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Sesshoumaru
sama




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Mufflig, faul, schmusig: TIGER
30 Raubkatzen haben im neuen Film "Zwei Brüder" von Jean-Jacques Annaud ("Der Bär") mitgewirkt. Hier erzählt er von den schwierigen Dreharbeiten in Kambodscha.

Der Faszination von Tigern kann man sich nicht leicht entziehen. Die großen Raubkatzen strahlen eine unnachahmliche Mischung von Eigenschaften aus. Sie sind majestätisch, lässig, muskelbepackt und unbezähmbar. Von einer Sekunde auf die andere können sie sich von einem verspielten Wesen in einen gefährlichen Jäger verwandeln. Dabei sind sie selbst Gejagte. Ihr wunderschönes Fell hat sie zum Opfer eines Gegners gemacht, gegen den sie sich kaum wehren können: den Menschen.

Diese Faszination hatte auch der französische Regisseur Jean-Jacques Annaud im Hinterkopf, als er sich daran machte, die Gestreiften zu den Hauptdarstellern in seinem neuen Film "Zwei Brüder" zu machen. Er erzählt darin von den Tigerbabys Kumal und Sangha, die in den 20er-Jahren im Dschungel von Indochina leben. Sie werden getrennt und wachsen unter völlig unterschiedlichen Verhältnissen auf. Einer wird an den Zirkus verkauft, der andere wird der Spielgefährte des Sohns vom Gouverneur. Aber beide Brüder begegnen sich noch einmal. In einer Arena sollen sie gegeneinander kämpfen. Werden sie sich wiedererkennen?

Man würde dem französischen Regisseur Jean-Jacques Annaud Unrecht tun, wenn man ihn als Tierfilmer bezeichnen würde. Aber der Oscar-Gewinner (1977 für "Sehnsucht nach Afrika") hat neben hochkarätigen Literaturverfilmungen ("Der Name der Rose", "Der Liebhaber"), einem Steinzeit- ("Am Anfang war das Feuer") und einem Weltkriegsdrama ("Duell - Enemy At The Gates") schon einmal einen spektakulären Film über wilde Tiere gedreht. "Der Bär" lockte 1989 in Frankreich mehr als neun Millionen Zuschauer in die Kinos.

Warum jetzt, 15 Jahre später, die Rückkehr in die Wildnis? "Tiere helfen einem, die eigenen Instinkte besser zu verstehen", sagt Annaud. "Wir glauben zu sehr, dass wir von der Natur weit entfernt sind." Das herauszufinden dauert für den 1943 geborenen Franzosen recht lange. Nach dem Ende seines Filmstudiums unterrichtete er eine Zeit lang in Kamerun. Mit drastischen Folgen für den rational-intellektuell erzogenen Filmemacher. "Afrika war ein enormer Schock für mich. Ich habe erst dort entdeckt, meinen Instinkten und Emotionen zu trauen."

Für Annaud sind die Ähnlichkeiten zwischen Tier und Mensch eine ausgemachte Sache, die er noch einmal neu erzählen wollte. Die 30 Tiger, die er bei den Dreharbeiten einsetzte, erwiesen sich als kooperativ, aber sehr unterschiedlich. "Ich hatte einen muffeligen, einen stolzen, einen faulen, einen schmusigen, einen Verführer, einen Macho . . ." Gedreht wurde in einem großen eingezäunten Areal. Regisseur, Kameramann und Crew filmten aus einem starken Käfig heraus. Das war sicher. Meistens jedenfalls. Ab und zu versuchten die 300 Kilogramm schweren Tiger nämlich, durch die nur mit Karnickeldraht gesicherten Öffnungen für die Kameras ins Innere des Käfigs zu gelangen. Annaud nennt das verniedlichend "ziemlich spezielle Momente".

Aber die Dreharbeiten in Kamboscha waren nicht nur wegen der Tiger gefährlich. "Wir mussten die vielen Landminen entfernen, und auch die medizinische Versorgung vor Ort war schwierig", sagt Annaud, der für eine Crew von 150 Mitarbeitern verantwortlich war.

Die menschlichen Schauspieler sind in seinem Film eigentlich nur Statisten. Dabei hat der von Guy Pearce verkörperte Jäger McRory, der durch die Freundschaft zu einem Tiger zum Raubtierschützer wird, interessante historische Vorbilder. "Jim Corbett war um die Jahrhundertwende einer der berühmtetsten Tigerjäger", erklärt Annaud. Nachdem Corbett sich auch mit Büchern über seine Jagderfolge einen Namen gemacht hatte, wechselte er die Seiten und errichtete in Indien die ersten Parks zum Schutz der Tiger. Und der französiche Romanautor André Malraux ("So lebt der Mensch") begann als Plünderer kambodschanischer Kunstschätze, kam dafür ins Gefängnis, schrieb darüber - "und später wurde er de Gaulles Kulturminister", sagt Annaud und lacht. Volker Behrens

Quelle: Abendblatt


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Sesshoumaru-sama, Lord of the Western Lands
GVD

11.09.2004, 17:21
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tiger-lilly
Tiger




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Auch der WWF beschäftigt sich mit dem Film "Zwei Brüder".

Hier ist zunächst ein Interview mit Jean-Jacques Annaud:

Interview mit „Zwei-Brüder“-Regisseur Jean-Jacques Annaud, der außerdem das Drehbuch schrieb und den Film produzierte

WWF: Warum gerade Tiger?

Annaud: Ich liebe Tiger. Sie haben mich schon immer fasziniert. Es ist dieser Blick, der einen nicht mehr loslässt. Schon als Kind war ich beim Zoobesuch erst zufrieden, wenn ich die majestätischen Katzen gesehen hatte.
Offenbar bin ich nicht der Einzige. Wir haben neun Monate mit den Tieren gedreht. Fast alle Mitarbeiter waren sehr erfahrene Kollegen. Wenn sie gerade nichts zu tun haben, lesen sie normalerweise Zeitung. Davon lassen sie sich auch nicht abhalten, wenn wir zum Beispiel eine heiße Liebesszene mit Cameron Diaz und Brad Pitt drehen würden. Beim Dreh in Kambodscha war das anders: Alle am Set waren jede Minute gebannt von den Katzen.

WWF: Sie haben mit 30 Tigern gearbeitet. Gab es beim Dreh gefährliche Zwischenfälle?

Annaud: Nein, wir waren extrem vorsichtig. Alles war mit Netzen großräumig abgesperrt, die laufend kontrolliert wurden. Trotzdem hatte ich die ganze Zeit Angst, dass zum Beispiel ein Tier entkommt und in der Umgebung Kinder angreift. „Political Correctness“ ist nichts für Tiger, sie halten sich an die Schwachen. Sie können sehr charmant und verführerisch wirken, aber man darf nie vergessen, dass sie dich im nächsten Moment zu Katzenfutter verarbeiten können.

WWF: So wirken ihre Filmtiger eigentlich nicht. Im Gegenteil: Sie werden als sehr niedlich, geradezu menschlich dargestellt.

Annaud: Die Kritik der Vermenschlichung wird sicher kommen, ich glaube, das ist eine sehr westliche Sichtweise. In Asien ist viel klarer, dass Tiere und Menschen in derselben Welt leben. Tiere haben Gefühle, sie können Schmerz, Freude, Hunger und Neid spüren und bringen das zum Ausdruck. Bären haben Träume. Wölfe erkennen sich noch nach Jahren wieder. Warum soll das nicht auch bei Tigern so sein? Genau weiß das niemand.

WWF: Im Film kehren die Tiger zurück in den Dschungel. In Wirklichkeit wäre es kaum denkbar, dass Tiger, die einmal mit Menschen in Berührung gekommen sind, wieder ausgewildert werden. Wecken sie beim Zuschauer falsche Hoffnungen?

Annaud: Ich denke nicht. Ich habe einen Spielfilm gedreht, weil ich den Zuschauern darin sehr direkt zeigen kann, wo die Probleme liegen, während man bei einem Dokumentarfilm in einer beobachtenden Perspektive verharrt. Mein Film hat eine klare Botschaft: „Tiger gehören in die Wildnis.“ Die Reaktionen zeigen, dass die Menschen das verstehen. Sie wollen mehr über diese faszinierenden Geschöpfe wissen und sind auch bereit sich zu engagieren.

WWF: Die Handlung von „Zwei Brüder“ spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals streiften noch rund 100.000 Tiger durch die Wälder Asiens, heute sind es kaum mehr 7.000. Kann es für die Raubkatzen noch ein Happy End geben?

Annaud: Ich hoffe sehr, dass es dem WWF und anderen Naturschützern gelingt, den Lebensraum der Tiger möglichst großräumig zu erhalten. In Kambodscha ist es wichtig, die letzten Tigerhabitate nicht mit Straßen zu erschließen. Denn mit den Straßen kommen die Holzfäller und die Wilderer. Sie schießen nicht nur auf Tiger, sondern fangen ihnen auch die Beutetiere weg. In Einzelfällen mag es zudem sinnvoll sein, Holzkonzessionen zurückzukaufen. Wichtig ist es, mit den Menschen vor Ort gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Es wird noch ein langer Kampf für das Überleben der Tiger. Aber er lohnt sich und ich hoffe sehr, dass unser Film ein wenig dazu beiträgt, dass die Tiger eine Zukunft haben.

Das Interview führte Jörn Ehlers vom WWF Deutschland

Und hier ein Statement zum Film:
Zwei Brüder - Film und Wirklichkeit

Kinostart am 16.September 2004

Jean-Jacques Annaud zeigt in seiner Film-Fabel "Zwei Brüder" die faszinierende Welt der Tiger. Wir Kinobesucher staunen über die kraftvollen, klugen und verspielten Wildkatzen Kumal und Sangha, deren Geschichte in verblüffenden, einmaligen Bildern erzählt wird.

Die Botschaft: Tiger sind Mitgeschöpfe, sie haben ein Recht auf ein eigenes Leben in der Wildnis.

Genau dafür kämpft der WWF. Aus gutem Grund: Während vor 100 Jahren – zur Zeit, in der „Zwei Brüder“ spielt – noch 100.000 Tiger in Asien lebten, sind es heute nur noch rund 7.000 Tiere. Von acht Unterarten sind bereits drei ausgestorben, weitere sind akut bedroht. Deshalb engagiert sich der WWF in über 35 Projekten in Asien für das Überleben der letzten Tiger. Mit ermutigendem Erfolg.


Tiger in Film und Wirklichkeit

"Zwei Brüder" ist eine Geschichte. Daher entsprechen auch einige Verhaltensweisen der Tiger im Film nicht unbedingt der Wirklichkeit. In Zusammenarbeit mit dem Filmverleih Tobis möchte der WWF hier gerne einige Szenen des Films aufgreifen und mit der Wirklichkeit vergleichen - um Tiger besser zu verstehen und ihnen besser helfen zu können, in der Wildnis zu überlenen.

Im Film:
Sangha scheint ein tolles Haustier zu sein. Ist es wirklich eine gute Idee, Tiger zu Haustieren zu machen?

Tiger Fakt:
Der beste Platz für Tiger ist die Wildnis. Sie sind keine Haustiere wie im Film. Ein Tiger ist eine Raubkatze, die über 230 Kilogramm wiegen und bis zu drei Metern lang sein kann. Ein Tiger hat massive Krallen und Zähne. Und er läuft gut 65 Kilometer am Tag durch die Wildnis. In Gefangenschaft gehalten können Tiger Menschen und Haustieren gefährlich werden. Sie sind in keinem Fall „tolle Haustiere“.

Im Film:
Im Film kümmert sich der Tigervater rührend um seine Jungen. Und er hilft, sie großzuziehen.

Tiger Fakt:
Normalerweise verlassen die männlichen Tiger ihr Weibchen, sobald die Jungen geboren sind. Die Tigerjungen bleiben dann bis zu zwei Jahren bei ihrer Mutter, denn das Leben in der Wildnis ist noch zu gefährlich für sie. Erst wenn sie ausgewachsen sind, suchen sie sich ihr eigenes Revier.

Im Film:
Die beiden Tiger Kumal und Sangha haben eine sehr enge Beziehung und verhalten sich wie liebende Brüder.

Tiger Fakt:
Tiger sind Einzelgänger. Sie leben und jagen alleine und kommen nur für die Zeit der Paarung zusammen. Besonders ausgewachsene männliche Tiger sind sehr dominant und kämpfen untereinander um Reviere und Weibchen – ob sie Brüder sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle.
Allerdings kommt es manchmal vor – aber wirklich sehr selten - dass kleine Gruppen Tigern in der Wildnis zusammen leben. Diese sind dann tatsächlich häufig miteinander verwandt.

Im Film:
Die Menschen im Film – McRory, der Kumal fängt und Raoul, der Junge, der Sangha mit nach Hause nimmt - entwickeln eine enge Beziehung zu den zwei Tigern. Sie können ganz dicht bei Kumal und Sangha sein, ohne dass die beiden aggressiv werden.

Tiger Fakt:
Tiger sind Raubtiere. In der Wildnis dulden sie keine Menschen, die ihnen zu nahe kommen.
Werden sie in Gefangenschaft groß und haben ständig Kontakt zu Menschen, können sie darauf trainiert werden, Menschen näher an sich heran zu lassen. Aber dennoch sind und bleiben Tiger wilde Tiere und es besteht immer die Gefahr, dass sie aggressiv werden. Daher sollte man sie keinesfalls als Haustiere halten.

Im Film:
Kumal und Sangha flüchten in die Wildnis - zurück zu ihrer Mutter. Ist es möglich, dass Tiger, die in Gefangenschaft gelebt haben, einfach wieder in die Wildnis zurückkehren und dort normal leben können?

Tiger Fakt:
Es ist bislang kein solcher Fall bekannt. Es ist sehr schwer, Tigern, die in Gefangenschaft groß geworden sind, beizubringen, wie sie in der Wildnis jagen und überleben können. Normalerweise übernimmt das nämlich ihre Mutter.
Außerdem gewöhnen sich Tiger in Gefangenschaft an Menschen. „Mensch“ bedeutet dann für sie „Versorgung mit Fressen“. Wenn solche Tiere plötzlich wieder in der Wildnis leben, können sie zu einer Gefahr für Menschen werden.
Wenn Tiger allerdings nur kurzfristig in Gefangenschaft gehalten wurden – zum Beispiel, weil sie sich verletzt hatten - können sie in der Wildnis wieder gut zurecht kommen.

Im Film:
Im Film werden Tiger auch gequält, müssen Stürze und Schmerzen erleiden. Mussten die Tiere das auch in Wirklichkeit alles ertragen?

Tiger Fakt:
Nein. Die Filmcrew wendete zahlreiche Tricks an, damit die Tiger weder Schmerzen erleiden noch übermäßig hart trainieren oder in engen Käfigen warten mussten. Die Ketten beispielsweise, mit der die Tiger im Film angebunden wurden, waren aus elastischem Plastik. Die Metallgeräusche wurden später hinzugefügt.
Der Sturz von der Treppe wurde mit einer Matratze abgefangen und der Feuerreifen brannte gar nicht. Die Flammen wurden erst nachträglich am Computer eingefügt. Der Sprung durch die Flammen am Ende ist ein Trick. Die Tiger kamen den Flammen nie zu nahe.

Im Film:
Ist es überhaupt zu verantworten, Tiger für Dreharbeiten einzusetzen?

Tiger Fakt:
Man muss dabei im Hinterkopf haben, dass es sich nicht um Tiere aus der Wildnis handelt, sondern um zumindest begrenzt „gezähmte“ Exemplare. Tiere, die in Gefangenschaft aufwachsen, haben eine andere Prägung als ihre wilden Artgenossen. Anders als Löwen, die schon mal den halben Tag vor sich hindösen, haben Tiger einen enormen Bewegungsdrang. Sie legen in Freiheit, je nach Revier, auf der Suche nach Beute bis zu 65 Kilometer zurück. Die so genannte „Zoo-Langeweile“ stellt für viele Tiere ein Problem dar. So gesehen können Dreharbeiten durchaus eine Abwechslung für Tiger darstellen, da sie sich im kambodschanischen Angkor Wat sogar in größeren, mit Netzen abgesicherten Flächen bewegen konnten.

quelle: WWF

09.09.2004, 22:57
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tiger-lilly
Tiger




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APA ots news: Getigertes Filmvergnügen bei eBay Österreich für einen guten Zweck
Montag 30. August 2004, 13:44 Uhr


Versteigerung von exklusiven Gala-Premierenkarten für "Zwei Brüder" bei eBay Österreich zugunsten des WWF-Tigerschutzprogramms
Wien (APA-ots) - Ab sofort kann man bei eBay Österreich (www.ebay.at) zwei Kinokarten für die österreichische Galapremiere von Jean-Jacques Annauds neuestem Meisterwerk "Zwei Brüder" ersteigern. Der Reinerlös der Auktion kommt dem WWF-Tigerschutzprogramm zugute. Ein Beitrag, um das Überleben der letzten Sibirischen Tiger zu sichern.

Bis zum 5. September 2004 um 20.00 Uhr haben Filmfreunde mit "Tigerherz" die Möglichkeit, per Höchstanbot einen unvergesslichen Kino-Nachmittag zu ersteigern. Der erfolgreiche französische Filmemacher Annaud ("Sieben Jahre in Tibet", "Der Bär", "Der Name der Rose") wird selbst bei der Galapremiere am 12. September 2004 im Wiener Cineplexx am Wienerberg anwesend sein.

Er erzählt in "Zwei Brüder" in beeindruckenden Bildern und Tieraufnahmen die Geschichte der zwei Tigerbrüder Kumal und Sangha, die als Tigerbabys durch den Eingriff von Menschen in ihr paradiesisches Dschungelleben voneinander getrennt werden und einander Jahre später wieder begegnen.

Anton von Rüden, Geschäftsführer von eBay Österreich, stellt den österreichischen eBay-Marktplatz gerne für wohltätige Auktionen zur Verfügung. "Wir freuen uns, dass wir zusammen mit dem WWF einen Beitrag zum Artenschutz leisten können. Die Angebote bei eBay Österreich zeigen, dass viele unserer Nutzer große Natur- und Tierfreunde sind. Wir hoffen daher auf ein großzügiges Höchstgebot."

Karin Hergge vom WWF Österreich: "Die zwei Tigerbrüder in diesem wunderschönen Film dürfen ein Happy End erleben. Die verbliebenen 450 Sibirischen Tiger im Osten Russlands sind davon noch weit entfernt. Mit dem Erlös aus der Versteigerung wird ein weiterer Schritt dahin getan, sie vor dem Aussterben zu bewahren."

eBay ist der weltweite Online-Marktplatz. 1995 gegründet, hat sich eBay mit weltweit 114 Millionen registrierten Nutzern zum größten und leistungsstärksten Marktplatz für den Kauf und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen durch Privatpersonen und Unternehmen entwickelt. In Österreich verzeichnet eBay über eine halbe Million Besucher und 69 Millionen Seitenabrufe im Monat (Quelle: Comscore MediaMetrics 12/03). Die eBay Austria GmbH ( http://www.ebay.at ) mit Sitz in Wien wird von Geschäftsführer Anton von Rüden geleitet.

Das Tigerschutzprogramm des WWF Österreich (World Wide Fund For Nature) soll das Überleben der Sibirischen Tiger in Russland sichern. Der Sibirische Tiger wird erbarmungslos gejagt, weil sein Fell als heiß begehrte Trophäe gehandelt wird. Wichtigste Ziele des Programms sind die Einrichtung von Schutzgebieten, die Bewahrung der natürlichen Lebensräume der Großkatzen und der Einsatz gegen Wilderei. Unter http://www.wwf.at/tiger finden Sie weiterführende Informationen.

Rückfragehinweis: Kontakt für Presseanfragen:

eBay Austria GmbH Joachim M. Guentert Schlosshofer Straße 4/6 1210 Wien Tel: +43(0)1-227 00-110 Fax: +43(0)1-227 00-150 mailto:presse.at@ebay.com URL: http://www.ebay.at

Dieser Beitrag wurde von tiger-lilly am 04.09.2004, 21:41 Uhr editiert.

04.09.2004, 21:16
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tiger-lilly
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Der Film kommt am 16. September in die deutschen Kinos.

03.08.2004, 11:59
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Amadeuss
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Menno TT.....mach uns mal noch mehr den Mund wässrig*ggg


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Schöner, grazieler, majestätischer, kraftvoller, schlauer, ausdauernder und mutiger als es der Mensch je sein könnte...Panthera tigris...der Tiger!!!!!
Gott muss einen grossartigen Tag gehabt haben als er dieses Geschöpf zum Leben erweckte.....

03.08.2004, 10:21
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TamedTigress
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Schoen :-) Ich kann es kaum abwarten ueber den Film zu reden!! Wann laeuft er denn bei Euch an?

Ach, es ist schoen durch die Stadt zu fahren und aus jedem Bushaeuschen glotzen einen die zwei Tigerbrueder an...

TT

01.08.2004, 22:21
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Artami
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juhuuuuuuuu habe gerade gelesen, dass er jetzt auch in Österreich in die Kinos kommt. das wird ein Pflichtfilm!!


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Wenn alle Tiere, die umsonst gelitten haben, im gleichen Moment schreien würden, würde eine unglaubliche Katastrophe die Welt verwüsten, und die wenigen überlebenden Menschen würden taub und im Wahnsinn umherirren.
OSCAR GRAZIOLI

01.08.2004, 15:31
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TamedTigress
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Zitat:
Original von Amadeuss

Ich glaube zwar dass...... und wahrscheinlich sollte es so rüberkommen dass.......aber das behalt ich lieber doch erstmal für mich*g


Na was? *neugierig schnupper und Tigerohren aufstell* Nun sag schon??

Ja selbstverstaendlich glaube ich dass die Kinder die Tigerchen ins Herz schliessen - ich habe es gesehen! Es waren viele Kinder im Kino, beide Male und sie riefen "oooh" und "aaaah" und "suuuuuess" wenn immer so ein Kleines ins Bild kam. Mit den grossen gab es eher lustige Szenen die auch grossen Anklang fanden.

Die Tiger sind alle ueberaus liebenswuerdig und suess (ausser einmal, aber es wurde nachher wieder gut gemacht) aber ich frage mich eben ob die Kinder die Ignoranz der Menschen als solche verstehen oder nicht?

Einige Szenen sind eindeutig in Puncto Ablehnung der Menschen auf die Tiger, andere sind jedoch subtiler und womoeglich fuer ein Kind noch nicht so verstaendlich? Ich hoffe nicht dass sie den falschen Helden an den Lippen haengen...

TT

25.07.2004, 19:27
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Amadeuss
Tiger




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Ok ok ok
Ich glaube,bevor ich noch irgendwelche Kommentare zum Film abgebe sollte ich ihn doch erst gesehen haben
Ich glaube zwar dass...... und wahrscheinlich sollte es so rüberkommen dass.......aber das behalt ich lieber doch erstmal für mich*g

Aber eins muss ich doch noch loswerden
Egal welche Ziele so ein Film hat, in erster Linie sollte er doch unterhalten.
Vergesst also nicht, zu geniessen
@TamedTigress: Du hast doch die süssen Kätzchen schon sehen können. Hast Du auch nur einen Zweifel daran dass unsere Kleinsten, die Tierschützer von Morgen, sie nicht in ihr Herz schliessen werden?
Wenns so ein kleines Ferkel schon schafft, dann ein Tigerbaby doch erst recht, oder?


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25.07.2004, 19:15
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TamedTigress
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Lieber Amadeus,

ich finde eigentlich nicht dass dieser Film Anti-Jagd ist und das hat mich sehr gestoert.

Gestern habe ich ihn mir nochmal mit meinem Mann angeschaut und wie immer bemerke ich beim zweiten Anschauen noch Feinheiten die mir beim ersten Mal entgangen sind.

Auch er hat mir natuerlich wieder andere Einblicke gegeben - diese schaetze ich ganz besonders weil er (wenn auch sehr interessiert) kein leidenschaftlicher Tigerfan ist.

So sagte er zum Beispiel sehr sehr treffend: "Ich finde es falsch dass in dem Film staendig gesagt wird, dass Tiger die frei gelassen werden Menschenfresser werden und dass die Einheimischen mehrfach sagen Tiger toeten ist gut, und am Ende des Films wird der Schutz des Tigers mit einem einzigen Satz abgetan."

Natuerlich habe ich mich zunaechst gefreut als diese Mahnung ueber dem letzten Bild erschien aber im Grunde hat er schon recht - durch den ganzen Film hinweg wird die Jagd beschoenigt, und als der Jaeger Gefuehle zeigt sagt seine einheimische Verlobte besaenftigen: "Tiger sind nicht dafuer gedacht dass man sie bemitleidet - sie muessen getoetet werden!"

Natuerlich ist mir bewusst dass der Film vor hundert Jahren spielt aber dennoch halte ich diese Nachricht, staendig wiederholt, fuer sehr negativ. Die heutigen Kinder die diesen Film anschauen sind die Tierschuetzer von morgen. Es waere schoen wenn sie sich einen Plueschtiger kaufen, ihn Kumal nennen und den Tiger wie das Schweinchen Babe verehren und schuetzen wollen.

Wie viele Tiere wollten nach "Babe" zumindest kurzfristig kein Fleisch mehr essen? Es waere schoen wenn "Zwei Brueder" aehnliches fuer den Tiger bewirken koennte.

TT

25.07.2004, 12:02
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