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Tigerforum » Raubkatzen & Wölfe » Wölfe » Wolf(smischling?) in Bayern erschossen » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
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Goldkatze
Routinier




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Goldkatze ist offline
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Jaja, man hat die Menschheit mal wieder vorm *großen bösen Wolf* beschützt ...
Der kleine Kinder frisst... und so gefährlich ist, dass er vor dem Menschen davonläuft...
Da fragt sich nur, wer hier eigentlich groß und böse ist. Immerhin hat mans ja wieder geschafft zu zeigen, dass Wölfe so gefährlich sind, dass man sie zum "Schutz der Menschen" abknallen muss. Egal, was sie getan oder nicht getan haben...
Und die Mörder sind dann die großen Helden


__________________
On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

Dieser Beitrag wurde von Goldkatze am 02.05.2004, 01:33 Uhr editiert.

01.05.2004, 21:50
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Black Bell
Wolfswelpe




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ich finde es sowieso zum ****** wenn die Leute dann auch noch mit den toten Tieren pralen und die Kadavar zur schau stellen, kin lebenwesen hat sowas verdient


__________________
Nimm dir Zeit um in Erinnerungen zu schwelgen, denn sie sind das was dich ausmacht
Nimm dir Zeit um in Geschichten zu versinken, denn sie sind das was dich pärgt
Nimm dir Zeit um in deiner Fanatsie zu versinken, denn sie ist das was dich leben lässt
Sie ist das was dir eine Seele gibt
Sie ist das was dir Flügel schenkt
Flieg mit ihr der Unendlichkeit entgegen

01.05.2004, 20:24
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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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Naja,

dass die Märchenbücher umgeschrieben werden, kann wohl niemand ernsthaft erwarten. Ausserdem würde das die Fraktion der Grünberockten nicht hindern, jede noch so kleine Gelegenheit zu nutzen, ihre Beutekonkurrenten ''auszuschalten''.

Wenn ich Bilder, wie das in dem von CleanerWolf geposteten Zeitungsartikel sehe, bekomme ich nicht übel Lust, den drei ''Helden'' zu einer grossflächigen Gesichts-OP zu verhelfen. Es gibt kein entwürdigenderes, abscheulicheres, verachtungswürdigeres Motiv, als das des ''Jägers'' mit dem ''hindekorierten'' getöteten Tier.

*pfuispuck*

folgendes Bild wurde angehängt:


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

30.04.2004, 09:20
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Phantom
Panthera lupus




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Zitat:
Original von CleanerWolf
Die Menschen lernen einfach nicht... sie wollen nicht verstehen. Wie soll man nur gegen all diese Ignoranz und Dummheit ankommen?


ok, ich werd jetzt wohl ein wenig vom Thema abkommen, aber ich bin auch grad wieder nen bissl sauer... und daher frag ich mich das grad auch.

also: gestern gings bei "Charmed" um Märchen... und welches Märchen durfte natürlich nicht fehlen? Rotkäppchen! Da war er wieder, der große, böse Wolf, der natürlich am Ende vernichtet wurde.
Wie sollen die Menschen (vor allem Kinder) so je kapieren, dass diese Darstellung nicht der Wahrheit entspricht? Wie sollen die Menschen so lernen?

solange der Wolf noch immer als böse und furchteinflössend da steht, wird das morden wohl leider weiter gehen...



(auf dem Weg zur Sababurg am Dienstag hätt ich übrigens fast geheult, weils durch den Bramwald ging... arme "Bärbel")


__________________

~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

30.04.2004, 01:49
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CleanerWolf
Wolf




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Zitat:
In der Wolfs-Affäre gerät jetzt die Polizei ins Visier

Nationalpark-Leiter Karl Friedrich Sinner (links) kann nicht nachvollziehen, warum die Polizei den Abschuss des Wolfes freigab. Dass es sich bei dem erlegten Tier von Thalberg (Bild oben) einwandfrei um einen Wolf handelt, davon sind er und andere Wolfsexperten überzeugt. Letzte Sicherheit sollen genetische Untersuchungen bringen. Es sei traurig, dass in Deutschland immer noch zuerst geschossen und dann gefragt werde, sagt Elli H. Radinger, Chefredakteurin einer Fachzeitschrift über Wölfe, die schon monatelang in Wildnisgebieten wilde Wölfe beobachtet hat.

Dem Halali nach dem Abschuss des Wolfs von Thalberg folgt nun das böse Erwachen. Weder Experten noch die Behörde können nachvollziehen, warum das Tier erlegt werden musste. Die Polizei, die das begründen könnte, schweigt.

von Helmuth Rücker

Es war ein Bilderbuch-Wolf. Wäre Karl Friedrich Sinner nicht ein so besonnener Mensch, wüsste er nicht, wohin mit seiner Wut über die Jagdszenen von Thalberg, wo am Samstag ein für einen Wolfsbastard gehaltener Wolf erlegt wurde. So bleibt der Nationalpark-Leiter verhalten in seinem Ärger. Eigentlich ist es für ihn ein bodenloser Skandal, dass im Bayerischen Wald ein Wolf erschossen wird, „nur weil sich dieser drei Hühner geschnappt hat.“ Dass dies passieren konnte, das ist für den Naturschützer „ein Ding der Unmöglichkeit“.
Noch vorsichtiger drückt sich die Behörde, die den Skandal aufklären will, aus. Auch wenn für die Wolfsexperten alles darauf hindeutet, dass die Polizei mit ihrer Abschuss-Freigabe einen Fehler begangen hat, gibt es nur eine sehr diplomatische offizielle Erklärung von der Regierung von Niederbayern: „Wir wollen nicht vorschnell urteilen, dass die Polizei vorschnell geurteilt hat.“ Dr. Franz Leibl, Beauftragter für den Artenschutz bei der Regierung, bekundet immerhin „Unverständnis“ für die Abläufe tief drin im Bayerischen Wald. Bei ihm in Landshut gehen pausenlos Beschwerden aus ganz Deutschland ein. Ironisch und empört wird nachgefragt, was denn in Niederbayern für ein Recht herrsche, dass eines der am strengsten geschützten Tiere so einfach erlegt werden könne. Der Druck, die Umstände aufzuklären, erhöht sich mit jedem Anruf und jedem Schreiben.
Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe hat sich gestern entschlossen, Strafanzeige gegen die Polizei und den Jäger zu stellen. „Die eigentliche Aufgabe der Polizei wäre es gewesen, nach geltendem Recht zu handeln, sich für den Schutz des streng unter Naturschutz stehenden Wolfes einzusetzen und Schnellschüsse

Strafanzeige gegen Polizei und Jäger

zu verhindern. Aber genau da hat sie versagt“, bezieht Dr. Peter Blanche deutlich Stellung. Seiner Meinung nach müsste dem Jäger der Jagdschein genommen werden. Der Abschuss eines Wolfes sei eine strafbare Handlung. Er könne sich vom Jagdrecht her nicht auf die Abschuss-Freigabe der Polizei berufen. Bei der Jägerprüfung lerne jeder, „dass ohne entsprechend qualifizierte fachliche Prüfung weder ein Wolf, noch ein Wolfsmischling, nicht einmal ein Hundemischling hätte abgeschossen werden dürfen“, sagt der Tierarzt Blanche.
Alles hängt an der Frage, wie die Polizei ihre Entscheidung begründen kann. Im Polizeibericht vom Freitag, am Tag vor dem Abschuss, wurde von der Polizei noch eine Gefahr für Personen ausgeschlossen. Diese Meldung liegt der Regierung vor. Um den Bericht vom Samstag, in dem begründet sein müsste, warum sich die Situation so dramatisch gewendet hat, bemüht sich die untersuchende Behörde noch. Gegenüber der Passauer Neuen Presse ist die Polizei zu keiner Stellungnahme bereit: „Jäger und Polizisten werden befragt. Diese Überprüfung wollen wir abwarten“, hieß es gestern von Seiten des Passauer Polizeipressesprechers Josef Frei knapp.
Karl Friedrich Sinner verweist wertneutral auf die einschlägigen Vorschriften: „Ein Abschuss wäre nur dann gerechtfertigt, wenn auf keine andere Art und Weise eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben abgewehrt werden kann.“ Nach den einschlägigen Beobachtungen der Beteiligten habe sich der Wolf lediglich die Hühner geholt und sei - als eine Frau ihn bemerkte - davon getrollt. Später soll er sich in der Nähe eines Hirschgeheges herumgetrieben haben. „Ich kann keine Gefährdung erkennen“, sagt Sinner traurig, „es hätte andere Möglichkeiten gegeben.“ Was Polizisten und Jäger am vergangenen Wochenende nicht wissen konnten: Nur wenige Kilometer weiter waren alle namhaften Wolfsexperten Europas zu einem Symposium versammelt. Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ein frei lebender Wolf, um dessen Schutz sie sich so sehr annehmen, nebenan erlegt wird?

Genetische Prüfung in drei Instituten

Auch wenn die Experten nach dem Augenschein überzeugt sind, dass es sich bei dem erlegten Tier von Thalberg um einen Wolf handelt, wurde zusätzlich eine genetische Untersuchung in Auftrag gegeben. Dafür wurden nach den üblichen internationalen Gepflogenheiten Proben aus der Tier-Leber entnommen und zu drei ausländischen Instituten geschickt. Vor allem die Polen verfügen über viele vergleichbare Daten. Zusätzlich wird versucht, die Herkunft des Tieres zu erforschen. Möglicherweise handelt es sich um „Ferrenz“, jenen Wolf, dem es vor gut einem Jahr gelungen war, aus dem Tiergehege in Lohberg im vorderen Bayerischen Wald zu entfliehen. „Uns liegen Haare der Mutter vor, so dass ein genetischer Vergleich möglich ist“, der sagt Nationalpark-Leiter.
Doch was hilft’s, stellt Sinner traurig fest. Der Wolf ist tot. Das Rotkäppchen-Syndrom aber noch nicht.

Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.ph...ssort=pol&BNR=0

In diesem Artikel sind mir einige Dinge aufgefallen. Zunächst mal wäre da die beinahe 180-Grad--Wendung der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe. Während sich Peter Blanche jetzt hinstellt und schimpft und sogar Jagdscheinentzug für den Schützen fordert (was ohnehin nicht passieren wird), klang das vor einigen Tagen in einem anderen Artikel noch etwas anders.
Zitat:
"Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe nannte die Vorsicht der lokalen Behörden absolut nachvollziehbar. Kreuzungen zwischen Hunden und Wölfen seien sehr problematisch und von ihren Wesenszügen her "ziemlich unberechenbar", sagte der Verbandsvorsitzende Peter Blanché."
http://www.n24.de/boulevard/nus/index.ph...042414083596346

Und ausgerechnet Karl Friedrich Sinner, der sich nun als Wolfsschützer hinstellt, sollte eigentlich die Schnauze halten, denn er war es, der vor knapp 2 Jahren das Todesurteil über die beiden Bayerwaldwölfe ausgesprochen hat!
Sollte es sich bei dem ermordeten Wolf tatsächlich um Ferrenz handeln, wäre das nach Bärbel immerhin schon der zweite Beweis dafür, dass Gehegewölfe durchaus in Freiheit überleben können. Bisher vermutete ich eher, dass Ferrenz längst nach dem SSS-Verfahren unauffällig beseitigt wurde, aber wer weiss...

Wie auch immer, es ist jedenfalls ein Trauerspiel und sehr peinlich für alle Verantwortlichen. Kein Wunder, dass der Schütze untergetaucht ist und die Polizei zu dem Vorfall schweigt.

Die Menschen lernen einfach nicht... sie wollen nicht verstehen. Wie soll man nur gegen all diese Ignoranz und Dummheit ankommen?


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

29.04.2004, 12:14
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CleanerWolf
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Zitat:
Original von Shir Khan
Ich weis nicht welche Kompetenz die Polizei befähigt zu sagen, daß ein einzelner Wolf eine Gefahr für eine ganze Stadt darstellt. Unseren "Ordnungshütern" steigt die grüne Uniform manchmal zu Kopf und sie haben Richter-Allüren. Vielleicht waren sie aber so schlau sich beraten zu lassen, fragt sich dann halt nur von wem. Nicht wahr?

Lies Dir doch den Artikel nochmal genau durch.
Sie haben sich von jemandem beraten lassen, der selbst Jäger ist. Na, klingelts?


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Dr. Erich Klinghammer

28.04.2004, 20:18
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Sesshoumaru
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Nun ich denke der Schlüssel für alles ist die folgende Aussage:
Zitat:
Eine Gefahr für die Anwohner war laut Polizeiangeben nicht mehr auszuschließen!

Das war für diejenigen unter der Jägerschaft die wahrhaft Schießgeil sind doch faktisch ein Persilschein um den Wolf zu erschießen. Das muß nichtmal bedeuten das Wölfe gehasst werden, man will sich einfach nur damit Rühmen. Oder hasst ein Löwenjäger Löwen?!

Ich weis nicht welche Kompetenz die Polizei befähigt zu sagen, daß ein einzelner Wolf eine Gefahr für eine ganze Stadt darstellt. Unseren "Ordnungshütern" steigt die grüne Uniform manchmal zu Kopf und sie haben Richter-Allüren. Vielleicht waren sie aber so schlau sich beraten zu lassen, fragt sich dann halt nur von wem. Nicht wahr?


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
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28.04.2004, 20:05
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CleanerWolf
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Noch ein Artikel:
Zitat:
Verwirrspiel um den toten Wolf von Thalberg: Experten streiten, ob es sich bei dem erlegten Tier um ein reinrassiges Exemplar oder einen Bastard handelt. Darin aber sind sich alle einig: Der schnelle Abschuss wäre nicht nötig gewesen.


von Isabel Metzger

Es war ein Schnellschuss, der gehörig danebenging. Bei dem vermeintlichen Wolf-Hund-Bastard, der am Wochenende im Landkreis Passau wilderte und deshalb getötet wurde, handelte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen reinrassigen Wolf.
Michael Eichhorn aus Hinterfirmiansreut traute seinen Augen nicht, als er gestern Morgen die Zeitung aufschlug. „Ich sah das Foto und mir war sofort klar: Das ist ein Wolf.“ Eichhorn beschäftigt sich seit 15 Jahren mit Wölfen, gibt Seminare zum Thema Wolf und veranstaltet Wolfs-Reisen. Der Fachmann beschreibt die weiße Maske um die Schnauze des getöteten Tieres als „typische Wolfsmaske“. Auch die Größe der Schnauze, die kleinen Ohren und der relativ breite Kopf seien Indizien dafür, dass die Jäger am Samstag keinen Bastard, sondern ein reinrassiges Tier erlegt haben. „Das ist Unrecht“, treibt es Eichhorn die Zornesröte ins Gesicht.
„Man hätte das Tier beobachten müssen“
Eine ordentliche Wut hat auch Karl Friedrich Sinner im Bauch. Der Leiter der Nationalparkverwaltung hat ebenfalls das erschossene Tier zum ersten Mal in der Zeitung gesehen. Und auch er ist sich sicher: „Es sieht mehr nach einem Wolf als nach einem Wolfsmischling aus.“ Weiter spekulieren will er jedoch nicht. Der Wolf liegt nun in der Kühlkammer der Nationalparkverwaltung. Eine genetische Untersuchung soll Aufschluss über seine Reinrassigkeit geben.
Sinner aber wirft Polizei samt Jägern einen „Schnellschuss“ vor. „Man hätte das Tier beobachten und abwarten müssen.“ Nach einem „ein- oder zweimaligen Zusammentreffen“ sei ein Abschuss beileibe nicht gerechtfertigt, kritisiert er. Hätte man sie gefragt, „hätten unsere Mitarbeiter empfohlen, das Tier nicht zu töten“.
Sinner muss freilich einräumen, dass am Wochenende kein Wolfsexperte der Nationalparkverwaltung zu erreichen war. Die besorgten Thalberger hatten daraufhin Hermann Hennings aus Grafenau informiert, der sich selbst als erfahrenen Wolfsexperten bezeichnet. Und Hennings beharrt auf seinem Standpunkt: „Es war ein Bastard.“
Der Schädel eines Wolfes wäre schmaler, ist der Grafenauer überzeugt. Außerdem wiege ein Wolf maximal 40 Kilo. Bei dem erlegten Tier handle es sich aber um einen „Riesenbrocken“.
Jäger wollten
„Dorffest“ feiern
„Alles vollkommener Blödsinn“, entgegnet Wolf-Fachmann Eichhorn. „Es gibt sibirische Wölfe, die bis zu 70 Kilo wiegen können. Ein Hund-Mischling aber schafft das nie.“ Auch Hennings’ Annahme, dass ein Wolf keine fünf Hühner reißen und menschliche Behausungen grundsätzlich meiden würde, widerlegt Eichhorn. „Das ist alles nicht ungewöhnlich. In Italien laufen Wölfe sogar durch Ortschaften, weil sie Anschluss suchen. Das alles kann ich mit Bildmaterial belegen.“
In einem Punkt sind sich die beiden Streithähne derweil einig: Der schnelle Abschuss war unnötig. Nachdem das streunende Tier am Freitagmorgen von einer Bäuerin vom Hof gejagt und anschließend fünf Hühner gerissen hatte, wollte man in Thalberg die leidige Angelegenheit eigentlich zunächst geheim halten. Erst zum Wochenbeginn sollte laut Hennings das Landratsamt informiert und das weitere Vorgehen besprochen werden.
Am Samstagmorgen aber war das Tier schon tot. „Ich dachte, ich spinne, als mir einer das erzählt hat“, erinnert sich Hermann Hennings. Sofort eilt er zum „Tatort“, an dem die erfolgreichen Jäger „schon an die 15 Bierbänke“ aufgestellt hatten. Der erlegte Bastard sollte an Ort und Stelle begossen werden. „Die wollten ein regelrechtes Dorffest feiern.“
Das Feiern ist den Jägern inzwischen vergangen. Der Waidmann, der den Wolf mit einem gezielten Blattschuss niederstreckte, ist seit gestern untergetaucht, erzählt Hennings. „Nicht einmal seine Frau weiß, wo er ist.“ Vor allem empörte Tierschützer würden dem Jäger einheizen. Auch Hennings selbst muss Prügel einstecken: „Ich hab sogar eine anonyme Morddrohung bekommen.“
Dabei waren die Jäger eigentlich nur die Handlanger der mutmaßlichen Wolf-Bastard-Jagd. Sie haben den Auftrag der Polizei ausgeführt, die das Tier am Samstagmorgen zum Abschuss freigegeben hatte. „Es hat eine Gefahr dargestellt, die Anwohner fürchteten sich“, erklärt ein Sprecher der Polizeidirektion Passau den schnellen Tötungsauftrag.
Zweiter Wolf unterwegs im Bayerischen Wald?
So fix und unbürokratisch darf es in der Regel aber nicht gehen. „Nach EU-Recht und der Bundesartenschutzverordnung ist der Wolf eine streng geschützte Art“, stellt Dr. Franz Leibl, Beauftragter für den Artenschutz bei der Regierung von Niederbayern, klar. Bei ihr müsse normalerweise ein „Antrag auf Tötung eines Wolfes“ gestellt werden. „Der ist in diesem Fall aber nicht eingegangen.“
Ob es sich bei dem erschossenen Tier nun um einen reinrassigen Wolf oder einen Wolf-Bastard handelt, macht laut Leibl juristisch keinen Unterschied. „Der Mischling hat den gleichen Schutzstatus.“
Einen Vorwurf will Leibl freilich weder Polizei noch Jägern machen. Denn bei einem Notstand, also bei Gefahr für Leib und Leben, könne die Polizei im Alleingang gegen einen Wolf vorgehen. Wie gefährdet die Thalberger tatsächlich waren, ist jetzt nicht mehr nachzuvollziehen.
In der Gemeinde im Wegscheider Land ist derweil Ruhe eingekehrt. „Jetzt hoffen wir, dass kein zweiter Wolf unterwegs ist“, sagt Jagdpächter Otto Klatt. „Bei uns gibt’s kaum ein Haus, in dem nicht kleine Kinder sind. Die trauen sich sonst nicht mehr vor die Tür.“
Einen weiteren Wolf im Bayerischen Wald halten sowohl Hennings als auch Sinner für möglich. „Wir haben im Winter Fährten gesehen“, erklärt der Leiter der Nationalparkverwaltung. Hermann Hennings glaubt sogar, dass am Wochenende gar nicht der eigentliche Hühnerdieb erschossen wurde. „Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass es zwei sind.“ Biologe Leibl beschwichtigt indes: „Ein Wolf ist kein Ungeheuer. Wir sind doch nicht im Märchen.“

Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.ph...ssort=pol&BNR=0

Ich kann garnicht so viel essen, wie ich beim Anblick des Bildes in diesem Artikel kotzen möchte! Eigentlich möchte man meinen, dass es solche Bilder in Deutschland nicht mehr geben sollte, doch dieses hier ist erst wenige Tage alt und bestätigt mal wieder sämtliche Vorurteile über diesen stinkenden Lusttöterabschaum! Einzige Genugtuung ist, dass zumindest einer der Lustmörder auf dem Bild nun so dermaßen die Hosen voll hat, dass er untergetaucht ist, aber das macht den armen Wolf auch nicht wieder lebendig.


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Dr. Erich Klinghammer

28.04.2004, 19:10
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Phantom
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hilfe, ein Wolf! ein Menschenfresser! ...oder wie?

is doch wieder typisch...


ich war gestern im Tierpark Sababurg. da gibts ja auch nen museum mit ausgestopften Tieren. als ich in einem der räume einen riesigen Wisent- und einen riesigen Hirsch-Kopf sah, und dazu einen Wolf, meinte ich nur so, ich hätte weniger angst davor, nem Wolf gegenüber zu stehen als so nem großen Wisent oder Hirsch...

und grad, wenn ich wieder lese, dass der erschossene Wolfshund so zutraulich war und der wolf so scheu ist, bekräftigt das meine meinung.

(wenn ich dort wohnen würde und Hühner hätte, würd ich die natürlich nicht rauslassen, aber ich würd glaub auch keinem davon erzählen, wenn ich den Wolf sehen würde...)


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~ Wer sich vor dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen. ~

28.04.2004, 15:54
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CleanerWolf
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So wie es aussieht, haben es die Jäger mal wieder geschafft, sich einen lästigen Jagdkonkurrenten vom Hals zu schaffen und das Ganze auch noch als Dienst an der Sicherheit der Bevölkerung zu verkaufen... und ich bin übelst gelaunt :(

Hier einige Zeitungsartikel:
Zitat:
Ein freilaufender Wolf hat zwei Tage lang die Gemeinde Wegscheid in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt ist der Wolf tot. Jäger erschossen ihn gestern gegen 10.40 Uhr. Eine Gefahr für die Anwohner war laut Polizeiangeben nicht mehr auszuschließen!
Erstmals gesehen wurde das Tier von einer Polizeistreife – am Freitag in Nähe des Badeweihers Thalberg. Sofort begann die Suche nach dem Wolf. Mit dabei: Hermann Hennings, Jagdaufseher des Nationalparks Bayerischer Wald. Bewaffnet mit einem Betäubungsmittelgewehr und einem Suchhund machte er sich auf die Jagd. Er vermutete, dass es sich auf Grund der Spuren um einen so genannten „Bastard“ aus Tschechien handeln musste. Dort werden junge Wölfe mit Huskys gekreuzt. Dadurch sollen besonders aggressive Tiere entstehen. Entsprechen die Kreuzungen nicht den Erwartungen, werden sie laut Hennings ausgesetzt. Er sagt: „Diese Tiere haben in der freien Wildbahn nichts zu suchen. Sie können sich zu regelrechten Fress- und Beißmaschinen entwickeln!“ Der Wolf wirke zwar sehr menschenscheu, stelle aber dennoch eine Gefahr dar. Am gestrigen Samstag wurde der Wolf dann in unmittelbarer Nähe eines Wohngebiets gesehen. Unweit des Badeweihers hatte er zuvor bereits mehrere Hühner gerissen. Die Bevölkerung wurde von Stunde zu Stunde nervöser. Die Polizei sah schließlich Handlungsbedarf, gab das Tier zum Abschuss frei. Ein Jäger tötete den Wolf in einem Waldstück bei Großrathberg. Der Wolf wog rund 70 Kilo und war größer als ein Schäferhund. Für Werner Freund, der im Saarland einen Wolfspark leitet und teilweise unter ihnen lebt, ist der Abschuss ein Skandal: „Der Wolf hat bloß Anschluss gesucht, war nicht gefährlich. Er wollte nur spielen!“

Quelle: http://www.am-sonntag.de./news/artikel_l....phtml?id=21362

Zitat:

Die Wahrheit über den Wegscheider Wolf

In Wegscheid im Bayerischen Wald ist das Jagdfieber nach dem Wolf ausgebrochen.

Polizeibeamte schlugen Alarm, als sie an einem Badeweiher das Raubtier entdeckten. Tags darauf gaben sie einem Jäger den Schießbefehl: Doch der wolfsähnliche Bastard mit dem kurzen Stummelschwanz, der vor einem umzäunten Dammwildgehege getötet wurde, ist nicht der gesuchte Wolf. Der riss bereits mehrere Hühner und ist, wie ein Beauftragter des Nationalparks feststellte, ein menschenscheuer Schlappschwanz und noch immer auf der Flucht.

Der Rummel geht weiter: Der deutsche Wolfsexperte Christoph Promberger ist angereist, um sich selbst ein Bild zu machen. Tierfreunde protestieren wegen der sinnlosen tödlichen Schüsse auf den Wolfshund am Dammwildgehege. Hätte es ein Betäubungsschuss nicht auch getan?

Max Holler (45, Fabrikarbeiter) und sein Hund \\\"Morro\\\" trafen den wolfsähnlichen Hund beim Gassi Gehen am Waldrand: \\\"Er war total zutraulich, ist neben mir hergelaufen und hat mit meinem Hund gespielt. Es war ein Unfug, ihn zu erschiessen\\\".

Der Wolf vom Badeweiher, den schon mehrere Zeugen sahen, hat offenbar Angst vor Hunden und Menschen. \\\"Mein Schäferhund war ihm auf den Fersen, hat ihn aus seinem Unterschlupf gejagt. Ein aggressives Tier hätte den Kampf aufgenommen; dieser Wolf aber zog seinen langen Schwanz ein, dass er bei den Vorderläufen wieder heraus kam und lief davon“, erzählt der Beauftragte vom Nationalpark, Tieranästhesist Hermann Hennings (59).

Ob scheu oder nicht, Wolf ist Wolf. Deshalb ist in und um Wegscheid für Federvieh und kleine Kinder Ausgangssperre angesagt. Mütter und Landwirte sind in Sorge.

„Hühner nicht rauslassen! Wolf!!!“, heftete der herbeigerufene Wolfexperte Hennings selbst an einen Hühnerstall. Das Haushuhn, flugfaul und träge, ist für einen hungrigen Wolf leichte Beute.

„In der benachbarten Tschechei gibt es verantwortungslose Züchter, denen daran gelegen ist, möglichst aggressive Rassen hervorzubringen. Sie kreuzen junge Wölfe, zum Beispiel mit Huskys. Tiere, die nicht scharf genug sind, werden einfach ausgesetzt“, weiss Hennings.

Der getötete Wolfshund und der gesuchte Wolf könnten von einem solchen tschechischen Zuchtbetrieb stammen.

Übrigens: Dem Jäger, der den falschen Wolf tötete, ist die Sache mittlerweile furchtbar peinlich. Er war mit einem Dutzend Jagdkameraden schon dabei, seine erlegte Trophäe zu feiern, als er über den Irrtum aufgeklärt wurde. Ob der 47 Kilo schwere wolfsähnliche Mischling nun in seiner Kühltruhe liegt oder bereits zur Tierkörperbeseitigung gegeben wurde, ist unbekannt.

Quelle: http://www.mediendenk.com/index.php?AID=0000001142

Zitat:

Wegscheid. Mehrere gerissene Hühner gehen auf das Konto eines Wolf-Mischlings, der seit einigen Tagen in Thalberg (Landkreis Passau) für Unruhe sorgt. Am Samstag erschoss ein Jäger den Bastard im etwa zwei Kilometer entfernten Kleinrathberg. Das Tier hatte sich einem Wildgehege genähert. Die Polizei gab es deshalb zum Abschuss frei. Wolf-Fachmann Hermann Hennings aus Grafenau bezweifelt allerdings, dass das getötete Tier mit dem Thalberger Wolf identisch ist.
Hennings verfolgt die Fährte des Thalberger Wolfs seit Samstagfrüh, nachdem die Polizei einen Experten angefordert hatte. Er hat das Tier auch mehrmals zu Gesicht bekommen. Nachdem er den getöteten Wolf untersucht hat, steht für Hennings fest: „Die Tiere unterscheiden sich stark in Größe, Fellzeichnung und Aussehen.“ Er folgert daraus, dass mindestens zwei Tiere in der Region ausgesetzt worden sind. Hennings glaubt in dem Vorfall die Handschrift skrupelloser tschechischer Hundezüchter zu erkennen. Die würden häufig Wölfe mit aggressiven Hunderassen kreuzen, um als Ergebnis beißwütige, gefährliche Hunde zu bekommen. Tiere, die nicht ihren Erwartungen entsprächen, würden ausgesetzt. Der Wolf-Experte ist überzeugt, dass es sich bei beiden Tieren um Mischlinge handelt: „Ein reinrassiger Wolf würde nie so nah an menschliche Behausungen kommen.“ Auch Trittbild und Verhaltensweisen deuteten darauf hin. Das Risiko, dass die Tiere Menschen gefährlich werden könnten, hält Hennings für relativ gering. Allerdings wisse man nie, wie sich die Tiere verhalten, wenn man sie etwa beim Fressen stört. In Thalberg hat das plötzliche Auftauchen des Wolfes für Unruhe gesorgt. So musste eine ältere Bäuerin hilflos mit ansehen, wie er über ihre Hühner herfiel und fünf tötete. Eltern wollen ihre Kinder nicht mehr unbeaufsichtigt draußen spielen lassen. Franz Holler, Jagdpächter im Thalberger Revier, ist seit gestern allerdings vorsichtig optimistisch, das Problem vielleicht doch los zu sein: Alle ausgelegten Köder blieben unberührt, es gab keine frischen Spuren. „Vielleicht hat sich der Experte doch geirrt.“

Quelle: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.ph...ssort=pol&BNR=0


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Menschen haben trotz der Kraft ihrer Vernunft nicht die instinktive Weisheit der Wölfe.
Dr. Erich Klinghammer

28.04.2004, 13:54
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