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ASfrdsw
Leopard(in)



Dabei seit: August 2015
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Beiträge: 5
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sehr schöne Geschichte!







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Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhoert, treibt man zurueck. Benjamin Britten. [edit by gepard: SPAM Link entfernt]

Dieser Beitrag wurde von gepard am 26.10.2015, 14:40 Uhr editiert.

17.08.2015, 04:04
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jackcheng
Kleinkatze



Dabei seit: Januar 2014
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hab die vor einiger zeit geschrieben und wollte sie hier längst gepostet haben... is aber auch traurig...






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Dieser Beitrag wurde von gepard am 11.02.2014, 17:22 Uhr editiert.

11.02.2014, 10:14
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
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danke.

was die Realität angeht: wir sind in nem andern Forum mal auf das Gedicht gekommen und da mußte ich an ne Doku über den Frankfurter Zoo denken. wo auch über den alten Panther gesprochen wurde, der einsam in einem alten Käfig hauste. er war der letzte dort und der Zoo wollte nach ihm keine panther mehr. wie die geredet haben, hörte es sich an, als ob sie wirklich nur drauf warten, dass das alte tier endlich stirbt...

aber da ich dort nie wirklich vor ort war, hab ich mich am (ehemaligen) Zoo Hannover orientiert. und deren Katzen-Gehege waren bei weitem schlimmer, als es meine geschichte wiedergibt...

so, das mußte ich dazu einfach noch loswerden.


eigentlich schreib ich auch noch andere Geschichten, aber die könnte ich hier wohl nicht schreiben. die handeln eher von der anderen Seite...


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

22.07.2004, 22:31
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Goldkatze
Routinier




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Das ist eine schöne Geschichte, wenn auch traurig, aber was soll man sagen? Die Realität ist es nunmal leider.
Ich mag die Form von Stil, bei dem ich mich richtig in die Geschichte hineinversetzen kann, als stände ich daneben und dein Stil ist so einer.
Auch finde ich die Idee, das Gedicht von Rilke zu integrieren, wirklich klasse.
Also ich habe nichts negativ zu kritisieren und finde sie sehr gelungen.


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

22.07.2004, 22:17
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Phantom
Panthera lupus




Dabei seit: Oktober 2002
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Niedersachsen (DE)
Beiträge: 1080
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also hier einfach mal ne kleine story von mir:


Der Panther

Grelles Licht riss ihn aus dem Schlaf. Müde öffnete er erst ein Auge, dann das andere. Wieder einmal war eine Nacht vorbei und ein weiterer trostloser Tag in seinem trostlosen Leben nahm seinen Lauf. Früher, als er noch jünger gewesen war, da hatte er noch oft geträumt – von endlosen Wiesen, über die er rannte, von hohen Bäumen, die er geschickt empor kletterte und von anderen seiner Art, mit denen er durchs Gras tollte. Doch das waren nur Träume gewesen, er hatte nie so etwas wie eine Wiese oder einen Baum gesehen, geschweige denn Artgenossen. All das kannte er nur aus den Erzählungen seiner Mutter, doch die war schon lange fort. Diese kalte, sterile Umgebung, in der er nun schon sein ganzes trauriges Leben verbrachte, hatte ihm die Träume genommen.

Er gähnte noch ein wenig schlaftrunken, streckte seine alten, schmerzenden Glieder und erhob sich dann träge. Langsam schlurfte er über den eintönigen grauen Beton, von dem er hier umgeben war, hinüber zu seinem Futterplatz. Dort stand bereits eine Schale mit Brei, den er bedächtig schleckte. Zähne hatte er schon lange keine mehr, hier brauchte er auch keine. Schließlich gab es hier nichts zu jagen, das Essen wurde ihm immer schon mundgerecht vorgesetzt.
Als er die Schüssel geleert hatte, schritt er gemächlich durch sein kleines Reich, bis an dessen Grenze. Mit leerem Blick wanderte er an den Gitterstäben entlang auf und ab, drei Schritte hin, drei Schritte zurück, größer war sein Reich nicht. Früher hatte er sich oft gefragt, was wohl auf der anderen Seite der Gitterstäbe war, doch diese Zeiten waren längst vorbei. Er hatte die Hoffnung verloren, jemals hinaus zu kommen, jemals etwas anderes als seinen kleinen, kahlen Käfig zu sehen. Nun war er alt und seine einzige Hoffnung war es, eines Morgens nicht mehr in diesem Käfig aufzuwachen, sondern in jener anderen Welt, die man nach seiner Zeit auf Erden betrat und dort wieder mit seiner Familie vereint zu sein...


Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden,daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke




im Gedenken an die katzen des Hannover Zoos... (deren Käfige wirklich winzig waren und die zum Glück nimmer dort sind...) und im Gedenken an den Panther des Frankfurter Zoos, durch den ich ebenfalls zu dieser Geschichte inspiriert wurde...


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

22.07.2004, 22:05
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PantheraLupus
(Gast)




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darf ich denn hier auch noch ne story posten? hab die vor einiger zeit geschrieben und wollte sie hier längst gepostet haben... is aber auch traurig...

22.07.2004, 19:53
 
Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
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Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Naja, den Namen erfährt man eigentlich nicht, er fühlt sich nur als ein Pegasus. Und wie oft denn noch? Wenn ich gescheit kritisieren will, macht sich ein Happy End nicht gut...

PS: Echt große Klasse, hast nen zweiten Beitrag... Das Flusspferd wir minimal aktiver ...


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

Dieser Beitrag wurde von Goldkatze am 20.07.2004, 17:20 Uhr editiert.

20.07.2004, 15:10
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Miranda
Kleinkatze




Dabei seit: März 2004
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Beiträge: 2
Miranda ist offline
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hallo
Deine Geschichte gefällt mir(wie ich dir bereits mitgeteilt hab) echt gut,auch wenn sie ungewöhnlich dramatisch ist.Zwar würde ich mir irgendwann von dir auch mal eine Geschichte mit Happy End wünschen,aber egal...
Und der Pegasus tut mir irgendwie leid.(Oder wie heißt das Pferd denn wirklich?)
Naja,auf jeden Fall ein dickes Lob und:WEITER SO


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Wenn einen nichts mehr mit dem Land der Lebenden verbindet, hat man nichts mehr zu verlieren
-Grim Fandango

20.07.2004, 15:01
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Goldkatze
Routinier




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Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Seit Neuestem schreibe ich ab und zu (naja, mehr ab als zu) Geschichten, na, was heißt 'Geschichten', es ist eigentlich eher eine Art 'Kritiktext', wenn man es so nennen will. Und da mir jemand erklärte, dass ich wenigstens die zweite hier posten sollte (...'sowas muss einfach an die Öffentlichkeit' ... Na wenn sie meint...), wenn ich mehr als eine Meinung dazu haben wollte, tue ich das mal... Mehr als schiefgehen kanns ja hoffentlich nicht...

Pegasus

Ich war noch ein recht junges Pferd als ihr anfingt, mich auszubilden. Ich lernte, wie man ein, mir bis heute rätselhaft gebliebenes Gefährt, hinter sich herzieht. Auf jeden Fall saß darauf immer einer von euch, der mir befahl, was ich zu tun hatte. Auch brachtet ihr mir bei, dass es streng verboten sei, zu galoppieren, indem ihr mir anfangs die Beine auf einer Körperseite mit einer Art Band ‘zusammenhieltet’. Die Arbeit, die ich tun sollte, war anstrengend, aber ich wollte euch um nichts in der Welt ettäuschen.

Später trat ich auf einem großen, ovalen Platz gegen andere Pferde an. Immer, wenn ich schneller war als alle anderen, wart ihr so glücklich - und eure Euphorie steckte mich an. Ich hatte das Gefühl, auf unserem Glück getragen, zu schweben... Ich war ein Pegasus, der nie vom Himmel fällt, schneeweiß, schön und glücklich...

Doch dann kam er, der Tag, an dem meine Welt zerbrach:

Ich weiß nicht, wieso, aber ich war an diesem Tag langsamer als üblich... Ich dachte verzweifelt:”Ich will sie zum Sieg tragen, sie sollen glücklich sein!” ich versuchte mit aller Kraft, schneller zu laufen... und plötzlich galoppierte ich, nur den Sieg vor Augen... Ich war nun wieder Pegasus, der über den Himmel flog. Schnell wie ein Pfeil.

Tatsächlich gewann ich das rennen, doch alles war anders: Einer von euch kam steifbeinig auf mich zu und ich spürte sofort seine Wut. Was hatte ich getan, um ihn so zu verärgern? Hatte Pegasus euch nicht zum Sieg getragen? Grob packte er mich und führte mich in eine Ecke, von wo aus man uns nicht sehen konnte. Dann fing er an zu brüllen, so laut und hasserfüllt, dass mir das Blut in den Adern gefror. Er brüllte auf mich ein und schlug mich; immer und immer wieder. ich bäumte mich auf, trat, wollte weg, nur weg von den Schmerzen, doch er war zu stark, hielt mich eisern fest. Nach quälend langer Zeit, ich weiß nicht mehr, wie lange, hörte er endlich auf, mich zu prügeln und zerrte mich unsanft zurück in meine Box. Jedes Glied in meinem Leib schmerzte und seit diesem Moment habe ich das Vertrauen in euch unwiederbringlich verloren.

Doch das wird mir nun auch nichts mehr nutzen. Denn früh am nächsten Tag holte mich ein Fremder, der mich zu vielen anderen Pferden in einen engen Hänger pferchte. Hier sind wir nun schon seit Stunden... Es ist heiß, stickig, wir haben weder Wasser, noch Futter und der Geruch der Angst hängt schwer über unseren Köpfen. Er dämpft sogar den beißenden Gestank von Schweiß, Kot und Urin. Es ist dunkel, doch ich sehe im Geist die vielen angstgeweiteten Augen so klar vor mir, als wäre es taghell. Immer wieder zerreißt ein einzelnes, angsterfülltes Wiehern die Stille, das mich jedes Mal aus meiner Trance reißt, in die ich anschließend sofort wieder versinke.

Und nun wird es mir klar und klarer: Unsere Fahrt ist eine Reise in den Tod. alle werden wir sterben, denn wir funtionieren nicht mehr nach euren Vorstellungen.

Pegasus ist vom Himmel gestürzt und wird nie wieder für euch fliegen können. Wollte er es auch nur zu gerne für euch tun, nie wieder wird er eine Chance dazu haben.


Falls es interessiert: Der Text enstand nach einer wahren Begebenheit, die nur geringfügig anders endete.
@Socke: Ich wollte nicht unbedingt einen neuen Thread für das hier aufmachen, ich hoffe, dass es dich nicht stört, wenn ich meinen Text nun hier poste.


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Dieser Beitrag wurde von Goldkatze am 20.07.2004, 17:22 Uhr editiert.

19.07.2004, 23:53
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Zitat:
Original von fennek

würde gerne mal wieder was mit happy end lesen.
wo man hin schaut im moment nur sodom und gomorrah......

na socke *lieb schau*

ich denke du bekommst das hin *g*

für deine erste kurzgeschichte war das echt supi.

weiter so


Danke,fennek!

Ja,werd mal versuchen eine mehr positive Geschichte zu schreiben!Mal schauen wann ich den nächsten Einfall hab!


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Ihr geht mit der Welt um, als hättet ihr eine zweite im Keller!

11.05.2004, 15:26
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