die meisten genehmigen sich einen Schlummertrunk. Das Spezielle? Die kleine Freiluftbar, in deren Nähe sich die Reisenden niedergelassen haben, befindet sich mitten im südthailändischen Dschungel. Mehr als eine Autostunde von der nächsten Stadt entfernt. Übernachtet wird in Zelten. Nicht in winzigen Iglus, wie sie zuhauf auf Schweizer Campingplätzen zu sehen sind, sondern in «luxuriösen Zelten». Das zumindest verspricht der Reiseprospekt.

Nun, schon beim ersten Betreten hat sich die Beschreibung als zutreffend erwiesen. Die Innenfläche beträgt rund fünf auf fünf Meter. Aufrecht stehen ist kein Problem und in der Mitte verspricht ein grosses Bett für zwei Personen einen ruhigen Schlaf. Hinzu kommt ein angebautes (gemauertes) Bad, in dem warmes und kaltes Wasser fliesst. Mücken und Schleichtiere haben kaum eine Chance, ins Innere zu gelangen - es sei denn, man lässt den Zelteingang offen. Ein Ventilator sorgt - falls erwünscht - für Luftzirkulation und eine Licht spendende Lampe hat es auch.

Auch wenn es in der gemütlichen Runde keiner sagt: Jeder fragt sich, wer als Erster aufsteht und im Dunkeln zu seinem Zelt geht. Auf dem Heimweg über einen lehmigen Trampelpfad ist nämlich jeder für sich selber verantwortlich. Strassenlampen hat es hier halt keine; dafür wilde Tiere, wie wir gehört haben. Schliesslich macht sich die mit Taschenlampen ausgerüstete Gruppe gemeinsam auf den Weg und alle finden sicher in ihr Bett. Was keiner erwartet: In diesem fängt das Abenteuer erst an. Kaum sind alle Lichter gelöscht, erleben wir die ungetrübte Geräuschkulisse des Urwalds. Wer beim Rascheln der Blätter einen Tiger vor dem Zelt vermutet oder eine Schlange gehört zu haben glaubt, der schläft mit einer Autobahn vor dem Haus wohl besser ein...

So unheimlich einem Stadtmenschen die Geräusche der Natur vorkommen, so schön ist am folgenden Morgen die Stimmung, wenn noch leichter Nebel die scheinbar endlos weiten grünen Wälder der hügligen Gegend verhüllt. «Wahnsinn, was für schöne Anblicke Mutter Natur auf unserem Planeten immer wieder zu bieten hat», ist der Gast geneigt zu denken.

Stress kennen die Thailänder am Morgen nicht. Zumindest nicht im Umgang mit Erholung suchenden Touristen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ist wieder gemütliches Beisammensein angesagt, bis im Laufe des Vormittags unser Jeep angefahren kommt. Angesagt ist eine Schlauchbootfahrt - abseits der Zivilisation, versteht sich. «Don't panic!» («keine Angst»), erklärt uns die schwedische Reiseführerin beim Einsteigen. Krokodile und gefährliche Raubfische habe es hier keine. Und dass ein Tiger auf ein Gummiboot gesprungen sei, daran kann sich hier auch niemand erinnern. «Ihr werdet sogar im Fluss baden können.»

Tatsächlich: Nach einer guten halben Stunde Fahrt legen die einheimischen Führer mit ihren je drei Personen fassenden Schlauchbooten an einer baumlosen Stelle am Ufer an. Wer will, kann schwimmen oder sich von einem Ast aus an einer Liane wie Tarzan durch die Luft schwingen und sich ins Wasser fallen lassen. Die anderen trinken Kaffee und beobachten das ausgelassene Treiben.

«Snak», ruft der Fahrer weiter flussabwärts plötzlich und bremst. Wie bitte? Mit dem Paddel zeigt er uns seine Entdeckung. «A snake» (eine Schlange) hat er an einem herabhängenden Ast gesehen. Wir staunen kurz - und weiter geht die Fahrt. Als wir nach einem kurzen Regenguss wieder zurück bei unseren luxuriösen Zelten sind, freuen wir uns auf einen erfrischenden Drink. Glücklich, dass wir von Thailand mehr gesehen haben als nur Hotelzimmer, Swimmingpools und Sandstrände.
Beat Freihofer

Thailands Süden ist bekannt für seine Strände. Wer auf Phuket nur Badeferien macht, verpasst jedoch so einiges. Ausflüge aufs Meer oder in den Dschungel bieten eine interessante Abwechslung. Das im Text beschriebene Camp «Elephant Hills» findet sich im Prospekt des Thailand-Spezialisten Hotelplan-Reisen.

Quelle: Bieler Tageblatt


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

30.05.2004, 12:32
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