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Siegmar
Jaguar




Dabei seit: Juni 2002
Herkunft:
Brandenburg (DE)
Beiträge: 457
Siegmar ist offline
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Also beim Kind, oder anderen Menschen ist das Geschrei größer, was der Sachverständige und/oder Richter sagt steht auf einem anderen Blatt.
Nur wer hält sich an §1 der Straßenverkehrsordung
Zitat:
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

So wie man eingendlich im Wald immer mit Wild rechnen sollte, muss man halt in Ortschaften mit Kinder, oder Menschen rechnen und seine Fahrweise entsprechend anpassen. Es ist nur ein kleiner Unterschied ob ich mit 30/50 km/h unterwegs bin oder mit 80/100.
Ich habe bis jetzt immer Glück gehabt, wenn mal Wild am Straßenrand stand.

Die Sache das die Versicherung nur zahlt wenn man das Tier erwischt hat ist doch ganz logisch, kann ja jeder kommen, der sein Auto im Wald gegen einen Baum gefahren hat, da war ein Tier.

24.05.2004, 18:13
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fennek
Mitglied




Dabei seit: März 2004
Herkunft: deutschland

Beiträge: 79
fennek ist offline
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wenn man bei spielenden kinder die auf die strasse rennen nicht den nächsten baum oder das nächste haus als bremshilfe wähl ist man der arsch der nation... aber einem fuchs oder kaninchen heult keiner hinterher..... gibt ja eh genug davon.....

fragt sich nur wie lange noch wenn jeder autofahrer den freibrief zum totfahren hat.....


ich finde das schlimm. jedes leben ist wertvoll.

die versicherungen sollen sich nicht so anstellen....

leider ist es oft so das die tiere erst auf die strasse laufen wenn das auto schon fast auf der selben höhe ist wie sie. bei einer geschwindigkeit von ca 100 kmh auf der landstrasse würde das bremsen wohl auch nix mehr bringen... diese fälle wird es immer geben und da kann man auch keinem autofahrer einen vorwurf machen - obwohl bei einem kind dürfte er sich was anhören.....

aber gezielt auf ein tier zu zurasen das einige hundert meter vor dem auto auf die strasse läuft ist schon heftig - und es gibt leider wirklich leute die sowas als spass an sehen das tier auf der strasse zu jagen und letztendlich zu überfahren.....

ich bremse bei den kleinsten anzeichen eines tieres und es ist mir egal ob ein auto hinter mir ist und ich es im nächsten moment auf meinem rücksitz habe..... darüber denke ich gar nicht nach - es ist einfach ein reflex

und mal ehrlich gerade nachts erkennt man ja nicht sofort was sich da am strassenrand bewegt - es könnte ja auch ein mensch sein - die raser denken da wohl nicht drann.....

eigentlich bräuchte ich den aufkleber "dauerbremser" auf meinem auto *g*


es wird hier wieder mal in 2 maßen gemessen alles was nicht mensch ist, ist die abnutzung der bremsen nicht wert....


__________________
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
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24.05.2004, 16:56
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Black Panthera
the SilverDragon




Dabei seit: Oktober 2002
Herkunft: Deutschland
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 630
Black Panthera ist offline
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Hm, ich kann irgendwie beiden Parteien zustimmen.
Ich würde auch für ein Tier bremsen, denn Thamed hat Recht. In der Fahrschule lernt man, genug Sicherheitsabstand zu halten und der der Auffährt mangelt an Aufmerksamkeit.

Doch ich muss ehrlich sagen, bisher hatte ich nie die Geistesgegenwärtigkeit zu bremsen, wenn ein Tier am Strassenrand war. Ich habe es bemerkt, es beobachtet, doch langsamer wurde ich bisher nur einmal, als das Häschen genau auf der Strasse war.
Selbst überfahren habe ich keins, nur hinter einem hergefahren, der vor meinen Augen ein Kaninchen überfuhr. Nur das geht alles immer so schnell das man nicht so schnell reagieren kann.

Zu einer Entscheidung, bremsen oder nicht, hängen sehr viele Faktoren zusammen. Ich verurteile niemanden der ein Tier überfährt, doch ich verurteile diejenigen dann, die nicht den Mut haben anzuhalten, das Tier aufzusuchen und die Polizei zu rufen oder es an den Strassenrand zu legen.

Ich halte immer an wenn ich ein Tier auf der Strasse liegen sehe, hole es von der Strasse runter.
Soviel Würde würde ich dem Tier noch widmen.


__________________

In Memory: J A M I E


Weiss wie Schnee, wandelt meine Seele dahin,
in der Welt, wo ich nicht bin.

Lange Zeit soll gehen, bevor ich dich wieder sehe,
solange werd ich im Untergrund vor Schmerz vergehen!

23.05.2004, 23:11
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
Herkunft: Edinburgh
Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 2187
TamedTigress ist offline
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Zitat:
Original von Shir Khan

Wenn man für ein Tier auf der Straße also ausweicht, dann läuft man nicht nur Gefahr auf eigenem Schaden sitzen zu bleiben, sondern den anderer Leute die hinter einem fahren oder auch dem Gegenverkehr zahlen zu müssen.


Tse! Also mir hat der Fahrlehrer staendig gepredigt: "Und nicht vergessen, wer drauf faehrt ist immer schuld!" Der hat naemlich den Sicherheitsabstand nicht eingehalten!

Und wenn vor mir jemand ein Schild auf dem Auto hat "Ich bremse auch fuer Tiere" dann bin ich extra vorsichtig wenn mir dieses Auto im Wald begegnet. Und wenn nicht, dann bin *ich* als der der hinter dem Bremser faehrt, grob fahrlaessig und sollte dessen Schaden mit zahlen wenn ich ihm drauf fahre!!

Was den Gegenverkehr anbelangt - der sieht ja wahrscheinlich auch das Wildschwein/Reh oder was weiss ich und sollte auf meine Reaktion vorbereitet sein.

Nee, also jetzt mal ganz allgemein: Wir Menschen meinen Strassen in den Waeldern bauen zu muessen. Schoen und gut, so lange wir die Waelder stehen lassen, aber dennoch waren die Tiere zuerst da. Sie sollten sich idealerweise durch unsere Anwesenheit (also Strassen) nicht eingeschraenkt fuehlen.

Fuer die Tiere zu bremsen, ist fuer mich selbstverstaendlich. Einmal weil ich jede andere Lebensform respektiere und dann - man koennte sagen - das gehoert sich einfach weil wir bei ihnen zu Gast wenn wir die Waldstrasse benutzen.

Ausserdem - wenn ein Reh/Wildschwein/Fuchs ganz ploetzlich die Strasse ueberquert dann soll man auch die Reflexe nicht unterschaetzen. Vielleicht wuerde ich ja wirklcih am Baum zerschellen, aus lauter Schreck! (Das ist aber bei einem Menschenkind nicht anders.) Diese Reflexe sind nachgewiesenermassen nicht Reaktionen die vom Verstand getroffen werden. Da macht hoffentlich auch der Gesetzgeber einen Unterschied.

TamedTigress

23.05.2004, 22:49
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ShaTanka
Omega-Wolf




Dabei seit: September 2003
Herkunft: ???

Beiträge: 192
ShaTanka ist offline
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Zitat:
Es geht nicht draum ob jemand versucht sein eigenes Leben zu retten. Wenn man sein eigenes Leben retten will, dann entscheidet man in sehr vielen Fällen nicht mehr rational und in diesen Fällen kann man das Verhaltes denke ich nicht be- oder entlastend auslegen.


Ich verweise auf meinen ersten Absatz...


Zitat:
Eine Beule am Wagen des nachfahrenden sollte doch etwas weniger dramatisch sein als überfahrender Fuchs, oder???


Ich verweise nochmals auf die Unfallstatistik, man stirbt sicher nicht an einer Beule im Wagen...

Zitat:
Um die Antwort vorweg zu nehmen => NEIN, das würde man nie sagen, da ein Menschenleben ja bekanntlich viel wertvoller ist als es 10.000 Tierleben je sein könnten.


Das mag wohl sein, denn ich kann mich nicht entsinnen, dass Rehe zu unserer Spezies gehören ...


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Zeit zu gehen...

23.05.2004, 21:02
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Sesshoumaru
sama




Dabei seit: Januar 2002
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Bayern (DE)
Beiträge: 2462
Sesshoumaru ist offline
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Es geht nicht draum ob jemand versucht sein eigenes Leben zu retten. Wenn man sein eigenes Leben retten will, dann entscheidet man in sehr vielen Fällen nicht mehr rational und in diesen Fällen kann man das Verhaltes denke ich nicht be- oder entlastend auslegen. Schließlich ist das eigene Leben mit das wertvollste was ein Lebewesen besitzt.

Aber hier qua ordre de Mufti zu sagen, daß man verpflichtet ist immer das Tier einfach zu überfahren, daß halte ich für ..... falsch. Eine Beule am Wagen des nachfahrenden sollte doch etwas weniger dramatisch sein als überfahrender Fuchs, oder??? Das als Konsequenz dann die Versicherung aufgrund heutiger Rechtssprechung nicht zahlt und vielen Geld mehr Wert ist als "Tod und Teufel", daß ist halt die andere Seite der Münze.

Aber ich finde sehr interessat das meiner Hypothese so einfach ausgewichen wurde. Es geht nicht darum wie wahrscheinlich es ist, daß mir ein Kind vors Auto läuft (kommt ja nur 1.000 mal im Jahr laut Statistik vor), sondern ob man in diesem Fall auch sagen würde, daß man lieber draufhalten soll um den Sachschaden und die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer zu mindern. Das ist eine einfach Ja-Nein-Frage - keine Wahrscheinlichket, keine Thesen, keine Ausflüchte. Um die Antwort vorweg zu nehmen => NEIN, das würde man nie sagen, da ein Menschenleben ja bekanntlich viel wertvoller ist als es 10.000 Tierleben je sein könnten. Vergessen wir nicht, je intelligenter ein Lebewesen, desto wertvoller sein Leben, nicht wahr ??


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

23.05.2004, 20:41
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ShaTanka
Omega-Wolf




Dabei seit: September 2003
Herkunft: ???

Beiträge: 192
ShaTanka ist offline
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Zitat:
Auf Brandenburgs Straßen steigt in den Herbstmonaten die Gefahr durch Wildwechsel. Ein neues Merkblatt, das jetzt vom Landesjagdverband mit Unterstützung der Polizei erstellt wurde, enthält Tipps zum richtigen Verhalten und erläutert die besonderen Gefahren. „Viele Wildunfälle könnten vermieden werden, wenn die Autofahrer die Verkehrsschilder mit dem Hinweis auf Wildwechsel ernster nehmen und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen würden“, betont der Direktor der Autobahnpolizei, Udo Antonicek. Die Wildgefahr lauert dabei nicht nur in der Dämmerung und der Dunkelheit, denn manche Wildtiere überqueren auch tagsüber die Fahrbahnen.

Kraftfahrer sollten deshalb auf den Strecken besonders vorsichtig fahren, an denen das Verkehrszeichen ‚Wildwechsel’ vor den Gefahren warnt. „Verringern Sie Ihre Geschwindigkeit und seien Sie bremsbereit. Denken Sie daran: Wenn ein Tier über die Fahrbahn wechselt, könnten weitere folgen“, sagte Antonicek. Ist trotz aller Vorsicht ein Zusammenprall mit einem Wildtier nicht mehr vermeidbar, heißt es Lenkrad gut festhalten und keine Ausweichmanöver riskieren. „Die Folgen eines Ausweichmanövers - wie Zusammenstoß mit einem anderen Auto oder einem Baum - sind meistens schwerwiegender als ein Frontalzusammenprall mit einem Wildtier. Das gilt auch bei größeren Tieren“, so der Chef der brandenburgischen Autobahnpolizei. Auch muss nach einem Wildunfall die Unfallstelle sofort abgesichert und die Polizei informiert werden. Wer totes Wild einfach in den Kofferraum lädt, macht sich übrigens als ‚Wilddieb’ strafbar.


Quelle

Man sollte vielleicht mal versuchen, sich in eine Person reinzuversetzen, welche hinter einem Lenkrad sitzt und vor dessen Wagen ein Wildwechsel stattfindet. Ich wage mal die These aufzustellen, dass es den meisten Personen in diesem Moment nicht um die rechtliche Situation zur Schadensregulierung geht, sondern um ihr eigenes Leben. In diesem Schreckmoment, hat man eben nur die Wahl zwischen Ausweichen und draufhalten. Ich bin jedoch der Meinung, dass das draufhalten besser ist als das Ausweichen(ich verweise mal eben auf die Fett-markierte Texttstelle in meinem obigen Zitat).

Zitat:
Oder meint ihr sie würden auch soetwas vorschreiben, wenn es sich statt um ein Rehkitz um ein Menschenkind handelt?


Und auch hierfür stelle ich mal eine zweite These auf und zwar die, dass es recht unwahrscheinlich ist, dass dir auf einer Landstraße ein Kind begegnet...

Zitat:
Allein in den ersten neuen Monaten des Jahres 2003 ereigneten sich im Land Brandenburg 9.976 Wildunfälle. Dabei wurden ein Mensch getötet und 185 Personen verletzt. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei insgesamt 14.577 Wildunfälle mit vier Toten und 277 Verletzten.


(Ich verweise auf obige Quelle)

Für mich ist es jedenfalls wichtiger mit dem Leben davonzukommen, als gegen einen Baum zu heizen und zu sterben. In diesem Falle muss ich gegen das Überleben des Tieres stimmen...


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Zeit zu gehen...

Dieser Beitrag wurde von ShaTanka am 23.05.2004, 20:19 Uhr editiert.

23.05.2004, 20:14
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Goldkatze
Routinier




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Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Das ist irgendwie so berechnend (kleiner Tier überfahren --> geringerer Schaden = also stirbt es eben) In meinen Augen wieder die Sache, dass sich der Mensch das Recht zu eigen macht, sich als wertvoller einzustufen... Für ein Menschenkind? Da sähe es bestimmt anders aus, das ist ja dann auch ein Mensch... Aber ein Tier, das die Größe eines Babys hat, soll man überfahren oder anfahren... Gerechtigkeit und Achtung vor dem Leben *Nichtmenschen* sieht anders aus. Aber wenn man zwischen Tier und Mensch entscheidet, scheint das Tier wohl immer weniger *wert* zu sein... Das ist eben auch (noch?) die breite Meinung der Gesellschaft: Der Mensch steht über allem anderen. Wenn ein Tier zu Schaden kommt, ist es halt *nur* ein Tier gewesen...


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

23.05.2004, 19:36
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Fitnesssocke
Balitigerin




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Beiträge: 165
Fitnesssocke ist offline
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Es wird die Zeit kommen,da das verbrechen am Tier genauso geahndet wird wie das Verbrechen am Menschen.
Leonardo Da Vinci

Dieses Zitat fiel mir gerade ein,als ich mir den Beitrag von Khan durchlas...

Wann werden die Menschen endlich lernen,dass Tiere Lebewesen sind,die genauso fühlen wie wir,die genauso sterben wie wir,die genauso trauern wie wir?

Warum bin ich im Recht,wenn ich ein Tier anfahre/überfahre?Ich verstehe die Menscheit einfach nicht...


__________________
Ihr geht mit der Welt um, als hättet ihr eine zweite im Keller!

23.05.2004, 18:41
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Leider weis ich gar nicht mehr ob es so ein Thema hier schon einmal gab, aber da es gerade wieder aktuell wird halte ich es für gut es einmal anzusprechen.

In dieser Jahreszeit (Frühling) gibt es wie sicherlich bekannt ist sehr viele Jungtiere im Wald. Zweifelsohne steigert dies das Risiko einem sogenannten Wildwechsel (Tiere überqueren Straßen) zu begegnen. Das ist nicht weiter schlimm, jedoch passen viele Autofahrer ihre Fahrweise nicht an.

Zu dieser Problematik gibt es erst aus diesem Jahr wieder neue Richtersprüche und Versicherungsleitsätze. So ist der Autofahrer dazu aufgerufen alle Tiere die kleiner oder gleich groß wie ein Fuchs sind einfach zu überfahren, da in diesem Fall weniger Schaden entsteht als wenn durch ein Ausweichen das Auto im Graben landet. Für größere Tiere soll man bremsen, abblenden und hupen. Jedoch bekommt man einen Schaden auch nur bezahlt, wenn man das Tier anfährt. Andernfalls zaht keine Versicherung.

Wenn man für ein Tier auf der Straße also ausweicht, dann läuft man nicht nur Gefahr auf eigenem Schaden sitzen zu bleiben, sondern den anderer Leute die hinter einem fahren oder auch dem Gegenverkehr zahlen zu müssen. Einige Gerichte stellen in diesen Fällen sogar grobe Fahrlässigkeit fest, weil man für ein Tier großen Sachschaden und Personenschaden riskiert hat. In diesen Fällen kann man sogar zu Haftstrafen (sogar ohne Bewährung) verurteilt werden.

Im Zweifel soll man als Autofahrer ein Tier also immer überfahren/anfahren um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Und genau dieser Umstand drückt denke ich die Sichtweise der Gesellschaft auf alles nicht-menschliche Leben aus. Oder meint ihr sie würden auch soetwas vorschreiben, wenn es sich statt um ein Rehkitz um ein Menschenkind handelt?


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

23.05.2004, 18:26
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