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nettwork
Panthera leo




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nettwork ist offline
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Ich wollt noch dazu sagen: Natürlich muss man mit Zahlen vorsichtig sein und ich nehme diese Zeitungs-Meldung nicht als bare Münze, da ich die Daten dahinter nicht kenne. Aber in meinem Fall war es eben rethorisch-taktisch gut zu verwerten


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Unmöglich ist eine Meinung
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28.05.2004, 10:42
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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ZahlenwerkAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Freut mich das ich mit diesem Beitrag etwas helfen konnte.
Besonders in der Forschung sind Zahlen etwas sehr wichtiges, wobei sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß da man hier nicht weis wie die Zahlen erhoben wurden. Aber ich gesteh den Forschern meistens zu, daß sie wissen was und warum sie etwas tun. Wobei man sicher immer kritisch bleiben muß.

Vom Prinzip her finde ich es aber sehr interessant warum der Artenreichtum wirklich so extrem viel Höher innerhalb der Stadtgrenzen ist als im Umland. Aber sicherlich wird auch für einige Tiere interessant sein wo der Mensch so pflegt das hinzulegen was er Müll nennt und vielleicht doch noch verwertbar ist .

Der letzte Punkt, daß man in der Stadt freundlicher gegenüber den Tieren steht, daß kann ich mir sehr gut vorstellen. Vor allem große Städte sind oftmals Schmelztigel für unterschiedlichste Menschen und Lebensweisen bei denen man keine Wahl hat und sie einfach Tollerien muß. Vielleicht sollten wir ins Auge fassen, daß Tolleranz etwas ist was man gezungenermaßen erlernen wird, wenn man in so einer Umgebung lebt und dies auch im Bezug auf den Umgang mit anderen Lebewesen generell einen Bezug hat.


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

18.05.2004, 11:11
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nettwork
Panthera leo




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Salzburg (A)
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Das war eine gute Information. Ich habe das gleich am Montag in meinen Seminarvortrag eingebaut. Es ging um das Vorkommen von Säugetieren in einem Park der Stadt Salzburg. Dort gibt es sogar einen Fuchs! Das konnte ich mittels Kotspuren nachweisen.
Und das mit den 20% war super. Zahlen klingen immer gut bei einem Vortrag. Außerdem finde ich die Begründungen sehr interessant und bei uns freuen sich die Leute ja wirklich, wenn mal ein Tier im Hausgarten sitzt.


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18.05.2004, 09:41
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Spiritus, der Panther
Träumer




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Spiritus, der Panther ist offline
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Is schon bewundernswert wie sich die Tiere und Pflanzen den Gegebenheiten anpassen. Und ich prädige ja nicht umsonst jedem mit Garten und Balkon zumindest ein paar einheimische Pflanzen anzuschaffen, wobei mir ein Wildgarten da am liebsten wär (was mir nicht selten schräge Blicke einbringt). Ja, aber zumindest meinen Vater konnte ich schon ein wenig in die Richtung lenken, und der hat nen recht großen Garten...

S, d P


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In Gedenken an Jamie Morand a.k.a. Pantherkönig
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Don't know where you are, but I'm whit you..

Das Leben ist der Sinn...

14.05.2004, 20:03
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Sesshoumaru
sama




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Städte als BiotopeAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

"Städte sind größeres Biotop als manche Naturschutzgebiete"

Jena (dpa) - In Städten sind nach Beobachtung von Wissenschaftlern oft mehr Tierarten zu Hause als in der Natur. «Berlin, München und Köln sind bis zu 20 Prozent artenreicher als ihr Umland», sagte der Münchner Ökologe Josef Reichholf in einem dpa-Gespräch.

Oft seien in Städten sogar mehr Tier- und Pflanzenarten zu finden als in Naturschutzgebieten. «In den ostdeutschen Städten mit ihren Brachflächen, leer stehenden Häusern und verwildernden Gärten ist der Artenreichtum besonders groß.» In Jena beginnt am Donnerstag eine dreitägige Konferenz, auf der sich rund 100 Experten mit der Flora und Fauna in Siedlungsgebieten beschäftigen.

Die fehlende Düngung in Städten ist nach Ansicht von Reichholf ein Faktor, den Pflanzen und Tiere besonders schätzen. «Stickstoff ist ein Erstick-Stoff für die Artenvielfalt», sagte Reichholf. «Die landwirtschaftlichen Flächen sind alle überdüngt und wuchern sehr schnell zu, wenn sie nicht genutzt werden.» Dabei verdrängten Stickstoff-tolerante Pflanzen alle anderen. Insekten benötigten aber oft spezielle Wirtspflanzen, die sich dabei nicht durchsetzen könnten. Manche Tiere könnten zudem keinen hohen Stickstoffgehalt in Pflanzen vertragen. «Die Raupen bekommen sonst Durchfall», sagte Reichholf.

Die strukturelle Vielfalt aus Gebäuden, Parks, Gewässern und Brachland zieht nach Einschätzung des Ökologen viele verschiedene Tierarten an. Die stete Veränderung schaffe immer wieder Raum für biologische Neubesiedlungen. Auch die klimatischen Verhältnisse - so ist es im Zentrum von Großstädten meist wärmer als in Randlagen - begünstigten ein größeres Artenspektrum.

Der Mensch begegnet Tieren in der Stadt nach Ansicht von Reichholf freundlicher als auf dem Land. «Anders als in der Landwirtschaft werden in Städten kaum Pflanzenschutzmittel eingesetzt», sagte der Ökologe. Tiere wie Füchse, Dachse und Marder würden nicht gejagt. «Die Menschen freuen sich, wenn sie einem Reiher oder Gänsesäger beim Fischen zusehen.»

Quelle: Aachener Zeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

14.05.2004, 17:26
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