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Jaegerjaeger
(Gast)




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  Die morden weil es ihnen Spass machtAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Das hier die Herren in Grün nicht weiter nach Möglichkeiten gesucht haben ist eigentlich völlig klar.
Wann ergibt sich schon mal so eine bequeme Möglichkeit zum Schießen und Morden ?

Ich selbst hatte fast eine Anzeige vorliegen weil ich ein schwerverletztes Kitz zu Tierazt und nicht zum Jäger gebracht habe. Diese Kranken haben regelrecht Entzug wenn sie mal nicht schießen können.

Für weitere Info´s mal nachschauen auf den folgenden Seiten:
www.wir-fuechse.de
www.Tatort-Wald.de
www.abschaffung-der-jagd.de

Es ist nicht mehr die Zeit für Massenmorde an unserer Tierwelt
Jagd und Jäger gehören in die Zeit der Hexenverbrennungen und Sklavenhaltung zurück. Auf jeden Fall abgeschafft.

13.08.2005, 16:21
 
Dragon
Mighty Dragon




Dabei seit: April 2004
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Nordrhein-Westfalen (DE)
Beiträge: 51
Dragon ist offline
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Also die tatsache, dass er die tiere getötet hat statt sie einem gehege zu übergeben finde ich schon etwas komisch, aber ich glaube hätte er wirklich gewollt dass die tiere leben so wären sie auch am leben geblieben

10.05.2004, 13:58
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fennek
Mitglied




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Beiträge: 79
fennek ist offline
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hm wehn soll man jetzt mehr bedauern, den ach so armen jäger der seine tiere erschießen mußte oder die armen rehe und hirsche?!

hätte er nicht noch etwas weitersuchen können? es kann doch nicht so schwer sein jemanden zu finden der sich um die tiere kümmert....

oder hätte er die tiere nicht in ein anderes gehege geben können?

das das geweih des hirschs nun das hotel ziert find ich schon makaber....

auch das der nachwuchs regelmäßig auf den teller der gäste landete find ich nicht wirklich gut. aber immerhin wurde wohl auch ein teil der jungtiere an andere gehege abgegeben. wie lange sie dort leben durfte weis keiner...


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09.05.2004, 16:41
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Sesshoumaru
sama




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Sesshoumaru ist offline
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Die Jäger hatten keinen BockAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

"Die Jäger hatten keinen Bock"

Das Wildgehege im Straubenhardter Holzbachtal gibt es nicht mehr - Nachfolger für die Betreuung der Tiere nicht gefunden

STRAUBENHARDT. "Doch, es hat mir sehr weh getan", sagt Hans Rauh und bekommt feuchte Augen. Mit dem Jagdgewehr musste der ehemalige Hotelier der "Bergschmiede" einen Teil seines Lebenswerkes liquidieren.

Das Wildgehege - "die Perle im Holzbachtal" nannte es einmal Alt-Landrat Werner Burckhart - gibt es nicht mehr. Die Zäune sind abgebaut; Hirsch, Beihirsch und Kahlwild - insgesamt sechs Tiere - wurden waidgerecht erlegt. Das prächtige Geweih vom "Platzhirsch", ein 22-Ender, hat einen Ehrenplatz im Landhotel "Adlerhof" an der Schwanner Warte gefunden. Bei der Neuauflage der Straubenhardter Ortsbroschüre muss Hauptamtsleiter Hubert Mahle den Hinweis auf das beliebte Ausflugsziel ebenso streichen, wie aus dem Internet-Auftritt der Gemeinde.

"Jetzt geht es nicht mehr" war für Hans Rauh im Juni vergangenen Jahres klar, als die Pläne für die Übergabe des Geheges in jüngere Hände überraschend scheiterten. Dabei hatte sich die Nachfolge gut angelassen, wurde gar vertraglich geregelt. Doch plötzlich hatten die beiden Jäger aus der Region "keinen Bock mehr" bedauert Rauh. Wohl weil sie gemerkt haben, dass "das ein Geschäft ist", was der damalige Wirt der "Bergschmiede" und passionierte Jäger Mitte der fünfziger Jahre ins Leben gerufen hatte, nämlich eine Attraktion für die Gäste seines Hauses zu schaffen, aus der sich schon bald ein über Straubenhardt hinaus bekannter touristischer Anziehungspunkt entwickelte. Angefangen hatte alles mit der Pflege eines verwundeten "Hirschlein", den Hans Rauh aus Bad Herrenalb ins Holzbachtal geholt hatte. Etwas später kam ein weibliches Tier aus Schönmünzach dazu und "zwischenhirschliche Kontakte" sorgten für Zuwachs. Schon bald wurde Rauhs Wiese am Holzbach zu klein für das Rotwild. Mehrfach wurde das Gehege durch Anpachtung von Staatswald auf insgesamt 2,5 Hektar vergrößert. Behördlich genehmigt war die artgerechte Haltung von sechs Stück Rotwild. Der Nachwuchs wurde von Hans Rauh "entnommen", wie es im Vokabular der Jäger heißt. Entweder wurden die Tiere an andere Gehege abgegeben oder ihr Fleisch bereicherte die Speisekarte der "Bergschmiede". Tägliche Arbeit Mit dem "Geschäft" meint Rauh die fast täglich anfallende Arbeit. Sei es das Füttern der Tiere, die Pflege von Wald und Flur oder die Reparatur der Zäune. Von diversen Stürmen gefällte Bäume haben nicht nur einmal Löcher in die Umzäunung gerissen. Nach "Wibke" ist gar das ganze Rudel ausgebüxt, erzählt der Waidmann, aber nach einigen Tagen reumütig wieder ins Holzbachtal zurückgekehrt. Ein anderes Mal mussten Rauh und vier weitere starke Männer den getürmten Platzhirsch in Pfaffenrot abholen. Dort hatte sich das stattliche Tier in eine Scheuer einquartiert, nachdem es durch den Blick in ein offenes Küchenfester dem Landwirt samt Familie einen gehörigen Schrecken eingejagt hatte. Solche und viele ähnliche Episoden aus fast fünf Jahrzehnten gehören nun der Vergangenheit an. "Herzblut und Idealismus" sind für die Hege und Pflege einer Einrichtung wie das Wildgehege im Holzbachtal notwendig, sagt Hans Rauh und bedauert mit den Worten "traurig aber wahr", beides bei den potenziellen Nachfolge-Interessenten nicht gefunden zu haben. Deshalb fasste er schweren Herzens den Entschluss, das Gehege aufzulösen. Wahrlich nicht leichtgefallen ist ihm der Griff zum Gewehr, versichert der Waidmann. Schließlich war mit den Tieren auch ein großer Teil des Lebensweges von Hans Rauh verbunden.

Quelle: Pforzheimer Zeitung


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

08.05.2004, 22:39
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