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nettwork
Panthera leo




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft: Österreich
Salzburg (A)
Beiträge: 702
nettwork ist offline
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Meiner Meinung nach werden Katzen, die in der Obhut von Menschen aufwachsen nie richtig erwachsen.
Sie müssen sich nicht wirklich um sich selbst kümmern, bekommen Futter und Geborgenheit. Den ausgeprägten Spieltrieb, den viele Katzen haben, kennen wir ja alle.
Das könnte auch erklären, warum die Bindung an den Menschen so groß ist. Sie ist ja bei allen Jungtieren sehr stark und verliert erst mit der Zeit an Kraft, bzw. werden viele Jungtiere von den Eltern regelrecht verstoßen, wenn sie alt genug sind. Sie gehen also nicht freiwillig und werden aus freien Stücken erwachsen.


__________________
Unmöglich ist eine Meinung
und keine Tatsache!
(Adidas Werbung)

28.09.2004, 20:25
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Myril
Tripple-As



Dabei seit: Juli 2004
Herkunft:

Beiträge: 350
Myril ist offline
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Huhu!

Katzen können schon in dem Sinne Rudeltiere sein. Rangordung.... ob es die nicht gibt? Ich weiß nicht, aber ich denke schon in gewissem Sinne.

Von klein auf daran gewöhnen, muss nicht sein, auch ältere Katzen kann man noch vergesellschaften.

Ich denke viele Tiere haben die Veranlagung zum Rudel bilden, wenn die Voraussetzungen dazu geben sind und Vorteile daraus gezogen werden können. (Bzw. die Vorteile für das einzelne Individum überwiegen)


__________________
Gruß
Myril

Dieser Beitrag wurde von Myril am 11.10.2011, 22:39 Uhr editiert.

28.09.2004, 17:45
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Neelay
Tiger




Dabei seit: September 2004
Herkunft: Bergedorf
Hamburg (DE)
Beiträge: 72
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Hauskatzen sind keine Wildkatzen. Verwilderte Hauskatzen schließen sich oft zu Gruppen zusammen. Das sind keine richtigen Rudel, wie bei Wölfen, sondern eher ein Zusammenschluß in dem die Tiere zusammen leben. Eine richtige festgelegte Rangordnung gibt es nicht. Ich würde sagen, die Katze sich im Laufe der Zeit zu einem primitiven Rudeltier entwickelt hat. Weiß ich aber nicht genau. Die Sache mit der Sozielisation von Klein auf klingt auch einleuchtend (funktioniert aber bei Wildkatzen nicht wirklich, muss also doch an der Entwicklung liegen).


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Ich glaube, wir bewundern Katzen unter anderem wegen ihrer Kunst, dem anderen immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Sie scheinen am Ende immer obenauf zu sein, gleich was sie tun oder zu tun vorgeben. Selten sieht man, dass eine Katze in Verlegenheit gbracht wird. Vielleicht beneiden wir sie insgeheim.

Diejenigen, die freilebende Tiere wie Haustiere und Kleinkinder behandeln , lieben sie. Aber die, die ihre Art respektieren, die möchten, dass sie ein normales Leben führen, lieben sie mehr.

28.09.2004, 15:08
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Naja, da hab ich ja jetzt 2 Theorien. Die mit der Ersatzmutter wirkt zum Teil logisch, zum Teil sehr unlogisch. Und zwar: Ist es nicht auch bei Katzen üblich, auf den Wunsch der Mutter zu achten?
Zweitens: Ja, das würde erklären, warum die Katze bleibt, wenn es keine Freundschaft gäbe. Ich nehme an, dass beides zusammenwirkt, aber von einer Freundschaft bin ich überzeugt. Manchmal ist das Verhältnis zu meiner Katze etwas eisiger (wenn sie schlecht geschlafen hat oder wieder Futter bekommt, das ihr nicht schmeckt), dann wieder besser (sie erobert meinen Schoß sobald ich sitze oder schläft im Selben Bett).
Aber was würde so eine Freundschaft möglich machen? Das wäre doch typisch für Rudeltiere, oder nicht?


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Viele, die leben, verdienen den Tod und viele die Sterben würden das Leben verdienen. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit deinem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand!

Gandalf/ J.R.R. Tolkien

13.04.2004, 09:22
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fennek
Mitglied




Dabei seit: März 2004
Herkunft: deutschland

Beiträge: 79
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eine hauskatze die ohne menschenkontakt aufwächst fühlt sich sehr wohl von ihm bedroht. sie flüchtet, hat sie dazu nicht die möglichkeit geht sie an den glatten wänden hoch und wenn es gar nicht anders geht greift sie den menschen sogar an.

es ist bei zahmen katzen einfach erlernt. die katze merkt einfach das der mensch gut zu ihr ist. das er sie füttert, mit ihr spielt und sie streichelt, ihr ein warmes plätzchen anbietet, ........
und das er sprigt wenn sie maunzt. sei es weil sie rein oder rauß will, hunger hat oder spielen will. eigentlich hält sich die katze ja einen menschen und nicht umgekehrt *g*


sie wäre ja blöd das alles aufzugeben *g*

eigentlich sagt man ja das tiere nicht logisch denken können, bei katzen glaub ich das teilweise schon *g*
sind manchmal sehr berechnend *g*


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Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

11.04.2004, 20:25
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Goldkatze
Routinier




Dabei seit: Februar 2004
Herkunft: Land der goldenen Feliden

Beiträge: 452
Goldkatze ist offline
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Eine Hauskatze sieht den Menschen ja in gewisser Weise als Ersatzmutter. Eine Katze zeigt ihr Leben lang auch Verhaltensweisen eines Kätzchens z. B. Miauen um um Futter zu betteln.
Das Streicheln erinnert sie wahrscheinlich an die Zunge der Mutter, die sie früher geputzt hat.
Soweit meine Theorie...


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On the day Cc was born, 6,000 unwanted pet cats and kittens were destroyed in the USA.

10.04.2004, 19:30
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Tirica
Ozelopardin




Dabei seit: November 2002
Herkunft: Österreichs Regenwald / Costa Rica

Beiträge: 795
Tirica ist offline
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Ich habe mir überlegt, wie das wohl funktioniert, dass Hauskatzen zu Menschen eine so enge Bindung aufbauen können. In der Natur kommt ja soetwat wie Freundschaft nicht vor, oder? Da die Vorfahren der Hauskatzen keine Rudeltiere waren, denke ich mal. Aber wieso haben die das dann so gerne, wenn man sie streichelt, und wenn man sie als Freunde behandelt?
Warum fühlen sie sich nicht bedroht durch die Nähe?

Habt ihr Ideen?


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Gandalf/ J.R.R. Tolkien

10.04.2004, 19:25
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