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PetraB.
Alpha-Wolf




Dabei seit: Februar 2002
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Beiträge: 1301
PetraB. ist offline
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Na Flatline,

dann wäre ja (fast) alles geklärt. Blümchen sind nicht nötig. Hauptsache man trifft sich demnächst auf sachlicher Ebene :) ...

Was gebeiztes Saatgut angeht, so geschieht das Beizen wohl auch mit hochgiftigen anorganischen Quecksilberverbindungen. Wenn Mäuse also gebeiztes Saatgut fressen, Katzen dann solche Mäuse ... ... erscheint es mir nicht unmöglich, dass die eine oder andere Katze durchaus an einer Vergiftung sterben könnte. Aber schlussendlich sind das alles nur Mutmassungen und da die Vorfälle publik gemacht wurden, es richtig Lärm gab, wird es sich ein potentieller Giftleger sicher sehr genau überlegen, ob er so etwas nochmal oder überhaupt machen wird, denn die Gefahr, dass man ihn "erwischt", hat sich durch das Öffentlichwerden des Themas erheblich erhöht.

Geschützt ist man vor derlei Übergriffen aber leider nie so ganz.

P.S. Dein Account wurde sicher nicht gesperrt. Du wurdest gestern noch als "online" im Forum angezeigt. Es gibt da wohl bei verschiedenen Usern Probleme mit dem Posten.


__________________

... and yesss ... my rage ...
© Alpha P.

16.03.2005, 10:16
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F-line
(Gast)




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(Login funktioniert nicht! [Account gesperrt!?] Poste einfach als Gast!)

Sorry….ich schon wieder!

First:
Zuerst möchte ich mich bei Dir, PetraB, bzw. allen anderen ehrlich entschuldigen und was vorgefallen ist, tut mir schrecklich, schrecklich leid. Ich war extrem dünnhäutig (weil selbst betroffen!) und ich war auch…tja…totally Brain disconnected! Hätte selbst nie gedacht, dass mir das so an die Nieren gehen würde. Ich habe mir das Thema sogar ausgedruckt, zuhause dann x-mal durchgelesen und gemerkt, ich habe wirklich gegen jede Fairness Gift verspritzt. Im Nachhinein hat man offensichtlich einen ganz anderen Abstand. Rückgängig machen geht leider nicht mehr, da es hier ja weiß auf schwarz steht und es wäre vermessen zu erwarten, dass einem großmütig verziehen wird. Vielleicht kann man sich auf Neutralität einigen? Vielleicht hilft auch ein Blumenstrauß? Und weil es ja kein echter sein kann, zumindest ein virtueller? [Gäste dürfen wohl leider keine Bilder einfügen. Deshalb wird's wohl ein imaginärer! Schade]

Dann abschließend zum Thema:
Das Phänomen Giftködermörder werde ich wohl abhaken müssen.
Wir hatten nämlich im Ort, am Sonntag, eine ‚extra-ordinäre’ (jede Intepretation ist gültig!) Versammlung in der das Topic der Giftködermörder besprochen werden sollte. Es war der reinste Horror und das erschreckende dabei war, ich habe in diesem Thread genauso reagiert, wie die Leuts, die da gekommen sind. Eine vernünftige Diskussion war gar nicht möglich!!!
Jeder hat jeden beschuldigt! Hundehalter -> Nichthundehalter & vice versa, Hundehalter gegenseitig, Eltern die Lehrer und…und….und….
Frau A hat gesehen, wie Frau B neulich was seltsames weggeworfen hat. Herr C’s Ehefrau hat doch Angst vor Ratten und wurde letztens im OBI(!!!!) gesehen, wie er nach Rattengift gefragt hat. Herr D ist dafür bekannt, dass er keine Hunde ausstehen kann. Der Hund von Frau E ist doch ein Kampfhund, wenn der wegkommt hört auch das Giftköderauslegen auf. Hund Z hat Hund X letztens ‚gebissen’, während Hund Y Frau F dauernd in die Rosen pinkelt, usw. ….
Es war der totale Horror! Ein Freund (Hundebesitzer, Psychologiestudent im 10.FS) von mir, meinte das wäre fast ein Thema für eine Fallstudie (keinen hier wird es überraschen, dass ich auf der möglichen Probanden-Liste ganz oben stehe!).
Auch eine Demo wurde angesprochen, aber: ‚Naaa, des mach man et. Des hat’s noch nie gegebn. Da verkaufen nur Halbstarke Drogen!’ Deprimierend!
Das Ende vom Lied, als die meisten Schreihälse weg waren:
Ein pensionierter Polizist, nimmt sich die Kollegen zur Brust, die solch’ unqualifizierte Aussagen treffen. Für die alten Leutchen, die angrenzend wohnen und die mit ihrem alten Vierbeiner nur die Möglichkeit haben, im Gefahrengebiet einmal um’s Haus zu gehen, wurde eine akzeptable Lösung gefunden. Der Tierschutz wird in der Innenstadt, wenn Markt ist, einen Infostand aufbauen. Schüler sorgen in ihrer Schule für mehr Aufklärung und es wird einfach besser beobachtet!
Übrigens:
Der Blumentyp war es nicht. Er hat fünf von den Feldern, selber zwei Hunde, Wühlmäuse waren nie sein Problem und wenn ihn fremde Hunde stören würden, hat er die Erlaubnis auch einen Zaun ziehen zu dürfen!
Tja, so long!
Flatline

15.03.2005, 12:50
 
mki
(Gast)




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Flatline
Zitat:

Die Rektorin der Wichtelschule bei uns um's Eck' meinte, daß der Blumenhändler, der das Feld immer mit seinen Sonnenblumen und Irissen bepflanzt, (angeblich hochgiftige!) gebeizte Sonnenblumenkerne benutzt hat und die Katzen hier nur die vergifteten Mäuse, denen es eigentlich gelten sollte, gefressen haben.

Das halte ich für gefährlichen Schwachsinn. Da müßten die Samen soviel Schwermetallgift oder Cumarin enthalten, daß sie wie Rattengift wirken, und wer Rattengift aussät bekommt zu Recht Ärger. Frag doch mal den Blumenhändler, ob das sein kann

Flatline
Zitat:

Ist aber eher unwahrscheinlich, weil der Boden noch gefroren ist und zentimeterdick Schnee liegt.


Marina
Zitat:

Bei uns ist das ja nun in der Zwischenzeit wenigstens so, dass Tiere nicht mehr Sachen sind, sondern Lebewesen und dementsprechend kann ein Vergehen auch anders geahndet werden.


Dem ist erstmal so automatisch nicht so. Die einzigen Auswirkungen sind im Zivilrecht, daß ein wervolles Tier nicht mehr gepfändet wrden darf. Laß Dich nicht davon einlullen, jetzt sei im Strafrechtsbereich alles besser. Es wird erst besser, wenn es Urteile gibt, bei denen das als Argument für eine härtere Strafe genommen wurde, auf die sich andere Urteile dann wieder stützen (laufende Rechtsprechung). Das dauert.

13.03.2005, 11:49
 
mki
(Gast)




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  faule BullenAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Flatline

Kann es wirklich sein, dass man weder bei Polizei noch beim örtlichen Tierschutz (Pffff!!) Anzeige erstatten kann? Z. B. gegen 'Unbekannt'? Dass man erst etwas unternehmen kann, wenn das eigene Tier ‚beschädigt’ (wörtliche Aussage des Polizisten am Telefon!) wird?


Es scheint nicht so zu sein. dachte ich zunächst auch, bis ich ein wenig recherchiert habe. Der Staat muß Straftaten verfolgen. Das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund ist eine Straftat laut Tierschutzgesetz. Manche Bagatellstraftaten werden aber nur auf Antrag (Anzeige, die kann man auch direkt bei der Staatsanwaltschaft machen), verfolgt. Ob eine Straftat laut Tierschutuzgesetz ein Antragdelikt ist oder ein Offizialdelikt (das MUSS der Staat wenigstens ermitteln, was wirklich los war), konnte ich nicht herausfinden. Das steht sicher gut versteckt und gerne verschwiegen in irgendwelchen Durchführungsbestimmungen. Bei Sachbeschädigung kann der Staat sogar gegen den Willen des Geschädigten tätig werden, wenn ein öffentliches Interesse besteht.

Die Polizei hat da im Prinzip gar nichts zu sagen. Die hat die Anzeige entgegenzunehmen und weiterzuleiten.


Andere Schiene: Die Stadt hat für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Die meckern (deswegen) doch schon wegen jeder falsch stehenden Mülltonne. Also hat die Stadt Sorge zu tragen, daß auf ihrem Stadtgebiet kein Gift frei rumliegt. Ansprechpartner: Ordnungsamt. Viel machen werden die auch nicht können, aber sie sollten es offiziell wissen, sonst reden sie sich hinterher raus. Dieser Täter gefährdet auf jeden Fall die öffentliche Ordnung und Sicherheit. Stell Dir vor, da bricht mal ein Kleinkind vom Spielplatz aus...
Auch vielleicht ein Argument gegenüber der Polizei.


Zitat:

Die Frau, deren Hündin den Giftköder gefressen hat, konnte aber auch nichts tun! Wurde einfach abgewimmelt. War ja nur EIN Hund bisher! Vorbeugen, dass man diese 'Person' erwischt kann man also wirklich nicht?


Da fallen mir Begriffe wie Dienstaufsichtsbeschwerde und Strafvereitelung im Amt ein. Nochmal hingehen. MOrdsaufstand machen. Name und Dienstnummer des Polizisten geben lassen. Aufschreiben und am Dienstausweis abgleichen (der könnte ja sonst alles behaupten). Selbst wenn er die Anzeige dann aufnimmt, den Vorfall der Staatsanwaltschaft nochmal gesondert anzeigen und das Verhalten der Polizisten gleich mitschildern. Mal sehen, wann die Meldung aus dem Polizeirevier da ankommt, wenn überhaupt....
Zur Polizei ZEUGEN mitnehmen.

Die Lokalzeitung angehen
Den lokalen Radiosender angehen.
Angemeldet demonstrieren.
Je mehr öffentlichen Wirbel es gibt, umso besser die Chancen.

Und dabei habe ich den neuen Status des Tieres als Mitgeschöpf noch gar nicht erfaßt. Bislang heißt das zwar nicht viel, aber deswegen ist es immer gut, darauf herumzureiten. So füllt sich der Begriff mit Inhalt.

Der Tierschutzverein hat dabei überhaupt nichts offiziell zu sagen, er kann Euch nur beim Krachmachen unterstützen.

Viel Glück

13.03.2005, 11:07
 
Marina
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Na ja Marie Juana, dann hätten wir die Anarchie pur oder nicht?

Bei uns ist das ja nun in der Zwischenzeit wenigstens so, dass Tiere nicht mehr Sachen sind, sondern Lebewesen und dementsprechend kann ein Vergehen auch anders geahndet werden.

Nein Flatline, sie haben den leider nicht erwischt, ist wohl auch nicht so einfach. Aber wenigsten wurde die Gefahr beseitigt. Und seitdem war dann Ruhe und ich hoffe, es bleibt auch so. Mein Mann hat selbst so ein Teil gefunden im Wald damals. Zum Glück war Jacky da noch nicht dran.

09.03.2005, 19:36
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Marie Juana
Tripel-As




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also angesichts der leichtigkeit, mit der "störende" hunde und katzen vergiftet, "arbeitsunfähige", aber dennoch gesunde pferde getötet und wildtiere ohne jeden grund abgeschossen werden, stellt sich mir doch manchmal die frage, wie es wohl sein würde, wenn mord nicht strafbar wäre.

09.03.2005, 19:32
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Flatline
Jungwolf




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Okay..okay...
Und den haben sie echt nicht gekriegt, bei Dir?
Nee, bei uns wird das nicht soooo krass, schätze/hoffe ich mal!
Die Rektorin der Wichtelschule bei uns um's Eck' meinte, daß der Blumenhändler, der das Feld immer mit seinen Sonnenblumen und Irissen bepflanzt, (angeblich hochgiftige!) gebeizte Sonnenblumenkerne benutzt hat und die Katzen hier nur die vergifteten Mäuse, denen es eigentlich gelten sollte, gefressen haben.
Der Hund war nur ein zufälliges Opfer!
Ist aber eher unwahrscheinlich, weil der Boden noch gefroren ist und zentimeterdick Schnee liegt.

09.03.2005, 18:21
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Marina
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Marina ist offline
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Sagt auch keiner, aber aufhören kannst Du doch oder? Ich meine, es hat sich nun echt ständig hochgekurvt und hochgekurvt. Einfach mal stopp damit und gut.

Auf jeden Fall ist es eine wirkliche Fiesigkeit gegenüber allen Tieren, wenn so etwas gemacht wird. Denn meistens erwischen auch andere Tiere die Köder. Und bei uns gab es noch fiesere Varianten davon, bis das dann wieder aufhörte. Es gab Köder mit Glas und Draht und allen möglichen Innereien, die den Tieren Wunden und Leiden gebracht hat. Das war schon krass.

Da musste wirklich sehr darauf geachtet werden, dass der Hund keinen solchen Happen erwischte. Leider konnte nicht abgewendet werden, dass Wildtiere auch darunter litten. Als dann aber die Köder entfernt wurden und es nicht mehr vorkam, waren wir alle froh darüber.

09.03.2005, 18:07
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Flatline
Jungwolf




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Flatline ist offline
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Sag' das nicht mir!
Ich habe nicht angefangen das Thema zu verfehlen.

09.03.2005, 17:55
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Marina
Pantherkönigin




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Es geht hier nicht um verteidigen, sondern darum, dass eventuell wieder zum Thema zurück gefunden werden könnte. Mit gegenseitigen Gifteleien ist da nicht geholfen. Wir haben übrigens auch einen Hund und wir hatten auch schon solche Probleme hier.

Wir haben es der Polizei gemeldet. Die haben sich dann in der nächsten Zeit sehr umgesehen und haben angeregt, mit Handzetteln andere zu warnen, also Handzettel anzubringen, damit aufgepasst wird. Danach ist zum Glück nichts mehr in dieser Richtung vorgefallen.

09.03.2005, 17:49
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