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Marozi
Panthera leo maculatus




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British Big Cat Society veröffentlicht FallzahlenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Der Sprecher und Gründer der British Big Cats Society (BBCS), Danny Bamping, hat gestern Mittag gegenüber der Presse einige Daten und Schlussfolgerungen der fünfzehnmonatigen Situationsanalyse (Januar 03 bis März 04) veröffentlicht. Diese deuten darauf hin, dass nur wenig Zweifel an der Existenz großer, freilebender Katzen in Großbritannien bestehen. Unmissverständlich hat die BBCS die Regierung aufgefordert, angesichts dieser Daten eine wissenschaftliche Untersuchung zu veranlassen. Danny Bamping: "Die Beweise haben zugenommen und sind zunehmend klarer - wir werden jetzt bei den zuständigen Autoritäten um ihre Unterstützung für eine wissenschaftliche Studie über die Großkatzen in Großbritannien anfragen. Wir möchten uns auf den Südwesten konzentrieren; das ist das aktivste Areal und Sitz der BBCS."

Über 2052 Sichtungsreporte wurden von der BBCS durch ganz Britannien erfasst, das sind statistisch gesehen vier pro Tag. Die Top Ten der Sichtungen erfolgen in absteigender Reihenfolge in Schottland (231 Sichtungen), Kent (141 Sichtungen), Yorkshire (127 Sichtungen), Wales (102 Sichtungen), Devon (100 Sichtungen), Cornwall (96 Sichtungen), Lancashire (86 Sichtungen), Irland (82 Sichtungen), Lincolnshire (80 Sichtungen) und in Somerset (69 Sichtungen). Eine statistische Auswertung ergab einen prozentualen Anteil im Südwesten von 21 Prozent, im Südosten von 16 Prozent, in East Anglia von 12 Prozent, in Schottland 11 % und in den West Midlands von 9 Prozent. Die physischen Daten beinhalten fünf Angriffe auf Pferde, über vierzig Hinweise auf Schafstötungen und mehrere gesicherte Entdeckungen von Pfotenabdrücken. Über ein Dutzend Stücke von Videofilmen wurden der BBCS übersandt, wovon jedoch nur einige wirklich auf Großkatzen zurückgehen könnten. "Das Problem mit Augenzeugen ist grundlegend die Wahrnehmung der Sichtung," so Danny Bamping. "Bevor wir nicht zu den Plätzen gefahren sind und Untersuchungen des Areal unternommen haben, bleiben diese nicht schlüssig.

Er sieht die Ursache der steigende Anzahl an Sichtungen beziehungsweise Informationen in mehreren Gründen. Eine davon ist die Präsenz der BBCS-Webseite, die inzwischen über 85.000 Hits aufweist. Zudem seien die Augenzeugen weniger ängstlich von einer Sichtung zu berichten und weit mehr Organisationen haben sich dem Thema angenommen (u. a. NFU, diverse Polizeieinheiten und Tierorganisationen). Über die letzten paar Jahre hat sich die BBCS weit mehr Gehör verschafft mit ihrer Botschaft. Danny Bambing: "Nicht nur durch die Medien in der Öffentlichkeit, sondern auch bei den zuständigen Behörden die für die momentane und zukünftige Situation verantwortlich sind. Ich schlug ihnen vor, die Großkatzensituation genau wie den Umgang mit dem Wildschweinszenario zu behandeln, das über Jahre geleugnet wurde. Letztlich sollten sie die Fakten akzeptieren und eine Studie der Tiere und deren Präsenz in Großbritannien unternehmen. Wenn dies abgeschlossen ist, müssen die Fakten veröffentlicht werden und mit den notwendigen, geschulten Weg behandelt werden. Vor rund neun Jahren unternahm die Regierung eine Studie über die Präsenz des "Beast of Bodmin Moor". Sie schlussfolgerten, dass sie keine Schlussfolgerung schließen konnten. Es ist an der Zeit das Thema ernst zu nehmen und von nun an aktiv zu werden, anstatt untätig zu bleiben wie dies bislang war."
Andere Informationen, die der Society zugänglich gemacht wurden, sind die Anzahl von großen (oder exotischen) Katzen die in den letzten vierzig Jahren in die Wildnis freigelassen wurden. Dies hat zu einer interessanten historischen Forschung geführt, die der BBCS eine Einschätzung der heute präsenten Arten ermöglichen. Zusätzlich wünscht man sich eine Liste der getöteten oder gefangenen Tiere in Großbritannien. Momentan sind neunzehn Kadaver auf dieser Liste, darunter Pumas, verschiedene Luchse und einige Exoten.

Die BBCS wird ihre Forschungen weiterführen und sich sowohl auf ihr Kamera-Projekt als auch verstärkter wissenschaftlicher Beweissuche widmen. Danny Bamping: "Die BBCS sollte weiterhin wachsen und sich bemühen die unbeantworteten Fragen zu beantworten, so zum Beispiel wie viele und welche Arten es gibt, ob sie sich fortpflanzen und ob sie eine Gefahr für Menschen und Nutz-/Haustiere darstellen. Persönlich möchte ich herausfinden, was es mit diesen schwarzen Katzen auf sich hat, da nicht alle große domestizierten Katzen oder Wildkatzen sein können und genauso wenig schwarze Leoparden!" Die BBCS, die sich vor rund vier Jahren gründete, hat sich in der Zwischenzeit signifikant vergrößert und verfügt nun über Mitglieder in ganz Großbritannien. Ihre Stimme hat für ein verstärktes Verständnis für exotische Katzenarten in Britannien gesorgt und es dem einzelnen erlaubt mit seinen Sichtungen und Begegnungen an eine Stelle zu wenden die ihn ernst nimmt und über ein entsprechendes Netzwerk verfügt die die Berichte überprüft.

Am Rande merkt der Zoologe und Berater der BBCS Chris Mosier an, dass die Freilassung von exotischen Katzenarten zwar eine kriminelle Handlung sei, jedoch möglicherweise nicht immer eine schlechte Idee. Viele Biologen glauben demnach, dass die Populationen von Beutetieren zu groß sind und nicht ausreichend Jäger zur Kontrolle des Gleichgewichts vorhanden sind. Die Wiederansiedlung des Luchses mag sofern sie korrekt durchgeführt wird, zur Wiederherstellung dieses Gleichgewichts führen. Angesichts der großen terroristischen Bedrohungen, der damit einhergehenden Verschärfung der Waffenkontrolle und der nicht mehr akzeptierten Hundejagd, mag die Rückkehr einer der lang verlorenen Jäger für die Farmer und Landeigner Hoffnung geben.


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"In diesen Bergen gibt es zwei Arten von Löwen. Da ist der simba und da sind die marozi. Diese marozi sind keine Löwen. Da ist der Leopard und da ist der Gepard. Da ist der Löwe und da ist der marozi."

Ali, der Lepardenjäger im Gespräch mit K. G. Dower

21.04.2004, 19:54
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