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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
Themenstarter Dieses Thema wurde von PetraB. gestartet
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Die dargestellten Gewaltszenen sind schon heftig, wie ich finde. Klar gibt es blutigeres Gemetzel, aber ich habe auch hier zwei- dreimal weggeschaut. Es wurde mit der Kamera ziemlich draufgehalten.

Der Jesus-Darsteller war wenig charismatisch und er kam mir stellenweise, in den Rückblenden, wie ein arroganter Sektenführer vor. Das mag an der Sprache gelegen haben oder an der Person des Darstellers oder eben tatsächlich daran, dass ich nicht religiös bin.

Die Passion jedoch ist sehr eindrücklich rübergekommen. Die Brutalität und Gnadenlosigkeit der damaligen Zeit. Und ich denke nicht, dass sie hier übertrieben dargestellt wurden.

Klar wurde in Bezug auf den Film mal wieder das Schlagwort ''Antisemitismus'' herausposaunt, aber DAS ist wohl das letzte, was dieser Film in Gang bringen wollte. Ausserdem wurde Jesus auf Betreiben des jüdischen hohen Rates, allen voran Kaiaphas gegeißelt und gekreuzigt. Da gibt es mal GAR nichts dran zu rütteln. Sie entschieden sich FÜR das Leben eines ''notorischen'' Mörders und GEGEN Jesus.

Insgesamt habe ich die Botschaft des Films verstanden, konnte sie jedoch nicht verinnerlichen, weil ich nicht gläubig bin. Marina hat sehr schön ihre eigenen Empfindungen geschildert ... und die Liebe zu Gott, zu Jesus, das Finden oder Wiederfinden derselben ... DAS ist das Ziel dieses Films.

Nicht Millionen scheffeln oder nach Sensationen trachten. Mel Gibson ist ein gläubiger Mensch. Er hat sich an die Evangelien gehalten und diese interpretiert. Er hat selbst 30 Millionen Dollar in den Film investiert, obwohl man ihn warnte, er würde sein ganzes Geld verlieren.

Ich kann den Film nur empfehlen, er IST sehenswert ... und regt zum Nachdenken an.

Ziemlich viele Infos zum Film und auch Kommentare findet man HIER.


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

01.04.2004, 17:06
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ShaTanka
Omega-Wolf




Dabei seit: September 2003
Herkunft: ???

Beiträge: 192
ShaTanka ist offline
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Ich weiß nur, dass nicht alles untertitelt wurde. Ich habe gehört, bei manchen Folterszenen und dergleichen wurden ein paar nette Zoten gerissen, die man dem Publikum wohl vorenthalten wollte.


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Zeit zu gehen...

01.04.2004, 15:52
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Wizard
Doppel-As




Dabei seit: August 2003
Herkunft: nimmerland
Baden-Württemberg (DE)
Beiträge: 132
Wizard ist offline
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ich verstehe die ganze aufregung um den streifen nicht...

alles in allem fand ich den film eher langweilig und mühsam.
von der filmischen umsetzung her vielleicht die realistischste darstellung der passion überhaupt, aber ansonsten, naja
wenn ich zum 27. mal sehe wie jesus mit dem kreuz stolpert, dann langweilt mich das eben.

gruß, wizard


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puisque toutes les creatures sont au fond des freres,
il faut traiter vos betes commes vous traitez vos amis

01.04.2004, 15:23
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Cat
Streunerin




Dabei seit: März 2002
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Rheinland-Pfalz (DE)
Beiträge: 1174
Cat ist offline
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bin zwar eh noch zu jung, um den Film anzuschauen, würde es aber sonst auch nicht tun...

ich habe gelesen, dass bei den Dreharbeiten der Regie-Assistent und (ich glaube mal) der Schauspieler von Jesus von einem Blitz getroffen wurden! Passiert ist nichts, beide kamen nur mit dem Schrecken davon...
ist das ein Zeichen aus dem Himmel? Wenn ja, was bedeutet es? Und...ist das wirklich wahr, mit dem Blitz oder Fake??

Ach und die lateinische Texte... habe gehört, dass die Leute, die Latein können, sich an den Dialogen "kaputtlachen" könne. Denn Jesus sagt da zum Beispiel bei einer Szene (die gar nicht zum lachen ist, ich glaube die Kreuzigung sogar) : "Wasch meine Wäsche" oder irgendwas mit seiner Wäsche.
Das finde ich einfach nur noch strunzdumm.
Ich kann kein Latein, aber wenn das wirklich wahr ist...

Und mit dem Leiden von Jesus verdient Gibson auch noch Geld...
Kenn ihr den Regisseur Pier Paolo Pasolini??

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Die 120 Tage von Sodom (1975) sind vermutlich das grauenvollste Werk der Filmgeschichte. Den 1785 entstandenen, aber erst 1904 publizierten Roman »Die hundertzwanzig Tage von Sodom« des Marquis de Sade transponiert Pasolini in die Zeit der faschistischen Republik von Salo, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Vier »Herren« bereiten in kaltem Genuß der Macht einer Vielzahl von Opfern die Hölle auf Erden. Der Film ist ein Inferno der Demütigungen, der Entmenschlichung, der sadistischen Gewalt; in der Drastik der Darstellung geht Pasolini über jedes erträgliche Maß weit hinaus. Doch nicht nur das, was er zeigt, ist unerträglich. Zur Provokation wird die Art, wie Pasolini es zeigt: so kalt, mitleidlos und distanziert, wie die »Herren« ihre Taten begehen. Die Macht des Blickes, der eben nicht wegsieht, legiert Pasolini mit der Gewalt der Tat. Der Voyeurismus des Kinos wurde nie zuvor derart in seine Inhumanität getrieben, in den Konsumismus, den schieren Verbrauch von Körpern. Ob dies Pasolinis Abschied vom Kino hätte sein sollen, bleibt ungewiß. Der Film wurde erst nach seinem Tod uraufgeführt und sofort verboten.
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Quelle

Wahrscheinlich wurde der Regisseur wegen dem Film ermordet.


Bei einem guten Regisseur gehört auch dazu, dem Publikum nicht alles zu zeigen, was los ist, sondern die Kamera im richtigen Moment so abzuwenden, dass es trotzdem alle verstehen, was da passiert...
es ist eine Kunst, aber man sollte sie als Regisseur draufhaben.

01.04.2004, 14:37
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TamedTigress
Amurtigerin




Dabei seit: April 2003
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TamedTigress ist offline
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Nein liebe Marina,

ich finde das nicht laecherlich. Ich bin nicht sehr religioes, aber mir kramft sich bei sowas auch das Herz zusammen - weil es ein Mensch oder Tier ist.

Wenn ich sowas sehe oder lese dann fuehle ich die Schmerzen die dieser Mensch/dieses Tier genau so wenig verdient hat wie ich.

Deshalb tue ich mich schwer damit den Gang ins Kino zu wagen obwohl ich sicher einen sehr interessanten Film verpasse.

TamedTigress

01.04.2004, 13:30
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Marina
Pantherkönigin




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Camargue (F)
Beiträge: 814
Marina ist offline
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Zitat:
Original von TamedTigress
(...)Was meint Ihr will er damit aussagen? Wie sehr Jesus fuer uns gelitten hat, wie blutruenstig die Juden sind, oder - oder haben die Kritiker Recht die fast einstimmig behaupten der Film ist sadomasochistisch...)
TamedTigress


Ich habe mir den Film noch nicht angesehen und werde es auch nicht tun. Ich kann nicht. Vielleicht wundern sich ein paar über mich oder vielleicht auch nicht. Aber ich sag es, wie es ist. Ich betrachte Jesus als meinen Freund und bin froh, dass er immer bei mir ist. Ich weiss, was damals geschehen ist und jedesmal krampft sich mir das Herz bei diesem Gedanken zusammen. Es schmerzt, es macht mich fertig, versteht Ihr, weil er mein Freund ist. Ich fühle starken Schmerz, wenn ich an all die Qualen denke. Ich kann es mir nicht auch noch in einem Film ansehen. Vielleicht lacht nun wieder dieser und jener über mich, das muss ich auf mich nehmen. Ich steh dazu, dass es so ist und es wird auch so bleiben. Die Ausschnitte, die ich gesehen habe in diversen Sendungen und Besprechungen haben mir gereicht.

Aber nun zu Deinen Fragen TamedTigress, unabhängig davon nun. Mel Gibson ist bekannt dafür, dass er Filme macht, die zum Teil knallhart die Tatsachen zeigen. Ich denke nicht, dass er damit die Juden oder sonstwen angreifen wollte, keine Gruppe an sich, sondern einfach das zeigen wollte, was damals da geschah. Das kann er ja nun nicht mit zuckersüssen Bildern, geht ja nicht, denn es ging wirklich so zu bei Kreuzigungen und Folterungen. Und es geht doch zum Teil noch heute so zu, wo auch immer auf der Welt. Und welches Regime auch immer dahinter steckt oder? Nein, für mich wollte er einfach zeigen, wie es war. Sonst weiter nichts. Aber ich kann mich auch täuschen, denn ich seh ja nicht in die Menschen hinein. Vielleicht hatte er auch andere Beweggründe, bloss kann ich die nicht sehen.

Ich denke mal, jede Gruppe interpretiert alles mögliche hinein, um zu protestieren oder so, was da nicht ist oder vielleicht nicht ist. Doch eines ist erstaunlich, mag nun jemand an Jesus glauben oder nicht. Im Moment denken sehr Viele über ihn und die Geschehnisse damals nach. Der Film bewegt also etwas. So oder so. Ich hoffe nur nicht, dass er irgendwie missbraucht wird für Aktionen.

01.04.2004, 13:24
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ShaTanka
Omega-Wolf




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Ich kann dir den Film nur empfehlen TamedTigress. Ich fand ihn sehr gut. Es sei denn, du hast einen empfindlichen Magen, dann würde ich abraten.

Ich finde diesen Film nicht antisemitisch, er zeigt eher einen Konflikt innerhalb des Judentums. Ich kann also nicht verstehen, warum die Juden sich so aufregen. Wir Deutschen gehen ja auch nicht bei jedem Kriegsfilm in dem die Whrmacht mitspielt auf die Straße. Oder hat das jemand getan als "Der Soldat James Ryan" in die Kinos kam?


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Zeit zu gehen...

01.04.2004, 12:02
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TamedTigress
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Hei,

das find ich ja richtig gut dass jemand diesen Film anspricht - ich hatte mir bereits ueberlegt dies selbst zu tun.

Ich hadere ehrlich gesagt noch mit mir.

Einerseits moechte ich ihn als ehemaliges und langjaehriges Mitglied des Mel Gibson-Fanclubs natuerlich unbedingt ansehen, andererseits aber... bin ich ein Mensch der Bilder nur schwer aus dem Kopf kriegt und was ich ueber den Film gehoert habe ueberzeugt mich fast davon darauf zu verzichten.

Zunaechst fand ich es sehr schade dass der Film in toten Sprachen gedreht werden sollte, aber ich habe gehoert dass die Bilder kraftvoll genug sind um alles auszusagen.

Ich habe auch gelesen dass viele diesen Film sehr antisemitisch finden da er die Juden so blutruenstig darstellt. Wie seht Ihr das - die den Film ja kennt?

Ich finde es interessant das Mel Gibson, ein sehr, sehr streng altkatholischer Mensch, einen Film ueber Jesus letzte 24 Stunden dreht und diese so brutal darstellt. Was meint Ihr will er damit aussagen? Wie sehr Jesus fuer uns gelitten hat, wie blutruenstig die Juden sind, oder - oder haben die Kritiker Recht die fast einstimmig behaupten der Film ist sadomasochistisch?

Kann man den angucken ohne die naechsten Wochen vom Foltern zu traeumen?

TamedTigress

01.04.2004, 11:51
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ShaTanka
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ShaTanka ist offline
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Ich war auch vergangene Woche in dem Film. Er war nur teilweise sehr hart, z.B. die Folterszenen, wie Jesus sein Kreuz zum Berge Golgatha schleppen musste und schließlich die Kreuzigungsszene selber. Ansonsten fand ich ihn nicht besonders schlimm, da gibt's weitaus härtere Sachen...

Besonders gut fand ich die Idee, den ganzen Film in aramäisch und Latein, mit Untertiteln zu zeigen. Es hörte sich ziemlich interessant an und ist gewiss mal etwas anderes als eine Synchro. Da hat Mel Gibson einen guten Film auf die Beine gestellt, ich kann ihn nur loben.

Er wollte die Römer als blutrünstige Monster darstellen und das ist ihm überdeutlich gelungen. Dieser Film zeigt schließlich die letzten zwölf Stunden im Leben Jesus. Das dabei kein "Kinderfilm" raus kommt, kann man sich ja denken.


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01.04.2004, 11:44
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PetraB.
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Puuuh,

wir haben gestern abend ''Die Passion Christi'' angeschaut. Ziemlich krass ... und es scheiden sich wohl nicht umsonst die Geister an diesem Film. Wer von Euch hat ihn auch schon gesehen und was haltet Ihr von der Umsetzung?


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... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

01.04.2004, 11:22
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